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Würdet ihr Studiengebühren zahlen?

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timehunter
Alt 31.01.2004, 16:05   #1
Standard Würdet ihr Studiengebühren zahlen?

Hi,

aus aktuellem Anlass würde mich mal interessieren ob ihr bereit währt für euer Studium ordentlich zu zahlen. Also ich muss sagen, an meinem Gymnasium fehlt es vorne und hinten an Geld. Ich wäre für eine sehr gut ausgestattete Uni bereit zu zahlen, da Bildung heute über alles geht. Dabei fände ich das Modell absolut in Ordnung, dass man, sobald man Geld verdient, monatlich einige Prozent von seinem Gehalt zurückzahlen muss. So muss man während dem Studium nicht jobben und kann sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren , aber es wäre trotzdem Geld da.
Wie denkt ihr darüber?
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 31.01.2004, 16:30   #2
Standard

Es muss irgendwie gehen ohne dass du permanent nebenher jobben musst. Sonst dauert das Studium einfach zu lange.
Ich könnte mir ein System vorstellen, bei dem Du die Gebühren zuerst mal ausgelegt bekommst und dann ein paar Jahre später den Kredit auf Raten wieder abzahlt. So ne Art Bafög für alle, ohne den ganzen Verwaltungskram.
Nach 5-6 Jahren kommen dann die ersten Rückzahlungen an und wenn die Studentenzahlen halbwegs konstant bleiben müsste sich das System dann zum großen Teil selber finanzieren.
Einfach so mal Studiengebühren einführen halte ich für weniger sinnvoll, die Bildung sollte nicht zu lasten der Auszubildenden gehen.
Eine feine Sache wäre es, wenn dadurch die Qualität der Angebote steigen würde. Der Geldmangel ist ja keine neue Erscheinung. Seit Jahren wird bei uns getrickst und geschoben und die Uni funktioniert nur mit Überstunden und überbelegten Räumen. Irgendwie fangen nur gerade jetzt alle zu schreien an.
 
 
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outfreyn
Alt 31.01.2004, 18:00   #3
Standard

was du da beschreibst gibts schon, nennt sich meister bafög und is für aufstiegsweiterbildung

ein abgewandeltes konzept der gleichen sorte (in form eines staatlichen zuschusses der nicht rückzahlungspflichtig ist + bankdarlehen mit günstigen konditionen) halte ich für sinnvoll

ich mein wenn ich mir die uni hier anschau könnt ich glatt aber das führ ich mal nich weiter aus

greetz
out
 
 
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Groasa
Alt 31.01.2004, 18:01   #4
Standard

Das mit dem Bafög it immer so eine Sache. Sobald es vom Staat Geld für irgent was gibt wird es auch von den Leuten missbraucht.

Darum ist der ganze Verwaltungsaufwand auch nicht so umsonst. Wieviele Studenen geben vor dem Ziel auf? Sehr viele. Wieviele von denen verdienen lange nachher kein Geld? Auf diesen Kosten würde der Staat sitzen bleiben.

Wenn es eine sinnvolle Unterstützung für Studenten geben sollte, dann müsste sie auch für die richtigen Leute ausgegeben werden. Solche, bei denen man sicher sein kann dass sie das Studium auch schaffen und danach auch Arbeitswillig sind.

Das Beste ist immer noch auf die Unterstützung der Eltern zu hoffen. Wofür sind sie denn da?
Wieviele Studenten die Bafög beziehen würden es gar nicht brauchen, wenn sie noch zuhause wohnen würden?

Fazit: Es ist schwierig eine sinnvolle Unterstützung zu erarbeiten die auch an die richtigen Leute geht. Ohne dass diese missbraucht wird.
 
 
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outfreyn
Alt 31.01.2004, 18:10   #5
Standard

hast du langeweile?

ich mein klar in meinem heimatort hatten wir auch ne uni... sicher, mit 5000 einwohner hat sich das fett gelohnt, darum konnte auch jeder zuhause wohnen bleiben...

was soll dieser mißbrauchs dünnpfiff, wieviele hören denn auf weil sie nebenher jobben mussten und es deswegen nich gepackt haben?

