ich glaube es geht hier nicht darum zu beurteilen, ob das Fach Sport in der Schule (oder auch andere Fächer) überflüssig sind oder nicht. Für mich wären dann Fächer wie Bio, Kunst und Musik Zeitverschwendung.
Ich mag eigentlich nur wenige Sportarten, wie z.B. Volleyball, Fußball, Hockey und ein Paar andere. Leichtathletik nur teilweise, ich bin eher so der Läufer/Sprinter, bei Weit,- Hochsprung, Kugelstoßen Speerwerfen hatte ich es immer schwer. Aber ich denke, dass es für den Otto-Normal-Schüler in Leichtathletik völlig ausreichen würde eine gute Ausdauer zu haben, (Ausdauerlauf) und kurze Sprints, 100m sollten auch drin sein. Das hat auch dann auch Bezug zu anderen Sportarten wie z.B. Basketball, Schwimmen, Fußball, Volleyball usw... Weil es hier auf Schnelligkeit und Ausdauer ankommt. Dann sehe ich es ein sich beim Ausdauerlauf etwas zu quälen, so dass man dann beim Fußballspielen eben noch "spritziger" ist, und den Gegenspielern wegläuft, bzw. ihnen überhaupt hinterherkommt.
Ich denke dass keiner gerne im Spiel (egal welches) mit seiner Mannschaft untergeht wie die Titanic, auch wenn der Gegner schier übermächtig ist, sollte man sich trotzdem wehren, und zeigen was man kann. Schon alleine wegen dem Respekt, zumindest bei Jungs.
Ich meine damals war das bei uns so, in der Grundschule wollte fast jeder meiner Kameraden Profi-Fußballer werden, oder Profi-Basketballer. Das war schon normal, und bei mir war das so, als ich in eine neue Klasse kam, da konnte ich mich mit Hilfe meiner Sportlichen Leistungen (Fußball in den Pausen) mich gut integrieren, und neue Freunde finden, ich hatte sogar in der 3-4 Klasse eine Freundin (Bekannte), mit der ich ab und zu Fußball spielte, aber sie war eine Ausnahme, die anderen Mädchen hatten mit Fußball nix am Hut. Aber was solls, jedem das seine.
Ich glaube ich habe im Sportunterricht eine Lernetwicklung zu früher gemacht; wenn ich mich an die Grundschule erinere da war für mich Sport nur jux und Tollerei. Aber später merkte ich dass zu Sport mehr gehört als nur blöd in der Gegend laufen;
dazu gehört z.B. Sachen wie lernen "Verantwortung zu übernehmen", "Leistungsschwächere Teamkollegen zu motivieren", sein Team im Feld zu führen, und auch außerhalb zu unterstützen. Früher hätte ich das niemals geschafft meine Mannschaft anzuleiten, ich bin eher der "stille Arbeiter" aber wenn ich merke dass meine Mannschaft unter Druck ist, dann Versuche ich andere anzuweisen sich so (taktisch) zu verhalten, damit der Gegner es viel schwerer hat. Oder aber auch leistungsschwächere Mitspieler zu motivieren, und spielentscheidend anzuleiten. Aber sowas lernt man auch nur mit der Zeit, wenn man sich mit einem bestimmten Sport (wie ich: Fußball) schon rel. lange beschäftigt. Bei mir war das immer Freizeitmäßig; mir macht es immer noch viel Spaß mich mit anderen Jungen Leuten zu messen, und ich merke auch schon mit meinen 21 Jahren, dass ich nicht mehr der jüngste bin.
Sport hat für mich wie kein anderes Fach diese "soziale Komponente", man lernt andere mit Ihren Schwächen zu akzeptieren, und sie so Einzubeziehen, dass sie selber was davon haben (Erfolgserlebnis), und auch die Mannschaft.
Ich denke Sport stärkt das "Klassengefüge", man feuert sich gegenseitig an, freut sich für die anderen, wenn unsere Klasse im Staffellauf gewinnt usw...
Sport ist einfach toll (abgesehen von meinen Abneigungen gegen Basketball, Geräteturnen*aua*)
Aber wenn es eben kein Spaß macht, dann hat es nur wenig Sinn. In Basketball war ich auch immer nur schlecht. Aber ich habe versucht mich ranzuhalten. Ich glaube in Sport hatte ich in meinem gesamten Schulleben immer nur zweien, mal ne eins, und nur Paar mal ne drei.
Fazit: Wenn mein Kopf angefangen hat zu qualmen wegen "f(x)->xyz", dann war Sport immer ne willkommene Abwechslung für mich. Und da hatte man einfach Erfolgserlebnisse. Man kennt ja auch so Leute mit denen man nicht so gut auskommt, aber wenn man gemeinsam versucht alles für die Mannschaft zu geben, dann kommt da ein Teamgeist auf, das muss man einfach erlebt haben. Und ich glaube nach Sport kam ich immer total fertig in den Unterricht.
Es gab Tage da hat man mal ne 3 oder 4 in Mathe bekommen, aber dafür ne 1 oder ne 2 in Sport, das war schon was für das Ego. Aber ich machte nicht immer auf "Leistung" hatte auch oft quatsch gemacht.
Kurz vorm Abi hatte ich Geburtstag und hab 1l Vodka in die Schule gebracht, das ich mit meinen Kollegen im Klo der Sporthalle konsumierten, die anschließende Sportstunde war dementsprechend lustig. *g*
Naja ich höre am besten auf, bevor noch mehr Erinerrungen wach werden, und ich noch ganz sentimental werde.
Fazit: Sport war nicht immer toll, es kam vielmehr auf einen selber an, was man daraus gemacht hat. (siehe oben *g*)