Zitat von Cassandra Ok danke. Alle die ich gefragt habe und auch im Fernsehen wussten nichts und meinten das könne man nur sehr schwer sehen bzw bemerkt es zu spät! Das hat mir dann schon doch sehr viel Angst gemacht.
Ich habe natürlich Schwachsinn gelabert aus Spass an der Freude, was angesichts der völlig übertriebenen Darstellung offensichtlich sein müsste! Es gibt nie und nimmer Fleischwunden bei Zeckenbissen.
Jetzt mal ernst: Zecken sind winzig, nur etwa 1 Millimeter klein oder noch kleiner. (Schau auf ein Lineal, wie klein das ist.) Ihr Stich ist absolut nicht zu bemerken und hinterlässt in der Regel keinerlei Spuren. Nach ein paar Tagen fällt eine Zecke ab, sobald sie sich mit Blut vollgesogen hat. Oft merkt man sie aber früher, weil man beim Abstreichen des Körpers (Duschen, eincremen, Sex, sonstwas) das Gefühl hat, dass ein Sandkorn auf der Haut klebt und sich nicht wegstreichen lässt. Einmal darauf aufmerksam geworden, erkennt man dann auch die Zecke.
Zecken sind in der Regel völlig harmlos und man muss wegen ihnen nicht zum Arzt rennen. Es gibt in Deutschland zwei Krankheiten, die von Zecken (in sehr seltenen Fällen) übertragen werden können.
1. FSME. Dagegen hilft nur eine prophylaktische Impfung (die jedes Jahr erneuert werden muss, was sehr unpraktisch ist). Nach einer Infektion ist nichts mehr zu machen, also lohnt sich die Panik
nach einem Zeckenbiss überhaupt nicht. Die Impfung ist auch nur für gefährdete Personen (Waldläufer in Süddeutschland) empfehlenswert. Die Gefahr von Komplikatinen ist selbst ohne Impfung sehr sehr gering.
2. Borreliose. Erkennt man daran, dass sich um die Einstichstelle herum ein roter Fleck auf der Haut bildet, der ein paar Tage lang immer größer wird und mehrere Zentimeter Durchmesser hat (danach verschwindet die Rötung einfach). Dieses gut sichtbare Zeichen tritt im Anfangsstadium der Infektion auf, dann sollte man schleunigst zum Arzt und dann kann man erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.