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Braunbär - abschießen oder nicht?

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Umfrageergebnis anzeigen: Braunbär in den bay. Alpen - abschiessen oder leben lassen?
leben lassen 21 84,00%
abschießen 4 16,00%
Teilnehmer: 25. Diese Umfrage ist geschlossen

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Walli-Man
Alt 22.05.2006, 21:29   #1
Standard Braunbär - abschießen oder nicht?

Ihr habt sicher schon von dem Braunbären gehört, der von Italien über Österreich jetzt nach Deutschland in die bayerischen Alpen gelangt ist. Der bay. Umweltminister Schnappauf zeigte sich letzte Woche noch total erfreut über den Bären und heute gab er ihn plötzlich zum Abschuss frei. WWF begrüsste auch diese Entscheidung, denn das Gefahrenpotenzial sei zu groß.

Was würdet ihr machen - abschiessen oder leben lassen?

Also ich persönlich finde es zwar schade das der Bär abgeschossen werden soll, aber die Sicherheit der Menschen sollte trotzdem vorgehen!!!
 
 
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El Sparko
Alt 22.05.2006, 21:33   #2
Standard

die scheissen sich alle in die hose weil die bauern jetzt nicht mehr ihren großartigen staatlich subventionierten überschuss produzieren können. der bär kommt aus slovenien und wurde dort ausgewildert. es ist seine natur zu wandern und meine güte er hatte hunger da hat er ein wenig vieh gerissen... who cares? sollen sie halt mit nem betäubungsgewehr auf die pirsch gehen und das arme tier wieder einsperren, damit auch ja die wälder wieder "sicher" sind. meine güte vor vielen jahren hatten wir hier auch noch luchse etc. im wald. man hat alles abgeschossen, jetzt gibts kaum noch nen fuchs.
 
 
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mizue
Alt 22.05.2006, 21:39   #3
Standard

der erste braunbär in unseren wäldern seit... seit jahrzehnten!!!

^---
ach lol... ich find die berichterstattungen zu lustig. ein einziger braunbär und doch so viele ernst schauende politikergesichter. ja sicher... die armen menschen sind in gefahr. aber dass die tierschützer auch für ein töten des bären sind... ja das hat mich dann doch etwas verwundert. wäre die methode mit dem betäubungsspritzen und anschließendem "wiedereingliedern in die bärengesellschaft" doch viel sinnvoller...
 
 
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asdf
Alt 22.05.2006, 21:39   #4
Standard

Joa mei..

Öhm ja, natürlich muss man erstmal das Vieh aus dem Verkehr ziehen.
Wenn es möglich ist, ihn zu betäuben und dann abzutransportieren, ohne dass das Risiko besteht, dass er wieder abhaut, sollte man das auch so machen.
Wenn das nicht so recht funktioniert, hat er eben Pech gehabt..
 
 
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Walli-Man
Alt 22.05.2006, 21:47   #5
Standard

Ein Tierpark wäre die beste Lösung. Für Bär und Mensch.
 
 
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=ANUBIS=
Alt 22.05.2006, 21:47   #6
Standard

Das die Regierung den abknallen will versteh ich ja noch, die erschiessen eh alles was ne Bedrohung ist. Aber das WWF auch dafür ist find ich eher schockierend. Da frag ich mich doch wirklich ob meine Mutter mit ihren monatlichen Spenden an den Spacken Verein wirklich alles richtig macht .
 
 
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fantamaus
Alt 22.05.2006, 21:50   #7
Standard

...eigentlich könnte man Mörder, Gewaltverbrecher und Kinderficker auch zum Abschuss freigeben. Und nicht zu vergessen, die Besitzer von Hühnerfarmen mit untierlichen Lebensbedingungen.

Ich finde es blödsinnig, wegen einem Bären, der bald schon weiterwandert und halt ein paar Viecher reist, so ein Theater zu machen. Ich mein, was tut es den Landwirten schon weh, wenn sie zwei, drei Schafe oder was weiss ich verlieren. Die haben ja immer noch eine ganze Menge von. Klar versteh ich die auch, mein Grossvater ist immerhin auch Bauer, aber trotzdem. Dieser Bär hat doch genauso ein Recht zu leben, und früher, als die Bauern noch weniger Tiere hatten und es noch mehr Bären gab, war das ja auch nicht so ein riesiges Problem. Die habens ja auch geschafft.

Betäuben und Umsiedeln geht ja noch. Aber abschiessen?!
 
 
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asdf
Alt 22.05.2006, 21:54   #8
Standard

Zitat von fantamaus
...eigentlich könnte man Mörder, Gewaltverbrecher und Kinderficker auch zum Abschuss freigeben. Und nicht zu vergessen, die Besitzer von Hühnerfarmen mit untierlichen Lebensbedingungen.
Und die Leute, die andauernd bei irgendwelchen Themen, die rein garnichts damit zu tun haben, anfangen bei jedem Mist die Todesstrafe zu propagieren erst.
Das sind die schlimmsten!
 
 
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Sivar
Alt 22.05.2006, 21:54   #9
Standard

Ist doch cool, wenn bei uns mal ein Bär rumwandert. Wer sagt eigentlich, dass ein Bär grundsätzlich jeden Menschen angreift, der ihm begegnet? Und wenn er halt ein paar Tiere futtert, geht die Welt auch nich unter!
 
