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Homerecording - ein eigenes Album aufnehmen

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Wolfsbane
Alt 04.01.2008, 15:59   #26
Standard

Habt ihr mal Soundbeispiele von euren Songs, die ihr mit einem Computer/dementsprechender Software aufgenommen habt?

Wie werden VST-Schlagzeugsounds überhaupt hergestellt? Komplett mit einer Software/dem PC?
Oder werden sie von einem echten akkustischen Schlagzeug aufgenommen und in die Software mit eingebunden, und ihr könnt sie als Samples in eure Songs einbauen?
 
 
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Alt 04.01.2008, 16:19   #27
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Warum soll sich die Aufnahmequalität zwischen Recorder und PC groß unterscheiden? Wenn ich mit einem Mehrspurrecorder für 800€ hingehe und 8 Spuren aufnehme glaube ich kaum, dass das Ergebnis so viel besser ist als jenes, welches ich mit einer DAW und einem Firepod (oder sontiges Interface) erhalte - wir lassen Effekte mal ganz raus, Rohsignale jetzt, wohlgemerkt.
Die Analog-Digital-Wandler haben schon Qualitätsunterschiede, einen unterschiedlichen Rauschabstand... Kauft man sich bspsw. die Recordingkarte "juli@" von ESI, so bekommt man einen qualitativ hochwertigen 2 Kanal Wandler(stereo). Die Karte kostet 130 euro. Besorgt man sich jetzt für einen ähnlichen Preis ein Interface mit 8 Kanälen, kann man davon ausgehen, dass die Aufnahme Qualität sinkt, und das Rauschen sich erhöht, weil sie für diesen Preis nicht mehr 4 mal die qualität liefern können. Ansonsten unterscheidet sich die Qualität der Wandler natürlich im allgemeinen nicht wesentlich.

Ich nehme eigentlich generell mit der Samplingrate 44,1 kHz auf, auch wenn mein Wandler 192 kHz bietet. 44,1 kHz reicht absolut aus; viele Studios machen es genauso. Worauf man achten sollte, ist, dass man auf 24 Bit aufnimmt, das macht den entscheidenden Qualitätsunterschied aus.
 
 
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Alt 04.01.2008, 16:26   #28
Standard

Wie werden VST-Schlagzeugsounds überhaupt hergestellt? Komplett mit einer Software/dem PC?
Oder werden sie von einem echten akkustischen Schlagzeug aufgenommen und in die Software mit eingebunden, und ihr könnt sie als Samples in eure Songs einbauen?
Das Schlagzeug wird richtig aufgenommen, meistens mit mehreren Mikrofonen, die man dann nachträglich je nach bedarf zusammenmischen kann. Dabei wird jeder einzelne Teil des Schlagzeugs: Base-drum, Snare, Hi-hat, toms crash, etc. einzeln aufgenommen. Für die richtige Authentizität werden die einzelnen teile des Schlagzeugs in bis zu 48 Lautstärkeabstufungen aufgenommen (je nach VST verschieden) Schließlich klingt eine snare anders, wenn man sie nur kurz antippt, als wenn man voll draufhaut. Im Midieditor notiert man dann einfach nur die note in der entsprechenden Lautstärke, und es wird die passende Aufnahme abgespielt. Je nach der Anzahl der Velocitylayern kann das Schlagzeug natürlich ziemlich viel Speicher verbrauchen, aber es gibt sehr gute, die nur ungefähr 240MB Ram verbrauchen.

http://www.eastwestsamples.com/detai...?cd_index=1005
Da wählst du mal in dem Scroll-down-menü "demo 4" aus, so hört sich ein relativ günstiges VST-DRumkit an.
 
 
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Wolfsbane
Alt 04.01.2008, 17:17   #29
Standard

Joa mit solchen Schlagzeugsounds lässt sich was anfangen.

Ich muß da aber denoch was negatives anmerken.
Habt ihr schon mal versucht eine Snare, ein Becken bzw. ein komplettes Schlagzeug per Mikro aufzunehmen?
Dieses VST Schlagzeug (demo 4) klingt doch schon sehr aalglatt, manche könnten dies ja auch als überproduziert einstufen.
Wer weiss wie viele Effekte sie da drauf geballert haben, bis das Schlagzeug so geklungen hat.
Versucht doch mal eine Snare per Mikro mit einem einfachen Recorder aufzunehmen, ohne diese Aufnahme im nachhinein mit dutzenden von Effekten zu überschütten.
Eventuell nur ein Mastering Toolkit verwenden, was das Einganssignal der Snare nicht vollständig verfälscht.
Vielleicht werdet ihr dann merken, das der Drumsound rauher wirkt.
So das er sich eben nicht zu 100 % perfekt anhört.
Und manche wollen vielleicht auch keinen 100 %ig perfekten Drumsound, sondern eben eher einen blechernen, rauheren Drumsound, der nicht so aalglatt klingt.

