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frontal 21 - bericht

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legolas
Alt 23.08.2005, 23:12   #1
Standard frontal 21 - bericht

ich weiss leider nicht ob das forum hier richtig ist für diesen thread. falls dies der fall ist bitte ich einen mod diesen thread zu verschieben.

gerade (vor ca einer stunde) kam auf zdf bei frontal 21 ein bericht über das onlinerollenspiel WoW (world of warcraft)
mit erstaunen stellte ich fest, das dort berichtet wurde wie krank manche menschen von solchen games werden.
ich muss sagen ich halte den bericht für nicht sehr objektiv da ich fürher auch spiele wie cs gespielt habe, die auch in dieser sendung schlecht gemacht wurden.
zu dem sprach ein junger mann in einem "interview" etwas sehr auswendig gelernt.
dies brachte mich nicht nur zum schmunzeln , sondern auch zum nachdenken. müssen sendungen, die in der öffentlichkeit als objektiv dargestellt werden sich ihre aussagen nun schon kaufen? oder denkt ihr in dem bericht werden wahre sachverhalte aufgedeckt?

ich besuchte nach dem bericht noch den chat, wo jemand vom zdf (im chat hieß er zdf-fromm) meinte das spieler die wc3 (warcraft3) 11h am tag spielen, profis sind und nicht in die regel des wow spielers passen, und somit kein vergleich gezogen werden kann.

profis? in einem computerspiel? dazu noch in deutschland? ich meien in korea klar. da ist dies standart...aber bei uns? glaubt ihr der "e-sport" hat zukunft in deutschland?

vllt. gibts hier ja einige die ihre meinung dazu aeussern koennen weil sie selbst gamer sind oder weil sie den bericht gesehen haben.
wer sich erst noch informieren will wie die sendung im großen und ganzen aussah kann dies sicherlich auf zdf.de tun...

mfg
legolas der elb aus dinslaken
 
 
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wAxman
Alt 24.08.2005, 00:39   #2
Standard

Ich habe den Bericht leider nicht gesehen aber ich garantiere dir, dass so ein Computerspiel wie WoW mit sicherheit Leute krank machen kann....Der Markt für Computerspiele wächst und wächst, weil es heutzutage schon normal ist, dass fast jeder Computerspiele spielt.. ich finde es erschreckend wie viele Leute sich der fiktiven Welt hingezogen fühlen und ihre Nächte vor dem Rechner verbringen....k.a. in wie weit junge Leute Realität und Fiktion unterscheiden können, vor allem wenn sie Jahre lang in ihrer virtuellen Welt herumgeistern...Meiner Meinung nach wird die Sucht und das eingreifen in das normalen Leben durch den monatlichen Beitrag für so eine Computerspiel auf jeden Fall zusätzlich gefährdet, denn dann ist man ja mehr oder weniger dazu gezwungen zu spielen um keinen Verlust zu erleiden....Klar ist es natürlich fazinierend wenn man mit einem Typen aus Schweden gegen einen aus Italien "kämpft" und sozusagen die andere Kultur kennen lernt, aber geht das nicht auch in der realen Welt? Es gibt so viele Leute die in der virtuellen Welt ein total Held sind, aber im echten Leben mit 25 nicht mal eine Freundin gehabt haben...traurig...

Auf jeden fall sollten vor allem Eltern gewarnt sein, denn ich z.b. habe erst mit 16 richtig angefangen an einem Computer zu sitzen, aber wie ist das mit den Kindern die schon mit 10 oder 11 vorm Rechner sitzen und eben die reale Welt noch nicht so weit entdeckt haben, dass für sie irgendwann der Punkt ist wo sie sagen eyh eigentlich ist "real-life" viel geiler, weil sie eben mehr die virtuelle, fiktive Welt kennen gelernt haben und da totalen Erfolg haben...


Denn was zählt ist die REALE WELT und nicht der Computer...Ich bin froh, dass ich das weiss und meine besten Jahre sicher nicht vor dem Computer verbringen werde!
 
 
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soul.
Alt 24.08.2005, 01:01   #3
Standard

1. gibts es immer wieder leute (mal mehr, mal weniger), die sich in irgendeine fantasiewelt verrennen. sei es nun die eines computerspiels, die einer serie, eines buches, eines filmes.

