
07.03.2005, 20:04
# 2 Man hört als erstes mal leiser, weil das menschliche Trommelfell dafür ausgelegt ist Schwingungen aus der Luft zu empfangen. Wenn du unter Wasser bist, dann ist ja direkt am Trommelfell kein Wasser, sondern auch etwas Luft. Jetzt müssen die Schwingungen aus dem Wasser erst wieder an die Luft und dann ans Tromelfell gelangen. Dabei geht die meiste Lautstärke, also die starken Schwingungen verloren.
Unter Wasser kann man sogar sehr gut hören, also auch hohe Töne. Es ist nur so, dass die meisten Töne eben über der Wasseroberfläche erzeugt werden, nd damit man sie unter Wasser hören kann auf's Wasser übertragen werden müssen. Da die Teilchen in der Luft sehr klein und sehr leicht sind, schwingen sie auch leichter. Diese Schwingungen müssen jetzt auf's Wasser übertragen werden, und da Wasser eine größere Dichte hat, und somit auch schwerere Teichen, geht die Energie in der Schwingung verloren und es kommt nur noch sehr leise an deinem Ohr an.
Es gibt Schwimmbecken mit Unterwasserlautsprechern. Diese geben die Schwingung direkt an das Wasser mit entsprechender Leistung ab. Wenn man da untertaucht, dann kann man sehr gut auch hohe Töne hören. |