Aber wie funktioniert so ein Schlagzeug Programm?
Habe ich vorgespeicherte Rhythmus Patterns, die ich in beliebiger Reihenfolge nacheinander schalten u. aufnehmen kann?
Oder muß man jeden Trommelsound einzelnd programmieren bzw. auf der gewünschten Stelle einfügen? Vielleicht mit hilfe einer Notenschrift?

Auch wenn virtuelle Instrumente echt klingen, es geht aber nix über richtige Instrumente.
Das Feeling, was dir ein richtiges Schlagzeug beim trommeln vermitteln kann, bekommt man nun mal nicht durch programmierbare Soundsamples

Spielt ihr eigentlich auch echte Instrumente und nimmt diese auf?
Oder benutzt ihr nur Virtuelle Musikinstrumente?

Geändert von Wolfsbane (04.01.2008 um 18:06 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 04.01.2008, 18:06   #30
Standard

Zitat von baedr
Ich nehme eigentlich generell mit der Samplingrate 44,1 kHz auf, auch wenn mein Wandler 192 kHz bietet. 44,1 kHz reicht absolut aus; viele Studios machen es genauso. Worauf man achten sollte, ist, dass man auf 24 Bit aufnimmt, das macht den entscheidenden Qualitätsunterschied aus.
Prinzipiell stellt sich auch die Frage, inwiefern man mit dem Zeugs weiterarbeiten will. Wenn man noch viel dran ändern will, ist es natürlich besser ne höhere Samplingrate zu nutzen (in Tonstudios werden idR. 96kHz als Standard angesehn, mindestens müssen es aber 2x max. hörbare/vorkommende Frequenz + 10% Toleranz sein). Als Bitrate wird beim Aufnehmen auch generell auf 24 Bit gesetzt. Das ganze natürlich unkomprimiert (PCM)!
Nach dem Bearbeiten wird das ganze dann natürlich, um dem Audio-CD-Standard gerecht zu werden, auf 44,1 kHz und 16 Bit runtergerechnet.
 
 
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Alt 04.01.2008, 20:43   #31
Standard

Wenn man noch viel dran ändern will, ist es natürlich besser ne höhere Samplingrate zu nutzen (in Tonstudios werden idR. 96kHz als Standard angesehn, mindestens müssen es aber 2x max. hörbare/vorkommende Frequenz + 10% Toleranz sein).
Dachte ich anfangs auch, weshalb ich mich auch längere Zeit mit 96 kHz herumgeplagt hab... Ist aber definitiv unnötig... Für die Weiterverarbeitung ist eben die Bittiefe von 24 Bit essenziell, die Samplingrate spielt aber eigentlich nur im Hochtonbereich von Equalizern eine Rolle, und die EQs Resamplen intern oft, um diese leichten Verfälschungen zu vermeiden... Ich hatte mit der hohen Samplingfrequenz oft probleme mit der Auslastung meiner Festplatte u. mit der CPU, und es gibt keinen hörbaren Unterschied.

Da man aber am Schluss sowieso wieder auf 44,1 kHz heruntersampled, sollte man entweder gleich auf 44,1 oder wenn man unbedingt meint auf 88,2 kHz aufnehmen, damit man wieder geradzahlig heruntersamplen kann. 48 und 96kHz bewirken Interpolations-Fehler, die den minimalen, eigentlich nicht hörbaren Unterschied zu 44,1 kHz zu Nichte machen.
Aber mal ganz ehrlich, im Amateurbereich spielt das alles keine Rolle(solange man nicht in 16 Bit aufnimmt...) Man sollte erstmal versuchen einen gescheiten Mix hinzubekommen, bevor man an soetwas denkt... Und ich nehme keine Doppelte CPU- und Festplattenauslastung in Kauf, welche mir die Anzahl und Qualität meiner eingesetzten Effekte und virtuellen Instrumente beschränken, nur damit ich dieses Quäntchen an besserer Qualität erreiche.

Aber wie funktioniert so ein Schlagzeug Programm?
Habe ich vorgespeicherte Rhythmus Patterns, die ich in beliebiger Reihenfolge nacheinander schalten u. aufnehmen kann?
Oder muß man jeden Trommelsound einzelnd programmieren bzw. auf der gewünschten Stelle einfügen? Vielleicht mit hilfe einer Notenschrift?
Fast alle Sequenzer besitzen einen Midi-Editor, mit dem man eben solche virtuellen Instrumente Steuern kann. man kann es sich aussuchen, ob man in Notenschrift notiert, oder in der sogenannten Piano-rollen-ansicht. Du hast dort ein gerastertes Fenster, kannst länge und tonhöhe "hinmalen", welche dann von links nach rechts abgespielt werden:
http://ionstorm.de/images/digitale_a...midieditor.jpg
Im unteren Bereich siehst du die entsprechende Lautstärke der einzelnen Töne, die man dort einstellen kann... natürlich kann man einzelne töne auch markieren, kopieren, einfügen, etc. Für Drums gibt es meistens einen extra Editor, der fast gleich aussieht, nur dass links keine klaviatur ist, sondern base/snare/hihat, etc. steht, und keine tonlängen einstellbar sind. einen kleinen beat mit etwas abwechslung hat man übrigens in 20 sekunden "hingemalt". Wer sich allerdings damit etwas länger beschäftigt, möchte das ganze vielleicht per keyboard, oder noch komfortabler mit einem extra Controller einklopfen.
Spielt ihr eigentlich auch echte Instrumente und nimmt diese auf?
Oder benutzt ihr nur Virtuelle Musikinstrumente?
es gibt instrumente die sich besser virtuell nachbilden lassen, und andere schlechter... eine Hammond-Orgel bekommt man z.B. sehr gut hin, eine Spanische gitarre, E-gitarre oder Trompete (mit allen "sound effekten die man damit anstellen kann) dagegen ziemlich schlecht. Schön für den, der sich ein gutes Schlagzeug, einen Raum dafür und eine komplette Mikrofonierung leisten kann, aber die Qualität und Authentizität eines Drummers aus der Dose ist so hoch, dass ich nicht bereit wäre, dafür soviel Geld aufzubringen. Um deine Frage zu beantworten: Akustik-, E-, Bass-Gitarre und Gesang werden aufgenommen. Für Tasten- und Rhytmusinstrumente verwende ich VSTs.

