1. Wenn man Filme sieht in denen Kampfflugzeuge mit dem Bordmg schiessen, fällt auf, dass die Projektile scheinbar eine Flugbahn ähnlich einer Sinuskurve haben und nicht gerade Fliegen.
2. Wenn ein Kampfflugzeug aus dem ersten Weltkrieg (meist Doppeldecker) im luftkampf zu gange waren, wurden Maschinengewehre genutzt. Jene waren vor dem Piloten angebracht und in ihrer Schussbahn lag der Propeller. Wie wurde das gesteuert, dass kein Schuss eines der Propellerblätter zerfetzte?
Ich mein Schussgeschwindigkeiten wurden damals wohl kaum per Bordcomputer auf die Drehzahl des Propellers abgestimmt oder?
Wie klappt das?
PS: Wusste nciht ob das das richtige Forum ist, scheint aber das einzig passende zu sein.. Drive in ist wohl etwas wit entfernt^^
Damit der Propeller nicht getroffen wird wurde das MG synchronisiert und ein Unterbrechergetriebe eingesetzt. Da dass jedoch relativ störanfällig war verstärkten die Franzosen ihre Propeller mit Stahl, was auch die deutschen übernahmen. Eine andere Möglichkeit war das Schießen durch die Propellerwelle, hat sich aber irgendwie nie etabliert.
man hat irgendwann im 1. WK ein Unterbrechungsgetriebe gebaut ,das das Mg stoppt .Irgendwann sind die Leute dann aber auf die Idee gekommen das man dieses Getriebe nicht braucht wenn man die MGs in die Flügel einbaut.Das war vorher aber noch nicht möglich weil die MGs zu schwer waren und die Flügel zu instabil(aus Holz gebaut und das nich besonders massiv)
wir sind hier nicht im schwerelosen raum sondern auf 'nem planeten. also haben wir uns hier mit so sachen wie schwerkraft und luftwiderstand rumzuschlagen.
sämtliche "geschosse" haben eine ballistische flugbahn, wie flach die auch sein mag. sprich, 'ne gerade linie wirst du abgesehen von irgendwelchen laser oder mikrowellen geräten nich sehen. wobei dir das soundso schwerfallen wird, da die dingens soundso nicht im sichtbaren wellenspektrum arbeiten.
was jetzt deine bildbeispiele angeht, geht's weniger drum ob die geschosse gerade fliegen oder nicht, sondern wieviel bilder pro sekunde die kamera mit der das aufgenommen worden ist geschafft hat und wie sehr der penner der's gefilmt hat mit dem teil gewackelt hat. ich hoffe ich konnte deutlich machen was ich meine?
und revlis hat recht mitm unterbrecherdings.
wieso interessiert dich das eigentlich, biste ner verschwörung aufer spur oder was?
PS: sowat wie'n direkten schuss lass ich mal aussen vor :P
Geändert von outfreyn (08.09.2007 um 20:40 Uhr).
Grund: vertippt, or wey
das mit dem Propellermaschinengewehr hat mich früher auch immer fasziniert... dachte da auch an sowas, dass das Maschinengewehr immer kurz stoppt, wenn ein Propeller gerade in dem Moment genau vor dem Lauf dreht sonst würden die ja ihren eigenen Propeller abschießen
Da meine Vorposter das synchronisierte MG schon ausführlich erklärt bzw. "verwikilinkt" haben geb ich mal meinen Senf zu der Parabelflugbahn ab:
Auf der einen Seite haben wir keine idealen Flugbahnen, wie outfreyn schon gesagt hat. Das Geschoss sinkt permanent zu Boden und wird durch den Luftwiderstand auch permanent langsamer. Wenn es nichts treffen würde fällt es irgendwann senkrecht zu boden.
Und zweitens: sowohl Stukas als auch Jagdflieger sind ja nicht in ihr Ziel hineingeflogen sondern sind abgedreht sobald sie was getroffen haben oder sobald es zu brenzlig geworden ist. Schließlich ist ein explodierender Bomber in unmittelbarer Nähe nicht besonders angenehm und die Piloten wollten natürlich auch nicht in letzter Sekunde noch selbst abgeschossen werden.
Durch das abdrehen schwenkt dann auch die Bordkamera vom Geschoss weg, was einen zusätzlichen Verzerrungseffekt am Ende der Flugbahn gibt.
Zu 2.: Genau so ists, je nach Propellerstand wurde kurz gestoppt. Trotzdem haben sich regelmäßig die Piloten ihre eigenen Propeller abgeschossen, und in neueren Flugzeugen sitzen die Propeller daher auch nichtmehr in der Schussbahn. Hab ich jedenfalls mal vor Jahren so im Deutschen Museum erklärt gekriegt.
Zu 1: Das Video kann ich leider nicht sehen, aber wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, dass die Projektile "eiern".
Die Projektile werden im Lauf zu dieser "Eierbewegung" gebracht, weil sie durch diesen Drall kursstabiler sind (Thema rotierende Systeme). Wir haben es hier also mit einem klassischen Eierlauf zu tun.
Habt ihr euch nie gefragt, warum in den James Bond Intros eine Spirale zu sehen ist, wenn die virtuelle Kamera in den Pistolenlauf fährt? Das ist kein Effekt, den die da aus Langeweile reingebracht haben, diese Spirale ist genau für diesen Zweck.
Das James Bond Intro war übrigens der Grund warum ich damals danach gefragt habe, was es damit auf sich hat.
Jetzt seh ich auch ma das Video. Sehr schönes Video übrigens, wunderschöne Flugzeuge, diese Stukas.
Zum Effekt wieder: Ich würde fast schon vermuten dass die Bewegung Aerodynamische Gründe hat. Da das Projektil keine "Leitwerke" hat, beginnt es durch die sich vom Projektilrumpf ablösenden Verwirbelungen zu Eiern. Das is jetzt aber reine Spekulation und ich werde die Frage jetzt an jemanden weiterleiten, der sich damit definitiv besser auskennt als ich. Werd mich melden, wenns Neuigkeiten gibt.