Original geschrieben von felicitas
schreib ihr mal ein paar tage vorher eine einladung. die wird sie eh nicht annehmen und sie kann dann nicht sagen sie hätte von nichts gewusst.
Is ne Idee!
Ansonten, ich sag nur eins: Qualmvermeidung ist wichtig, machbar, ganz und gar nicht unmöglich und sogar für einen optimalen Grillabend unumgänglich, da dadurch die Qualität des Gegrillten steigt.
Kleine Story zur Situation: Wir haben mal hier an der Isar gegrillt, wie eh und je. Bis irgendwann so ein Sheriff aufmarschiert ist und erklärt hat dass man hier gar nicht grillen darf, rechtliche Lage etc, Strafe, blabla.
Wir haben ihn aufn Steak und ein Bier eingeladen und nicht weiter beachtet. Er ist dann auch von alleine weitergegangen...
Es war das erste Jahr dass das idiotische Gesetz eingeführt wurde dass man an der Fraunhoferbrücke nicht mehr Grillen darf. Ok.
Irgendwann kam der Mensch wieder und wollte Stress machen. Ich hab ihn einfach gefragt: "Drehn Sie sich mal im Kreis: Schaun sie sich einfach mal um, vergleichen Sie alle Grills die da brennen und sagen Sie mir bitte welcher am wenigsten qualmt!"
Richtig, das war unserer.
Also: 10000 Nachbarn beschweren sich weil sie den Grillqualm riechen wenn sie ihre Bierbäuche auf den Balkon schleppen. -> Also wird das Grillen verboten, nur weil viele Leute das Selbige nicht beherrschen ohne Qualm zu erzeugen.
Ist eigentlich ganz einfach:
* gute Kohle verwenden
* wenig Grillanzünder (die ganzen Parks stinken immer nach Grillanzünder, ich frag mich ob die Leute das Zeugs in der Luft versprühen)
* ordentlich Luft geben: Den Grill so stellen dass der Wind reinblasen kann bzw. mit ner Isomatte oder nem Stück Pappe selber kräftig anfachen bis die ganze Kohle durchgeglüht ist.
Dann ist auch erst die Hitze da dass son Stück Fleisch ordentlich wird.
So, mein Hauptziel ist eigentlich etwas zur deutschen Grillkultur beigetragen zu haben, aber ich denke der Stress mit der Überüber-Nachbarin wird sich dann auch entflechten....