Geändert von baedr (04.01.2008 um 21:08 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 05.01.2008, 01:15   #32
Standard

Zitat von baedr
Dachte ich anfangs auch, weshalb ich mich auch längere Zeit mit 96 kHz herumgeplagt hab... Ist aber definitiv unnötig... Für die Weiterverarbeitung ist eben die Bittiefe von 24 Bit essenziell, die Samplingrate spielt aber eigentlich nur im Hochtonbereich von Equalizern eine Rolle, und die EQs Resamplen intern oft, um diese leichten Verfälschungen zu vermeiden... Ich hatte mit der hohen Samplingfrequenz oft probleme mit der Auslastung meiner Festplatte u. mit der CPU, und es gibt keinen hörbaren Unterschied.
Klar, die Bittiefe ist natürlich grad für die Dynamik essenziell (was ja irgendwie logisch ist ), aber je niedriger die Samplingrate, desto mehr Informationen gehen natürlich auch verloren und werden im Endeffekt auch wieder interpoliert. Aber wie schon gesagt, ich spreche dabei eher vom Tonstudio-Bereich, wo man sich mit Dingen wie CPU-Last und HD-Kapazität nicht großartig herumschlagen braucht und noch viel, viel Arbeit bis zum letztlichen Mixdown bevorsteht
Wenn unser Kollege aber eh nicht vor hat, großartig was an seinem Material rumzuwerkeln, kann er sogar direkt bei 44,1kHz und nur 16Bit bleiben, bringt auch nix, wenn er mit 24Bit samplet und dann direkt auf 16 runterfährt. Für mich klingt die ganze Geschichte nämlich ein bisschen so, als wolle er einfach Knopf drücken, einspielen, zweiten Knopf drücken und fertig ist die CD!
 
 
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Wolfsbane
Alt 05.01.2008, 15:03   #33
Standard

Zitat von MiKe
Wenn unser Kollege aber eh nicht vor hat, großartig was an seinem Material rumzuwerkeln, kann er sogar direkt bei 44,1kHz und nur 16Bit bleiben, bringt auch nix, wenn er mit 24Bit samplet und dann direkt auf 16 runterfährt. Für mich klingt die ganze Geschichte nämlich ein bisschen so, als wolle er einfach Knopf drücken, einspielen, zweiten Knopf drücken und fertig ist die CD!
Damit könntest du recht haben

Zu viele Funktionen die mir möglicherwesie eine Software bietet, könnten mich ja auch verwirren und das arbeiten erschweren.


Ich hätte halt nur gerne eine gute Aufnahme Qualität.
Und dieses portable Yamaha Studio (AW 1600) bietet ja laut Beschreinung auch 16 - 24 Bit.

Das Gerät sollte halt sehr leicht zu bedienen sein.
Computer Recording scheint aber nicht ganz so einfach zu sein.
Denn wie erklärt es sich sonst, das ich mit einem Recorder besser klar komme als mit dem Interface und der Software?
Wenn ich schon mit nem Interface nicht so richtig klar komme, ob es da sinnvoll ist, sich noch mehr Software usw. anzuschaffen
Damit komme ich dann womöglich auch nicht mit klar, und dann haben wir den Salat und wieder rausgeschmissenes Geld

Von daher ist das nicht nur eine Sache von mehr/besseren Möglichekieten, die mir der PC möglicherweise bieten könnte.
Ich muß damit auch klar kommen, sonst nützt das nämlich alles nix

Wenn ich es mal schaffen sollte ein PC-Interface richtig zu benutzen, so das ich damit auch richtige Aufnahmen zustande bekomme.
Dann könnte man sich ja mal mehr mit dem PC Recording beschäftigen.
Aber solange ich damit nix zustande bringe, sollte ich wohl besser bei den externen Aufnahmegeräten bleiben

Geändert von Wolfsbane (05.01.2008 um 15:30 Uhr).
 
