Was hätten die Teams denn machen sollen? Dass sie nicht mit den Reifen fahren würden, war doch klar. Welcher Teamchef lässt bitteschön seine Fahrer mit Reifen auf die Strecke, die vom Hersteller schwarz auf weiss als nicht renntauglich eingestuft wurden? Von irgendwelchen anderen Reifen, die hätten benutzt werden können hab ich nix gehört.
Oh doch, Michelin hatte eine Ladung Reifen aus Europa einfliegen lassen für deren Funktion sie garantiert haben. Eine verwendung dieser Reifen hätte seitens der FIA zu Sanktionen gegen die jeweiligen Teams geführt, von Geldstrafe bis Punktabzug, um der Fans willen, hätte man aber damit starten können. Außerdem hatte Michelin die "Risikoreifen" für mindestens 10 Runden als tauglich eingestuft, was bedeutet hätte, wenn die entsprechenden Teams _wirklich_ hätten fahren wollen, wäre das mit ein paar Boxenstops mehr gegangen. Das hätte zwar die Siegeschancen gegen null laufen lassen, aber das ist dann wie gesagt pech für die, bisher waren die Bridgestone Teams eben die gearschten, so wäre es halt einmal andersherum gewesen.
Und warum gibt es nichtmal im Falle eines klar vom Hersteller verursachten Mangels, die Möglichkeit diesen zu beseitigen?
Weil dann jedesmal wenn jemand Scheiße entwickelt hätte jetzt jemand aufschreien würde, irgendwas an den Regeln, der Strecke, der Wertung oder sonstwas zu ändern. Wie oben gesagt, man darf hier keinen Präzedensfall schaffen.
Allein was die Sponsoren etc. heute für Geld zum Fenster hinausgeworfen haben.
Und darüber machst du dir gedanken? Sonst regt sich alle Welt auf wie dreckskommerziell die Formel 1 ist, siehe nur das elends langweilige Qualifying wo jedes Auto einzeln fährt, damit jeder mal im Bild ist und jetzt schreien alle nach den armen Sponsoren?!? Verstehe ich nicht.