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Homerecording - ein eigenes Album aufnehmen

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Wolfsbane
Alt 03.01.2008, 04:15   #1
Standard Homerecording - ein eigenes Album aufnehmen

Hi!
Gibt es hier eigentlich auch Musiker/innen, die sich mit Homerecording beschäftigen?

Um ein komplettes Album zu produzieren braucht man ja noch nicht mal eine Band.
Denn es gibt ja spezielle Mehrspur Recorder

Die ganzen Instrumente können z.B. einzelnd auf verschiedene Spuren aufgenommen werden.
Wenn man das ganze dann alles gemeinsam abspielt, klingt es wie eine komplette Band
Wer keine Möglichkeit dazu hat ein echtes Schlagzeug aufzunehmen, der könnte ja auch einen Drumcomputer verwenden.

Natürlich sollte man im Idealfall auch mehrere Instrumente spielen können.
Man muß aber auch kein Profi sein, eine normale Akkordbegleitung auf der Gitarre, Grundtöne auf dem Bass u. ein einfacher Schlagzeugbeat usw. könnte ja auch schon genügen.

Und dann kann man die einzelnen Songs entweder auf CD brennen oder gar im Internet verbreiten.

Hoffentlich schaffe ich es auch mal, was richtig gutes zu produzieren, etwas wofür ich mich nicht schämen muß

Kann ich eigentlich großen Ärger bekommen, wenn ich Coversongs ins Internet stelle? Was meint ihr? Von wegen Urheberrechte usw.
Die Ärzte haben doch bestimmt nix dagegen, wenn ich deren Songs cover oder

Homerecording ist echt was feines.
Ihr solltet euch auch mal einen kleinen handlichen Recorder oder gar ein kompaktes Ministudio kaufen, mit dem ihr euch aufnehmen könnt
 
 
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Alt 03.01.2008, 11:37   #2
Standard

Zitat von Wolfsbane
Kann ich eigentlich großen Ärger bekommen, wenn ich Coversongs ins Internet stelle? Was meint ihr? Von wegen Urheberrechte usw.
Die Ärzte haben doch bestimmt nix dagegen, wenn ich deren Songs cover oder
Ja, du kannst Ärger bekommen, wenn du Coversongs veröffentlichst (du kannst ja auch Ärger bekommen, wenn du die Originale frei zugänglich online stellst) und die Ärzte werden ziemlich sicher etwas dagegen haben, wenn du ihre Songs coverst, immerhin leben die davon. Würde dich ja wohl auch stören, wenn jemand plötzlich eines Morgens an deinem Arbeitsplatz sitzt, oder.
 
 
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Sidolin
Alt 03.01.2008, 12:14   #3
Standard

Naja dass die Ärzte selber was dagegen haben bezweifle ich mal, die scheinbar verschiedenen Plattenfirmen bei denen die waren schon eher (http://riaaradar.com/search.asp?sear...&keyword=Arzte)
Alle Mitglieder der RIAA kannst du gleich mal vergessen, die halten von Fair Use nicht allzuviel, wenn du nicht mal auf nen paar Tausend Euro verklagt werden willst würd ich das lassen. Bei den Alben die über eigene/indielabels vertrieben wurden schaut das schon anders aus, da könnt man mal anfragen und hat da schon eher ne Chance Rechte dafür zu bekommen. Einfach so solltest du das aber auf keinen Fall machen.

Hast du jetzt eigentlich schon was oder sind das bisher nur Pläne? Hab ich jetzt aus dem Text irgendwie nicht rauslesen können?
 
 
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Alt 03.01.2008, 12:20   #4
Standard

Man muss hier bei wohl zwischen "Bearbeitung" und "Cover" unterscheiden. Wenn du nur mehr als einen Akkord innerhalb eines Songs änderst, handelt es sich rechtlich schon nicht mehr um ein Cover. Ab dem Punkt musst du dir die jeweiligen Rechte zur Bearbeitung nicht bei der GEMA kaufen, sondern beim jeweiligen Rechteinhaber, sprich Komponist/Texter/Musikverlag. Das Problem dürfte hierbei sein, dass sie dir die Lizenz verweigern können oder zu überteuerten Gebühren verkaufen. Die GEMA ist jedoch dazu verpflichtet jedem zu gleichen Konditionen das Werk zur Verfügung zu stellen. Das ist ziemlich komplex, also die Unterscheid zwischen "Bearbeitung" und "Cover". In dem Fall würde ich vielleicht eine Rechtsberatung hinzuzuziehen, bevor ich irgendetwas online stelle. Ansonsten kannst du natürlich auch gerne eine Anfrage an die Ärzte stellen per Mail und nachfragen.
 