 
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fantamaus
Alt 22.05.2006, 22:11   #10
Standard

Zitat von asdf
Und die Leute, die andauernd bei irgendwelchen Themen, die rein garnichts damit zu tun haben, anfangen bei jedem Mist die Todesstrafe zu propagieren erst.
Das sind die schlimmsten!
Halthalt... ich entschuldige mich mal ganz schnell fürs off-topic, aber ich bin gegen die Todesstrafe.

Diese Bärengeschichte kam mir nur gerade ein bisschen wie eine Exekution vor, darum hab ich das erwähnt.

Zitat von Sivar
Wer sagt eigentlich, dass ein Bär grundsätzlich jeden Menschen angreift, der ihm begegnet?
Bären sind sehr scheue Tiere, die den Menschen meiden. Wenn sie einen angreiffen, dann nur, weil sie sich von ihm bedroht fühlen. Schlussendlich ist dabei dann leider immer der Bär schuld, obwohl es garantiert der Mensch war, der aus Neugierde dem Bären zu nahe gekommen ist.
 
 
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El Sparko
Alt 22.05.2006, 22:35   #11
Standard

freut mich dass ihr das genauso besonnen seht. ich frag mich wirklich wo das großartige problem aufgezeigt wird. ah doch ich weiß es... die agrarlobby hat angst. wir pulvern ewig steuergelder in die bauern, nur damit der staat dann die im überschuss produzierten güter auch noch aufkaufen und zu tode lagern muss, aber wehe da fehlen ein paar nutztiere, weil sie wie von der natur vorgesehen, durch ein raubtier umgekommen sind. dann ist die welt erschüttert...

ich hoffe für den bären dass eine art der "gütigen regelung" gefunden werden kann. die mittel dazu hätten wir sicherlich. aber die ganzen benz-fahrer würden sich sicher nicht so beruhigt fühlen wie wenn man den bär gleich zu nem bettvorleger verarbeitet.
 
 
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Sivar
Alt 22.05.2006, 22:36   #12
Standard

Zitat von fantamaus
Bären sind sehr scheue Tiere, die den Menschen meiden. Wenn sie einen angreiffen, dann nur, weil sie sich von ihm bedroht fühlen.
Eben.

Menschen sollen sich einfach von dem Bären fernhalten. Man geht halt nicht in dem Fluss schwimmen, in dem Krokodile sind... schließlich kommen die Krokodile auch nicht in die Dorfkneipe .
 
 
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PowerWapiti
Alt 22.05.2006, 22:39   #13
Standard

am besten fängt man ihn ein und transportiert ihn zu seinen Kollegen
weiß jetzt nicht wo Braunbären wohnen ^^
 
 
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asdf
Alt 23.05.2006, 00:55   #14
Standard

Fanta:
Aso, kk.
Ich reagier wohl anscheinend inzwischen irgendwie ziemlich allergisch auf Dinge, die in diese Richtung gehn. ;x
#

Ansonsten denke ich es ist Blödsinn, dass so ein Bär keinen Menschen angreifen würde, wenn dieser nicht "anfangen" würde.
Das kann man nichtmal bei Hunden sicher ausschließen und die sind domestiziert.
Und die meisten wissen wohl nicht so wirklich was einen Bären provoziert, geraten in Panik oder sonstwas.

Geändert von asdf (23.05.2006 um 12:07 Uhr).
 
 
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Squdus
Alt 23.05.2006, 02:05   #15
Standard

Es handelt sich wohl um den ersten Bären seit 170 Jahren in Deutschland. Das ist schon eine sehr lange Zeit für solche Sachen, meiner Definition nach. Allerdings hat der Bär alleine an diesem Wochenende schon 7 Schafe gerißen, das halte ich selbest für einen Bären für ziemlich viel; allerdings bin ich kein Bärenexperte. Aber abschießen halte ich definitiv für das falsche Mittel, auch betäuben und aussiedeln halte ich für falsch, viel eher sollten wir lernen der Natur ihren Lauf zu lassen. Anstatt gleich jedes "neue" Tier abzuschießen sollten wir uns lieber daran erfreuen sowas wieder zu bekommen. Und gerade Bären hatten einen gewissen Einfluß auf unsere Kultur, man denke nur mal an Teddy Bären, Gummibärchen oder Namen wie Bernd und Co. Die Menschen sind früher auch mit diesen Tier ausgekommen und haben es sogar geschafft mit ihnen eine Art Symbiose einzugehen, Hunde waren früher immerhin auch nur Nutztier reißende Wölfe.
Ich finde es ehrlich gesagt zu tiefst deprimierend so auf ein fast vor dem aussterben bedrohtes Tier zu reagieren, allein schon die Überlegung hingehend dieser Richtung ist Undankbarkeit der Natur über erster Klasse. Diese in die Schrankenweisung der Natur wird dem Menschen eher Schaden als Nutzen.
Was kommt denn als nächstes? Fangen wir an den Quastenflosser als besseren Thunfisch für Besserverdiener zu verkaufen?

Btw.: Gab es nicht vor 2 Jahren schonmal so einen ähnlichen Fall, war da nicht auch ein Elch aus Tschechien nach Bayern gewandert? Was ist eigentlich aus dem geworden?
 
 
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