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Bayern-Bosse: Morddrohungen

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Blade
Alt 09.07.2003, 13:43   #1
Standard Bayern-Bosse: Morddrohungen

Die Angst geht um beim FC Bayern München - die Angst vor den eigenen Fans. Nachdem der deutsche Meister auf Anraten der Polizei die Bayern-Fanklubs 'Red Sharks' und 'Club Nr. 12' sowie die Ultra-Gruppierung 'Schickeria München' ausgeschlossen hatte, tauchten im Internet massive Proteste auf. Es geht um Erpressung, um Morddrohungen - Zielscheibe der erbosten Anhänger: Bayern-Vorstandsmitglied Karl Hopfner (Bild), zuständig für Fans und Eintrittskarten, und der Fan-Beauftragte des Vereins, Ex-Torwart Raimond Aumann. "Hopfner und Aumann bekamen per Internet Morddrohungen", so FCB-Manager Uli Hoeneß in der 'Sport Bild'. Aumann sagte der Münchner 'Abendzeitung':

"Das ist nicht mehr lustig, ich halte das für mehr als bedenklich. Eine dramatische Sache."
Hopfner sprach von einer "heiklen" Angelegenheit. Laut Bayern-Presse-Chef Markus Hörwick hat der FC Bayern die Sache der Polizei übergeben und "Strafanzeige gegen eine konkrete Person gestellt". Den Namen nannte er nicht.

"Diese Leute sind sehr geschickt, hochintelligent"
Auch Hoeneß nimmt die Drohungen sehr ernst.

"Diese Leute sind sehr geschickt, hochintelligent, Betriebswirtschaftler",
weiß der Manager.

"Aber das Gefährliche ist, wenn sie irgendwann in Anzug und Krawatte einen totschlagen."
Ausgeschlossen habe man die Fanklubs, weil sie gewaltbereit seien, sich merhrfach vereinsschädigend verhalten und andere Fanklubs sowie Bayern-Verantwortliche massiv bedroht hätten. Zudem hätten sie sich der Sachbeschädigung schuldig gemacht. Die Gruppierungen sind gegen die Kommerzialisierung des FC Bayern, kritisieren die Ticket-Vergabe und Preis-Politik des Vereins und boykottieren Fan-Produkte des Rekordmeisters. Hoeneß sieht bei ihnen "gewisse Elemente" des Rechtsradikalismus.
 
 
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Cologne
Alt 09.07.2003, 13:52   #2
Standard

Schade das nicht der ganze Text hier steht, denn darin ist auch noch folgendes Zitat:

„Ich habe gehört, dass Fans beim 1. FC Köln 300 Jahreskarten erpresst haben, damit sie die Spieler in Ruhe lassen“, sagt Uli Hoeness weiter. Mafia-Methoden am Rhein? In Köln schmissen vergangene Saison Unbekannte nach dem Spiel gegen Reutlingen die Heckscheibe des Gäste-Mannschaftsbusses ein.
Ich denke, man sollte den lieben Herr Hoeneß einfach nicht ernst nehmen und ihn einfach mal reden lassen, in letzter Zeit dreht der eh am Rad...
 
 
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Tyler
Alt 09.07.2003, 13:55   #3
Standard

Bayern braucht wieder mal Presse!

Erst aeußert sich Hoeneß vollkommen ueberfluessig zu dem Beckham-Transfer, dann reißt Ballack seinen Mund auf und spuckt große Toene und jetzt diese Meldung. Irgendwie muss Bayern immer mit Mittelpunkt, das meine Meinung zu diesem Thema.


Keep your friends close, keep your enemies closer - in diesem Sinne.
 
 
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