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06.08.2004, 14:30
# 12 Nein, Button geht. Und Sato vielleicht auch.
Hier kannste es lesen das er geht: München - Schon im Jahr 2000 fuhr er für BMW-Williams seine ersten Formel-1-Rennen. Jetzt kehrt Jenson Button zum Team aus Grove zurück.
Nachdem sich die Verantwotlichen der Weiß-Blauen vor einigen Wochen mit dem australischen Jaguar-Piloten Mark Webber für die kommende Saison einig geworden sind, hat nun also auch das Rätselraten um den Partner des 27-Jährigen ein Ende gefunden.
Dass dieser Jenson Button heißt, ist sicherlich als Sensation zu bewerten.
"Froh über die Möglichkeit, zurückzukehren"
Denn der junge Engländer konnte mit seinem Team BAR-Honda in diesem Jahr einige herausragende Ergebnisse vorweisen, die ihn bis auf Platz drei der momentanen Fahrerwertung hinauf katapultierte.
Nicht wenige Experten trauten dem 24-Jährigen sogar zu, mit BAR zukünftig ernsthaft um den Weltmeistertitel mitfahren zu können.
Jetzt hat er sich jedoch für BMW-Williams enschieden."Ich bin sehr froh, dass ich die Option hatte, zu BMW-Williams zurückzukehren, wo meine Formel-1-Karriere begonnen hat", zeigte sich der in Sommerset geborene Brite sehr zufrieden.
"Jenson ist einer der allerbesten Fahrer"
Dort bekomme er die beste Plattform geboten, um Weltmeister zu werden, betonte Button, der bisher einmal auf die Pole-Position fahren und bereits dreimal aus der ertsen Reihe starten konnte.
Auch bei seinem alten und neuen Arbeitgeber, bei dem Button einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, freut man sich auf den ehrgeizigen Rennfahrer.
"Jenson ist einer der allerbesten Fahrer im Fahrerlager, und BMW ist froh, dass er unseren Zielen und unserer Entschlossenheit vertraut, Weltmeisterschaften zu gewinnen", versprühte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen großen Optimismus.
Streit mit BAR-Honda
Auch Teamchef Frank Williams ist froh, dass einer der talentiertesten Fahrer der Formel 1 die Möglichkeit akzeptiert hat, in das Team zurückzukehren.
Doch in die Freude der BMW-Williams-Crew hat sich mittlerweile ein Wermutstropfen gemischt. Denn Buttons derzeitiges Team BAR-Honda will sich noch nicht recht mit dem Gedanken anfreunden, eines der hoffnungsvollsten Talente verloren zu haben.
Im Gegensatz zu Frank Williams sind die Bosse von BAR davon überzeugt, dass sie immer noch die vertragliche Option hätten, Button über die laufende Saison hinaus zu verpflichten.
Mika Häkkinens Chancen bei BAR steigen
Allerdings werden diesem Ansinnen allgemein wenig Chancen eingeräumt. Jenson Button wird im nächsten WM-Jahr im BMW-Cockpit sitzen, und nicht nur sein jetziges Team hat in dieser Angelegenheit verloren.
Enttäuscht wird auch der junge deutsche Nick Heidfeld sein, der schon seit Längerem auf einen Platz neben Mark Webber spekuliert hat und nun doch nicht zum Zuge kommen wird.
Für den frei gewordenen BAR-Posten könnten somit jedoch die Chancen von Ex-Weltmeister Mika Häkkinen steigen, der sich offenbar bereits in Vertragsverhandlungen mit dem britisch-japanischen Team befindet. |
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