2. ist frontal doch in erster linie nicht objektive berichterstattung, sondern polarisierende realsatire. oder? habs erst 1-2 mal gesehen.

3. weiss ich aus meiner zeit als aktiver "gamer" (3-24 stunden ut am tag), dass die frage "hat professioneller e-sport in deutschland eine zukunft?" der spielergemeinde sehr am herzen liegt und als aeusserst wichtig erachtet wird. aber mal ehrlich. wen interessiert dass, ausser gerade die leute, die voellig in dieser kunstwelt aufgehen, in cs der headi-held sind und nun meinen, ihr "sport" muesse allgemein anerkannter beruf werden?
ich kann mir kaum eine banalere frage vorstellen.
 
 
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wAxman
Alt 24.08.2005, 01:02   #4
Standard

wen interessiert dass, ausser gerade die leute, die voellig in dieser kunstwelt aufgehen, in cs der headi-held sind und nun meinen, ihr "sport" muesse allgemein anerkannter beruf werden?
ich kann mir kaum eine banalere frage vorstellen.
ja da hast du recht
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 08:26   #5
Standard

waxen, ich finde deine vorurteile sehr einfach gestrickt. es ist eben keine simple kausalität dass jeder, der mit 12 nen gameboy hatte nunmehr ein introvertierter verlierer sein muss. klar gibts viele idioten auf der welt und sicherlich fühlen sich gerade bei wow jetzt die meissten recht aufgehoben. deswegen aber daraus abzuleiten dass man erst mit 16 anfangen dürfte vor nem computer zu sitzen weil man sonst den realitätssinn verliert ist doch etwas zu schnell geschossen...

ich selber kenne min. einen fall wo jemand in meinem bekanntenkreis wirklich nur noch wow spielt. immer. isst wenig, schläft wenig. wow. geht selten ausm haus... wow. DAS sind die härtefälle. und da haben die spielemacher gekonnt drauf hingearbeitet. das wäre dir bei uo vielleicht 1-2 mal passiert aber wer wow nicht 24/7 betreibt kann kaum halten was wer schon "erreicht" hat. DAS ist was mich ankotzt und was auch sehr gefährlich ist.

wenn nu einer aber gern baldurs gate zockt und da schon mal ne nacht investiert oder auch gern mal ein paar abende in de woche auf cs server verbringt dann ist das doch gänzlich ne andere thematik.

die meisten zwischen 16 und 20 würden auch ohne computer weniger sinnvolles anfangen. ob man nun jeden tag in die "hütte" gehen muss zum alkholunterstützten schwanzvergleich ala "wer schafft am meisten" oder lieber "zockt"... who cares? die leute die für spiele bekanntschaften abbrechen hätten diese auch ohne die spiele nicht gehalten.

und wenn ich noch einmal "virtuelle welt" hören muss , reden wir von the sims oder was? wer is schon wirklich mal in battlefield mitm panzer rumgefahren und hat gemeint er wäre jetzt soldat beim bund? schmarrn. das kann sogar ein 11 jähriger unterscheiden.
 
 
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Felicitas
Alt 24.08.2005, 08:53   #6
Standard

na ich kenn auch nur einen fall den ich , na sagen wir, ne bissl seltsam find im zusammenhang mit WoW.

arbeitslos, 30, ganztags internetcafé und WoW.

das find ich auch ne bissl arg seltsam, aber er tut keinem was außer das er gelder, banal gesagt, vom staat verplempert.

nuja, ich find das alles immer n bissl arg übertrieben. bei mir gabs auch zeiten in denen ich tagelange, stundenlang cs oder andere games gezockt hab. verdorben hat mich zumindest <das> nicht.

was ich mich immer frag: wenn jmd so dermaßen von einem spiel ergriffen ist, muss es doch möglichkeiten geben sein hobby zum beruf zu machen. allerdings kann es sein, sofern der markt vorhanden ist, das dieser stark überlaufen ist. aber wer mit 30 noch nen ganzen tag cs oder WoW spielt, keinen job hat und auch keinen will - der hat was falsch gemacht. aber ob man das nun wieder in direkten zusammenhang mit einem spiel stellen kann.....

was mich auch angenervt hat war diese mediengeschichte das der amokläufer von erfurt (name von der schule und des typen sans mir grad entfallen) ja deswegen amok lief, weil er cs spielte und (*grübel* wie hieß die band) irgendso ne ami band gehört hat.

