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Astrologie und die "Macht" der Planeten

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Sivar
Alt 18.08.2005, 01:52   #1
Beitrag Astrologie und die "Macht" der Planeten

Hallo...

mich interessiert mal, wie ihr zu dem Topic steht.

Für mich gilt:
Ich halte nichts von Astrologie. Wenn überhaupt ein Zusammenhang besteht, dann äußert er sich in der Weise, dass eine bestimmte Konstellation von Sternen und Planeten Hinweise darauf geben kann, unter welchen Umständen sich eine Seele als Mensch auf die Erde begibt, was sie dort zu erfahren gedenkt, etc. Somit wäre aus meiner Sicht eine bestimmte Konstellation bestenfalls ein Indikator für die Ära mit dem dazu gehörigen emotionalen Weltklima, in die sich jemand begibt. Mit Sicherheit gibt es aber keinen KAUSALEN Zusammenhang.

Zu den Planeten... in einem Lexikon der Astrologie steht folgendes:
"In der Astrologie steht Pluto für die Macht gesellschaftlicher Zwänge, für das Dämonische und die dunkle Seite der Sexualität. Er symbolisiert Besessenheit und eine Zwanghaftigkeit, mit der man lieber in den Tod geht, als von einem einmal begonnenen Weg abzuweichen."
http://www.astronode.de/lexikon/p/pl/pluto.php
Nun ist es aber so, dass sich der Pluto als Trans-Neptun-Objekt (TNO) im Kuiper-Gürtel befindet, und man ihm bei heutiger Entdeckung wahrscheinlich nicht mehr den Planeten-Status geben würde, ähnlich wie dem vor einigen Jahren entdeckten TNO.

Würde das nun die Astrologie auf den Kopf stellen, und alle möglichen Horoskope müssten geändert werden? Müsste dann nicht jeder noch so kleine Gesteinsbrocken Auswirkungen haben? Und kann die Astrologie für sich überhaupt Wahrheit in Anspruch nehmen, wenn sie kaum etwas Präzises über weit entfernte Sterne, eventuelle weitere Planeten, und vor allem deren Bewegung weiß?
 
 
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Sidolin
Alt 18.08.2005, 02:56   #2
Standard

Ich glaub da nicht daran, sonst hätten ja alle Menschen, die zur gleichen Zeit geboren werden ein ähnliches Schicksal.
Und mal im ernst: Wieso sollte gerade so ein Stück Masse weit weit weg irgendwas nur im Leben dieser Menschen, besonders im Verhalten beeinflussen? Schwachsinn.

Und ich glaub die würden sich da schon was einfallen lassen

Und ich denke auch nicht, dass dem Pluto der Planetenstatus aberkannt wird. Und wenn schon, es ist und bleibt das gleiche Ding.
 
 
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streetriderbw
Alt 19.08.2005, 12:16   #3
Standard

ich halte da auch nix davon. warum sol unser leben von den sternen abhängen? aber ich kann am tag locker ne stunde astro tv schauen, und da ohne probleme zuschaun, wie sich die leute verarschen lassen. von horoskopen halte ich acuh nix!!alles nur geldmacherei!

mfg
 
 
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Morris
Alt 20.08.2005, 11:03   #4
Standard

Wieso sollen Planetenkonstellationen nichts aussagen können?

In Zeiten der Chaostheorie ist es doch zumindest auf physikalischer Ebene recht anerkannt, dass entfernte Dinge einen Einfluss auf das Hier und Jetzt ausüben können.

Und zu Pluto:
Wenn Pluto seinen Planetenstatus verliert, sagt das überhaupt nix aus, da Astrologie und Astronomie zwei verschiedene Wissenschaften sind und die eine daher nicht unbedingt Meinungen der anderen übernehmen muss.

Zum anderen dachte ich auch immer, in der traditionellen Astrologie würde Pluto gar keine Rolle spielen?
 
 
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Tiro
Alt 19.11.2008, 21:52   #5
Standard

Zitat von Morris
... da Astrologie und Astronomie zwei verschiedene Wissenschaften sind und die eine daher nicht unbedingt Meinungen der anderen übernehmen muss.
Seit wann ist denn, Morris, Astrologie eine Wissenschaft?? An welcher deutschen Uni gibt es denn einen Fachbereich dafür??

Zitat von Sidolin
Ich glaub da nicht daran, sonst hätten ja alle Menschen, die zur gleichen Zeit geboren werden ein ähnliches Schicksal.
Das wären dann die astrologischen Zwillinge. Zur selben Zeit und am selben Ort (z. Bsp. Kreissaal) geboren. Und sie entwickeln sich völlig unterschiedlich. Das wäre der "Gegenbeweis".

Aber, was wirklich `ne Rolle spielt, daß sind die Gene und die Sozialisation ...

Auch ich halte praktisch NICHTS von Astrologie.
 
 
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Alt 19.11.2008, 22:07   #6
Standard

Ich halte eigentlich auch nichts von Astrologie, kann den Zusammenhang zwischen Charakter, Schicksal und Planeten, Sternen nicht verstehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich trotzdem hin und wieder ziemlich überrascht bin, da sich meiner Meinung nach ein paar Sachen sehr wohl als richtig erweisen. Ich rede da nicht von irgendwelchen sehr allgemein formulierten Horoskopen, die auf so gut wie jeden passen, sondern von den Eigenschaften der Sternzeichen.
Mein Sternzeichen ist Jungfrau, und wenn ich mir die zugeschriebenen Eigenschaften anschaue, stelle ich fest, dass da einiges auf mich zu trifft, eigentlich sogar das meiste. Das gilt nicht nur für mich, sondern für fast alle die ich kenne.
Ich lese weder Horoskope, noch beschäftige ich mich damit, aber mich gefragt, wo da der Zusammenhang besteht, hab ich mich schon öfters.
 
