Böhse Onkelz TOUR 2004–Wiener Neustadt–Arena–31/8/2004
Alles begann vor ca. 2-3 Monate. J@ymZ hat für 5 Leute Karten bestellt für das obige genannte Konzert.
Dann am 30. August entschieden wir, dass wir mit dem Zug nach Wien fahren – zu viert (darunter auch Liptauer)! Einer konnte leider nicht mit weil er abrüsten musste beim Bundesheer. Auch an diesem Tag sagte ich noch zu J@ymZ er solle mir alle Karten geben, dass wir sie nämlich ja nicht vergessen. Hatten aber am Abend darauf vergessen.
Am 31. August sind wir alle um 14:00 am Bahnhof gestanden. Bereit für DAS Konzert des Jahres. Wir stiegen ein in den Zug und hatten unseren Spaß. Mit Radler, Chips und was man halt noch so braucht. Nach einer kleinen Kartenrunde meinte J@ymZ : Hey, hat wer die Karten? Ich habe sie nicht. Ich voll verärgert: WAAAAS? Spinnst du? Ich habe dir gestern noch gesagt du sollst sie mir geben. J@ymZ’s Bruder daraufhin: Nein ich habe zuhause extra noch einmal geschaut, die waren nicht mehr im Kuvert drinnen, dann hab ich mir gedacht, ihr habt sie eh mit. Liptauer blieb da eher ruhig und sagte nicht sehr viel. Naja hier saßen wir zu viert im Zugabteil und wussten nicht was wir tun sollten.
Möglichkeit Nr. 1: Einfach weiter nach Wien fahren und die Karten am Schwarzmarkt besorgen.
Möglichkeit Nr. 2: Aussteigen bei der nächsten Station. Mit dem Zug zurück nach Salzburg und dann die Karten holen und mit dem Auto nach Wien.
Möglichkeit Nr. 2 hat gewonnen! Nächste Station war Attnang-Puchheim. Wir stiegen aus und hatten Glück schon nach 15 Minuten würde der Zug zurück nach Salzburg ankommen. Innerhalb der 15 Minuten trug J@ymZ von mir ein paar blaue Flecken davon. Was hätte ich den sonst machen sollen? Ich wollte meinen Frust abbauen.
Der Zug kam, ich hatte mich schon ein bisschen zumindest beruhigt, wir stiegen ein, fuhren zurück nach Salzburg. Ankunft an unserem Bahnhof 16:22. Wir waren alle wieder guter Hoffnung dass es klappt, das wir rechtzeitig zum Konzert kommen würden. Wir entschieden uns, dass wir mit Liptauer’s Auto fahren würden – Peugeot 306 – Husky – luziferrot. J@ymZ und ich gingen in die Wohnung, holten die Karten (die natürlich im Kuvert waren) und dann ging es wieder ab auf der Autobahn Richtung Osten. All unser Frust hat sich gelegt und nach ca. einer halben Stunde freute sich wieder jeder auf das Konzert. Im Auto mit 160 km/h oder mehr und voller Lautstärke die Onkelz im CD-Player ging es weiter.
Dann bei Vöcklerbruck und Regau, nach ca. einer Stunde autofahrt, die Misere. Ein lauter Knall. Wir fuhren auf den Pannenstreifen. Stiegen aus. Was sahen wir? Eine fette Ölspur. Na toll. Ich (als Frau natürlich) dachte mir, so schlimm wird es schon nicht gewesen sein und wir könnten weiterfahren. Naja, aber leider habe ich falsch gedacht. Liptauer verständigte den ÖAMTC (zum Glück war er ja Mitglied) Und Gott sei Dank kam er auch gleich nach 2 Stunden. Innerhalb der 2 Stunden passierte das:
Hey Leute gebt es doch zu! Das Bier und Whiskey – Bull hatten wir uns jetzt verdient. (von links nach rechts: J@ymZ, Liptauer, und J@ymZ’s Bruder. Und dahinter der Peugeot)
So, der ÖAMTC war dann zum Glück da. Ich dachte mir: Hmmm... ein Junger. Das wird vielleicht dann nicht so schlimm werden. Doch ich täuschte mich schon wieder. Er meinte, wir sollten uns abholen lassen auf der Autobahn, weil er kann uns zu viert nicht mitnehmen. Unverantwortlich??? NEEEIIIIN, natürlich nicht. Dann meinte er auch noch, dass die Ölwanne oder so gerissen ist und ein LKW kommen wird und uns abholen wird. Dann fuhr er wieder weg. Jetzt standen wir blöd zu viert auf der Autobahn und wussten nicht wohin wir sollten. Wenn wir zuhause anrufen würden, dass uns wer abholen sollte, dauert das eine Stunde bis wer da ist. Zu lange. Denn eine Stunde auf der Autobahn dann OHNE Auto zu stehen wäre zu gefährlich. Der LKW kam. Und den Typen mochte ich sofort. Er ließ uns zu viert mitfahren. Die drei Jungs im Auto hinten und ich vorne bei ihm. Ich erzählte ihm dann von unserem Pech und er meinte er fährt uns zum nächsten Bahnhof. Und man glaubt es nicht, welcher war das? Natürlich – Attnang-Puchheim!
Von dem netten Typen verabschiedet und zu viert standen wir wieder da. Was wollten wir jetzt tun? Zahlt es sich aus zum Konzert? Nein, da wären wir erst um 23:30 dort. Wir einigten uns fortzugehen.
Möglichkeit Nr.1: In Salzburg – wurde nicht genommen. Salzburg kennen wir ja schon so gut
Möglichkeit Nr. 2: In Wels oder Linz – wurde auch nicht genommen. Da ich dort schon mal war, wusste ich dass da nie so viel los ist.
Möglichkeit Nr. 3: wurde genommen – fortgehen in WIEN!
Jetzt fehlte es nur noch den richtigen Zug zu erwischen. Und ja wir hatten auch einmal Glück an diesem Abend. In 10 Minuten würde der nächste Zug gehen – um 19:57.
Naja und was machten wir während wir warteten? Whiskey - Bull getrunken, Witze erzählt und gewartet:
Dann kam endlich der Zug und uns standen 2 Stunden in einem Zugabteil bevor:
War uns langweilig während der Zugfahrt?? NEEIIIIN, wir hatten immer was zu tun. Und sei es auch rauchen in einem Nichtraucherabteil.
Jedenfalls waren wir dann nach 22:00 Uhr endlich in Wien Hütteldorf. Natürlich wollten die Jungs das Stadion ansehen.
Danach ging es zum Schwedenplatz. Nachdem wir aus der Steinzeit gegangen sind um ca. 2:00 Uhr haben wir ein bissl gechillt bei einer Hausecke.
Und es gab auch ein Foto-shooting vor einem Lokal:
Natürlich waren wir auch beim Stephansdom. Gehört ja zu einem Wien-besuch dazu.
Vor der Sprängler-Bank wurde von Liptauer der wolkenlose Sternenhimmel Wiens begutachtet.
Dann war es endlich 6:00 Uhr und die U-Bahnen fuhren wieder. Mit der U-Bahn zum Westbahnhof. Dort noch bei der Bäckerei eine Jause gekauft und dann um 8:00 ging es mit dem Ferienticket der ÖBB wieder nach Salzburg.