 
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Alt 03.01.2008, 14:39   #5
Standard

Die ganzen Instrumente können z.B. einzelnd auf verschiedene Spuren aufgenommen werden.
Wenn man das ganze dann alles gemeinsam abspielt, klingt es wie eine komplette Band
Wer keine Möglichkeit dazu hat ein echtes Schlagzeug aufzunehmen, der könnte ja auch einen Drumcomputer verwenden.
Also das Mehrspurverfahren generell ist ja eigentlich standard, und ich würde sagen die meisten machen es so. Ich glaube aber es gibt eine bessere Lösung für Homerecordler, als per Mehrspurrecorder: Man kauft sich eine gute externe Soundkarte mit Phantomspeisung
http://www.thomann.de/de/search_dir....k=&bn=&x=0&y=0
ein gutes Mikrofon:
http://www.thomann.de/de/audio_technica_at2020.htm
und ein Sequenzer-Programm, z.B. Samplitude 9 SE für 6€ (das reicht erst mal für ne weile.)

Alles am Heim-PC installiert, bekommt man schon eine sehr gute Qualität, ist sogar für MIDI gerüstet, und kann im nachhinein gut und komfortabel die Aufgenommenen Spuren abmischen. Wem die Effekte und Klangbearbeitung von Samplitude nicht reicht(welche aber schon ziemlich umfangreich sind), kann sich kostenlos VST-Effekte im Internet herunterladen, und einbinden. Kaufen kann man sich natürlich Als VST-Effekt und -Instrument nochmal alles in super Qualität von Schlagzeug und Percussion über Bläser, Klavier, Synthies bis zu kompletten Orchesterbesetzungen für 2000€...
Aber alleine das was man für 80€ an VST-Drums bekommt, schlägt die allermeisten Drumcomputer in sachen flexibilität, und meist auch in sachen Sound.
 
 
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Wolfsbane
Alt 03.01.2008, 15:47   #6
Standard

Zitat von fantamaus
Ja, du kannst Ärger bekommen, wenn du Coversongs veröffentlichst (du kannst ja auch Ärger bekommen, wenn du die Originale frei zugänglich online stellst) und die Ärzte werden ziemlich sicher etwas dagegen haben, wenn du ihre Songs coverst, immerhin leben die davon. Würde dich ja wohl auch stören, wenn jemand plötzlich eines Morgens an deinem Arbeitsplatz sitzt, oder.
Aber habt ihr euch schon mal auf Youtube usw. umgesehen?
Da gibt es doch vielleicht dutzende Leute, die auf der Gitarre usw. Songs covern...
Wollen die eigentlichen Inhaber der Songs etwa alle verklagen

Dann müsste es ja eigentlich auch verboten sein generell songs von anderen Musikern (öffentlich) auf der Gitarre nach zu spielen
Was ist, wenn ich (draussen) vor anderen Leuten Ärztesongs auf einer akkustischen Gitarre nach spiele und auch dabei singe?
Stehe ich dann etwa schon mit dem halben Bein im Knast


Wozu gibt es denn eigentlich Ärztesongbooks mit Noten u. Gitarrentabulaturen, wenn man es nicht nach spielen darf


Glaubt ihr etwa, das jede Underground Coverband den Künstler vorher fragt, ob sie seine Songs covern dürfen?

Geändert von Wolfsbane (03.01.2008 um 16:04 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 03.01.2008, 16:08   #7
Standard

Zitat von Wolfsbane
Aber habt ihr euch schon mal auf Youtube usw. umgesehen?
Da gibt es doch vielleicht dutzende Leute, die auf der Gitarre usw. Songs covern...
Wollen die eigentlichen Inhaber der Songs etwa alle verklagen
Wurde schon oft genug gemacht, ich würde vorsichtig sein!