 
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Alt 19.11.2008, 22:14   #7
Standard

Und ich denke auch nicht, dass dem Pluto der Planetenstatus aberkannt wird. Und wenn schon, es ist und bleibt das gleiche Ding.
Der Status ist doch schon längst aberkannt Hängt damit zusammen, dass relativ viele Plutoähnliche Himmelskörper in ähnlicher Entfernung zur Sonne gefuden wurden.

Ansonsten: Von der Astrologie halte ich nichts, Astronomie ist da schon um einiges interessanter.
 
 
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Foxstar
Alt 27.11.2008, 13:37   #8
Standard

Auch bei mir stimmen viele Eigenschaften mit meinem Sternzeichen überein,nicht alle,aber die meisten.So ist es auch bei vielen anderen Menschen die ich kenne.
Allerdings stimmen Horoskope bei mir so gut wie nie...ob Astrologie nun tatsächlich ernst zu nehmen ist oder nicht,weiß ich nicht.Vielleicht wurde das ja erfunden,weil wir Menschen der Wunsch haben,immer alles zu wissen,unter anderem auch unser Schicksal zu kennen.Also meiner Meinung nach ist Astrologie völliger Blödsinn.Aber eine richtige Meinung dazu will ich mir besser nicht bilden.Es gibt einfach Sachen auf der Welt,die man sich wohl nie erklären kann.Und das ist auch gut so,denn wenn wir alles wüssten,wäre das Leben ja langweilig
 
 
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Alt 27.11.2008, 21:53   #9
Standard

Zitat von ziggyx Beitrag anzeigen

Ansonsten: Von der Astrologie halte ich nichts, Astronomie ist da schon um einiges interessanter.
Das kann ich so unterschreiben.
Ich beschäftige mich zur zeit sehr damit. Weniger mit den Sternbildern als mehr mit der Entstehungsgeschicht, also eher Astrophysik.
 
 
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Alt 28.11.2008, 02:07   #10
Standard

Astrologie ist Aberglaube. Das wurde ja schon eingehend erläutert. Ist aber schon interessant, dass sich das so hartnäckig hält.
Zitat von wikipedia
So wertete ein dänisch-deutsches Forscherteam um Peter Hartmann in einer großangelegten Studie die Daten von insgesamt mehr als 15.000 Personen statistisch aus: ein Zusammenhang zwischen Geburtsdatum – und damit auch dem so genannten „Sternzeichen“ (dem Tierkreiszeichen, in dem zum Zeitpunkt der Geburt die Sonne steht) – und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen konnte nicht nachgewiesen werden
 
 
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Klendathu
Alt 28.11.2008, 18:49   #11
Standard

Ich denke der glaube an astrologie ist ein ausdruck tiefer ignoranz der wissenschaftlichen entwicklung mehrerer hundert jahre und tiefer abergläubigkeit, vielleicht sogar von ungebildetheit.Vielleicht wissen viele astrologiegläubige nicht was planeten und sterne sind, und menschen die astrologie aktiv betreiben zwecks "vorraussagungen" sind abzocker die sich an der dummheit ihrer opfer nähren.
kann denn irgendjemand zufriedenstellend begründen aus welchem plausiblen grund himmelskörper unser persönliches schicksal beeinflussen können.
so sachen wir "jupiter hält uns asteroiden vom leib" und der mond verursache gezeitenkräfte kann man sicher nicht durchgehen lassen^^

Zitat von Sivar Beitrag anzeigen
Hallo...

Wenn überhaupt ein Zusammenhang besteht, dann äußert er sich in der Weise, dass eine bestimmte Konstellation von Sternen und Planeten Hinweise darauf geben kann, unter welchen Umständen sich eine Seele als Mensch auf die Erde begibt, was sie dort zu erfahren gedenkt, etc. Somit wäre aus meiner Sicht eine bestimmte Konstellation bestenfalls ein Indikator für die Ära mit dem dazu gehörigen emotionalen Weltklima, in die sich jemand begibt. Mit Sicherheit gibt es aber keinen KAUSALEN Zusammenhang.
Und nein! Unsere Planeten und andere Sterne stehen niemals in Konstellation zueinander.Die sind immernoch mehrere Lichtjahre voneinander entfernt - zt mehrere tausend!Wieso sollten sich unsere Planeten und mehrere milliarden Lichtjahre entfernte Sterne beeinflussen.Wieso spielt Pluto eine Rolle in der Astrologie aber nicht Eris?Ein Zwergplanet der sogar größer ist also Pluto.
Wieso haben unsere Planeten und fremde Sterne in "Konstellation" Effekte auf uns aber nicht die Exoplaneten die um andere Sterne kreisen?
Um sowas zu glauben muss man die Erde zum Mittelpunkt des Universums machen, denn nur so würde es Sinn machen zu behaupten das Sterne die von unserer Perspektive aus in einem bestimmten Sternbild "stehen" uns beeinflussen könnten.
Willkommen im schlimmsten Mittelalter.