 
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Alt 05.01.2008, 16:19   #34
Standard

Aber solange ich damit nix zustande bringe, sollte ich wohl besser bei den externen Aufnahmegeräten bleiben
Die Frage ist halt, ob die Anschaffung eines größeren Mehrspur-Recorders Sinn macht, wenn du nicht absolut auf Mobilität angewiesen bist. Wenn du am PC aufnimmst, und du der Meinung bist, hier könnte noch ein Chorus oder ein Flanger passen, dann gibst du in google einfach "VST Flanger" ein, nimmst eines der ersten ergebnisse, und kannst deinen Flanger Effekt innerhalb von 3 min verwenden. Wenns dir nicht gefällt, nimmst du den Flanger wieder aus der Effekt-Kette, und fertig... Alles was du am PC machst belässt die ursprüngliche Aufnahme genau so, wie sie war... Es wird nur mit Verweisen auf das ursprüngliche Audiomaterial gearbeitet, und beim abspielen wird jede Bearbeitung, jeder Effekt, Schnitt o.ä. in Echtzeit berechnet. Non-Destruktives Arbeiten nennt sich das. Ich weiß nicht ob das dein Mehrspurrecorder auch kann, ich kenn mich nicht mit diesen Teilen aus, ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man auf so einem kleinen display besonders komfortabel arbeiten kann.

Die Soundkarte die du hast ist meiner Meinung nach übrigens nicht besonders toll... Man kann damit nur mono aufnehmen, und diese ganzen Probleme vonwegen Software-Monitoring, ASIO-Treiber, etc. kommen mir bekannt vor. Normalerweise ist das wirklich recht einfach, und alles selbst erklärend...
Ich glaube sogar es ist relativ egal, ob man sich jetzt mit so einer komplexen Maschine auseinandersetzt, oder einen Sequenzer am PC installiert. Und noch einen Irrtum gibt es: Mit PCs muss man sich nicht auskennen. Irgend ein Informatik-Student kann dir trotzdem nicht sagen, welche Vorteile ASIO hat, was man bei Sound-Aussetzern machen kann, etc... Die meisten Sequenzer stellen sich aber von selbst per Assistent richtig ein und haben eine umfangreiche gute Hilfe inkl. Tutorials, mit denen man das Programm schnell lernen kann.

Ich hab selbst zu Hause noch eine Ausgabe des Heftes "Keys" herumliegen, bei dem Samplitude 9.1 SE dabei war, das ganze für 6€!
Der Kumpel von mir mit dem gleichen Interface wie du arbeitet ebenfalls mit Samplitude, und kannte sich auch nicht richtig aus.

Also überlegs dir halt, ob du dir nicht für vielleicht für 10-15€ einen Sequenzer anschaffst, und ein bisschen herumspielst, bevor du für 800€ einen Mehrspurrecorder kaufst...
 
 
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MiKe
Alt 05.01.2008, 16:23   #35
Standard

Zitat von baedr
Also überlegs dir halt, ob du dir nicht für vielleicht für 10-15€ einen Sequenzer anschaffst, und ein bisschen herumspielst, bevor du für 800€ einen Mehrspurrecorder kaufst...
Geht sogar noch günstiger, wenn der Threadersteller Angst vor Ausgaben hat. Soll's einfach mal mit Audacity probieren, das ist Freeware!
 
 
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Alt 05.01.2008, 16:43   #36
Standard

Geht sogar noch günstiger, wenn der Threadersteller Angst vor Ausgaben hat. Soll's einfach mal mit Audacity probieren, das ist Freeware!
Genau, als weitere Alternative kann ich dir noch Reaper empfehlen, das ist etwas umfangreicher als Audacity. Reaper kann man als 30-Tage Testversion(ohne Einschränkungen) herunterladen, und danach relativ günstig erwerben(Soviel ich weiß gibt es nach 30 Tagen trotzdem keine Einschränkungen).
 
 
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Mad Matty
Alt 06.01.2008, 00:37   #37
Standard

Zitat von baedr
Schön für den, der sich ein gutes Schlagzeug, einen Raum dafür und eine komplette Mikrofonierung leisten kann, aber die Qualität und Authentizität eines Drummers aus der Dose ist so hoch, dass ich nicht bereit wäre, dafür soviel Geld aufzubringen.
Wenn dir das so erscheint, in Ordnung. Ich finde aber, dass programmierte Drums Welten weit weg sind von echten.
Klar, ein Schlagzeug + Mics + sontiges ist teuer und dann muss man es auch noch spielen können, aber selbst die besten Programme klingen so steril und tot, dass ich auf jeden Fall das echte Schlagzeug nehmen würde, wenn ich denn die Möglichkeit dazu habe.
Ein Schlagzeug lebt durch seinen Raumklang, durch die Resonanz der einzlenen Teile (ich tret unten in die Buffe und die Floortom brummt mit usw). Vom Spielerischen lebt ein Take natürlich durch das Micro-Timing, durch die Dynamik im Spiel, die man zwar versuchen kann zu imitieren am Computer, aber es ist nicht das gleiche.
Warum stellen sonst viele Solomusiker für ihre Studiosessions Drummer ein und lassen sich die Drums nicht einfach programmieren?

