daraus wird wieder die alte frage: warum glauben wir verantwortlich zu sein für das was durch unsere bloße existenz geschieht, warum glauben wir es hätte sinn dinge zu erhalten die in einem gleichgewicht existierten welches es nicht mehr gibt?
natürlich gibt es zwei sichtweisen:
1. alles ist immer im gleichgewicht, menschen sind sowieso auch nur irgendwelche lebewesen und meine güte, wenn paar tierchen sterben zaubert die wundervolle evolution eben paar neue hin oder die menschen sterben irgendwann einfach auch aus und das "leben" geht eben weiter, so oder so.
2. die menschen sind was besonderes, bringen die ganze natur durcheinander und wenns so weiter geht verpesten sie weiterhin die welt bis sie daran zugrunde gehen wobei wir dann auch wieder bei 1. wären.
Tierversuche stören kaum jemanden. Es gibt sogar Leute, die die Meinung vertreten, Tierversuche für Kosmetika sind Scheiße, aber Tierversuche für medizinische Zwecke um Menschenleben zu retten sind ok.
wie wärs damit: tierversuche für kosmetika sind einfach mal total überflüssig und tierversuche, die zumindest mal das überleben der menschheit unterstützen für manche menschen eben "tolerierbar" sind?
ausserdem zielte die frage wohl nicht nur auf tierversuche ab.
klar hast du recht wenn du sagst, es geht manchen tieren besser als manchen menschen..
aber wenn man sagt, man hilft tieren dann, wenn allen menschen geholfen wurde ist das eine utopie..
menschenrecht vor tierrecht... tja interessante frage, ich glaube das muss jeder für sich selbst beantworten da menschen nunmal egoisten sind wird wohl die mehrheit das mit ja beantworten, schließlich könnte man selbst darunter leiden.
da aber tiere nunmal von den menschen sozusagen "beherrscht" werden, d.h. der mensch einfach überlegen ist, und die tiere wohl kaum einen aufstand über tiermisshandlung starten werden, liegt die verantwortung auch bei den menschen.
ich finde menschenrecht und tierrecht kann man kaum vergleichen beides sollte exisiteren.. und meiner meinung nach sollte beides gleich behandelt werden..
um nochmal auf diese gefahr von wilderern die ihr als argument für zoos seht, zurückzukommen:
ich finde, man kann daran nur was ändern, indem man die mentalität verändert, aufklärung vorantreibt etc.
ich finde es ist schon der richtige ansatz z.b. in asien irgendwelche reservate für tiger zu errichten oder so wie in bolivien reservate für pumas, affen etc. auch wenn es vielleicht nicht bedrohte tierarten sind, solange sie vor irgendwelchen menschen geschützt werden die diese ausbeuten wollen.
und gleichzeitig eben die menschen darüber aufklären und ihnen bewusst machen was sie da tun.
ich glaube schon, dass menschen, die sich einen "wunderschönen" leopardenfellmantel kaufen das als nichts weiter als ein statussymbol ansehen das ihren luxus dokumentiert. solange solche statussymbole noch exisiteren wird sich da auch nichts ändern. bzw. solange sich diese menschen keine gedanken machen und gar nicht registrieren dass sie sich mit der haut eines toten tieres schmücken.