Geändert von Klendathu (28.11.2008 um 18:59 Uhr).
 
 
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Andi1968
Alt 08.12.2008, 20:13   #12
Standard

Hallo Malkavianer

was genau interresiert dich an der Entstehungsgeschichte (Universum oder allgemein Planeten)



Zitat:
Das kann ich so unterschreiben.
Ich beschäftige mich zur zeit sehr damit. Weniger mit den Sternbildern als mehr mit der Entstehungsgeschicht, also eher Astrophysik.


Gruß
Andi 1968
 
 
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Alt 14.12.2008, 18:43   #13
Standard

Weil hier Astro-TV angesprochen wurde ... es gibt Leute, die glauben daran. Es gibt auch Leute, die glauben an den Gott ihrer Religion. Leute glauben soviel und wenn ihnen das etwas bringt, dann sollen sie das ruhig tun.

Mir persönlich ist das egal. Ich finde es interessant, was in Horoskopen steht, ich finde es toll, daß Menschen sich über Planetenkonstellationen Gedanken machen und gleichzeitig ihre angebliche Zukunft daraus ablesen können. Mir bringts aber nichts mein Leben von irgendwelchen Horoskopen oder Planet oder Nicht-Planet Entscheidungen abhängig zu machen. Das einzige was mich beeinflusst ist der Vollmond. Dann mach ich aber den laden runter und gut ist
 
 
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Ripper08
Alt 14.12.2008, 20:53   #14
Standard

Seit jeher sucht der Mensch nach Mustern in allem was er tut und in allem was ihm widerfaehrt. Immerhin hat jedes neu erkannte und gelernte Muster das Potential uns im Leben weiterzubringen, der Drang zu lernen sitzt tief.


Das haelt unser Gehirn aber offensichtlich nicht davon ab, Muster dort erkennen zu wollen, wo es keine gibt.
Sobald unser Gehirn den Verdacht hat, dass zwei Dinge im Zusammenhang stehen, tendiert es dazu sich an dieser Idee festzukrallen und Beweise dafuer zu suchen, die auch prompt auftzuauchen scheinen, wenn man sich darauf fokussiert - dank selektiver Wahrnehmung.

Dass man sich in einigen Horoskopen wiedererkennt liegt an einer Technik die sich "Cold Reading" nennt. Was in diesen Horoskopen steht ist so allgemein geschrieben, dass es auf eine breite Masse von Menschen zutrifft, denn wir Menschen haben trotz unserer Individualitaet doch in Wahrheit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.



Persoenliches Fazit:
Astrologie ist Bullshit und kann sich somit direkt neben "Law of Attraction" und dem Weihnachtsmann einreihen .

Sorry aber wir sind halt doch nur ein Haufen Affen und weder die Sterne noch das Schicksal machen sich den Buckel krumm, damit es uns gut geht. Waer ja auch zu schoen um wahr zu sein.
 
 
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Cobain
Alt 16.12.2008, 23:59   #15
Standard

Ich glaube nicht an die Astrologie im klassischen Sinne. Aber ich glaube an die Kausalität und wenn schon kleine Ereignisse eine große Wirkung haben können (Man denke an den Schmetterling der durch seinen Flügelschlag theoretisch einen Orkan am anderen Ende der Welt auslösen kann) dann habe solch große Objekte wie Planeten und Sterne natürlich ein gewisse Wirkung. Ob sie aber nun durch ihre Raumzeit Krümmung eine direkte Wirkung auf unsere Schicksale haben? Wer weiß...

Ps: Die Astrologie kann in ihrem klassischen Sinne schon seit langem nicht mehr funktionieren. Die Festlegung der Sternzeichen in denen die Menschen in den jeweiligen Monaten geboren werden ist über 2000 Jahre alt und entspricht schon lange nicht mehr dem heutigen Firmament. Sprich: Keiner von uns hat nach der klassischen Astrologie sein wahres Sternzeichen.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 19.01.2009, 21:50   #16
Standard

@Sivar: Es geht in dem Topic um die Macht der Planeten. Du sagst, du glaubst nicht an einen kausalen Zusammenhang. Stellst dir trotzdem die Pluto-Frage?

Zitat von Sidolin
Ich glaub da nicht daran, sonst hätten ja alle Menschen, die zur gleichen Zeit geboren werden ein ähnliches Schicksal.
Und mal im ernst: Wieso sollte gerade so ein Stück Masse weit weit weg irgendwas nur im Leben dieser Menschen, besonders im Verhalten beeinflussen? Schwachsinn.
Dein Schicksal ist keine unabänderliche Zukunft. Nenne es Weg, Aufgabe oder Ziel persönlicher Reife.
Astrologie hat auch nie behauptet, daß Planeten oder Sterne irgendwas beeinflußen.

Zitat von streetriderbw
aber ich kann am tag locker ne stunde astro tv schauen, und da ohne probleme zuschaun, wie sich die leute verarschen lassen. von horoskopen halte ich acuh nix!!alles nur geldmacherei!
Ja, richtig beobachtet. Astro-Shows sind billige Unterhaltung für tumbe Fernsehzuschauer. Daß Fernsehen in erster Linie Unterhaltung bietet statt Information - egal ob Dokumentation, Nachrichten, AbendTalk - ist ein anderes Thema. Astro-Shows und Horoskope haben mit Astrologie so viel gemeinsam wie Lindenstraße mit dem realen Leben, nämlich gar nichts.

