Einräumen muß ich meinen Kritikern, daß ich selbst schon seit mehr als drei Jahren nicht mehr den "Westen" verlassen habe.
Aber eine einfache Lösung für das Problem der ungleichen Lebensverhältnisse gibt es weder aus der einen noch der anderen Warte, deshalb halte ich mich für berechtigt und qualifiziert, auch meine zwei Cents dazu zu geben.
Ein Fehler ist es, die Situation, die gewiß sehr angespannt ist, sowohl im Westen als auch im Osten der Republik (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen), auf die Berichterstattung durch "die Medien" zu schieben. Einigesdaran mag überzeichnet sein, aber ich halte die Ausführungen von Stefan Berg, Dirk Kurbjuweit usw. (das sind die Autoren des zitierten Spiegel-Titels) unsachlich oder gar polemisch sind.
Eine ganz andere Kiste sind da schon die reißerischen Schlagzeilen der Zeitung mit den großen Buchstaben - auch aus HH.
