ich hab sport früher immer gehasst. ich bin 1. nie über den bock gekommen, 2. hab ich nie den felgaufsprung geschafft und 3. konnt ich nie länger laufen als ne minute. aber die lehrer haben was erwartet: genau das, was ich nie konnte.
aufm gymnasium war das besonders schlimm. da wurde sehr auf leistung und fitness geachtet. passend dazu der name des lehrers: herr standfest. ich habe ihn gehasst. er hatte anscheinend mitleid mit mir und hat mir am ende dann doch immer meine vier verpasst. gnade.

später kam dann der schlimme sportambionierte erdkundelehrer hinzu, der meinte er könne nen ski-laien einfach mal so den berg runterschubsen -> zwei saltos, ein verdrehtes knie. seine worte: ach jetzt stell dich ned so an, das geht schon.
auf der realschule war sport ganz nett eigentlich. plötzlich fand ich sport toll und seltsamerweise klappte all das, was bisher nicht klappen wollte. anfangs mit ner sehr netten lehrerin, die einen sanft getrieben, aber zu nichts gezwungen hat. später dann dachte ich mir, ich mach mit beim großen "ich hab meine tage...!!"-geschrei. nur hatte ich nicht meine tage, sondern ein operiertes knie (das auf das unsachte verhalten des obig erwähnten erdkundelehrers zurückzuführen war), am ende dann trotzdem immer meine eins im zeugnis (ja, ich war halt trotzdem gut... so auf einmal).
naja, dann fos... in der abschlussklasse nochmal schnell zwei stunden sport reindrücken. naja, ehrlich gesagt hatte ich damit kein wirkliches problem. der sportlehrer war ein ketterauchender sozialkundler und wirklich sehr freundlich. meistens meinte er: "tut halt ein bisschen was, so dass es nach sport aussieht, dann könnt ihr rauchen gehen oder was anderes machen". die jungs nebenan hattens glaub ich schwerer... die durften nedmal musik hören, leistung leistung. auch blöd, aber immer lehrerabhängig wohl.