jojo, cs lässt leute amok laufen.....

ursache ist nicht bei cs zu suchen, sondern in der psyche des menschen. denn immerhin spielen millionen cs (o.ä.) und laufen NICHT amok, und einer tut es. da kann die ursache wohl kaum beim spiel liegen.


sooo


spielt doch alle friedliche sachen: Yahoo games!

edit: das gymnasium in erfurt heisst gutenberg (schreibsweise ohne gewähr)
 
 
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Roter_Drache
Alt 24.08.2005, 09:22   #7
Standard

Eines vor weg: Ich hab den Bericht auf Frontal nicht gesehen (gibts dazu auf zdf.de einen stream?)

Aber kurz zum Threadstarter:
gerade (vor ca einer stunde) kam auf zdf bei frontal 21 ein bericht über das onlinerollenspiel WoW (world of warcraft)
mit erstaunen stellte ich fest, das dort berichtet wurde wie krank manche menschen von solchen games werden.
ich muss sagen ich halte den bericht für nicht sehr objektiv da ich fürher auch spiele wie cs gespielt habe, die auch in dieser sendung schlecht gemacht wurden.
Du willst doch jetzt nicht ernsthaft CS mit WOW vergleichen oder?
CS als stupide Ballerei ohne Hintergrund und Antrieb und WOW als Online-Action-RP.
(nur so als Info ich hab beides gespielt..)

Und Ja es gibt definit Menschen die bei dem Spiel, also WOW völlig abdrehen und nix anderes mehr machen. Ich kenne 2 solcher Fälle. Zudem ist die Rede, so wie du es gesagt hast
wie krank manche menschen von solchen games werden
. Wenn ich nun die beiden mir bekannten Fälle + die, die hier schon erwähnt wurden zusammen zähle und sie mit einer Dunkelziffer addiere, die so weltweit grassiert. Dann kann man schon davon sprechen.


profis? in einem computerspiel? dazu noch in deutschland? ich meien in korea klar. da ist dies standart...aber bei uns? glaubt ihr der "e-sport" hat zukunft in deutschland?
Warum sollte es nicht?


WOW:Mutter erwischt Kind bei nächtlichen Spielen

RD
 
 
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OrionX
Alt 24.08.2005, 09:40   #8
Standard

grml...

leute, das ach so seriöse Magazin Frontal 21 berichtet nie gut über PC- und Videospiele.

Sogar als es darum ging das Jugendliche mit Softair-Pistolen auf Kleinkinder geschossen haben, hieß es im Nachhinein das sie wahrscheinlich "Mord und Totschlag"-Spiele hätten Nachahmen wollen.

Frontal 21 kann gar nicht seriös und unvoreingenommen berichten wenns um Spiele geht, da kein einziger Redakteur überhaupt Computerspiele spielt, deswegen wirds auch immer schlecht gemacht. Lustigerweise berichten andere Magazine, auch im ZDF, zu diesjährigen GC, das PC-Spiele einen immer höheren Stellenwert erreichen und somit ein ernstzunehmendes Medium wie das Fernsehen werden. Auch ist ausser bei Frontal 21 nirgendwo mehr die Rede von was schädlichen, sondern wird eher der Lerneffekt hervorgehoben.

Nach Erfurt wurde im Prinzip nur Unsinn gemacht. Das JuSchg wurde verschärft und es wurden der BPJM mehr Rechte gegeben. Die Schulpädagogik hat man ganz in Ruhe gelassen. Dabei wurde sogar von Psychologen gesagt das solch ein Amoklauf keinesfalls von Videospielen herrührt, sondern eher von der familiären Situation des Täters, oder von Mobbing etc. KEINER läuft Amok wegen eines PC-Spiels. Aber das ist für das engsichtige Magazin Frontal 21 egal.

btw wird Frontal 21 bald einen offenen Brief der Gamestar erhalten indem ihre falsche und voreigenommene Berichterstattung über Spiele harsch kritisiert wird.

EDIT: WoW fördert virtuell sogar soziale Kontakte .

Mein Durchschnitt liet bei 8-9 Stunden zocken am tag, wenn nix dazwischen kommt.