>> bevor du hier nicht mit belegbaren zahlen anmarschierst halte ich deine ausführungen für bohnenstroh

und noch was, wer sind denn für dich "die richtigen leute"? schonmal was vom gleichheitsprinzip gehört? das ganze system ist marode und du schiebst es auf die studenten << wasn witz

und noch was, der staat würde in meinen augen wesentlich mehr verlieren wenn er bildung - und das ist so ziemlich die einzige ressource die wir haben - beschränken würde, heisst auch zugang zu bildungsinstituten

ach und eh ichs vergess, ja klar

Solche, bei denen man sicher sein kann dass sie das Studium auch schaffen und danach auch Arbeitswillig sind
ich hab toooooootal vergessen das die meisten studieren weil sie eh nix bessres zu tun haben und sich schon auf die sozialstütze nach dem studium freuen


meine fresse...

greetz
out
 
 
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Sugar
Alt 31.01.2004, 18:35   #6
Standard

Das Beste ist immer noch auf die Unterstützung der Eltern zu hoffen. Wofür sind sie denn da?
Was wie bitte?Das ist doch wohl nicht Dein Ernst?!Verdammt traurig das Deine Eltern nur dafür da sind, um Dein Studium zu zahlen.Das sie vielleicht selber auch Bedürfnisse haben, nachdem sie Dich über 18 Jahre lang finanziert haben, ist wohl völlig unwichtig.
Wie lange dürfen denn Deine Eltern für Dich aufkommen?Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, das einige Leute lieber ihr eigenes Geld verdienen, anstatt auf Kosten ihrer Eltern zu leben?!
Und nur mal so ganz nebenbei, verdient nicht jeder soviel Geld, seinem Kind das Studium zahlen zu können.Deshalb ist das Bafög auch so wichtig.

Und wie willst Du denn den Unterschied feststellen, wer "die richtigen Leute" sind?Es ist schon richtig, das einige Leute sich einen faulen Lenz machen und ein Lebenlang Student bleiben.Aber mal ehrlich, wo besteht für Dich da der Unterschied, ob sie nun von der Sozialhilfe leben oder Bafög bekommen?Wer sowas ausnutzen will, findet immer einen Weg.Aber hier bei sprechen wir doch nicht vom Grossteil der Studenten.
 
 
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Dawn
Alt 31.01.2004, 18:38   #7
Standard

ich muss sagen,dass sugar geschrieben hab,hab ich mir auch gedacht - vor allem der satz mit den Eltern fand ich ganz schön schockierend...aber vielleicht hast du dich ja auch nur n bisschen unglücklich ausgedrückt.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 31.01.2004, 19:00   #8
Standard

Die Sache mit den Gebühren ist eh ein totales Armutszeugnis fürs System.
Normalerweise studierst du, bekommst ne Ausbildung und verursachst natürlich Kosten. Danach arbeitest du, verdienst was und zahlst natürlich auch kräftig Steuern. Und so hat das ganze im Großen und Ganzen ja auch nicht schlecht funktioniert.
In Schweden gibts ein Modell, da wird jeder Student ziemlich ordentlich unterstützt, egal ob arm/reich oder Schwede/Nichtschwede. Zurückzahlen tust du nur was, wenn du nachher nicht in Schweden arbeitest.
Das wäre bei uns auch mal interessant. Ich denke, dass viel Geld beim Bafög in Bürokratie und Kontrollen versackt.
 
 
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an3
Alt 01.02.2004, 18:49   #9
Standard

Also ich muss schonmal was dazu sagen....die lieben Studierenden...was wäre Deutschland denn ohne? Irgendwannmal würde es keinen mehr geben der ausrechnen könnte ob ein Haus stehen bleibt oder in sich zusammenstürzt etc. Also sollen die sich mal nicht so aufspielen mit ihren ganzen Gebühren usw., das kotzt mich sowieso grad an...Zahlen sollen ALLE! Ja, wirklich alle, auch die, die nicht studieren, die hatten dann nämlich die möglichkeit und wollten diese nicht nutzen, weil sie vielleicht früher Geld verdienen wollten etc. Aber wisst ihr, irgendwann denkt sich auch der klügste Student: moment mal, wenn ich das und das und das alles finanzieren muss, lohnt es sich doch eher nen beschisseneren Job anzunehmen und dort nicht so viel zu tun zu haben anstatt nach dem Studium ein halbes leben den ganzen kack abzuzahlen...Meine Meinung: Alle Zahlen! Und zwar dann, wenn sie arbeiten...!
 
 
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cinimini
Alt 01.02.2004, 23:15   #10
Standard

Meine Meinung: Alle Zahlen! Und zwar dann, wenn sie arbeiten...!
Das haben wir derzeit, und das ist auch unser Problem...

Momentan IST ES SO, dass die Studiengebühren, die im Gespräch sind, so geplant sind, dass die Studierenden das erst zahlen müssen, wenn sie Geld verdienen...

Das ist aber nicht das Problem an der Geschichte.

Unser Problem ist das, was du eigentlich als richtig einstufst, nämlich, dass nur die zahlen, die arbeiten. Es arbeiten leider viel zu wenige, deswegen müssen die, die arbeiten (egal ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber) viel zu viel zahlen!

Und man sollte jetzt nicht wieder auf die losgehen, die als einzige unseren Staat unterstützen (Arbeitnehmer/Arbeitgeber), unterstützt haben (Rentner) oder unterstützen werden (Studenten/Auszubildende/Schüler), sondern auf die, die ihn nicht unterstützen und nur "ausbeuten".