@Threadstarter: Es wurde dir jetzt Seitenlang erkärt, DAW is besser, einfacher, billiger, wasweißich. Wenn du dich nicht von dem Standpunkt abbringen lässt, dass Mehrspurrecorder besser wären, dann hol dir einen und werde glücklich
 
 
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Alt 06.01.2008, 21:33   #38
Standard

..., dass ich auf jeden Fall das echte Schlagzeug nehmen würde, wenn ich denn die Möglichkeit dazu habe.
Klaro. Wie gesagt: Schön für den, der die Möglichkeit hat. Nur gibt es etliche Dinge, in die ich eher investieren würde, als in ein Schlagzeug+Mikros. Das einzige was ich meinte, ist, dass sich Schlagzeug und Percussion im Gegensatz zu den meisten anderen Instrumenten besser virtuell nachbilden lässt.
 
 
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Wolfsbane
Alt 07.01.2008, 19:46   #39
Standard

Über ein echtes Schlagzeug könnten sich ja auch die Nachbarn beschweren.
Aber heutzutage bekommt man auch schon preiswertere Trommeln/Becken, die für einen Gelegenheitsdrummr oder für Aufnahmen, eventuell sogar schon ausreichen würden.
Selbst mit einer Snare und einem kleinen Splash Becken lässt sich schon ein Rhytmus spielen.
Bei den Fill-Ins muß man halt eben kreativ die Snare und das eine Becken einsetzen.
Und die Bassdrum kann man sich quasi dazu denken

Wer auf diese minimale Drumkit-Austattung keinen Rhythmus hin bekommt, der is auch kein richtiger Drummer.
Aber bei den Aufnahmen fehlt halt doch irgendwie noch eine Bassdrum.
Vielleicht sollte ich meine Trommelecke mal vervollständigen, damit ich ein komplettes Schlagzeug recorden kann
Man könnte ja eventuell auch improvisieren, und ein Fusspedal vor einem Brett/Fass usw. befestigen.
Um den Bassdrum-Sound mit etwas anderem nach zu bilden.
Hat schon mal jemand ein Bierfass als Bassdrum benutzt???
Denn man braucht doch eigentlich nur ein tiefes Bumm
 
 
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Mad Matty
Alt 07.01.2008, 20:00   #40
Standard

Du könntest einfach mit nem Pedal gegen ein Brett schlagen, an das Brett nen Piezo dran, das Signal aufnehmen, und mit nem Trigger drübersamplen. Software gibts dazu in ner DAW
 
 
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Wolfsbane
Alt 09.01.2008, 15:18   #41
Standard

Ist der Unterschied zwischen 16 und 24 Bit eigentlich gravierend, was die Soundqualität der Aufnahme angeht?
Oder merkt da der Otto Normalverbraucher keinen grossartigen Unterschied?


Wer weiss wie ein Bett als Bassdrum-Ersatz klingt
Hat eigentlich schon mal jemand so einen Bassdrum Lifter ausprobiert, wo man auch kleinere Toms usw. als Bassdrum verwenden kann?

Sowas hier z.B.:
http://www.thomann.de/de/prod_ali_2_AR_185061.html
 
 
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MiKe
Alt 09.01.2008, 16:01   #42
Standard

Zitat von Wolfsbane
Ist der Unterschied zwischen 16 und 24 Bit eigentlich gravierend, was die Soundqualität der Aufnahme angeht?
Kommt immer auf die Anlage an, auf der du's abspielst. Auf nem Küchenradio merkst du's natürlich weniger als auf ner HighEnd-Anlage. Dann hängt's auch davon ab, wie gut und geschult dein Gehör ist.
Die Bittiefe entscheidet letztendlich über die Auflösung der Dynamik. Je höher die Bittiefe, desto mehr versch. Zustände gibt es. Bei 1 Bit wären das 2, es gäbe also nur laut und "null". Bei 16 Bit gibt's 65.536 Zustände (2^16), bei 24 Bit bereits über 16,7 Millionen!
 
 
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Mad Matty
Alt 09.01.2008, 16:17   #43
Standard

Zitat von Wolfsbane
Wer weiss wie ein Bett als Bassdrum-Ersatz klingt
Wenn du damit meinen Tip meinst: Du sollst nicht das Bett oder Brett oder sonstwas als Klangquelle nehmen sondern nur als Signal um dann ein Sample zu triggern
 
 
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Alt 09.01.2008, 18:47   #44
Standard