Und n kranker Killer bin ich trotzdem nicht

EDIT #2: Und reale Freunde hab ich auch !!!!1111einself

aso und das manche menschen beim zocken voll abdrehen und nix anderes kennen:

Wenn manche Leute n buch lesen lesen die evtl auch solange bis es fertig gelesen ist. naja WoW wird nie fertig, aber sicher wie die meisten Games nach gewisser Zeit auch langweilig
 
 
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dare
Alt 24.08.2005, 09:46   #9
Standard

kein beruf?
 
 
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OrionX
Alt 24.08.2005, 09:51   #10
Standard

Schüler!? und wenn man nachts mitzählt

gut in der Schulzeit ists weniger, da zock ich auch schonmal gar nicht, aber wochenends wenn ich nix vorhab oder in den Ferien, kommen die 8-9 stunden gut hin.

EDIT: Und heut kommts wahrscheinlich auch nicht auf so hohe zeiten weil ich noch arbeiten muss, holz machen ffs

Aber fürs zocken würd ich nie wieder die Schule vernachlässigen, das suxx nämlich. Mir isn gescheiter Job wichtiger als das zocken.

EDIT #2: nochn nachsatz:

jo, die E-Sport Szene in Deutschland boomt. Wir sind sogar Weltmeister in FIFA, die Zwillinge die für deutschland spielen haben spgar den 1. und den 2. Platz bei der WM belegt. Und ATI-MtW ist einer der besten Clans weltweit.
 
 
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Anarchnophobia
Alt 24.08.2005, 10:08   #11
Standard

es ging in dem Bericht ja auch nich um böse böse Killerspiele - sondern darum das virtuelle Welten die reale welt ablösen. Und diese Aussage kann man bei 8-9 Stunden Spielzeit/Tag schon unterstreichen

...das einem das als betroffener nicht auffällt bzw man es "herunterspielen" will tut dem auch keinen abruch.

EDIT: WoW fördert virtuell sogar soziale Kontakte
joar mag sein, so wie alles in der onlinewelt das auch tut (wie zum beispiel der PP ). die frage ist nur, wem nützen solche virtuellen Kontakte etwas und wie tief gehen solche Kontakte? Ich weiss aus eigener erfahrung das sich wirklich gute freundschaften aus/im dem netz entwickeln lassen die man, wenn es gut läuft, dann vllt auch 1-3x im leben trifft oder vllt auch regelmässig und öfter - und erst dann werden solche beziehungen auch wertvoll, wenn sie auch reallen Bedingungen stand halten. ABER ich bin der auffassung das "real gewonnene kontakte" trotzdem wertvoller bzw. beständiger sind, wenn man das gegenüber auch richtig kennenlernt und sich nicht nur hinter hochgestochenen Worten eine Fassade zurecht legt die ein miteinander ermöglicht und real ohne diese anonymität nie ein kontakt zustande gekommen wäre.

es ist für das Leben absolut unrelevant ob man ein großartiger Spieler ist. Auch die E-Sport freaks werden nach ein paar Jahren ihre Ablösung durch bessere Jüngere Spieler erleben - und das wars dann. In Tokio wird der Zeitpunkt aufzuhören meistens schon mit dem Eintritt in der Armee erreicht, damit ist das virtuelle Leben vorbei und ein realles kaum vorhanden
 
 
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Felicitas
Alt 24.08.2005, 10:10   #12
Standard

ach, ich kenn menschen die haben weihnachten und silvester in nem ultima online chat verbracht, bei ihren "freunden"
 
 
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OrionX
Alt 24.08.2005, 10:20   #13
Standard

Original geschrieben von felicitas
ach, ich kenn menschen die haben weihnachten und silvester in nem ultima online chat verbracht, bei ihren "freunden"
das ist wirklich krank, das muss ich auch zugeben.