Zitat von Morris
Und zu Pluto:
Wenn Pluto seinen Planetenstatus verliert, sagt das überhaupt nix aus, da Astrologie und Astronomie zwei verschiedene Wissenschaften sind und die eine daher nicht unbedingt Meinungen der anderen übernehmen muss.
[...]
Zum anderen dachte ich auch immer, in der traditionellen Astrologie würde Pluto gar keine Rolle spielen?
Genau, so ist es. Astronomie ist die Lehre vom Lauf der Sterne. Astrologie ist Psychologie, ein Zeitsystem zur Bestimmung des Charakters. Deshalb ist es übrigens völlig egal, wieviel Himmelskörper wir haben und ob es Sterne, Planeten oder asteroides Gerümpel ist. Ob es Pluto gibt oder nicht, ob er ein Planet, Stein oder kosmischer Scheißhaufen ist, ist völlig Banane:
Wenn auf einem Lineal ein paar Markierungen fehlen, können wir damit trotzdem die Strecke messen!

Zitat von Tiro
Seit wann ist denn, Morris, Astrologie eine Wissenschaft?? An welcher deutschen Uni gibt es denn einen Fachbereich dafür??
Astrologie war viele tausend Jahre eine anerkannte Wissenschaft, genau wie Alchemie oder Magie, egal ob Fachbereich an der Uni oder nicht. Die heutige Psychologie dagegen ist zwar ein Fachbereich an der Uni, ist aber dennoch keine Wissenschaft, abgesehen davon daß sie gerade mal 100 Jahre jung ist. Ich vertraue der Astrologie mehr, als Freuds verklemmtem Geschwafel. Fast überflüssig zu erwähnen, daß Astrologie auf (tausende Jahre lange) Beobachtung der menschlichen Natur beruht, die heutige Psychologie hingegen auf Vermutungen, die alle paar Jahrzehnte widerrufen werden. Exakt wissenschaftliche Untersuchungen gibt es in der Psychologie genauso wenig wie in der Astrologie, Medikamentenstudien ausgenommen. Die Uni als Richter für das Einteilen von Wissenschaften und Pseudo-Wissenschaften ist somit Bockmist.

Zitat von baedr
Astrologie ist Aberglaube. Das wurde ja schon eingehend erläutert. Ist aber schon interessant, dass sich das so hartnäckig hält.
Zitat von wikipedia
"So wertete ein dänisch-deutsches Forscherteam um Peter Hartmann in einer großangelegten Studie die Daten von insgesamt mehr als 15.000 Personen statistisch aus: ein Zusammenhang zwischen Geburtsdatum – und damit auch dem so genannten „Sternzeichen“ (dem Tierkreiszeichen, in dem zum Zeitpunkt der Geburt die Sonne steht) – und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen konnte nicht nachgewiesen werden"
Ja, die Studien haben also ergeben... Man sollte sich nicht nur das Ergebnis der Studie anschauen, sondern die Studie selber. Da braucht man gar nicht so genau gucken, denn es fällt schnell ins Auge: Die Durchführung solcher Studien ist oberflächlich und schlampig, weil die Leiter solcher Studien Astrologie-unkundig sind und von vornherein die Unsinnigkeit der Astrologie beweisen wollen. Würdest du einen Automechaniker eine Studie machen lassen, in der er Gourmet-Köche testen will? Er mißt die Geschwindigkeit und PS des Kochs vor und nach Einnahme der Suppe. Dabei prüft er auch genau, wie hoch die Oktanzahl der Suppe ist. Fazit der Studie: Der Koch rennt nach Einnahme der Suppe nicht schneller als vorher, Suppe ist also Aberglaube.
Übrigens gibt es noch andere Enzyklopädien als das Volksglaube-Wikipedia, schau mal besonders in die englisch sprachigen.

Zitat von Klendathu
Ich denke der glaube an astrologie ist ein ausdruck tiefer ignoranz der wissenschaftlichen entwicklung mehrerer hundert jahre und tiefer abergläubigkeit, vielleicht sogar von ungebildetheit.Vielleicht wissen viele astrologiegläubige nicht was planeten und sterne sind, und menschen die astrologie aktiv betreiben zwecks "vorraussagungen" sind abzocker die sich an der dummheit ihrer opfer nähren.
Ich denke, der Glaube an die unumstößliche Wissenschaft ist ein Ausdruck tiefer Autoritätshörigkeit mehrerer hundert Jahre und tiefer Unsicherheit, vielleicht sogar von Ungebildetheit. Vielleicht wissen viele Autoritätsgläubige nicht, was der Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie ist und werden deshalb Opfer der Abzocker. Als die Wissenschaft "bewiesen" hatte, daß die Arier die Herrenrasse sind, hauten wir anderen Völkern eins in die Fresse.

