@Nils:
word! musste mal gesagt werden
@>1<:
mit "heilig" meinte ich nicht, dass die droge jetzt zu meinem lebensinhalt wurde. es war ein phantastisches erlebnis, welches dir wohl (leider) immer vorbehalten sein wird.
klar, lsd kann latent vorhandene psychosen ans tageslicht bringen. je nach dem wie stark die psychose dann ist, spricht man dann vom "hängen bleiben".
lsd ist eine sehr anspruchvolle droge. viele leute aus der feier-techno-szene denken, es wäre sowas wie ecstasy = einschmeiss-und-happy-sei - ist es aber überhaupt nicht. wie ein trip auf lsd verlaufen wird, hängt sehr start vom set, also der psychischen verfassung, sowie intelligenz und vorerfahrungen des users, und vom setting, also der örtlichkeit, den umgebenden leuten, der musik, etc ab.
"NIE WIEDER, MAN GEHT DRAN KAPUTT!" - er war sicher geistig nicht fähig so ein erlebnis zu begriefen oder er hatte an den falschen orten getrippt. "kaputt gehen"? organisch gesehen ist lsd unbedenklich. die storys mit "chromosomen-brüchen" sind nur stumpfe anti-drogen-propaganda aus der zeit der 68er-love-generation und schon längst widerlegt. psychisch gesehen können schon eher probleme auftreten, vorallem wenn man es jedes WE nimmt. dies habe ich auf keinen fall vor, vorallem weil ich sehr großen respekt vor dieser substanz habe und schon immer hatte. solch ein phantastisches erlebniss werde ich mir nur wenige male im jahr gönnen und genügend zeit meiner psyche lassen, um das erlebte zu verarbeiten.
>1<, du verallgemeinerst zu stark. du nimmst an, dass die 2-3 personen mit lsd-erfahrungen die du kennst repräsentativ für alle lsd-user stehen...
@tanK g!rl:
danke, du meinst es sicher gut

die woche ist auch schon fast rum und es lief alles ohne probleme. das phantastische erlebnis am WE hat mir erst recht energie gegeben...
was hormonhaushalt und sucht angeht, verwechselst du hier wohl lsd mit ecstasy. dass nach ecstatsy die serotonin-speicher im gehirn entleert sind, ist mir klar. man kann es sehr deutlich in den tagen danach spühren. man ist einfach depressiv drauf. das war mit unter ein grund für mich, vor nem halben jahr meinen ecstasy-konsum von 3-4 teile wöchentlich auf 1-2 teile im abstand von 6-8 wochen herunterzuschrauben.
zu sucht: bei lsd ist soetwas wie sucht überhaupt nicht vorhanden. wenn man nach einem trip innerhalb von 3 tagen nochmal lsd nimmt, wird man nicht das geringste merken. lsd als fluchtmittel vor alltags-problemen zu verwenden ist auch nicht möglich, denn wie schon oben erwähnt muss für einen gelungenen trip einiges vom user selbst kommen (set & setting). wer lsd aus einem problemerfüllten bewusstsein heraus nimmt, wird mit garantie früher oder später einen horro-trip erleben, der unter umständen das leben des users nachhaltig negativ beeinflussen kann.
@Nickless:
so leute wie dich nennt man soziopathen. ich würde dir echt ans herz legen, einen psychater aufzusuchen. dieser kann dir sicher helfen und dafür braucht man sich auch nicht zu schämen. ich kenne selbst ein paar leute, die an einer sozial-phobie leiden.
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dass ich lsd in einem club unter vielen menschen genommen hatte, war in der tat sehr gewag von mir. es ist aber zum glück alles gut gegangen und ich bin in meinem leben um eine wundervolle erfahrung reicher.
homesessions auf lsd mit guten freunden sind auch eine nette erfahrung. oder mal auf lsd nachts im wald könnten einem ganz interessante aspekte der materiellen und nicht-materiellen welt vor augen führen
