da ich mein eigenes leben als nicht sooo wirklich wertvoll ansehe dürften sich einige Gründe finden lassen welche "schwerer wiegen". Anderseits finde ich mein Leben auch wertvoll genug um es nicht einfach so wegzuschmeissen
Ich weiss nicht, also für irgendein idealistisches gedankengut wie die ganzen Kamelficker die man täglich in den nachrichten sieht würde ich mich gewiss nicht hergeben, dafür bin ich auch zu tolerant und offen was andere Einstellungen angeht. Und an den stellen wo ich nicht tolerant genug bin erachte ich das andere als zu wertlos um dafür mein leben wegzuschmeissen (vielleicht steigert sich der wert ja noch *g*)
Für andere Leute hergeben - klingt zwar schön und gut, die frage ist nur ob diese person für die man das tun würde überhaupt etwas davon hätte... "aus liebe sich umbringen" fällt dann wohl schonmal flach. Und eine Situation in welcher es drauf ankommen würde "entweder dein Leben oder das des anderen" würd mir nun auch nicht einfallen, denn wenn es mal eine solche Situation geben sollte wo jemand eine andere mir wichtige person umbringen will würde es wohl nichts nützen wenn ich mich dazwischenstelle, dann wäre ich platt, und die andere person wohl auch...
wo ich wohl ohne zögern einspringen würde wäre in richtigen gefahrensituationen wo ich mir halbwegs zutrauen würde das ziel - die andere person zu retten - auch bewerkstelligen zu können. Dabei wäre mir dann auch das ziel wichtiger als ich mir selbst - also ich würde in den fluss hinterherspringen mit dem plan wie ich den anderen ans ufer bekomme, ohne mir dabei gedanken zu machen wie ich selber wieder rauskomme...
alles theorie... denn wenn ich mir jetzt so vorstelle auf der großen reihnbrücke zu stehen, unten paddelt ein wildfremder kerl im wasser... ich würde bestimmt nicht springen sondern eher ans ufer laufen, notarzt anrufen, versuchen irgendwie zu helfen ohne selber wirklich was zu tun
gar kein so einfaches thema
letztens hab ich geträumt jemand hätte mir eine Pistole in die hand gedrückt, ich hätte mir diese an die schläfe gehalten und (wie man das halt so macht) gefragt "soll ich durchdrücken"? die andere person halt die obligatorische antwort in der gewissheit das man es nicht macht "mach doch"... und ich habs gemacht, und die pistole war leer. Bin dann ziemlich erschrocken aufgewacht, fand aber meinen eigenen Mut ohne zu wissen ob nun geladen oder nicht durchzudrücken irgendwie imposant und dachtee mir "so eine Situation wäre ein schöner abgang, unverhofft und in letzter konsequenz stärke bewiesen"...