Zitat von Cobain
Ps: Die Astrologie kann in ihrem klassischen Sinne schon seit langem nicht mehr funktionieren. Die Festlegung der Sternzeichen in denen die Menschen in den jeweiligen Monaten geboren werden ist über 2000 Jahre alt und entspricht schon lange nicht mehr dem heutigen Firmament. Sprich: Keiner von uns hat nach der klassischen Astrologie sein wahres Sternzeichen.
Na jetzt kommt der Kuddel-Muddel. Weißt du was ein Sternzeichen ist? Ich auch nicht. Die gibt es überhaupt nicht. Daß Sternbilder mit Tierkreiszeichen gleichgesetzt werden, DAS ist der eigentliche Aberglaube. Das wurde ja schon eingehend erläutert. Ist aber schon interessant, daß sich das so hartnäckig hält. Und für alle Leute, die hier zu aufgeklärt und gebildet sind, kommt die Mittelalter-Erklärung:
Die Ekliptik ist der Kreis, der den Lauf der Sonne am Himmel während eines Jahres beschreibt. Dieser Kreis wurde in 12 gleichgroße Abschnitte aufgeteilt (je 30°). Diese (künstlichen/gedachten) Abschnitte sind die Tierkreiszeichen und wurden nach den Sternbildern benannt, die darauf liegen. Es sind übrigens 13 unterschiedlich große Sternbilder! Das wußte man vor 2500 Jahren auch schon. Trotzdem hat der Tierkreis 12 gleich große Abschnitte. Die Sternbilder waren also noch nie deckungsgleich mit den Tierkreiszeichen. Auch damals schon kam es vor, daß bei jemandem die Sonne am Geburtstag im Sternbild "Krebs" stand, derjenige aber trotzdem zum Tierkreiszeichen "Löwe" gehört. Denn der Tierkreis ist eine gedachte Einteilung der Sonnenbahn. Und auch wenn sich die Sternbilder in 10000 Jahren noch so sehr ändern, der Tierkreis bleibt immer der selbe, denn er hat gar nichts mit den Sternen zu tun.(!) Übrigens kennen alle Astronomen diesen Unterschied.

Zusammengefaßt:
Sterne und Planeten haben keine kausalen Einwirkungen und Einflüsse. Die Tierkreiszeichen stehen in keiner Beziehung zu den Sternbildern. Astrologie ist ein Analogie-Prinzip.

@Sivar: Damit dürfte sich die Pluto-Frage, und die Auswirkungen kleinster Gesteinsbrocken auf Horoskope, erledigt haben.
 
 
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asdf
Alt 21.01.2009, 15:02   #17
Standard

Da mir grade danach is und ich das Thema sowieso gefressen hab..

Davon kann man ja im Prinzip halten was man will - wen es interessiert oder wer Spaß dran hat- bitte.
Ich könnte zwar ne Stunde drüber reden wie hirnrissig das Ganze ist, aber man is ja tolerant, wie bei den meisten andern "Glaubensrichtungen" auch.

Zudem immernoch ein Unterschied besteht zwischen den völlig debilen Zweizeilern in irgendwelchen Boulevardzeitungen, die eigentlich sowieso gar keiner Erwähnung wert wären und den Leuten, die sich einreden sich ernsthaft und tiefgehend damit zu befassen und unter anderem auch hin und wieder für teures (richtig teures..) Geld Hilfsmittel kaufen (oder sich diese sinnlos andrehn lassen) oder mal hier oder da ein Seminar besuchen und versuchen den ganzen abstrusen Kram zu einer Pseudowissenschaft zu erheben.


#
Da man hier anscheinend inzwischen ein Wissenschaftsforum für angebracht hält, sollte man es vielleicht auch für wissenschaftliche Themen nutzen und ein Gespräch über diese Art des "Glaubens" oder auch einer obskuren "planetenkonstellarischen Vorbestimmung" des Laufes der Dinge ein Forum weiter oben platzieren.
 
 
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Sivar
Alt 21.01.2009, 15:56   #18
Standard

Hehe, also ich möchte mal darauf hinweisen, dass hier ein über 3 Jahre altes Thema von mir ausgegraben wurde. Mit meinem "ich" von damals hab ich ungefähr soviel gemeinsam wie Angela Merkel mit Gerhard Schröder .

Ich kann mich jedenfalls mit dem Posting von ShakeTheDisease sehr gut anfreunden, auch wenn ich mich immer noch nicht sonderlich für Astrologie interessiere. Was er schreibt, macht für mich aber Sinn in nem grösseren Zusammenhang. Nach wie vor denke ich aber, dass die meisten Leute (auch diejenigen, die sich für Profis halten) kaum Ahnung von dem haben was sie da tun, weil es soviel mehr Dinge gibt, die man nicht über die Welt und ihr Funktionieren weiss als umgekehrt.
 
 
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Klendathu
Alt 21.01.2009, 20:02   #19
Standard

Zitat von ShakeTheDisease Beitrag anzeigen


Astrologie war viele tausend Jahre eine anerkannte Wissenschaft, genau wie Alchemie oder Magie, egal ob Fachbereich an der Uni oder nicht. Die heutige Psychologie dagegen ist zwar ein Fachbereich an der Uni, ist aber dennoch keine Wissenschaft, abgesehen davon dass sie gerade mal 100 Jahre jung ist. Ich vertraue der Astrologie mehr, als Freuds verklemmtem Geschwafel. Fast überflüssig zu erwähnen, daß Astrologie auf (tausende Jahre lange) Beobachtung der menschlichen Natur beruht, die heutige Psychologie hingegen auf Vermutungen, die alle paar Jahrzehnte widerrufen werden. Exakt wissenschaftliche Untersuchungen gibt es in der Psychologie genauso wenig wie in der Astrologie, Medikamentenstudien ausgenommen. Die Uni als Richter für das Einteilen von Wissenschaften und Pseudo-Wissenschaften ist somit Bockmist.