Dann müsste es ja eigentlich auch verboten sein generell songs von anderen Musikern (öffentlich) auf der Gitarre nach zu spielen
Inwiefern öffentlich? Bei Konzerten etc. musst du deshalb GEMA zahlen!

Was ist, wenn ich draussen vor anderen Leuten Ärztensongs auf einer akkustischen Gitarre nach spiele und auch dabei singe?
Sitz ich dann etwa schon mit dem halben Bein im Knast
Garantiert nicht, wenn's im Freundeskreis oder so ist


Wozu gibt es denn eigentlich Ärztesongbooks mit Noten u. Gitarrentabulaturen, wenn man es nicht nach spielen darf
Spielen darfst du's ja, nur halt nicht großartig in der Öffentlichkeit und auf keinen FAll um Geld einzunehmen! Zumindest nicht ohne GEMA.


Glaubt iht etwa, das jede Underground Coverband den Künstler vorher fragt, ob sie seine Songs covern dürfen?
Nein, aber sie zahlen bei Auftritten - oh Wunder - GEMA! Sollten sie zumindest. Die Frage ist auch, ob sie damit Geld verdienen oder nicht.

Zum Thema Mehrspurrecorder: Nicht nur als einzelner Musiker wird das sog. Multitrackrecording genutzt, auch in Tonstudios für Bands kommt dies oft zum Tragen, weil du so wirklich nur das gerade aufzunehmende Instrument auf der Spur hast und nicht noch das Drumset mehr oder weniger leise im Hintergrund. Das ganze läuft dann aber ein wenig komplexer ab, indem die aufgenommenen Spuren meist wieder auf das Mischpult zurücklaufen, dort dann abgemischt werden und dann auf die 2-Track, also letztendlich das Aufnahmegerät gespielt werden. Ist im Ablauf eigentlich noch ein ganzes Stück komplizierter, aber so in etwa kann man sich das vorstellen.

An deiner Stelle bräuchtest du eig. wirklich keinen Mehrspurrecorder... Wie baedr schon sagte: einfach ne ordentliche externe (!) Soundkarte herholen, ein anständiges Mikro und dann alles nacheinander aufnehmen und irgendwie zusammenschustern mit nem entsprechenden Programm... Samplitude tut's da wirklich, alternativ vllt. auch mal Audacity (plattformübergreifend) ausprobieren, das ist komplett umsonst!
 
 
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Wolfsbane
Alt 03.01.2008, 16:33   #8
Standard

Mehrspur Recorder VS. PC Recording


Vorteile eines Mehrspur Recorders:

- Es gibt recht kleine Recorder, die in etwa so gross wie ein Walkman sind. Ein Recorder der in eine Jackentasche passt ist doch ideal für unterwegs.
Wer hat schon Lust darauf, seinen ganzen PC mit Interface usw. durch die Gegend zu schleppen?
-Manche Recorder haben ein Internes Mikro, Anschlüsse für Gitarre, Kopfhörer, Mikro, USB Anschluss und sogar interne Effekte für Gitarre, vorgespeicherte Rhythmen usw.
-Man hat quasi alles an Board was man fürs Recording braucht, ohne vorher seinen PC aufrüsten zu müssen.



Der Nachteil von PC Recording

Beim PC Recording sollte man wohl auf alles achten, damit das Interface, das Musikprogramm usw. auch richtig funktioniert.
Das ist doch alles viel zu kompliziert/umständlich für Leute, die sich nicht so gut mit den PC und dessen Innereien auskennen

Und wieso soll man sich mit nem PC rum quälen, wenn man mit einem externen Recorder viel besser klar kommt?

PC Recording ist wohl eher was für Computerfreaks, die sich auch mit der inneren Materie besser auskennen.
 
 
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MiKe
Alt 03.01.2008, 16:51   #9
Standard

Es ist nett, wenn man lediglich die Vorteile von A und die Nachteile von B aufzählt, aber es ist alles andere als objektiv... Aber es ist deine Entscheidung, dein Geld (!) und deine Endqualität (!!!).
 