Ist der Unterschied zwischen 16 und 24 Bit eigentlich gravierend, was die Soundqualität der Aufnahme angeht?
Oder merkt da der Otto Normalverbraucher keinen grossartigen Unterschied?
Wenn du nur etwas aufnimmst, um es anschließend abzuspielen, glaube ich, wirst du bei einem Blindtest schon ernsthafte Schwierigkeiten haben, 16 von 24 Bit auseinanderzuhalten... Wichtig bei der ganzen Sache ist die Nachbearbeitung... Da man immer mit etwas Reserve aufnehmen muss, damit es zu keinem Zeitpunkt übersteuert, ist die Aufnahme meist recht leise, und man nutzt meistens effektiv vielleicht nur zwei drittel des Dynamikumfangs... Um das Signal zu verdichten, und das subjektive Lautstärkeempfinden der Aufnahme zu steigern, wird Komprimiert, d.h. Bestimmte Teile des Dynamikumfangs werden gestaucht oder gestreckt. Das kann man sich so vorstellen, als könnte man lautstärkewerte von 0 bis 10 aufnehmen, man nimmt aber nur werte bis 5 auf, also 0,1,2,3,4,5. Erhöht man jetzt die maximal Lautstärke auf 10, so erhält man keinen Qualitätsgewinn, die Lautstärkenwerte sind dann eben 0,2,4,6,8,10... man hat die Zwischenschritte an qualität verschenkt, weil man zu leise aufnehmen musste. Effektiv hat man damit dann nur die hälfte der möglichen Bits verwendet, da immer ein schritt übersprungen wird.

Übrigens: wenn 16 Bit "0-5" wäre, dann wären 24 Bit "0-1280", d.h. die Qualität ist theoretisch um das 256fache höher aufgelöst. 24 Bit ist nur für die Bearbeitung interessant, für den Musikgenuss reichen 16 Bit i.d.R. aus... Es gibt nicht viele, die einen fertig produzierten Pop-Song auf 24 Bit von dem unterscheiden können, welcher auf 16 Bit heruntergerechnet wurde.

Würde von Anfang an nur mit 16 Bit gearbeitet, denke ich würden es die allermeisten hören.

Geändert von baedr (09.01.2008 um 19:00 Uhr).
 
 
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Wolfsbane
Alt 11.01.2008, 16:49   #45
Standard

Na ja aber eine extreme Nachbearbeitung der Songs muß ja auch nicht unbedingt sein.
Beim Recorder kann ich ja die Sounds für die E-Gitarre/den Bass schon vor der Aufnahme einstellen (interne Amp Simulationen von clean bis verzert).
Dann eventuell noch das richtige Drumkit auswählen und die Rhythmen-Patterns zusammen stellen und auf REC drücken.
Nachdem alle Spuren aufgenommen sind, kann man den Song ja noch durch ein Mastering Tool Kit schicken.


Und das alles bietet sogar schon ein kleiner Recorder
Also fürs normale Homerecording könnte sowas doch schon ausreichen.

PC Recording ist einfach zu kompleziert.
Man muß sich den Kopf darüber zerbrechen, warum das Interface nicht funktioniert, warum man nix hört und bla bla bla blubb
Und wenn man halt kein Techniker ist sondern eher ein dummer Musiker, dann ist das doch alles shit

Und bei einem Recorder braucht man einfach nur die Gitarre einstöpseln und man hat ohne jegliche Probleme schon einen Sound

Gebt ihr mir Recht, das die Aufnahme mit einem Recorder definitiv leichter ist als mit einem PC?
Jetzt nehmt nicht euch als Beispiel, sondern denkt auch mal an die Leute, die sich mit PC`s nicht so gut auskennen
Und wenn jemand absolut keinen Plan davon hat.
Was würdet ihr da eher einen Anfänger empfehlen: Sich mit einen PC rum schlagen oder einen Recorder verwenden?

Und wenn ihr jetzt sagt, das PC Recording leichter ist, dann könnt ihr euch wohl nicht in die Lage eines Anfängers hinein versetzen.


Von daher sage ich:

Für Anfänger könnte ein PC eine zu grosse Herausforderung und viel zu kompliziert sein.

Ein Recorder scheint da doch viel leichter in der Bedienung zu sein, und ist somit auch für Leute geeignet, die sich mit PC's gar nicht so gut auskennen.

Fazit: Ihr solltet auch nicht versuchen mich vom PC Recording zu überzeugen.
Sondern beleuchtet die ganze Sache doch auch mal von der anderen Seite und fragt euch, ob das ganze auch so optimal für Anfänger ist

So optimal scheint PC Recording ja nicht zu sein, denn sonst müsste ich ja auch besser damit klar kommen

Und alleine schon, wie technisch ihr euch hier ausdrückt, scheint ihr mehr Ahnung von der Materie zu haben als ich.
Also werft mich bitte nicht in den selben Topf, in dem ihr euch befindet

Sondern stuft mich lieber ein paar Stufen unter euch ein, was das PC Knowhow usw. betrifft

Wisst ihr eigentlich, in welcher Bitrate am häufigsten in der professionellen Liga prodziert wird?
Aber wenn eine höhere Bitrate hauptsächlich gut für die Nachbearbeitung der Songs ist, wer weiss ob ich dann überhaupt 24 Bit brauche?