Ich denke, der Glaube an die unumstößliche Wissenschaft ist ein Ausdruck tiefer Autoritätshörigkeit mehrerer hundert Jahre und tiefer Unsicherheit, vielleicht sogar von Ungebildetheit. Vielleicht wissen viele Autoritätsgläubige nicht, was der Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie ist und werden deshalb Opfer der Abzocker. Als die Wissenschaft "bewiesen" hatte, daß die Arier die Herrenrasse sind, hauten wir anderen Völkern eins in die Fresse.
Ich wusste ja nicht das du Astrologieanhänger bist und will dir damit nicht auf den Schlips treten.Allerdings solltest du die beiden gequoteten Zitate von dir selbst mal nacheinander lesen.
Ich find ja lustig wie du meinen Ursprungssatz entstellt hast, allerdings muss dir selbst der Widerspruch auffallen.
Ersteinmal kann die Astrologie keine anerkannte Wissenschaft gewesen sein, da es Wissenschaften nach grundlegendsten anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben noch nicht sooo lange gibt.Wenn ich mich nicht erinnere gehörte die Astrologie wohl kaum zu den Fächern^^
Du vergleichst ja die Astrologie selbst mit Magie, was recht treffend ist.Ich denke der Alchemie tust du etwas unrecht, man hat zwar auch oft in die Scheisse gegriffen aber man konnte den Quatsch wenigstens noch auf empirische Beobachtungen stützen, was lustigerweise auch naturwissenschaftlich belegt werden kann.
Was auch wissenschaftlich belegt werden kann ist dass die Astrologie keine Prognosen stellen kann.Bereits Keppler war das klar, auch wenn er aus einem für ihn selbst nicht spezifizierbaren Grund gefallen an der Idee fand.Seit Newton weiß man warum sich diese Objekte bewegen und man kann ihre Bewegung voraussagen!Das sollte jeden denkenden Menschen nachdenklich und skeptisch machen.

Zitat Wiki , Astrologie :
Rezeption

Von Vertretern verschiedener Pseudowissenschaftsbegriffe wird die Astrologie zumeist als eine solche aufgefasst.[21]
Naturwissenschaftlich

Inzwischen wird es als erwiesen angesehen, dass die Himmelskörper keinen direkten Einfluss auf die Menschen ausüben. Aussagen und Vorhersagen der Astrologie wurden durch wissenschaftliche Studien nicht bestätigt.[1][2] Die Naturwissenschaften beschäftigen sich heute daher nicht mit der Überprüfung astrologischer Erklärungen. Seit den Arbeiten von Isaac Newton ist bekannt, dass die Bewegung der Himmelskörper dem universellen Gravitationsgesetz folgen. Diese Erkenntnis lässt sich nicht mit der Vorstellung in Einklang bringen, dass die Planetenbewegungen außerdem bestimmte irdische Zwecke verfolgen, wie dies im Altertum angenommen wurde. Die Gravitationswirkung oder Lichtwirkung, die Planeten auf den Menschen ausüben ist so gering, dass man davon ausgeht, dass sie keine nachweisbare Auswirkung auf das menschliche Leben haben können. Die moderne Naturwissenschaft trennt ihre Arbeit streng von der Astrologie.



Zu deinem zweiten Vergleich kann ich dich nur selbst beim Wort nehmen.Du stellst den Vergleich zu Wissenschaften auf die in den Kriegsjahren gleichgeschaltet und politisch instrumentalisiert wurden.In deinem ersten Comment erzählst du die Astrologie habe auch Jahrhunderte Wahrheitsanspruch gehabt.Erwiesenermaßen ist das was die Astrologie propagiert natürlich Schwachsinn.Aber wie du selbst sagst ist nicht alles was eine Fakultät hat oder auf irgendeine Weise institutionalisiert ist Wissenschaft.
Oder war der Marxismus für dich wissenschaftlich? Wohl nicht.
Genau das ist es doch was den Vorteil der Wissenschaft ausmacht :
Die Welt um Deutschland herum wäre wohl kaum auf die Idee gekommen dass das was da aus dem deutschen Propagandaapparat als Wissenschaft daherkommt ungeprüft abzukaufen und sogleich anzufangen ethnische Minderheiten in die Öfen zu schicken.
Vielmehr muss eine wissenschaftliche These sich genauen Prüfungen unterziehen und muss der Kritik standhalten um sich durchsetzen zu können und um dann als wissenschaftlich zu gelten.
Außerdem kommen seriöse wissenschaftliche Thesen nicht mit dem absoluten Wahrheitsanspruch daher, und man lebt in dem Bewusstsein das jede Theorie nur solange bestand hat bis sie verbessert werden kann oder sie widerlegt werden kann.



Das ist genau das was die Astrologie nicht geschafft hat, als der Mensch sich anfing aus seiner Unmündigkeit ( Du nennst es Autoritätsgläubigkeit) zu lösen und sich selbst Gedanken um die Beschaffenheit der Welt die um ihn herum existiert zu machen konnte so etwas unmöglich mehr ernst genommen werden.
 
 
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Alt 22.01.2009, 02:32   #20
Standard

Die Durchführung solcher Studien ist oberflächlich und schlampig, weil die Leiter solcher Studien Astrologie-unkundig sind und von vornherein die Unsinnigkeit der Astrologie beweisen wollen.
Ich finde, dass GERADE Astrologie-unkundige den wahrheitsgehalt der gemachten Aussagen überprüfen sollten, schließlich bringt es nichts, die Theorie selbst beim beweis der Theorie zu verwenden. Das beweist nämlich nur, dass die Theorie in sich nicht paradox ist.