 
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Alt 03.01.2008, 17:33   #10
Standard

Ist ist einfach die Frage was du möchtest... Mein 300€ Model von oben ermöglicht dir jedoch eine Qualität, für die du vor 20 Jahren noch Tausende von Euro hinblättern hättest müssen. Gerade die Analog-Digital-Wandler sind heutzutage wesentlich besser als früher, und analoge Equalizer und Kompressoren in der Qualität, wie sie von Samplitude oder anderen Sequenzern digital geliefert werden, sind unbezahlbar... So ein Mehrspurrecorder ist zwar ein ganz praktisches Gerät, aber eine sauberen, abgestimmten Mix kann man damit nicht erreichen. Mein Handy hat auch eine Aufnahme funktion, wenn ich eine Idee habe, dann kann ich die auch schnell damit aufnehmen, damit ich sie nicht vergesse.
Hoffentlich schaffe ich es auch mal, was richtig gutes zu produzieren
Von "produzieren" kann man bei so einem Mehrspurrecorder im Taschenformat auch nicht wirklich sprechen.

Und noch was zur Konfiguration... man muss kein Computerfreak sein, um einen Sequenzer einzurichten, da gibt es eigentlich nicht viel zu machen. Und wenn du wirklich damit probleme haben solltest, dann kann ich dir auch noch ein gutes Forum empfehlen:
www.homerecording.de
übrigens: Dort nimmt niemand mit einem Mehrspurrecorder, sondern jeder mit einem PC (oder natürlich Mac) auf.
 
 
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MiKe
Alt 03.01.2008, 20:52   #11
Standard

Wolfsbane, lies dir doch am besten mal paar Texte zum Thema DAW (Digital Audio Workstation) durch, vllt. kannst du dich doch noch damit anfreunden. Der Wiki-Artikel ist nur einer von vielen möglichen

Ansonsten: per DAW ist es sicherlich leichter, etwaszu mixen als mit ner Multitrack. Die lohnt sich v.a. dann, wenn du tatsächlich mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen möchtest - aber genau das ist bei dir ja nicht der Fall, weshalb du Geld für Features ausgeben würdest, die du gerade "umgehen" möchtest!
 
 
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Wolfsbane
Alt 03.01.2008, 20:58   #12
Standard

Ist schon klar, das man von einem kleinen Recorder nicht zu viel erwarten sollte.
Aber dieser Recorder hat mir halt gezeigt, das ich mit Recordern klar komme

Ich hätte mir damals auch kein Interface besorgen brauchen, sondern mir direkt einen Recorder zulegen sollen...
Und wenn ich mir wieder irgendwelche Software usw. für den PC kaufe, dann besteht halt auch wiederum die Gefahr, das ich damit auch nicht klar komme
Fazit: Wieder raus geschmissenes Geld


Ich brauche halt eher was, was leichter funktioniert als PC Recording.
Wo ich einfach nur Rec drücken muß, um die Aufnaheme zu starten.
Und nicht son Gedöns, wo ich mir erst den Kopf darüber zerbrechen muß, warum das nicht auf meinem PC läuft
Etwas was idiotensicher ist, ist genau meine Welt
Etwas wo ich nix umrüsten muß, damit es richtig funtioniert.

PC's sind nun mal alles andere als idiotensicher.

Findet euch damit ab, es gibt nun mal auch PC Gegner, die mit dem PC Recording nicht so klar kommen oder lieber einen Recorder benutzen wollen

Was haltet ihr von solchen Recordern:

http://www.yamaha-europe.com/yamaha_...der/index.html
 
 
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MiKe
Alt 03.01.2008, 21:07   #13
Standard

Völlig unnütz für deine Zwecke. Wozu brauchst du 8 Inputs?
 
 
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Alt 03.01.2008, 21:10   #14
Standard

Das Teil kostet fast 2000€. du bekommst dafür 8 Digital-Analog-Wandler, die man höchstens als SChlagzeuger als einzelperson alle auf einmal verwenden könnte... Mit einem vernünftigen Recording-Interface für den PC mit einem Stereo-Wandler, kommt man als Einzelperson super zurecht.
Findet euch damit ab, es gibt nun mal auch PC Gegner, die mit dem PC Recording nicht so klar kommen oder lieber einen Recorder benutzen wollen
Mir ist das ja wurscht wenn du dich mit der schlechteren Qualität und den spärlichen Mixing-mastering-möglichkeiten abfindest... Die meisten Sequenzer lassen sich übrigens wirklich intuitiv bedienen, ich will dich nur davor warnen, dich auf ein System einzustellen, was keine Zukunft hat...
Wenn du das wirklich machen willst, und am Schluss auch noch ein richtig gutes Ergebnis haben möchtest, dann recorde mit dem PC
 
