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autoaggression und suizidgedanken

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BleedingLife
Alt 06.05.2008, 23:08   #1
Standard autoaggression und suizidgedanken

Hallo, hatte schon einmal mein Problem hier beschrieben...
Nun ist es so, dass ich unter Depressionen leide und keinen Sinn mehr im Leben sehe... ich denke "unbewusst" über Selbstmord nach, ich bekomme diese Gedanken einfach nicht weg ( .. ich will eigentlich Leben, aber diese Gedanken treiben mich in den Wahnsinn..ich kann mit meinem Freund auch nicht darüber reden, ich schaff das einfach nicht... ich habe Ihm mein Problem mal in einer Mail beschrieben, sie aber, bevor er sie lesen konnte wieder aus seinem Account gelöscht.. ich kann mit niemanden reden ( deshalb schreibe ich hier...hier muss ich niemanden in die Augen schauen.. (

Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll (
 
 
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Tox!cfox
Alt 06.05.2008, 23:30   #2
Standard

Zuerstmal isses schonmal gut, dass du sagst, dass du eigentlich leben möchtest und nicht ein völlig aussichtsloser Fall bist. Trotzdem ist hier mit Sicherheit die falsche Anlaufstelle für ernsthafte Hilfe. Was du hier bekommst ist höchstens Aufmerksamkeit und Verweise auf Hilfe anderer.
Was is mit deiner Familie? Deinen Eltern? Eine professionelle psychologische Behandlung wäre wahrscheinlich auch nicht verkehrt. Auf jeden Fall musst du mit jemandem reden, von dem du denkst, dass diese Person dir helfen kann.
Wenn du wirklich was an deiner Situation ändern willst, musst du dich aufraffen und deinen Problemen Luft machen. Alleine wird das nix...
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 08.05.2008, 09:44   #3
Standard

Eine professionelle psychologische Behandlung wäre wahrscheinlich auch nicht verkehrt
wär der einzig richtige Weg! Darf ich fragen wie alt du bist und wie lange du schon in der Beziehung lebst?
 
 
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BleedingLife
Alt 08.05.2008, 23:46   #4
Standard

Hallo,
ich habe schon 2 Therapien hinter mir...es hat mir leider nicht lange geholfen.
Und das letzte mal war ich am 17 April diesen Jahres bei einem Psychologen, hab es aber dort nicht ausgehalten und habe abgebrochen.
Ich bin 21 und bin mit meinem Freund nun 3 Jahre zusammen, wir leben seid 2,5 Jahren zusammen und wollten heiraten, Kinder usw..
was sich allerdings Heute erledigt hat, weil ich Streit mit ihm hatte und dabei gemerkt habe, wie fertig ich Ihn mache, mit meiner Autoaggressionskrankheit. Ich bin zusammengebrochen, und er hat einfach keine Kraft mehr zuzusehen, wie ich lebe.
Ich werde Ihn verlassen, ich bin nur mehr eine Belastung für Ihn..
Die Erkenntniss kam leider zu spät
 
 
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Felicitas
Alt 09.05.2008, 00:46   #5
Standard

ich finde, er sollte selbst entscheiden dürfen ob du ihm für eine beziehung zu "anstrengend" bist.
 
 
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maria357
Alt 20.05.2008, 19:58   #6
Standard

Ich weiß, dass mein Sohn hier auch angemeldet ist und als ich Deinen Text las - dachte ich am Anfang er hätte das geschrieben.

So ähnlich ist das bei ihm auch - nur ohne Aggressionen!
Wenn man einen Menschen liebt - möchte man ihm helfen, denn es tut sehr weh ihn leiden zusehen.
Er ist fast so alt wie Du und hat schon 4 Therapien und 3 stationäre Aufenthalte hinter sich. Der längste dauerte fast 1 Jahr.
Auch jetzt ist er in ständiger psychologischer und neurologischer Betreuung und bekommt auch Medikamente gegen die Depression und seine Angst- und Panikattacken.

Du kommst da allein nicht raus - bitte laß Dir helfen.
Damit Dein Leben wieder lebenswert für Dich ist !!!
Zudem brauchst Du unbedingt soziale Kontakte - Du wirst merken, wie gut sie Dir tu`n.
Aber was ist mit Deinen Eltern, Geschwister oder Großeltern?
Kannst Du Dich keinem anvertrauen ?

Ich wünsche Dir, dass Du den richtigen Weg findest - traue Dich bitte um Hilfe zubitten !!!
 
 
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endeffects
Alt 21.05.2008, 00:36   #7
Standard

das ist nun zwar ein wenig offtopic, aber ich finde es schon erschreckend
wieviele threads sich hier mit einem möglichen suizid befassen.

gibt es denn wirklich so wenig lebenswertes?
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 21.05.2008, 01:29   #8
Standard

hast du zur unterstützung der therapien medikamente bekommen oder verschiedene therapien gemacht? ich kenne dein genaues krankheitsbild nicht und obwohl ich selbst eigentlich gegen medikamentöse behandlung eingestellt bin, kann ich dir aus eigener erfahrung sagen dass streckenweise und zeitlich begrenzte medikamentöse unterstützung einer therapie durchaus helfen kann. außerdem gibt es ja verschiedene möglichkeiten depressionen zu behandeln, vielleicht hilft die gesprächstherapie bei dir nicht, aber dafür eventuell eine andere? mach dich doch mal schlau und such dir bitte wieder hilfe.

zu deinem freund: lass ihn entscheiden, ob er mit dir zusammen sein will oder nicht. wenn du ihm/euch beiden etwas gutes tun willst, versuch mit ihm zu reden. denn wenn er sehen und miterleben muss wie dreckig es dir geht, dazu aber keinerlei information oder auskunft bekommt ist es für ihn bestimmt umso schwerer. ich schätze mit "autoaggressionen" meinst du svv? mein freund hatte damals lange den eindruck bzw. angst, dass er etwas dafür könnte. ich habe mich daraufhin lange und oft mit ihm über meine probleme unterhalten und auch wenn er es nie nachvollziehen konnte (was man aber auch wirklich nicht erwarten kann), war es schön in den arm genommen zu werden und zu wissen, dass jemand hinter einem steht.
 
 
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