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Familienkasse

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Umfrageergebnis anzeigen: Wer kennt Probleme mit der Familienkasse
Ja ich konnte das Prob lösen 1 12,50%
Ja ich musste klein beigeben 2 25,00%
Nein bei mir läuft alles glatt 5 62,50%
Teilnehmer: 8. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Krähe
Alt 20.04.2005, 12:24   #1
Unglücklich Familienkasse

Also da ist mein inzwischen 8jähriger Sohn. Und da bin ich, Chaotin im eigenen Leben. Ich bin in den letzten drei Jahren öfters mal umgezogen - ich bin kein Mietnomade, es waren private Umstellungen. Beginnen wir also im Mai 2002. Damals bin ich aus dem Raum M in den Raum RO gezogen. Teilte dies allen Ämtern mit, nur die Ummeldung hab ich vor mir hergeschoben. Was zur Folge hatte das die Familienkasse RO in 11/02 die Zahlungen des Kindergeldes einstellte bis ich die Ummeldung eingereicht hätte. Letztendlich habe ich diese Bescheinigung jedoch erst in 04/03 eingereicht, wobei ich zu diesem Zeitpunkt wieder in den Raum M gezogen bin und mich sofort umgemeldet habe. Die Akte ging an die Familienkasse DEG, welche für M zuständig ist. Diese stellte eine Einwohnermeldeamtsanfrage und stellte fest, das es in 1999 einen Zeitraum gab, in dem ich gar nicht gemeldet war. (Ich hatte mich auch nicht umgemeldet und war von Amts wegen abgemeldet worden).Für diesen Zeitraum wollten sie einen Nachweis, das wir überhaupt in Deutschland waren. In der Zwischenzeit hatte ich meinen Wohnsitz entgültig nach HH verlegt. Die Akte wurde also weitergesandt an die Familienkasse HH. Diese forderte mich dann auf den gesamten Zeitraum von Geburt an nachzuweisen. Was sich als schwierig herausstellte, da gerade der Kinderarzt, der in 1999 meinen Sohn behandelte nicht mehr praktizierte und auch keinen Nachfolger hatte. Vor allem mussten sämtliche Nachweise in München angefordert werden. Inzwischen war es 02/04. Zu diesem Zeitpunkt viel ich wegen gesundheitlicher Probleme in einen depressiven Zustand und kümmerte mich um gar nichts mehr. In 05/04 wurde mir dann das Kindergeld für den gesamten Zeitraum seit 08/96 aberkannt. Immer noch depressiv versäumte ich die Einspruchfrist und stand damit bei der Familienkasse mit über € 9000,- in der Kreide.
In 11/04 hatte ich endlich alle Unterlagen zusammen und stellte erneut Antrag auf KG. Inzwischen wurde mir rückwirkend ab 06/04 KG zugesprochen, was allerdings mit den € 9000,- verrechnet wurde und erst nun die laufenden Zahlungen geleistet werden.
Wer rechnen kann, wird feststellen das die Zahlungen die bis zur Volljährigkeit folgen werden in etwa das decken was ich zurück zahlen muss. Irgendwie hakts da bei mir. Vorallem da ich eigentlich nicht weiss was ich jetzt noch machen soll. Manch einer möge sagen, selba schuld. Geb ich zu! Aber irgendwie auch nicht wirklich familienfreundlich.
 
 
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Perser
Alt 20.04.2005, 14:35   #2
Standard

Selber Schuld!

Und was heißt hier "nicht Familienfreundlich" ?!

Meinst du der Staat druckt das Geld womit er die Soziale Leistungen liefert?!

Sei froh das wir ein Sozialstaat sind und hier soviel geboten wird!

Kannst ja mal nach Amerika ausreisen und dich hinstellen als arme depressive Mutter ohne Ahnung von Welt, meinst du da wird sich auch nur einer für interessieren?!

Sowas ist eine Unverschämheit! Wie kann man Soziale Leistungen des Staates bitte einfordern und bei nicht-Erfüllung noch darüber Kritik üben?!

Keiner ist dazu verpflichtet dir auch nur einen Cent in den Arsch zu schieben kümmer dich gefälligst vernünftig um dein Leben dann passiert sowas nicht!
 