 
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Wolfsbane
Alt 04.01.2008, 01:10   #15
Standard

Woher wollt ihr wissen, das man mit dem PC eine bessere Aufnahmequalität erreicht als mit einem guten Recorder?
Habt ihr mal einen teureren Recorder der so um die 800 - 3000 € kostet getestet?

Wenn nein, dann könnt ihr ja gar nicht wissen was besser ist.

Frage: Was muß ich tun, damit mein M-Audio Fast Track Interface auf meinem PC den Sound einer angestöpselten E-Gitarre wieder gibt?
Woran kann es liegen, wenn es mit dem Programm Audacity nicht richtig funktioniert und man nix hört?
Fehlen eventuell irgendwelche Treiber?
Wie siehts mit Latenzen/Verzögerungen aus?
Gibt es ein Musikprogramm was auch bei wenig Arbeitsspeicher usw. funktioniert, so das ich eine E-Gitarre ohne Tonverzögerungen aus den PC Lautsprechern hören kann?


Diese ganzen Probleme fallen ja schon mal komplett weg, wenn man einen Recorder benutzt, der schon alles an Board hat
Denn dann brauche ich ja kein Programm, keine Treiber usw.
 
 
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Mad Matty
Alt 04.01.2008, 01:34   #16
Standard

Wenn du die Gitarre ohne Latenz hören willst, brauchst du ein Interface dass ein Eingangsignal direkt wieder auf einen Ausgangskanal zaubern kann. Das kann soweit jede Soundkarte, unabhängig von deiner DAW die du in deinem PC verwendest.
Im Fall des Fast Track müsstest du das Signal intern an eine andere Soundkarte leiten, weil das Fasttrack ja nur Input und nich Output is (irre ich?). Mir fällt dafür nur Console ein, da kriegst du aber Probleme mit den Latenzen.

Edit: Shit, sehe grad, Console kann das auch nicht. Traurig.

Nochmal nachgesehen: Du kannst als Ausgangsgerät das Fast Track benutzen. Hast du eine weitere Soundkarte am PC? Wenn ja, hängen da deine Boxen dran? Wenn ja, könnte das der Grund sein warum du nix von deiner DAW hörst. Kann sein, dass sie das Fast Track als Ausgangsgerät nutzt, weil sie es ja auch als Eingang benutzt (weiß gerade nich, wie Audacity da tickt, benutz es nich). Mit dem Mix-Regler kannst du dir deinen Eingangskanal noch direkt auf den Kopfhörerausgang mischen. Kopfhörer da rein un gut is.

Geändert von Mad Matty (04.01.2008 um 01:44 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 04.01.2008, 02:09   #17
Standard

Zitat von Wolfsbane
Woher wollt ihr wissen, das man mit dem PC eine bessere Aufnahmequalität erreicht als mit einem guten Recorder?
Schon mal was von der eierlegenden Wollmilchsau gehört? Allein die Aussage mit 800 bis 3.000€ disqualifiziert die Geräte schon.

Wenn nein, dann könnt ihr ja gar nicht wissen was besser ist.
Außer vielleicht, man studiert das ganze
Es gibt auch DAWs, die weit in den 4stelligen Bereich gehen und trotzdem eine definitiv bessere Aufnahmequalität bieten.

Frage: Was muß ich tun, damit mein M-Audio Fast Track Interface auf meinem PC den Sound einer angestöpselten E-Gitarre wieder gibt?
Womit soll das ganze wieergegeben werden? Einfach so unter Windows? Dann würde ich einfach mal in den Audioeigenschaften schauen, ob der richtige Eingang auch auf Wiedergabe geschaltet ist!

Woran kann es liegen, wenn es mit dem Programm Audacity nicht richtig funktioniert und man nix hört?
Gleiche Antwort: einfach mal schauen, ob der richtige In-/Output ausgewählt wurde.

