Jow!
Falls es noch jemanden interessiert, warum einem vom Grasrauchen und ich meine jetzt ohne Kombination mit anderen Dingen, von Zeit zu Zeit übel werden kann:
Cannabinoide haben die besondere Fähigkeit entweder als Agonisten oder Antagonisten, bzw. inverse Agonisten an den Cannabinoidrezeptoren unseres Endocannabinoid-Systems anzudocken. D.h. sie können entweder den Effekt eines natürlichen Transmitters ersetzen oder die genau gegenteilige Wirkung erzeugen. Einfacher: Hat also eine Reihe von CB1-Rezeptoren unseres Nervensystems die Aufgabe ein Übelkeitsgefühl zu hemmen, so ist es möglich, dass verschiedene Cannabinoide die örtlichen Agonisten ersetzen (Masse-Verdrängungs-Prinzip) und als Antagonisten eine gegenteilige Wirkung erzeugen. Sprich: Dir wird schlecht!
Wovon es abhängt, ob Cannabinoide als Agonisten oder Antagonisten wirken, konnte meines Wissens nach noch nicht näher erforscht werden, aber denke ich, dass es wie bei so vielem von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Entweder du kommst drauf klar, oder eben nicht!
@Dutch Dragon: Das mit der Bronchien erweiternden Wirkung ist korrekt. Cannabisrauch gilt als altes "Heilmittel" (vielmehr Linderungsmittel, da Cannabis keine Krankheiten heilen kann) bei bronchial-Asthma.
Meine Empfehlung zum Tabak:
Auf jeden Fall keinen Zigarettentabak, wenn man Nichtraucher ist. Viel zu trocken und die Zusatzstoffe ficken dich nochmal richtig schön. Das Richtige ist imho ein leichter Drehtabak, Javaanse White, Drum White, Lucky Strike White oder für die Ökos American Spirit Red (unparfümiert, ohne Brandbeschleuniger u.ä. Zustatzstoffe).
Blessings!