Das Phreaking von Telefonzellen mit nem durchbohrten Euro klappt nicht. Grund dafür ist allein schon das Gewicht, das dem Euro dann fehlt. Die Dinger sind nämlich geeicht, und akzeptieren nur minimale Abweichungen. Ebenso klappt das mit dem aufgenommen Ton seit 1994 oder so nicht mehr (so genau weiß ich das auch nicht mehr).
Außerdem sorgt alleine der Mechanismus dafür, das der Euro nicht zurückgeholt werden kann, da dieser sich nur nach rechts bewegen läßt und sich beim Einwurf bewegt (woher ich das nun wieder weiß

). Dort befinden sich in den Münztelefonen ungefähr 8 oder mehr Kammern für die Geldstücke (weiß nicht mehr so genau), sodaß die eingeworfenen Stücke nicht sofort runterfallen, sondern die der Vortelefonierer (es sei denn, man hat vor 8 oder mehr Münzen einzuwerfen). Alles in allem also aussichtslos.
Hier die Geschichte des Phreakings:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phreaking
Nach dem SS7 (CCITT7) Protokoll scheint es scheinbar nicht mit dem Signalton zu funktionieren, da die Signalleitungen abgeschirmt sind. Dazu
http://www.digreb.net/files/acid/ss7...td-digreb.html oder als PDF
http://www.digreb.net/files/acid/ss7/ss7-std-digreb.pdf
Ich denke das die Frage mit dem Phreaking einer Telefonzelle geklärt ist. Sollte es dennoch andere Methoden geben die noch funktionieren könnten, so würd ich sie
1.) Nicht posten, da die Telekommunikationsunternehmen dem auch im Internet nachgehen (soll heißen, sie stellen sich folgende Frage: Ist der Stand der Technik ausreichend oder muss dringend korrigiert werden?)
Es gibt/gab schon Foren, wo sich ein Telekommunikations-Unternehmen sich zu Wort meldete, und auch technische Fragen beantwortete bzw. Fachtexte offenlegte.
Bei einer Verbreitung eines funktionierenden Phreakings würde die Methode sich nicht mehr lang funktionieren.
2.) Eine Anleitung diesbezüglich einen Strafstatsbestand erfüllen könnte und würde.
Gruß, DerSchakal