Wie siehts mit Latenzen/Verzögerungen aus?
Gibt 2 Möglichkeite. Entweder läuft das Signal beim DAW den gesamten Weg zurück (Input --> A/D --> CPU --> HD --> D/A --> Output, Rot = Interface, blau = Computer)
Um die Latenzzeit mit dem sog. Zero Letency Monitoring zu reduzieren (auf 3 bis 6ms, Versatzwahrnehmungsbereich des Menschen beginnt ab 20-60ms), wird zwischen Input und Output einfach ne Brücke gebildet, die ggf. über nen A/D-Wandler und ein DSP für Effekte läuft (muss aber nicht).

Übrigens gibt's 2 versch. DAW-Systeme: zum einen native DAWs, bei denen die Rechenleistung abhängig ist von der CPU etc. des PCs, was relativ kostengünstig und flexibel ist und dann gibt's noch die DSP-Systeme, bei der die DSP-Chips die Berechnung für die Audio-Bearbeitung übernehmen. Diese sind auch beliebig erweiterbar!

Gibt es ein Musikprogramm was auch bei wenig Arbeitsspeicher usw. funktioniert, so das ich eine E-Gitarre ohne Tonverzögerungen aus den PC Lautsprechern hören kann?
Du willst quasi on-the-fly aufnehmen, ohne die Gitarre erst durch ein Effektboard oder eine Amp-Simulation laufen zu lassen?


Diese ganzen Probleme fallen ja schon mal komplett weg, wenn man einen Recorder benutzt, der schon alles an Board hat
Denn dann brauche ich ja kein Programm, keine Treiber usw.
Hast dafür aber ein vielfach komplizierteres und kostspieligeres Gerät... Welches für deine Bedürfnisse einfach nur viel zu hochgegriffen ist. Wenn du ein gescheites ext. Interface hast mit möglichst gerringer Latenzzeit für das Monitoring (am besten eben das o.g. ZeroLatencyMonitoring), dann reicht das bei weitem!
 
 
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Alt 04.01.2008, 03:25   #18
Standard

Frage: Was muß ich tun, damit mein M-Audio Fast Track Interface auf meinem PC den Sound einer angestöpselten E-Gitarre wieder gibt?
Woran kann es liegen, wenn es mit dem Programm Audacity nicht richtig funktioniert und man nix hört?
Fehlen eventuell irgendwelche Treiber?
Wie siehts mit Latenzen/Verzögerungen aus?
Gibt es ein Musikprogramm was auch bei wenig Arbeitsspeicher usw. funktioniert, so das ich eine E-Gitarre ohne Tonverzögerungen aus den PC Lautsprechern hören kann?
Ein Kumpel von mir hat genau dieses Interface... Wichtig ist zunächst mal, dass du deinen Sequenzer, also Audacity auf ASIO-Treiber stellst. Bei meinem Kumpel hat das immer sporadisch Probleme gemacht, bis er drauf gekommen ist, dass er den USB-Port nicht wechseln darf, also die Karte immer am gleichen Port anstecken(und wenns nicht geht, erst die anderen ports ausprobieren)!
Kenne mich mit Audacity nicht aus, aber in den Audio-Optionen muss man Fasttrack als Aus- bzw Eingang wählen können. Es ist jedoch von Sequenzer zu Sequenzer verschieden, wie man den Eingang auf Software-Monitoring stellt, solange du keine VST-Effekte oder ähnliches einschleifst ist es aber auch unnötig, da du ja direkt über dein Interface monitoren kannst... Also einfach kopfhörer und Gitarre in dein Fast track, dann kannst du mit einem der Regler die Wiedergabelautstärke einstellen.

Wichtig für die Latenzen bzw Verzögerungen ist eben, dass du die ASIO-Treiber verwendest, die ja von dem Interface unterstützt werden.

Aber wie schon gesagt: es bringt dir eigentlich keine Vorteile, dein Monitoring noch durch deinen kompletten PC laufen zu lassen, es sei denn du schleifst eine Ampsimulation o.ä. ein.
 