Geändert von Wolfsbane (11.01.2008 um 17:06 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 11.01.2008, 17:26   #46
Standard

Zitat von Wolfsbane
Wisst ihr eigentlich, in welcher Bitrate am häufigsten in der professionellen Liga prodziert wird?
24Bit bei ner Samplerate von 96kHz!
Aber wenn eine höhere Bitrate hauptsächlich gut für die Nachbearbeitung der Songs ist, wer weiss ob ich dann überhaupt 24 Bit brauche?
Brauchst du nicht zwingend, aber sobald du irgendne Nachbearbeitung machst (egal welche), ist's immer von Vorteil, weil du einfach mehr Informationen hast. Und da du bei den ganzen Vorgängen immer einen Informationsverlust hast, isses umso besser, wenn du von vornherein mehr hast. Deshalb auch immer erst ganz zum Schluss das Soundfile komprimieren (MP3, Ogg Vorbis...) und wirklich bis zum letzten Mastering mit den unkomprimierten PCM-Daten arbeiten!

So optimal scheint PC Recording ja nicht zu sein, denn sonst müsste ich ja auch besser damit klar kommen
Schon mal daran gedacht, dass es einfach nur an dir liegt bzw. an deiner Voreingenommenheit gegenüber DAWs?

Und wenn ihr jetzt sagt, das PC Recording leichter ist, dann könnt ihr euch wohl nicht in die Lage eines Anfängers hinein versetzen.
Ich denke mal, wir waren alle mal Anfänger... Und ich wüsste nicht, was an der DAW so kompliziert sein sollte. Wenn du eh nur das Grundlegendste machen willst, musst du nur wissen, wo man das Kabel reinsteckt und dass man dann auf den roten Kreis klicken muss, damit's aufnimmt!
 
 
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Alt 11.01.2008, 18:07   #47
Standard

Aber wenn eine höhere Bitrate hauptsächlich gut für die Nachbearbeitung der Songs ist, wer weiss ob ich dann überhaupt 24 Bit brauche?
Wie MiKe sagte, für dich ist es eigentlich egal, 16 Bit reichen aus.
Sondern beleuchtet die ganze Sache doch auch mal von der anderen Seite und fragt euch, ob das ganze auch so optimal für Anfänger ist
Es ist auf jeden fall schlecht später umsteigen zu müssen, weil du dann alles nochmal "lernen" musst, und die Anschaffung des Mehrspurrecorders für die Katz war.
Gebt ihr mir Recht, das die Aufnahme mit einem Recorder definitiv leichter ist als mit einem PC?
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie man so einen Mehrspurrecorder in seiner ganzen Komplexität bedient, aber es sieht für mich stark nach Handbuchstudium aus, bis man so einen kompletten Song mit einem Display der Größe DIN A7 eingestellt und abgemischt hat. Die meisten Mehrspur-Sequenzer sind (wenn alles mal funktioniert) wirklich recht intuitiv, und durch den großen Bildschirm übersichtlich gestaltet.

Man muß sich den Kopf darüber zerbrechen, warum das Interface nicht funktioniert, warum man nix hört und bla bla bla blubb
Das sind genau die zwei Probleme, die du vorhin schon genannt hattest. Also erstens mal würde ich an deiner Stelle dein "nichts-hör-problem" (Sich selbst hören heißt "monitoring" über die soundkarte und nicht über den Sequenzer lösen, dann bekommst du nämlich auch keine probleme mit Latenzen(=Verzögerung in der Wiedergabe). Ich hoffe außerdem du hast mal versucht, die einzelnen USB-Ports mit zwischendurch-Neustarts durchzutesten, bei meinem Kumpel war es wie gesagt so, dass er irgendwann den richtigen Port gefunden hatte, auf dem lief es dann permanent einwandfrei.

Als ich damit anfing hatte ich auch keine Ahnung von den ganzen Sachen, aber es gibt wie gesagt Foren, die mir eine große Hilfe waren (www.homerecording.de) und ich habe ein paar Stunden darin investiert, die vom Sequenzer angebotenen Tutorials durchzuarbeiten, dann konnte ich schon ganz gut mit dem Programm arbeiten.

Du musst eigentlich nur wissen, wie man ein Programm installiert, und du musst die Sound-ausgabe und -aufnahme im Sequenzer auf dein Fast Track stellen, dann funktionieren die meisten sequenzer folgendermaßen: Es gibt Audio-, Midi-, Aux- und Bus-Spuren. Aux und Bus können dir vorerst egal sein, ist aber nichts kompliziertes, Midi benötigst du z.b. zum erstellen eines VST-Schlagzeugs, und auf Audio-spuren nimmst du klang über dein Fast Track-USB-interface auf. Also Gitarre rein, irgendeine Audio-Spur auf Record schalten(meist ein roter "r"-knopf) und dann im Transportfenster(das mit play, pause, spulen, rec) auf Record drücken. So kannst du erstmal gut herumspielen, bis du dich (meist von selbst) an die Feinheiten und speziellen Funktionen deines Sequenzers gewöhnt hast. Will dich echt nicht nerven, aber mir fallen jetzt in meinem direkten Freundeskreis schon vier Leute in meinem Alter ein, die Homerecording betreiben, und das am PC machen. Die haben alle nicht so den großen Plan von PCs, und das ist auch wie gesagt eigentlich auch nicht Voraussetzung. wenn man nichts hört, dann ist das natürlich schon etwas nervend, und vielleicht ist das ein Problem, wo einen schneller mal der Mut verliert, als wenn man schon voll am recorden ist, und ein Problem auftritt. Dass das interface nicht korrekt funktioniert, darf eigentlich nicht sein, und ist auch kein standard-problem...
 
