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</font><blockquote><table width="500"><tr><td><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr size="3" color="#666699"><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> DEL-SKANDAL
Hitler-Gruß auf dem Eis?
Es war ein ganz normales Eishockeyspiel. Doch dann rastete Scott Levins vom DEL-Club Eisbären Berlin aus. Der US-Amerikaner beschimpfte seinen Gegenspieler und soll dann sogar völlig aus der Rolle gefallen sein.
Berlin - Sicher ist, dass Levins am Dienstag im Punktspiel der DEL seinen Iserlohner Kontrahenten Lars Müller auf der Strafbank als "fucking deutsches Nazi-Schwein" beschimpfte. Schiedsrichter Holger Gerstberger hatte beide Spieler wegen einer Schlägerei auf dem Eis mit einer Zehnmininutenstrafe belegt. Für Levins war die Partie, die die Berliner mit 3:0 gewannen, so schon vor der Sirene zur ersten Drittelpause beendet.
Doch was nach dem Gepöbel folgte, darüber wird derzeit in der DEL, Deutschlands höchster Spielklasse, gerätselt. Während Journalisten und die Zeitnehmer gesehen haben wollen, wie Levins seine Schimpftirade mit dem Hitler-Gruß krönte, bestreitet der 32-Jährige die angebliche Entgleisung. Er habe in der "Hitze des Gefechts" Müller als "Nazi" tituliert, gab Levins am Mittwoch zu. "Ich habe aber weder 'Heil Hitler' gesagt noch den Hitler-Gruß gemacht", unterstrich der Eisbären-Stürmer, der betonte, dass ihm die ganze Sache im Nachhinein sehr leid tue.
Liga droht mit Disziplinarverfahren
Mitspieler Alexander Barta, der mit Levins gleichzeitig auf der Strafbank saß, bestätigte die Erklärung des Amerikaners. Die Eisbären verhängten dennoch gegen Levins eine Geldstrafe in nicht genannter Höhe, die dem Anne-Frank-Zentrum in Berlin als Spende zugehen soll. Der ehemalige NHL-Spieler war zudem auch noch auf einen der Zeitnehmer mit dem Schläger losgegangen.
Trotz der Entschuldigung drohen Levins weiterhin disziplinarische Maßnahmen seitens der Liga. "Wir werden gegen den Spieler ein Ermittlungsverfahren einleiten und eine Stellungnahme einfordern", kündigte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke am Mittwoch an. "Es war ein sehr diszipliniertes Spiel, deshalb kann ich die Reaktion überhaupt nicht nachvollziehen. Solche Äußerungen sind mir noch nie untergekommen", war Schiedsrichter Gerstberger, der seit fünf Jahren Spiele der DEL pfeift, perplex.
</font><hr size="3" color="#666699"></td></tr></table></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quelle:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,185810,00.html