 
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Wolfsbane
Alt 04.01.2008, 03:28   #19
Standard

Jetzt wird der Thread aber viel zu technisch.
Und das ist auch die Sache, die so genial an einem Recorder ist: Er funktioniert simpel ohne das ich von diesem ganzen CPU Fachchinesisch ne Ahnung haben muß

Ihr kennt euch wohl ganz gut mit diesen CPU Gedöns aus...
Und für Leute die Ahnung haben, ist das Recording per PC vielleicht auch ne tolle Sache.
Aber denkt auch mal an die Leutz, die vom tuten und blasen keine Ahnung haben

Es geht ja nicht nur um die Soundqualität.
Was nützt mir die beste Software mit der besten Soundqualität, wenn mir das ganze viel zu kompliziert ist?
Da wäre ich doch wohl mit einem leichter zu bedienenden Aufnahmegerät besser beraten.
Vor allem ein Aufnahmegerät wozu ich kein studierter Wissenschaftler oder Technicker sein muß, um es zu bedienen

Ein guter Musiker muß ja auch nicht wissen, wie ein Verstärker von innen funktioniert.
Hauptsache er weiss, wo man die Gitarre einstöpselt und wie man den Amp richtig einstellt, damit ein Ton heraus kommt

@baedr
Danke für den Tipp.
 
 
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MiKe
Alt 04.01.2008, 04:05   #20
Standard

Ein guter Musiker muß ja auch nicht wissen, wie ein Verstärker von innen funktioniert.
Hauptsache er weiss, wo man die Gitarre einstöpselt und wie man den Amp richtig einstellt, damit ein Ton heraus kommt
Dem möchte ich an dieser Stelle widersprechen. Ein guter Musiker sollte immer wissen, wie was funktioniert, um seinen Klang und seine Spielweise zu perfektionieren!

Und für Leute die Ahnung haben, ist das Recording per PC vielleicht auch ne tolle Sache.
Aber denkt auch mal an die Leutz, die vom tuten und blasen keine Ahnung haben
Ganz ehrlich: diese Leute werden auch mit einer Multitrack nie etwas Anständiges hinbekommen. Zumindest nichts anständigeres, als man's auch direkt mit nem DAW hinbekommt! Wenn du dich nur "halbherzig" mit Recording beschäftigen willst: stöpsel deine Instrumente an deine Soundkarte, als eine Freeware laufen und drück einfach auf Record, leg die Spuren übereinander und fertig. Wenn du etwas gescheites anfertigen willst, kommst du um Üben und Einarbeiten nicht herum - egal ob mit MTK oder DAW!

Zitat von baedr
Aber wie schon gesagt: es bringt dir eigentlich keine Vorteile, dein Monitoring noch durch deinen kompletten PC laufen zu lassen, es sei denn du schleifst eine Ampsimulation o.ä. ein.
Hat das Interface keine Zero Latency-Funktion, die das Eingangssignal direkt an den Output rüberschleift?
 
 
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Wolfsbane
Alt 04.01.2008, 05:02   #21
Standard

Zitat von MiKe

Ganz ehrlich: diese Leute werden auch mit einer Multitrack nie etwas Anständiges hinbekommen. Zumindest nichts anständigeres, als man's auch direkt mit nem DAW hinbekommt! Wenn du dich nur "halbherzig" mit Recording beschäftigen willst: stöpsel deine Instrumente an deine Soundkarte, als eine Freeware laufen und drück einfach auf Record, leg die Spuren übereinander und fertig. Wenn du etwas gescheites anfertigen willst, kommst du um Üben und Einarbeiten nicht herum - egal ob mit MTK oder DAW!
Warum ist jemand halbherzig bei der Sache, wenn er lieber mit einem Recorder aufnimmt?
Wenn jemand mit einem Recorder z.B. einfach besser klar kommt als mit einem PC bzw. lieber mit einem Recorder arbeitet.
Wieso soll er dann den Umweg über den PC nehmen?
 
 
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Mad Matty
Alt 04.01.2008, 14:10   #22
Standard

Zitat von Wolfsbane
Warum ist jemand halbherzig bei der Sache, wenn er lieber mit einem Recorder aufnimmt?
Wenn jemand mit einem Recorder z.B. einfach besser klar kommt als mit einem PC bzw. lieber mit einem Recorder arbeitet.
Wieso soll er dann den Umweg über den PC nehmen?
Weil du über eine DAW am PC die Möglichkeit hast, Sachen zu schneiden, zu bearbeiten usw. Kann dein Recorder einen Kompressor über eine Spur legen ohne Insertweg? Wenn du Recorder so viel besser fndest, dann kauf dir doch einfach einen und sei glücklich. Das bessere Ergebnis bekommst du im Normalfall mit einer DAW.

