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Gothmogh
Alt 24.08.2005, 15:41   #26
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Original geschrieben von El Sparko
das merkt man schon an den typischen wow-spieler fragen. "welches lvl?", "welche ausrüstung?", "wieviel mitglieder hat eure gilde?", "wieviel playtime?"... beliebig erweiterbar. komisch nur dass niemand fragt was am spiel jetzt am meisten spaß gemacht hat gerade.
Da sieht man doch schon was dem typischen wow spieler spass macht aufzusteigen und Items sammeln und mit denn besten mitzuhalten
Ich weiss auch das man bei Computerspielen eine ganze Menge Zeit verspielen(verschwenden) kann.
Aber die Mentalität sachen die im Computerspiel passieren dem Echten leben vorzuziehen wie z.B. Prüfung verpassen weil die Gilde möchte das ich an einem Event teilnehme. Da gehts doch schon viel zu weit. Selbst als ich damals denn Clan-Leader war damals ist auch schon ewig her da war mein Leitspruch Reallife geht vor. Wenn jemand wichtigere Sachen im echten Leben zu tun hat besonders wenn es um Ausbildung und Freunde geht dann muss man das Spiel einfach mal ein Spiel sein.

Wobei mich dieses neuen mmorpgs auch nichtmehr wirklich viel mit denn Ursprünglichen mmorpgs zu tun haben. Eigentlich müssten die heutigen Spiele wie wow und dergleichen ja eher mmoapg(actionplayinggame) heissen. Ich frag mich da eigentlich wo das Rollenspiel hin ist ?? Es reicht nunmal nicht aus wie ein Ork auszusehen und dann sowas zu sagen wie z.B. "Wie Lange biste Online? Welches Level hast du schon ? etc..."
Wenn ich mal an meine kurze UO zeit denke da war es schon so das dort auch wirklich wie im Mittelalter gesprochen wurde. Und dort gabs dann auch wirkliche Quests heute sind diese Spiele nicht mehr als Diablo2 mit besser Grafik und mehr Spielern die durch die gegend rennen und alles mögliche Platt machen.
 
 
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David
Alt 24.08.2005, 18:14   #27
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Ich hab den Bericht gesehen und fand den einen Typ voll beleidigend.

Zitat "Mit 22 gehört man zum alten Eisen, da lässt die Hand-Augen Koordination nach"

Vollspack, ich (21) versäg in Battlefield (1942+BF2) immernoch jeden.... (zumindest in der Luft)

Ich glaub mir kommts zugute dass ich Fantasy-Games nichts abkann, sonst wär ich sicher auch länger am PC als ich wollte.

Der Bericht ist halt auf "sensation" und empörung aus, da werden die Extremfälle gezeigt, und sie haben ja auch recht, solche Leute die 11h am Tag spielen und den Haushalt krass vernächlässigen sind krank, aber sowas gibts auch in anderen Millieus.
Mal abwarten wie sich das entwickelt.
 
 
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Bi-Zar
Alt 24.08.2005, 19:10   #28
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Mal offtopic: was zeigt Felis Avatar? Irgendson paar Seile oder sowas? ich habs mihr schon aus allen Richtungen angeguckt und ich blicks nich.

Tjo mein kleiner Bruder ist einer der Härtefälle was wow angeht. Der hat soviel gezockt, dass er nur noch 42 Kilo wog. Freunde hat er keine mehr besucht, es kamen keine zu ihm, in der Schule abgesackt, pipapo. Und nu kommt er bald in die Psychiatrie damit er mal von der Sucht runter kommt.
 
 
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El Sparko
Alt 24.08.2005, 22:41   #29
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wie alt ist dein bruder? klappse klingt hart aber ich kanns durchaus verstehen... ich find echt das sollte keine jugendfreigabe haben. die kleinen raffens noch weniger als die 20-jährigen was sie da mit sich anstellen lassen.
 
 
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Atalja
Alt 24.08.2005, 23:09   #30
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Eine Frage: Was ist positiv an dem Spiel World of Warcraft?
 
 
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Bi-Zar
Alt 25.08.2005, 00:05   #31
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Mein Bruder ist 14 Jahre alt, also in dem klassischen PC-Alter für Jungs.

Tjo, ich hab ja schonmal Bilder davon gepostet, wie er in seinem Bett liegt und zockt (da zockt er aber grade CS).

Es hat echt schon seltsame Züge angenommen, da er sein Zimmer praktisch garnichtmehr verlies (klo hat er sogar gleich nebenan) war er quasi schon kein Familienmitglied mehr.

Meine Mutter hat das immer mehr mitgenommen und als sie dann bei Domian was von nem erwachsenen Mann gehört hat, der sein Leben nur noch nach WoW ausrichtet, da war ihr klar, dass professionelle Hilfe benötigt wird.
 
 
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Bi-Zar
Alt 25.08.2005, 00:17   #32
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Original geschrieben von Atalja
Eine Frage: Was ist positiv an dem Spiel World of Warcraft?
WoW hab ich nie gespielt, eben weil ich Angst hatte süchtig zu werden. Klingt scheiße ist aber wirklich so.

WoW ist ein Spiel aus der Blizzard-Spieleschmiede. Es gibt mehrere Firmen, die gute Spiele entwickeln, aber Blizzard ist nunmal unbestritten die allerbeste. Seit Jahren entwickelt die Firma Spiele die immer Topwertungen von Kritikern bekommen, die zu Verkaufserfolgen werden, die auch Jahre nach Veröffentlichung immer noch große Fangemeinden haben. Bislang haben sie sich noch keinen Flop geleistet.