Voraussagen welche sich zuverlässig bewahrheiten, werden aber von der Astrologie nicht gemacht. Es werden auch keine Überprüfbaren Aussagen gemacht, welcher Prozentsatz der Personen, die dann und dort geboren wurden, sich so oder so verhalten. Deshalb ist Astrologie auch keine Wissenschaft.


Jetzt zu meiner Meinung:
Der Interpretationsspielraum der Aussagen, die in der Astrologie gemacht werden, gaukelt einem einen Wahrheitsgehalt vor, und je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr Wahrheit glaubt man zu erkennen und desto mehr blendet man aus, wie unfundiert und willkürlich diese Aussagen eigentlich sind.

Ich habe ein gewisses Vertrauen in die Wissenschaft, weil sie uns eigentlich stetig weiterbringt, und Methoden verwendet, die zielgerecht, strukturiert und mit Logik neues Wissen schaffen. Wer nicht an Wissenschaft glaubt, oder Wissenschaftler beschuldigt oberflächlich und schlampig zu sein, und nur unbegründete Anschuldigungen verteilt, sollte vielleicht lieber unter Philosophie und Gedanken schreiben. Das führt sonst nicht wirklich weiter.

Achja, und wegen der Gravitation... Jeder Baum (geschweige denn ein Berg) hat eine höhere Gravitationswirkung auf uns, als irgendwelche Sterne im Universum.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 23.01.2009, 14:33   #21
Standard

@Klendathu: Ja, es ist ein scheinbarer Widerspruch, wenn wir uns streiten, ob Astrologie nun Wissenschaft ist oder nicht...
Aber das war eigentlich gar nicht mein Anliegen. (Mir persönlich ist es völlig Schnuppe.) Ich habe mich über "die Uni als Richter für das Einteilen von Wissenschaften und Pseudo-Wissenschaften" lustig gemacht, anhand des Vergleiches mit der Psychologie, die ja für alle modernen aufgeklärten Menschen eine Wissenschaft darstellt. Übrigens, ich muß schon wieder anfangen zu lachen.

Und wer TV als Informationsquelle benutzt, muß sich nicht wundern abgezockt zu werden.

Zitat von baedr
Wer nicht an Wissenschaft glaubt, oder Wissenschaftler beschuldigt oberflächlich und schlampig zu sein, und nur unbegründete Anschuldigungen verteilt, sollte vielleicht lieber unter Philosophie und Gedanken schreiben.
Wer an Wissenschaft glaubt, sollte vielleicht lieber unter Philosophie und Gedanken und Ersatz-Religionen schreiben.
Hui baedr, ich dachte immer Wissenschaftler wären Menschen... Es geht darum, daß die Studien falsche Behauptungen zu beweisen (oder zu entkräften) versuchen. Der Astrologie werden Aufgaben unterstellt, die sie nie behauptet hat, und dann heißt es, diese Aufgaben konnte die Astrologie nicht erfüllen. (Wen wundert´s?) Das ist oberflächlich und schlampig! Das war mein Gleichnis vom Automechaniker und GourmetKoch. Oder anders: Wissenschaftler haben bewiesen, daß Autos nicht fliegen können. Super, hat aber auch niemand behauptet.
(Ich lege dir ans Herz, dich mal mehr mit wissenschaftlichen Studien, ganz allgemein, zu befassen.)

Zitat von baedr
Achja, und wegen der Gravitation... Jeder Baum (geschweige denn ein Berg) hat eine höhere Gravitationswirkung auf uns, als irgendwelche Sterne im Universum.
Ich habe nichts von Gravitation geschrieben. Im Gegenteil, ich sagte doch daß es keine kausalen Einwirkungen und Einflüsse gibt. Ach Leute.

OT: Hi qwertz! Schön, daß du wieder aus dem Dunkel aufgetaucht bist.

Geändert von ShakeTheDisease (23.01.2009 um 16:17 Uhr).
 
 
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Alt 23.01.2009, 15:32   #22
Standard

Wer an Wissenschaft glaubt, sollte vielleicht lieber unter Philosophie und Gedanken und Ersatz-Religionen schreiben.
Nunja es geht hierbei um die Idee der Wissenschaft. Sind die Methoden, die Vorgehensweise zukunftsgerichtet, kommt man damit weiter, der wahrheit näher? Meiner Meinung nach gibt es da nicht viel zu "glauben", das liegt für mich auf der hand. Ob du's glaubst oder nicht, es gibt jedoch Menschen die einfach nicht daran glauben. Mit sojemandem kann man jedenfalls nicht über Wissenschaft diskutieren. Es geht auch nicht darum alles was ein Wissenschaftler sagt, für wahr zu halten, es gibt natürlich ein paar bereiche, welche sich der Wissenschaft nicht erschließen, und unfehlbar ist sie natürlich auch nicht.