 
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Krähe
Alt 20.04.2005, 15:09   #3
Standard

Ganz ruhig,

ich beschwere mich nicht, ich suche einen Rat , wie ich weiter vorgehen soll. Ich geb ja zu, daß es mein Fehler war, die Fristen zu versäumen. Das bestreite ich gar nicht. Die Frage die ich mir stelle, ist vielmehr, wie kann ich das jetzt wieder gerade biegen? Die geforderten Unterlagen liegen ja inzwischen der Familienkasse vor, aber angeblich geht da nichts rückwirkend. Warum können die dann rückwirkend bis ins Jahr 1996 zurückverlangen. Und ich stelle mich auch nicht als depressive arme Mutter da. Es ging mir gesundheitlich schlecht (ich wünsche das keinem) und durch die Krankheit wurde ich depressiv. Klar hätte ich alles andere betreffend nicht nach dem Vogelstraussprinzip agieren dürfen, ich habe es aber nunmal leider getan und jetzt ist das Kind nunmal in den Brunnen gefallen.

Ich wettere nicht auf den Staat. Aber ich arbeite brav seit ich aus der Schule bin, zahle meine Steuern,meine Sozialversicherung, meine Miete und das einzige was ich bisher vom Staat genommen habe war das Kindergeld. Selbst während meiner Krankheit war ich nur die 3 Wochen im Krankenhaus krankgeschrieben und hab dann wieder gearbeitet.

Das zur Klärung
 
 
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Krähe
Alt 20.04.2005, 15:16   #4
Standard

Um das noch anzufügen, nein ich bekomme für meinen Lütten keinen Unterhalt, bzw. verlange auch keinen. Was soll ich nem Nackten in die Tasche fassen
 
 
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Perser
Alt 20.04.2005, 16:00   #5
Standard

Diese Rückwirkende Forderung ist doch nur vorhanden, weil die dir nicht glauben das du Anspruch auf das Kindergeld hattest!

Also ganz einfach sämtliche Dokumente die deinen Aufenthalt in Deutschland beweisen, suchen und dorthin schicken!

Also in allen Gemeinden nachfragen und mal ein zusenden der Daten aus dem Einwohnermeldeamt zuschicken lassen!

Wenn du nirgends gemeldet warst zu der Zeit, dann ist da nichts mehr zu machen, sonst könnte ja jeder dahin laufen und sagen mir steht noch Kindergeld aus den vergangenen Jahren zu!
 
 
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Krähe
Alt 20.04.2005, 16:07   #6
Standard

Sorry, aber du solltest lesen was ich schreibe. Sämtliche Unterlagen liegen vor, Meldebescheinigungen, Haushaltsbescheinigungen und für den nicht gemeldeten Zeitraum inzwischen Lohnquittungen und Kopien der Arztakten meines Sohnes und mir Querstellen tun sie sich trotzdem. Frist versäumt ist Frist versäumt ist die die Kurzfassung der Antwort.
 
 
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Perser
Alt 20.04.2005, 17:47   #7
Standard

tjoah, dann würd ich sagen du bringst deinem Sohn bei sich gefälligst an Fristen zu halten und nicht den Lebensstil seiner Mutter nachzuahmen...
 
 
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dotcom
Alt 20.04.2005, 17:56   #8
Standard

Und schon wieder platzt mir die Hutschnur.
Im Psychologiekurs warst du wohl dauerkrank.
Google mal ein bischen nach "Depression".

Immer grad wenn ich denke der Perser ist eigentlich gar nicht soooo übel, dann haust du wieder so ein Ding raus. Aber vielleicht wird man ja mit der Zeit beim BGS so stumpf.

Ich glaub wer hier ein schnelles Urteil fällt, der macht es sich zu einfach. Depressiv zu sein kann keiner nachvollziehen der es nicht schon war, jemand betroffenen kennt oder sich beruflich damit beschäftigt. Es ist schwer nachvollziehbar das einen solche Sachen wie Ämter und Fristen dann wirklich als letztes interessieren.

Nun kann man sagen, eigene Schuld. Das würde ich aber eher bei einem chronisch faulen oder dummen Menschen machen, jedoch bei niemanden bei dem es durch eine Krankheit bedingt ist. Und Deressiv zu sein ist eine Krankheit.

Lange Rede, kurzer Sínn.

Als außenstehender würd ich dir mal den Gang/Anruf bei ein Paar Beratungsstellen empfehlen. Die wissen meist die richtigen Ansprechpartner. Wenn das nichts bringt vielleicht eine Beratung bei einem Rechtsanwalt.

viel Glück und Kopf hoch
 
 
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