Hallo,
als ich diesen Thread gelesen habe, ist mir fast der Hals geplatzt - glaubt Ihr eigentlich alle, Tierärzte hätten 2 Semester Eier schaukeln hinter sich? Das Studium ist eines der schwersten, die es gibt und seine Wendy-Romantik verliert man da sehr schnell - ob man danach ein guter oder ein weniger guter TA wird, ist sicherlich weniger vom Alter und Geschlecht abhängig! Wieso erscheint eine junge TÄ gleich inkomepetent - vielleicht ist sie viel eher enorm kompetent, denn wenn sie so jung schon fertig ist mit diesem Studium, das mindestens 11 Semester dauert, ist sie offensichtlich sehr zielstrebig und macht ihre mangelnde Erfahrung mit Wissen wieder wett.
Natürlich m,achen TÄ Fehler, das ist nun mal menschlich - natürlich soll das nicht passieren, aber diese Fehler passieren sicher genauso weinig absichtlich wie in allen anderen Berufen.
Zum Thema Geld: Warum um alles in der Welt erwarten die Leute immer von TÄ, daß sie 24 Std. am Tag, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr im Einsatz sind und das alles bitte für 10 €? Für TÄ sind die Ärztestreiks im vergangenen Jahr ein Witz - wir wären froh, wenn wir soviel verdienen würden wie ein Krankenhausarzt!
Natürlich studiert man Tiermedizin mit viel Idealismus, aber man muß davon schon leben können - uns es muß auch ein bißchen mehr drin sein, es ist nun mal völlig anerkannt, daß andere akademische Berufe mehr Geld verdienen als en Ausbildungsberuf - für die meisten Assistenz-TÄ trifft das nicht zu, die verdienen gerade mal 100€ mehr als die völlig unterbezahlte TA-Helferin - eben weil auch der Praxisinhaber nicht im Geld schwimmt.
Natürlich gibt es da auch andere, aber die Erwartungshaltung der Tierbesitzer ist immer, daß es nichts kosten darf. Außerdem sind TÄ an eine Gebührenordnung gebunden, um auch die Wettbewerbssituation zu entschärfen, diese darf vom einfachen bis 2,5fachen Satz abgerechnet werden, aber nicht darunter.
So, das war jetzt lang, aber ich hoffe, Ihr versteht die TÄ jetzt ein bicßhen besser
