Wie jedes Argument hat dieses natürlich auch schwachstellen ...
Sieh es mal so : Das diese genannten bands wie ärzte , fanta 4 usw es in die charts geschafft haben , die ja nur verkaufszahlen angeben spricht einfach nur dafür das es auch eine menge leute gibt die halt auch qualität schätzen.
es bedeutet nichts das alles was in den charts ist zwangsläufig schrott ist , aber das allerallermeiste IST ES!
warum?Weil die produzenten ihre "musik" so produzieren um auf verkaufszahlen zu kommen.Um den Mainstream zu bedienen.
genau da besteht fuer mich der entscheidende unterschied.
es gibt zum einen die personen/bands/regisseure/produzenten/etc. die den mainstream tatsaechlich praegen, die in der unbekanntheit das gemacht haben, was sie selbst fuer gut hielten und einfach so lange weitergemacht haben bis alle anderen auch der meinung waren. siehe aerzte, fanta4, tarantino etc.
die andere partei bilden die dieter bohlens dieser welt, die den main stream bedienen. wobei ich bei dieter bohlen selbst allerdings annehme, dass die musik ihm mehr bedeutet als ein weg ne menge kohle zu scheffeln. der findet popmusik tatsaechlich fabelhaft.
ich finde pop vielleicht auch gut. vielleicht auch nicht, wenn kuemmerts. was mir auf die nerven geht ist nicht der mainstream ansich, auch nicht die musik ansich oder die leute die sie machen ansich. was mir auf den sack geht ist der HYPE. ebenso die FANatischen FANS, die neben IHRER musik keine andere dulden moegen. und VOR ALLEM: dieses aetzende sich zwaengen in schubladen, die sich dann subkultur nennen, weil man mit jedem musikgeschmack auch immer gleich eine ganze behaemmerte halbkultur aufgezwaengt bekommen soll, die sich in kleidungsstil, wahl der freunde, wahl des charakter (lol), wahl der friseur und des make-ups und und und manifestiert.
ich tippe, den meisten geht es um die crux, sich zum einen abgrenzen zu wollen von allem was eben "mainstream" und "vorherige generation" ist und zum anderen trotzdem ein gefuehl der zugehoerigkeit zu empfinden.
ich fuer meinen teil entscheide nach gefuehl, ob ich musik gut finde.
nicht danach ob sie:
- zu meinem "image" passt
- zu meinem freundeskreis passt
- man ein lied drei-vier mal hoeren muss um zu kapieren worums geht Oo
- es "underground" ist
- es "mainstream" ist
- oder aus einem von tausend anderen gruenden, die leute erfinden die einfach, aus welchem grund auch immer, nicht in der lage sind, einen EIGENEN geschmack zu entwickeln. die stattdessen einen annehmen, den der mainstream oder eine der vielen mehr oder minder grossen subkulturn, respektive "szenen" vorgibt...
my 2c
Das allertraurigste an der ganzen Geschichte ist ja das durch den Mainstream vielen Leuten sehr viele schöne sachen flöten gehen!
das ist ein problem der leute selbst, nichts, was der mainstream verschuldet