Original geschrieben von Apu
Unabhängig davon wer "besser" gewesen wäre, ist es Schade, dass es nie zu einem Duell der beiden gekommen ist. Das einzige war Schumacher in seiner Karriere gefehlt hat, war ein Wiedersacher, gegen den er über Jahre gekämpft hätte.
Senna hat sowohl gegen Mansell, Prost und den damals noch jungen Schumacher gegkämpft. Er selbst hatte erkannt, daß Schumacher mal ein "Grosser" wird. Senna war damals in der Situation mit Schumacher, wie jetzt Schumacher z.B. mit einem Kimi Raikönen. Da gab es die lustige Szene, als nach einem Rennen/Ausfall Senna zu Schumacher ist, ihm Lehrerhaft die Hand auf die Schulter gelegt und mit ihm was "geklärt" hat. Die Szene ist richtig genial, so im nachhinein.
Schumacher hatte Senna als Vorbild und zu Lebzeiten von Senna war Schumacher zumindest 1994 nen ernster Konkurrent in seinem Benetton. Daher war Schumacher auch ziemlich getroffen als Senna vor ihm in der Tamborello-Kurve geradewegs in die Mauer ist und nach dem Rennen gesagt bekommen hat, daß er tödlich verletzt wurde.
Würde (ich hasse dieses hätte wäre wenn) Senna noch fahren, hätte Schumacher in den letzten Jahren einen ernsten, dauerhaften Konkurrenten gehabt und die Formel 1 wäre nicht so stink langweilig, wie jetzt. Da spielen auch die sinnlosen Regeln eine Rolle.
Wie dem auch sei - Senna ist mit Schumacher aufgrund der Besessenheit vollkommen zu vergleichen. Schumacher ist, genau wie Senna, ein Fitnessfreak. Er ist ein Perfektionist. Er kann nicht verlieren und wenn er verliert, dann geht er auch in extreme Situationen extreme Risiken ein - ohne Rücksicht auf Verluste. Das klingt vielleicht blöd, aber das ist der Grund weshalb ein Ralf Schumacher niemals Weltmeister werden wird - zumindest nicht, wenn er ein nicht extrem-viel-besseres Auto als alle anderen hat. Es sei denn die Regeln werden noch mehr verhunzt und es entscheidet nur noch die Strategie.
Joa das meine Gedanken zum Thema Schumacher und Senna.