 
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Wolfsbane
Alt 12.01.2008, 16:35   #48
Standard

Zitat von MiKe
Ich denke mal, wir waren alle mal Anfänger... Und ich wüsste nicht, was an der DAW so kompliziert sein sollte. Wenn du eh nur das Grundlegendste machen willst, musst du nur wissen, wo man das Kabel reinsteckt und dass man dann auf den roten Kreis klicken muss, damit's aufnimmt!
Dem muß ich jetzt aber mal wiedersprechen
Wenn das so einfach wäre, dann müsste ich ja theoretisch auch super mit dem Interface/PC klar kommen.
Und wenn dem halt nicht so ist, scheint wohl etwas verkehrt zu sein.
Nur finde mal als Ahnungsloser heraus, wo dran's liegen könnte:

-Eventuell zu wenig Arbeitsspeicher, den falschen Prozessor usw. oder gar einen komplett falschen PC?
-Eine falsche Einstellung der Soundkarte oder gar ne falsche Soundkarte?
-Fehlen irgendwelche notwendigen Treiber?
-Oder man macht so einen pisseligen Flüchtigkeitsfehler, der so dumm ist, das man selber nicht darauf kommt


Wenn es generell an meinem zu schwachen PC liegt, dann wäre das auch schon mal eher negativ zu bewerten.
Denn ich kann nicht zu 100 % sagen, das ich in der Lage wäre, meinen PC komplett umzurüsten.
Denn nachher kauft man sich ne bessere Soundkarte, mehr RAM usw. und ist nicht in der Lage, das ganze Gedöns auch richtig einzubauen.
Im schlimmsten Falle macht man dann sogar etwas kaputt.

Hauptsache ich weiss, wie der PC angeht, wie ich externe Geräte anschliesse, und wie ich software installiere und Programme öffne

Klar bei einem Recorder muß man wohl auch erst mal schauen, wie der funktioniert.
Aber irgendwie scheine ich wohl mehr ein Talent für die Recorder Bedienung zu haben als für PC's
Wenn ich mit einem kleinen Recorder schon klar komme.
Dann werde ich doch vielleicht auch einen grösseren Recorder, mit mehr Funktionen schneller bedienen können als ein PC-Interface

Kann ja auch sein, das mein PC absolut nicht fürs Homerecording geeignet ist, da er irgendwelche Vorraussetzungen nicht erfüllt.
Vielleicht hätte ich ja auf einen richtig guten PC auch null Probleme mit dem Interface...
Aber dies sind ja auch alles nur Spekulationen... Und da ich nun mal keinen Non-Plus-Ultra-PC habe, gebe ich mich halt mit weniger zufrieden.

Computerfreaks kaufen sich doch wohl heufiger einen neuen PC, weil der alte nicht mehr auf den neusten Stand zu bringen ist oder?

Aber man kann das doch auch so sehen: Solange der alte PC noch funktioniert, wird kein neuer angeschaft

Man sollte das Interface wohl mal auf einen besseren PC ausprobieren, und wenn es dort auf anhieb klappt...
Dann lag das Problem wohl an meinem PC.

Denn es muß ja nicht zwangsläufig an meine Dummheit liegen, sondern eventuell habe ich einfach nur den komplett falschen PC fürs Homerecording.
Aber extra nur fürs Homerecording einen neuen PC kaufen, ist ja auch a bissel riskannt.
Denn nachher lags doch nicht am PC sondern eher an meiner Doofheit, aber dann hat man schon den neuen PC in der Bude stehen
Wenn man es dann aber auf diesen "imaginären" Non-Plus-Ultra PC auch nicht hin bekommt, dann ist man wohl doch zu dumm.

Von daher: Einfachen Weg beschreiten und einen Recorder kaufen
 
 
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MiKe
Alt 12.01.2008, 18:37   #49
Standard

Was für nen PC hast du denn? Ich hab schon mit nem 2,xGHz-Notebook mit 512MB RAM und internem Soundchip recordet - so viel Power braucht man also definitiv nicht, v.a. nicht im HOMErecording-Bereich
 
 
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Wolfsbane
Alt 13.01.2008, 04:06   #50
Standard

Das ist mein Computer (d.h. wenn die Angaben stimmen, die man in der Systemsteuerung findet):

System

Microsoft Windows XP
Home Edition
Version 2002
Service Pack 2

Fujitsu Siemens Computers
AMD Sempron(tm) Processor
3000+
1.81 GHz, 224 MB RAM



Müsste ich nicht eigentlich 256 RAM haben? Wo sind die restlichen RAM hin
Reichen diese Daten zur Systemanalyse? Wenn nein, dann sagt mir bitte, wo ich die restlichen Daten finde
 
 
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