es ging in dem Bericht ja auch nich um böse böse Killerspiele - sondern darum das virtuelle Welten die reale welt ablösen. Und diese Aussage kann man bei 8-9 Stunden Spielzeit/Tag schon unterstreichen
ich hab auch immer noch meine reale welt. Wenn ein Kumpel anruft, dann komm ich und dann ist der Rechner aus. Und bei ihm wird dann keinesfalls weitergezockt. Das es viele Menschen gibt für die nur eine virtuelle Welt existiert möchte ich nicht abstreiten. Für mich gilt das nicht, nich das man mir da was unterstellt. Die 8-9 Stunden kommen auch nur unter umständen zustande, nämlich wenn ich Ferien habe, wenn keiner sonst da ist, den ich besuchen kann oder der mich besucht und wenn ich nix daheim zum arbeiten habe und natürlich wenn ich nicht ins internet kann/darf und ne gewisse Lust muss auch vorhanden sein. Dann ist das n guter Zeitvertreib. Es gibt natürlich solche Leute die WoW leben oder Ultima, ich bin aber auf keinen fall so jemand, ich verbringe sylvester schon bei meinen realen freunden. Also so eine sucht kann man mir auch net anhängen *g*

Aber es gibt genauso leute die 24/7 vorm TV sitzen und das ist bei dem Programm schon echt doof .

EDIT: aso, und ich zieh natürlich meine realen freundinnen und freunde dem virtuellen Leben vor...
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 11:06   #14
Standard

na wenn jemand uo lebt dann kann ich das zumindest nachvollziehen. dann ist er vielleicht introvertiert und wird irgendwann sicher daran zerbrechen wenn er merkt dass er sonst kein leben hat...

bei wow ist das was anderes. du wirst NUR um zu behalten was du hast dazu genötigt soviel zeit zu investieren wie nur irgend möglich. es gibt nie ein "fertig" und wehe du hältst nicht mindestens mittelmaß. das wären dann sicherlich 8 stunden täglich spielen. und dann hat man immer noch keine krassen erfolgserlebnisse... vergiss es doch. is schade dass MMORPGs so verkommen sind.
und ich glaube keinem dass seine wow kontakte irgendwie wertvoll sind oder man soziale interaktion dabei fördert... gehst du in einer reelen party auch zum anderen und sagst "komm in meine gruppe!". die leute sind da zwar nett und sicher man plaudert zwischen "bringe 200 zombies um" und "sammle äusserst seltenen zehennagel von zombie" auch mal übers fernsehprogramm aber das wars. da ist nicht mehr und auch wenn man sich mal real trifft, was hat man von den menschen? das sind nur mitspieler in ner belanglosen virtuellen welt... da wird nie ne feste freundschaft draus auf die man ernsthaft bauen könnte. und dass dafür reelle freunde ihr leben aufgeben, ihren job verlieren und sich zuhause einsperren... das kann man fast nicht akzeptieren.

ich finde nur man sollte unterscheiden zwischen echten spielen zum zeitvertreib und diesem "gebe dich auf"-scheiß. das problem ist ja nichtmal bei den spielemachern zu suchen. es sind diese typen die immer alles auf die spitze treiben müssen. im reallife wären es profisportler oder einfach nur verrückte. online ist die hemmung nicht so groß und die nutze alles aus. hier noch ne sekunde schneller levln, da noch ne 1% optimalere rüstung, das kleine tool xyz-helper installieren dann spart man nochmal ein wenig zeit. das kann doch keinen spaß mehr machen. das is nur virtueller schwanzvergleich und ich denke sehr oft durch reales versagen motiviert.
 
 
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Felicitas
Alt 24.08.2005, 11:13   #15
Standard

 
 
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wAxman
Alt 24.08.2005, 11:30   #16
Standard

sparkie ich behaupte gar nicht das jeder 12 jährige nun ein verlierer ist, nur weil er jetzt vorm computer sitzt...ich sag nur das die eltern heutzutage viel mehr aufpassen müssen, dass eben ihre kinder nicht schon mit 12 jahren in so eine virtuelle welt wie WoW fallen. ich konnte mit 12 vielleicht mal ab und zu comodore spielen, ich denke nicht das man das ansatzweise vergleichen kann...wie man sieht fällt es 17 oder 18 jährigen schon extrem schwer sich von so einer virtuellen welt wie WoW zu lösen, ich denke bei noch jüngeren leuten ist das noch schwerer!

fakt ist, dass es onlinerollenspiele früher nicht gab und das nun ein problem ist, mit dem eltern zu kämpfen haben..


ausserdem bin ich mit anarch einer meinung!
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 11:36   #17
Standard

onlinerollenspiele gibts aber schon wesentlich länger als wow. aber du hast recht. die eltern MÜSSEN eine hand drauf haben. wenn sich 20 jährige zu sozialkrüppel machen lassen is das ihr problem. bei kindern darf das aber nicht zugelassen werden.
 
