@ Reh: Leider habe ich keine Quelle dazu, ich bin über das Thema Gähnen erst vor Kurzem in einer Zeitschrift gestolpert, wie sie immer mal wieder in diversen Wartezimmern ausliegen.
Ich halte es für am Wahrscheinlichsten, dass das Gähnen etwas mit der Gehirnaktivität zu tun haben muss statt etwas mit der Luftzufuhr, denn man Gähnt ja zum einen bei Langeweile und zum anderen bei Müdigkeit. Das sind beides Zustände, bei denen man eine verminderte Gehirnaktivität hat...
Ob sich dies nach dem Gähnen bessert ist halt die Frage, denn merklich verändert sich nach einem Gähner aus meiner subjektiven Sicht nicht wirklich meine Wachsamkeit oder derartiges.
Das führt eigentlich zu einem für mich ziemlich einleuchtenden Schluss:
Ein Gähner verhindert letztendlich vielleicht einfach nur, dass das Gehirn an Ort und stelle einschläft. Sowas hätte fatale Konsequenzen für alle Lebewesen, was die weite Verbreitung des Gähnens ungeachtet der anatomischen Besonderheiten des Gehirns erklären könnte.
(Was der These, dass das Gähnen zur Kühlung des Gehirns eingesetzt wird widerspricht.)
Der Gähner ist also möglicherweise nur eine Art "Notbremse" für das Gehirn. Wenn ihr zwangsweise an Weihnachten im Gottesdienst seid und euch vor lauter Gähnen schon die Tränen kullern, kommt das vielleicht daher, dass sich euer Gehirn davor schützen will, von den Beta-Gehirnwellen eures Wachzustandes unwillentlich in einen anderen Frequenzbereich überzuwechseln, was unweigerlich dazu führen würde, dass ihr mit dem Kopf gegen die Holzbank direkt vor euch stoßt und wie ein Baby einschlummert.
