<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat</font><HR>Frankfurt/Main - Eine aus dem Nichts aufgetauchte Immobiliengesellschaft, ein Geldkoffer aus Reutlingen, gute Freunde aus Karlsruhe und eine Fusion in Mannheim: Der Kampf von fünf Zweitligisten gegen den Lizenzentzug durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat offenbar ein positives Ende gefunden.
Eintracht Frankfurt, der Karlsruher SC, der SSV Reutlingen, Waldhof Mannheim und Alemannia Aachen haben nach eigener Auskunft die Bedingungen zur Lizenzerteilung für die kommende Saison in der zweiten Fußball-Bundesliga erfüllt.
Die DFL, die den Klubs eine Deadline bis Montag (16.00 Uhr) gesetzt hatte, wollte am Montag aber zur Lizenzierung noch keinen Kommentar abgeben.
Aufatmen in Frankfurt
Große Erleichterung herrschte vor allem beim 103 Jahre alten hessischen Traditionsverein Eintracht Frankfurt.
Nachdem mit zahlreichen Investoren aus den vielfältigsten Gründen keine Einigung erzielt werden konnte, präsentierten die Adlerträger am Montagabend auf dem Frankfurter Flughafen die nicht mehr für mögliche gehaltenen Rettung.
"Das war heute ein Sieg für uns alle, weil wir alle Voraussetzungen geschaffen haben, um die Lizenz zu erhalten. Wir mussten 11,5 Millionen Euro der DFL vorzeigen, wir haben aber sogar 12,3 Millionen vorgezeigt. Der Investor ist eine Immobiliengesellschaft", erklärte Aufsichtsrats-Boss Volker Sparmann. Die DFL soll der Eintracht den Lizenzerhalt sogar bereits bestätigt haben.
Veto von Simonis?
Unterdessen gab die Landesbank Schleswig Holstein, noch vor wenigen Tagen als der rettende Eintracht-Anker im Gespräch, bekannt, dass die gescheiterten Verhandlungen nichts mit einem angeblichen Veto von Ministerpräsidentin Heide Simonis zu tun gehabt hätten.
"Heide Simonis war zu keinem Zeitpunkt über diesen Vorgang informiert, geschweige denn an der Entscheidung beteiligt. Das ist eine glatte Unwahrheit", sagte Regierungssprecher Gerhard Hildebrand am Montag.
Reutlingen bringt das Geld im Koffer
Der SSV Reutlingen ging im Kampf um die Rettung sogar ungewöhliche Wege.
Nachdem die Schwaben erst am vorigen Freitag eine Bürgschaft über 1,822 Millionen Euro aufgetrieben hatten, brachte der kommissarische Präsident Dieter Winko die letzten 100.000 Euro am Montag im Geldkoffer persönlich zur DFL.
Ob sich dabei jedoch ein Formfehler eingeschlichen haben könnte, wurde am Montag noch nicht bekannt.
Leverkusen rettet Karlsruhe
Der KSC muss sich für den möglichen Lizenzerhalt vor allem beim Champions-League-Finalisten Bayer Leverkusen bedanken, der für 1,5 Millionen Euro Nachwuchsstürmer Clemens Fritz kaufte, ihn aber noch ein weiteres Jahr in Karlsruhe spielen lässt.
Mit der Ablösesumme hatten die Badener drei Viertel der fehlenden 2 Millionen Euro eingenommen, die restlichen 500.000 Euro spendeten Freunde und Partner des Vereins.
"Ohne diese Freunde hätten wir keine Chance gehabt, die Lizenz zu erhalten", sagte Präsident Gerhard Seiler.
Neuer Sponsor in Mannheim
Bei Waldhof Mannheim brachte ein neuer Hauptsponsor das nötige Kleingeld für die Lizenzerteilung.
Denn nach der Fusion der beiden Mannheimer Vereine SV Waldhof und VfR übernahm ein Energieversorgungsunternehmen zunächst die Schulden des VfR (250.000 Euro), um anschließend dem SVW die nötigen 500.000 Euro zu überweisen.
Ab der Spielzeit 2003/2004 heißt die Spielgemeinschaft der beiden Klubs dann SV Mannheim.
Aachen hofft auf Lizenz
Auch Alemannia Aachen ist von einem Verbleib in Liga zwei überzeugt.
"Die Unterlagen liegen in Frankfurt vor. Wir haben alles zusammengetragen und gehen davon aus, dass wir die Lizenz bekommen", sagte Aachens Sportdirektor Jörg Schmadtke[/quote]
ich finds doch imemr wieder geil das Theater am Saisonende. Da wird ohne Ende Geld verbrasst dann wird ein bisschen gebettelt und hier und dort was gedreht und schon dürfen se alle wieder mitspielen.
Nächstes Jahr dann das selbe Theater mit den selben Darstellern.
Ich wette um ne Dose Bier, dass Eintracht Frankfurt nächstes Jahr mind. 20Mio € braucht für die Lizenz
Ich schau ma ob ich nächstes Jahr net auch eine beantrage. Bin immerhin schuldenfrei