 
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OrionX
Alt 24.08.2005, 11:38   #18
Standard

na ich durfte mit 5-6 Jahren ab und zu mal MK und anderes bei meinem Cousin spielen. Auch hab ich meinen ersten PC mit 11 bekommen, da gabs noch kein WoW. Vorher hab ich auch oft SNES gezockt, aber das war noch sozialer, weil ich das mit Freunden gemacht habe und da war der soziale Kontakt wohl doch stärker vorhanden.

Dieser virtuelle Schwanzvergleich den Sparkie anspricht ist echt wahnwitz. Denn was nützt einem der lvl 60 Taurenpriester wenn die Freundin schluss macht? Es gibt genug leute die sich in die virtuelle Welt flüchten weil sies real nicht ertragen können. Genauso wie viele menschen sich ihre probleme versuchen wegzusaufen.

Also wenn ich mies drauf bin, dann zocke ich um mich abzureagieren, aber stelle mich real meinen problemen nachher und versuche sie zu lösen. Wenn ich die wahl zwischen meinen freunden und dem PC hätte würde ich die Freunde wählen.

EDIT: Natürlich isses nicht schlimm wenn ein 11 jähriger zockt, nur müssen die sozialen kontakte gepflegt werden, sonst wird ers im späteren leben richtig schwer haben und da gehört die elterliche fürsorge dazu, denn sie müssen ihm zeigen das es noch was anderes gibt als WoW oder sonstiges.

EDIT #2: aber trotzdem darf man dafür nicht das spiel an sich verantwortlich machen. sein wir ehrlich. Die meisten eltern scherts n scheiss was ihre kinder machen und was sie für probs haben, denen isses doch lieb wenn die vorm Rechner sitzen und nicht beschäftigt werden müssen.
 
 
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mizue
Alt 24.08.2005, 11:46   #19
Standard

mal so nebenbei bemerkt sollten eltern generell drauf achten, was ihre kinder so im internet treiben. endlos langes chatten mit fremden leuten und sich im internet darstellen wollen ist imho auch nicht gerade ungefährlich, was realitätsverlust anbelangt.

das is schon krass, was da in dem artikel von feli steht. geht nicht zur für sein leben vllt. wichtigen prüfung, weil er seine gilde nicht im stich lassen will.
 
 
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wAxman
Alt 24.08.2005, 12:15   #20
Standard

onlinerollenspiele gibts aber schon wesentlich länger als wow. aber du hast recht. die eltern MÜSSEN eine hand drauf haben. wenn sich 20 jährige zu sozialkrüppel machen lassen is das ihr problem. bei kindern darf das aber nicht zugelassen werden.
da ich da irgendwie das gefühl habe es besteht ein ironischer unterton, lassen wir die diskussion an dieser stelle und ich sage einfach sparkie hat recht, ich nehme alles zurück!


so eine diskussion weiter zu führen ist mir einfach zu *gähn*
 
 
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mizue
Alt 24.08.2005, 12:22   #21
Standard

[einschub] das war mit sicherheit keine ironie, waxen [/einschub]
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 12:36   #22
Standard

mizü hat recht. ironisch meinte ich es nicht. vielleicht überspitzt aber der kern bleibt. eltern müssen ihrn arsch anstrengen und mal sehen was sie tun oder eben nicht tun. ich kann das nicht mehr hören dass das böse internet alle leute sexuell belästigt und die kinder garnix dafür können dass sie ihre zeit vor der playstation verbringen müssen...

mein güte wir haben doch auch alle NES gezockt oder sowas und nen gameboy hatte auch jeder. das hat trotzdem niemand davon abgehalten aufn baum zu klettern, sich den arm zu brechen und daraus zu lernen wie schwerkraft wirken kann. klar hats genervt wenn die alten meinten "geh raus zum spielen es ist schönes wetter" aber wenn es wirklich stimmt dass die kinder heute meist nur noch mit cola und konsole/internet beschäftigt werden dann seh ich schwarze zeiten.
 