Was denn Aufgaben der Astrologie, und wer hat das wo festgelegt.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 26.01.2009, 14:48   #23
Standard

Zitat von baedr
Was denn Aufgaben der Astrologie, und wer hat das wo festgelegt.
War das eine halbherzige Frage, oder gar keine Frage, oder eine Abwehr-Reaktion auf meine Wissenschaftskritik?
Dein Post beschränkt sich darauf, Wiki zu zitieren. Soll das die Grundlage einer Diskussion darstellen? Nein, es würde auf ein Gezeter hinauslaufen. Dazu sind wir uns beide zu schade.
Astrologie beschränkt sich nicht auf die bloße Auflistung hervorstechender Persönlichkeitsmerkmale, genau das hat aber Hartmanns Studie untersucht: "Es hätten sich keinerlei Belege für einen relevanten Einfluss des Geburtsdatums auf die Intelligenz oder die Persönlichkeit ergeben." Von Intelligenz ist in der Astrologie auch nie die Rede gewesen, armer Hartmann.
Widder ergreifen die Initiative, der Stier ist Realist, und der Zwilling meistens unbeschwert. Schützen lieben die Freiheit, Löwen sind willensstark, und Steinböcke treibt der Ehrgeiz um. Skorpione sind ernst, die Waage hat Sinn für Eleganz, und Wassermänner sind grenzenlos ehrlich. Wer so eine Strichliste als Astrologie ansieht, sollte solche Studien lieber sein lassen.

Was würde dir ein Beweis bringen? Wärest du dann klüger oder glücklicher? Nein, es würde dir gar nichts bringen. Deswegen ist es auch unnötig zu versuchen, dich zu überzeugen. Mein Post stellt nur meinen Standpunkt dar und ist der Versuch Sivars Frage zu beantworten. Und für andere Leser, mit offenem Blick, damit dieser nicht durch pseudo-wissenschaftliche Beweise versperrt wird. Denn Neues kann dann besser andocken, wenn bereits eine Basis vorhanden ist.
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 27.01.2009, 00:39   #24
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Ich denke im Allgemeinen kann man Studien als Argument gelten lassen, wenn man sich auf so oberflächlichem Niveau unterhält.
Ist aber natürlich kein Problem, dass du die Vorgehensweise der Studie anzweifelst, wenn du dich mit diesem speziellen Thema auskennst.

War das eine halbherzige Frage, oder gar keine Frage, oder eine Abwehr-Reaktion auf meine Wissenschaftskritik?
Es war eine ernstgemeinte Frage, schließlich ist es essenziell zu wissen, worüber hier überhaupt diskutiert wird. Was astrologie alles nicht ist, geht ins Uferlose.
Aber wenn du behauptest die Studie würde sich nicht auf die eigentlichen Aufgaben der Astrologie beziehen, muss ich davon ausgehen, dass du die eigentlich Aufgaben kennst. Deshalb die Frage.

Lässt sich die Frage nach der/den Aufgabe(n) der Astrologie und wer diese wo festgelegt hat überhaupt beantworten?
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 29.01.2009, 21:03   #25
Standard

Zitat von baedr
Lässt sich die Frage nach der/den Aufgabe(n) der Astrologie und wer diese wo festgelegt hat überhaupt beantworten?
Weiß ich nicht so genau, das ist ja von Hause aus schwierig bei einer philosophisch-psychologischen Lehre. Wahrscheinlich ist sie schon seit längerer Zeit keine einheitliche Lehre mehr.
Für mich ist es die Lehre vom Woher und Wohin eines jeden einzelnen Menschen. Eine Schule zu persönlicher Reife und innerem Wachstum. Dabei muß eben jeder Mensch individuell gesehen werden, ähnlich der Psychologie heutzutage. Die Merkmale, die die Tierkreiszeichen beschreiben, stellen dabei nur ein grobes Fundament dar. Die Astrologie gibt keine Antworten, sondern stellt Fragen und Lernziele auf. Deswegen ordne ich die Astrologie irgendwo zwischen fernöstlichen Lehrpfaden und heutiger Psychologie ein.

Ich kann es im Moment auch nicht besser erklären, habe die Astrologie erst vor einem Jahr entdeckt und habe mich noch nicht richtig darum gekümmert.
Und genau das werfe ich Hartmann, Reuter und anderen Studienleitern vor. Daß, wer keinen genauen Einblick in die Astrologie hat, eben nicht mit Schul-oder BoulevardZeitungs-Wissen solche Studien durchführen kann - falls man überhaupt Studien zum Beweisen so einer psychologischen Heilslehre durchführen kann - es sei denn, es soll von vornherein bewiesen werden, daß an Astrologie außer Mittelalter-Aberglaube nichts weiter dran ist.

So ist es auch verwunderlich, daß sich die ach so wissenschaftlich tiefenpsychologisch fundierte Gesprächs-Psychotherapie solchen Studien nicht zum Beweis unterziehen muß. Sie ist letztendlich nur eine Seelsorge in modern aussehender Form. Diese gab es früher bei jedem Pfarrer umsonst. Eine einzelne Psychotherapie kostet heute mehrere tausend Euro. Über den umstrittenen Erfolg will ich gar kein Wort mehr verlieren. (In den USA zahlen die Kassen längst keine Psychotherapie mehr!)

Ich verlange nur, daß die Astrologie gleichgestellt und unvoreingenommen gesehen und nicht von vornherein bekämpft wird. Ihr Potential wird momentan gewaltig unterschätzt.

Übrigens, wen es interressiert, ich habe kürzlich eine Biographie über Käthe Kollwitz gelesen. Es ist die erste öffentliche Person die ich unter den Gesichtspunkten der Tierkreiszeichen untersucht habe. Und, na sowas, selbst die einfachen Merkmale passen wie die Faust aufs Auge! (Natürlich nur zufällig versteht sich.) Ich werde am Ball bleiben.
 
 
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