<<<<DER DOKTOR IST DA>>>>
Ähm, erstmal zu mir, ich bin selbsternannter Drogenexperte, aber auch schon 34, das heißt ich habe wirklich keine Ahnung von deinem Leben und von den Umständen einer Grosstadt schon mal gar nicht, komme aus einer Kleinstadt.
Aber zumindest habe ich dir bei Drogen einiges voraus. Mein Vorteil war, rückblickend, das ich nie genug Kohle zum Kiffen hatte, nein nichtmal dafür

, das hieß immer ein paar Tage rauchen und dann Wochenlang nichts und so weiter und sofort. Also hatte ich oft Entzug, sooft das der Entzug nachher wirklich lächerlich geworden ist

. Und jetzt kann ich von mir behaupten Kiffer zu sein aber damit auszukommen nur alle paar Monate von einer Bong zu ziehen und das ist gut so.
Weil du jetzt schon selber behauptest nicht mehr klarzukommen kann ich dir nur raten von den Leuten wegzubleiben die dich zu Drogen überreden. Meine alte Clique von vor knapp 17 Jahren war ziemlich heftig auf Drogen unterwegs, neben Kiffen und Alkohol auch rauhe Mengen Medikamente (schön billig), Extacy und Heroin. Von dem vielleicht einem Dutzend Leuten hat es von Jungs nur einer geschaft, aber auch nur weil der von seiner Freundin da rausgezogen wurde und bei den Mädels allerdings die meisten, aber nur weil die sich nach zwei Jahren von uns getrennt hatten.
Du mußt von den Leuten weg, ganz einfach. Wenn die dich nicht gehen lassen (rufen immer wieder an oder kommen vorbei) mußt du halt wegziehen. Du magst sie, ich habe meine Kumpels auch gemocht aber jetzt nach 17 Jahren hat jetzt auch meinen letzten Freund aus dieser Zeit erwischt, also wir haben uns getrennt (nein, ich bin nicht schwul) nur er war halt zu nicht mehr gebrauchen, war immer zu und da war Heroin noch harmlos bei.
Die jenigen Leute die es aus dieser Zeit zu etwas gebracht haben, mich eingeschlossen (ich bin nicht Drogenabhängig) haben alle das weite gesucht. Die die es nicht geschaft was Neues anzufangen sind alle vor die Hunde gegangen (2 Tote und 4 Penner oder auf den Weg dahin). Kiffen muß nicht zwangsläufig zu einem kaputten Leben führen, ich kenne viele Beispiele wo geregelte Arbeit und Kiffen zusammpasst, aber jede Form von Drogenkonsum kostet dich Lebensqualität auf lange Sicht. Na ja, mal einen Vollrausch mit Bier, das ist für mich auch nicht das Problem. *g*
Auf jeden Fall seit ihr drei Mädels die auch mal zu Experimenten neigen, das ist schlecht!!! Zu dritt kann man schon gut Party machen, mit ein paar Jungs dabei sogar noch besser, das ist dann so wie ein Hobby, etwas was einen Verbindet und da liegt die Gefahr, da ihr oft zusammen abhängt kriegt ihr gar nicht mit wir ihr euch verändert, das merken nur die Leute von außen wie du schon festgestellt hast. Und irgendwann bist du fertig, aber das merkst du erst weil deine Freunde so fertig sind, weil du die mit normalen Leuten vergleichst, weil es einfach zu krass geworden ist. Aber dann ist es für dich auch schon zu spät für dich weil du genauso abgestiegen bist.
Was du brauchst ist eine neue Clique und das ist alles, aber wahrscheinlich auch sehr viel, bei mir auf dem Land ließ sich das nur über wegziehen erreichen, also erst wegziehen und dann versuchen in der Fremde einen neuen Freundeskreis aufbauen, war ein echtes Drama und ist nur wegem viel Glück und ziemlich ausgefallenen Methoden nicht schiefgelaufen. In einer Grossstadt ist es vielleicht leichter. Fang ein neues Hobby an, vielleicht Schauspielerei oder Rollenspiele, mach noch was neues im Sportbereich.
Tja, lass dir einfach von mir attestieren das vor einen riesigem Haufen Scheiße stehst und gerade dabei bist der Länge nach reinzufallen.
Das schlimme ist das diese Warnungen einem in den wenigsten Fällen erreichen, tja, vielleicht bist du ja eine Ausnahme.
