Würdet ihr auf ein Klassentreffen gehen, so sagen wir mal nach 10/20 Jahren nach Ende eures Schulbesuches?
Klar, wenn es stattfindet, ich auch in der Nähe bin und das machbar ist bestimmt gerne. Aber ich nehme an, bis dann wird sich mein Alter Jahrgang, weil er auch so klein war, schon ganz verlaufen haben...
Was für Erfahrungen habt ihr gesammelt, haben sich die Leute von damals verändert, ins positive? Oder was denkt ihr zu sehen, zu erleben.
Ich war bisher auf zwei Jahrgangstreffen also wirklich die rituelle Weihnachtsnummer und lass es mir nicht nehmen. Ich bin weiß Gott nicht der super jahrgangstreue Mensch und habe auch nicht das zwingende Bedürfnis sie alle wiederzusehen aber das sind eben keine echten Gründe dagegen. Dafür spricht eben, dass es doch durchaus interessant sein kann (nicht muss, das ist klar), spaßig kann es auch sein, und vor allem kann man auch mal wieder schön ausgehen...
Ist es euch wichtig euch zu präsentieren, was ihr "geschafft" habt, so in etwa ; mein Haus, mein Auto usw.. Oder würdet ihr euren "Erfolg" und den der anderen nicht an materiellen Dingen festmachen?
Bisher habe ich noch nichts geschafft; es wäre mir aber auch nicht wichtig, Geschafftes zu präsentieren. Muss man auch nicht, es wird ja ohnehin endlos gefragt, "wo" im Leben man dann jetzt zur Zeit ist.
Ich weiß, dass viele Menschen von solchen Treffen gar nichts halten. Sie argumentieren meist mit persönlicher Abneigung den Leuten gegenüber, oder damit dass es Ihnen ja auch gar nichts bringt. Ersteres ist nachvollziehbar, letzteres kann man drüber streiten, de facto aber haben sie ja sogar recht. Aber demjenigen/derjenigen, der/die sich dafür interessiert, neugierig ist, vermisste Menschen wiedersieht, bringt es definitiv etwas, und sei es nur das Wiedersehen mit einer alten besten Freundschaft.
Bei mir ist es jetzt in 16 Tagen wieder so weit und ich freu mich drauf. Ich ahne schon, es werden mal wieder paar Leute weniger kommen und die ohnehin schon kleine Runde wird noch etwas kleiner, aber sich gewiss nicht langweilen.