 
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sc0rp
Alt 24.08.2005, 12:41   #23
Standard

Hallo,

Frontal lasse ich mal außer acht. Die aussage das mmorpgs suechtig machen is korrekt. Das sie ausgelegt sind, dass man _ehrere std am tag zocken muss ist auch korrekt, aber wow kann man auch 1x die woche zocken und dabei nicht 9 std am tag und hat dabei net nut spass sondern auch erfolgserlebnisse. Ich spiels mit mehreren freunden und gehe dennoch wenns sich anbietet am we weg so oft ich kann und lust habe. Das spiel ist fuer die breite masse gestrickt und die aussage es waere nur fuer hardcorezocker richtig spielbar ist falsch. Es ist eben nur ne tatsache, dass viele dinge erst erreichbar sind durch glueck und nem gewissen zeitaufwand. Das war bei mmorpg aber immer schon so. Frontal beachte ich gar net da man schlichtweg dort keine objektive sichtweite erkennen kann. Die freuen sich wieder ueber den rummel und viele pushen das. Viele wow spieler investieren massig zeit gehen aber nen beruf nach haben kinder und bringens auch unter einen hut. Das dies viele net packen ist aber auch bejannt.
 
 
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outfreyn
Alt 24.08.2005, 13:21   #24
Standard

n1 @sc0rp

---[schnipp]---
In die Beratungsstelle sei einmal ein Spieler gekommen, der eine Prüfung nicht angetreten hatte, weil seine so genannte Gilde zeitgleich einen wichtigen Kampf im Internet führte - und er dabei nicht fehlen durfte:

"Da war sein Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft im Online-Spiel erheblich höher als sein Verantwortungsgefühl für sein reales Leben."
---[schnapp]---

seh ich nicht so, ich seh es so das die "virtuelle realität" sprich online gaming, internet so und so, bestandteil der realen welt sind, mal im ernst von virtual reality sind wir noch ellenlang entfernt

könnte doch auch sein das der "spieler" die verpflichtung seiner gilde gegenüber höher gewichtet hat als die notwendigkeit zu ner prüfung zu gehen. was ist daran unverantwortungsbewusst?

das nen online game ebenso wie vieles andere als verdrängungsmechnismus dienen kann, mittel zur realitätsflucht, das is nich verwunderlich, was mich stört ist eure hysterie und die pseudomoralische aufgeregtheit über das ganze

gibt doch fsk, wär doch toll wenn die eltern mal nen auge drauf hätten

und was das von blizzard angestrebte "man muss ständig online sein & spielen" angeht, selbst wenn es denn so wäre, was denn sonst? ich mein is ja sinn und zweck des teils und dem hersteller wohl kaum zu verdenken, im endeffekt _musst_ du nicht spielen


edit: orion du musst dich hier nich dauernd rechtfertigen Oo
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 13:34   #25
Standard

nein. blizzard kanns herzlich wurscht sein wieviel du im monat aktiv spielst. es ist nur was die leute daraus machen. ständig dieses wettrennen. schneller, besser, höher. die messlatte wird immer weiter hochgeschraubt und zustände, die eigentlich nicht mehr normal sind gelten als standard.
ne gilde z.B. erwartet schon dass man mal nen ganzen sonntag zeit hat und unter der woche auch 2-3mal ab 16:00 zur verfügung steht. sicher nicht alle aber bei vielen is haltmal so.
klar kannst du auch klein erfolg haben. in einer gesunden mitspielerumgebung würdest du auch für kleine lvlups beglückwünscht werden oder dich genausogut freuen nur nen lowlvl dungeon geschafft zu haben. bei der aktuellen wow-community zählen aber nur nur superkrasse dinge. deine virtuellen bekannten werden also wenig drauf geben. dir evtl. vielleicht gerade noch helfen endlich in die tollen gebiete vorzudringen, die dann im endeffekt auch nichts anderes sind -aber man muss ja zum "standard" aufholen.

klar, das ist alles halb so schlimm wenn man einfach lässig spielt zum zeitvertreib. so wie´s gedacht wäre. das hab ich auch monatelang so gemacht... ich seh halt nur wie es auf vielleicht andere charaktere wirkt. die sind ständig genötigt etwas zu tun um mithalten zu können. das merkt man schon an den typischen wow-spieler fragen. "welches lvl?", "welche ausrüstung?", "wieviel mitglieder hat eure gilde?", "wieviel playtime?"... beliebig erweiterbar. komisch nur dass niemand fragt was am spiel jetzt am meisten spaß gemacht hat gerade.
 
 
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