Ich selbst war vor Jahren mal Diablo II süchtig. Ich hab Wow ja nie gespielt, aber die wichtigsten Dinge kann ich erklären. Das Spiel beruht auf anderen Warcraft-Spielen, die zwar technisch und spielerisch anders waren, aber die gleiche Spielerwelt haben (Vergleiche Filme die den Vietnamkrieg thematisieren, aber dennoch alle unterschiedlich sind) Bei WoW gab es also für viele vorige Warcraft-Fans die Möglichkeit altbekanntes aus neuer Perspektive zu erleben.

Nun zum Spielprinzip. WoW ist ein Massively Multiplayer Online Role Playing game, also ein Spiel bei dem man mit Tausenden Leuten zockt. Dadurch entwickeln sich im Spielverlauf logischerweise neue Kontakte, zwar nur virtuell, aber eben für den PC-süchtigen erstrebenswert. Im Spiel muss man auch kooperieren, weil ein einzelner Spieler viel zu schwach ist um einen Drachen zu besiegen. Dazu braucht es dann 50 Mann. Viele Mitspieler gründen eine Gilde, vergleichbar mit nem Kegelclub oder so etwas.

Die Steuerung des Spiels ist verdammt einfach gehalten. Mit Maus und den Pfeiltastet kann man schon ne ganze menge erreichen, die paar anderen Tasten die man benötigt gehen in Fleisch und Blut über.

Die Welt die man erkundet ist riesig und Abwechlungsreich. Ob nun düstere Wälder oder frlhlichere Wälder, Dörfer, Ritterburgen, Gebirge, Wüsten, unterirdische Höhlenanlagen...und das alles in einer schönen Grafik.

Man kann sich seine Spielerfigur immer weiter verbessern. Wer lange spielt verbessert die Fähigkeiten seiner Spielerfigur immer weiter und hat die Chance neue Ausrüstungsgegenstände zu finden. Und man will immer mehr und immer besser werden. Man denkt sich, dass man nur noch bis zum Abend zocken muss um diesen oder jenen neuen Zauberspruch zu erlernen etc. Man kann vor Freunden angeben, dass man den besseren Charakter hat, man kann allerdings mit einem Freund besonders wertvolle Gegenstände tauschen...

Und so entwickelt das Spiel eben ein ungeheures Suchtpotential.
 
 
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sc0rp
Alt 28.08.2005, 04:37   #33
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Hallo,

was positiv ist an dem Spiel?
Positiv ist, dass man nutzvoll seine Zeit verbringen kann und dabei Spaß hat. Wie jedes Hobby ist auch WoW zu spielen Zeitaufwendig, je nachdem wie stark man sich eben seine Ziele setzt. Ich kanns ueberhaupt nicht nachvollziehen, wie man davon sprechen kann, dass die Spielumgebung einen praktisch dazu zwingt immer weiter zu gehen, mehr zeit zu investieren und seine prioritaeten neu zu ordnen. Das ist schlichtweg ne Fehlsicht. Fang ich heute an Skateboard zu fahren, dann tu ich dies mit begeisterung. Ich investiere Zeit, setze mir Ziele und bau meine Leistung auf. Dadurch entscheidet man sich eben Zeit zu investieren. Fahre ich Mountainbike und habe Spaß daran, fuehre ich ne Zeit- und Kilometertabelle und fahr eben dementsprechend meinen Zielen hinterher. Auch dafuer benoetigt man Zeit und holt sich diese aus seiner Freizeit. Das man deswegen dann auch mal nen Wochende lieber auffen Sattel sitzt oder auffen Skateboard steht, ist doch selbstverstaendlich. Das geht aber ebenso schnell wieder vorbei wie es kam. Zumindest bei nicht versetzten Leuten, die in der Realitaet leben kann man dies net nur so erwarten, es ist auch einfach so. Mein kuendigt net im noramlen Sinne seine Arbeit, man hat deswegen keinen Streit mit seiner Freundin und man verliert auch net die Realitaet aus den Augen.

Das Jugendliche und Kinder probleme damit haben ist reine Logik. Der Charakter ist wandelmuetig und schwach und die Person auch oft durch die Pupertaet eh schon mitgenommen. Das Spiel ansich bietet da keine neue Gefahr, sondern verbindet einfach das Medium Computer mit dem Medium Spielsucht. Spielsucht issn heikles thema, aber da sollte man net bei einzelnen Spielen anfangen, sondern bei ganz anderen Dingen. Laesst man 16 jaehrige den ganzen tag an ihren PC verbringen, muss man sich auch net wundern wenn eines schief geht...

Um auf die eigentliche Frage zurueck zu kommen. WoW bedeutet fuer mich schlichtweg Spaß. Ich hab Spaß daran meinen Kumpel im Spiel zu supporten, mit ihm durch die Instanzen zu flitzen. Ich hab Spaß dran mich mit ihm und mich ueber ihn zu aergern, ich hab Spaß daran das beste herauszuholen aus dem Spiel und das beste aus meinem charakter zu machen. Ich hab schlichtweg Spaß am Spiel selbst. Das ist absolut positiv und das sind mir 13 Euro im Monat mehr als Wert, denn das geb ich dicke bei nem Besuch in der Kneipe aus und da ist der Spaß am naechsten morgen auch schon vorbei.

Wenn man versteht, dass man Onlinespiele als Hobby betreibt, dann versteht man auch, dass die spiele ansich nicht die Problematik darstellen, sondern lediglich das Medium womit man es ausleben kann. So einfach kann mans sich net machen. Nicht das Meer ist salzig, sondern das geloeste Salz im Wasser.
 
 
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