mein freund hat damals an der uni im hörsaal als hörsaal und vorlesungsbetreuer gearbeitet.
das heisst: 8h am tag in einem kleinen kämmerchen rumsitzen. sollte der beamer mal ausfallen - den hausmeister anrufen. sollte ein prof 3.000 Dias für seine vorlesung haben - diaprojektor betätigen.
mehr nicht.
er hat selber danach gesagt das es auf der einen seite natürlich ganz nett war, stressfrei sozusagen. auf der anderen seite war es zu langweilig. nach ein paar monaten die er irgendwelche medizinvorlesungen gesehen hatte hat er angefangen sich selber krankheiten einzubilden. total unbewusst. seitdem er studiert ist von stoma und herzinfarkt irgendwie nichts mehr zu sehen
also wenn ich euch mal nen tip geben kann: sucht euch was wo ihr wirklich beschäftigt seid. es muss ja nichts wirklich stressiges sein, aber sucht euch nichts wo ihr überwiegend wirklich so rein gar nichts zu tun habt.
und manchmal frag ich mich warum die jungs sich nicht zivistellen suchen (mit rechtzeitig kümmer (sowas solls ja geben) geht das nämlich) die was mit ihrem späteren berufswunsch oder mit ihren hobbies oder so zu tun haben.
mein bruder hat zwar nichts für seinen späteren berufswunsch gemacht, allerdings etwas für seine charakterliche weiterentwicklung - er hat in nem kindergarten für behinderte kindert gearbeitet und da ein kind betreut.
der kindergarten schreibt ihn heute noch an ( gut 6 oder 7 Jahre später) ob er nicht zum sommerfest gehen will.