@Mike: Soweit ich weiß, ist dafür der "mix"-Regler zuständig.
 
 
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Alt 04.01.2008, 15:32   #23
Standard

Selbst wenn die Aufnahmequalität gut sein sollte, bekommst du letzten Endes kein Qualitativ hochwertiges Ergebnis... Professionelle Mixes haben auf jeder Spur einen Equalizer und einen Kompressor(welche von jedem Sequenzer zur verfügung gestellt werden).
dabei ist es von enormem Vorteil, wenn es kein 4-Band grafischer EQ ist, sondern ein parametrischer, bei dem man Bandbreite und und Frequenz der Anhebung/Absenkung selbst wählen kann(störfrequenzen herausfiltern, lo-cut, basedrum knackiger machen, etc.) Der Kompressor verhilft wichtigen Spuren zu mehr präsenz, transparenz und durchsetzungsfähigkeit, verhindert schwimmende, variiernde Lautstärke einzelner Spuren und ermöglicht unter anderem einen "lauteren" Mix. Da kann die objektive Qualität der einzelnen Spuren noch so toll sein, wenn das eine instrument dröhnt, lautstärkenmäßig kommt und geht, die tiefen Frequenzen zugebrummelt werden und es in den Mitten matscht, kommt man um eine vernünftige Bearbeitung mit einer DAW nicht herum.

Anderes Beispiel: Kaum einer hat die Mittel ein schlagzeug vernünftig aufzustellen und zu mikrofonieren. Hier hast du bei fast allen Sequenzern die Möglichkeit ein schlagzeug als VST-Instrument einzubinden, welches als Laie für echt gehalten wird, und man selbst als Tontechniker oft noch etwas länger hinhören muss, um den Unterschied zwischen VST-Schlagzeug und einem aufgenommenen herauszuhören. Du arrangierst die einzelnen Drumschläge in einem gerasterten Fenster, wie du lustig bist, kannst drumfills nach belieben kreieren, verändern, experimentieren, die einzelnen Sounds deines Drumkits per klick ändern(z.b.andere base-drum), fertige loops einfach in die Länge ziehen oder an eine andere stelle im Lied kopieren. Das gleiche gilt natürlich für VST-Bässe, klaviere, etc.

Des weiteren kann man auch bei bedarf korrekturen an Aufnahmen vornehmen: ein perfekt-Take aus vielen Takes zusammenschneiden, teile in die länge Ziehen o. stauchen für rhytmische korrekturen, sogar Tonhöhe lässt sich korrigieren bei falscher intonation von z.b. der Sängerin.

Deine Möglichkeiten sind unerschöpflich, und je länger man sich damit beschäftigt, desto öfter findet man etwas, was man an dem kompletten Song oder einer Aufnahme gerne noch verbessern würde. Mit einem Mehrspurrecorder bist du aber sehr schnell am Ende mit deinem Latein.
 
 
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Mad Matty
Alt 04.01.2008, 15:42   #24
Standard

Warum soll sich die Aufnahmequalität zwischen Recorder und PC groß unterscheiden? Wenn ich mit einem Mehrspurrecorder für 800€ hingehe und 8 Spuren aufnehme glaube ich kaum, dass das Ergebnis so viel besser ist als jenes, welches ich mit einer DAW und einem Firepod (oder sontiges Interface) erhalte - wir lassen Effekte mal ganz raus, Rohsignale jetzt, wohlgemerkt.
Und selbst wenn da ein kleines Manko auftaucht in der Quali (ich nehme selbst nie auf höchster Qualität auf, weil eine Sitzung dann zig GB verschlingt) macht das auf keinen Fall die Vorteile der DAW wett, die ja hier jetzt oft genug aufgezählt wurden.
 
 
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Alt 04.01.2008, 15:50   #25
Standard

Ich verschiebe das ganze Mal ins Technik Forum. Ich glaube da ist das ganze besser aufgehoben.
 
 
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