Fazit: Drastische Kürzungen bei den Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern und wir haben keine Studiengebühren nötig.
 
 
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Ziggy Stardust
Alt 02.02.2004, 09:39   #11
Standard

Original geschrieben von Cinimini
Fazit: Drastische Kürzungen bei den Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern und wir haben keine Studiengebühren nötig.
Stammtischgelaber! Kürz bei denen, die nichts haben. So ein Blödsinn. Du solltest dir mal vor Augen führen, wieviele Sozialhilfeempfänger wirklich absolut darauf angewiesen sind und überhaupt keine Alternative haben. Selbiges gilt für Arbeitslose. Oder glaubst du wirklich in Sachsen-Anhalt oder Meck-Pom findet jeder Arbeit, der nur arbeiten möchte?
Werd erstmal erwachsen bevor du sowas verzapfst.
 
 
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cinimini
Alt 02.02.2004, 18:56   #12
Standard

Stammtischgelaber! Kürz bei denen, die nichts haben. So ein Blödsinn. Du solltest dir mal vor Augen führen, wieviele Sozialhilfeempfänger wirklich absolut darauf angewiesen sind und überhaupt keine Alternative haben. Selbiges gilt für Arbeitslose.
Führe du dir vor Augen, wieviele Sozialhilfeempfänger arbeiten könnten, es aber nicht tun, weil sie auch so gut über die Runden kommen...

Ganz davon abgesehen, dass es zum Volkssport geworden ist neben dem Geld vom Staat noch schwarz zu jobben... Das ist das ertragsreichste was man heute machen kann...

Oder glaubst du wirklich in Sachsen-Anhalt oder Meck-Pom findet jeder Arbeit, der nur arbeiten möchte?
Dann muss man eben in andere Bundesländer abwandern, das finde ich nicht übertrieben.

Leider scheitert das ganze daran, dass beispielsweise hier in Bayern niemand freiwillig jemanden aus den neuen Bundesländern nimmt, weil diese laut den Aussagen verschiedener Betriebe mit denen ich Kontakt habe, nicht fähig sind kontinuierlich und zuverlässig zu arbeiten. Ich sauge mir das nicht aus den Fingern, dass sind Fakten, die mir von echten Betrieben mitgeteilt worden sind, die vehement auf der Suche nach zuverlässigen Arbeitern sind. Inserate im Osten Deutschlands hatten bei diesen zwar hohe Ressonanz, die Resultate waren aber ohne Erfolgsaussichten.

Werd erstmal erwachsen bevor du sowas verzapfst.
Beleidigungen dieser Art möchte ich generell nur ungerne sehen, davon abgesehen, dass du dir soeinen Kommentar mit deiner windigen Argumentation keineswegs leisten kannst.
 
 
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Ziggy Stardust
Alt 02.02.2004, 19:03   #13
Standard

Ja. Bürschchen. Dann sag mir mal wieviele Sozialhilfeempfänger arbeiten könnten aber es nicht tun. Ich will Zahlen! Bitte einmal absolut und einmal in Relation zu den vielen Leuten, die du mit deinen Aussagen diskrimierst!

Deine Abwanderungsargumentation ist auch sehr einfach daher gesagt, für jemanden der in Bayern lebt. Aber für einen 50-jährigen ist das eben nicht mal eben so einfach.
Deine tollen Kontakte zu verschiedenen Betrieben möchte ich auch nicht bezweifeln. Aber auch da scherst du wieder alles über einen Kamm und siehst die Sache total einseitig.
Ich würde meine Heimat auch nicht verlassen für irgendeinen Scheissjob bei dem ich nur ausgebeutet werden soll oder für eine Arbeit, die absolut nicht meinr Qualifikation entspricht.
Übrigens was sind "falsche Betriebe"? Das pendant zu "echten Betrieben"? *g* Na immerhin wieder was über die Rasse "Ossi" gelernt.

Ich bin nicht im Ansatz so beleidigend, wie du diffamierend! Außerdem stehe ich zu der Aussage. Lass uns darüber reden wenn du in der Realität aufgewacht bist und du mal weg kommst aus deinem Bauerndorf raus in die große weite Welt. Dann weißt du, wie der Hase läuft.
 
 
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cinimini
Alt 02.02.2004, 21:06   #14
Standard

Ja. Bürschchen. Dann sag mir mal wieviele Sozialhilfeempfänger arbeiten könnten aber es nicht tun. Ich will Zahlen! Bitte einmal absolut und einmal in Relation zu den vielen Leuten, die du mit deinen Aussagen diskrimierst!
Natürlich gibt es viele Sozialhilfeempfänger, die keine Arbeit finden, obwohl sie sich sehr engagieren, gerade bei über 40 jährigen ist eine Vermittlung wohl kaum durchführbar. Zahlen über schwarzarbeitende Arbeitslose kann ich nicht vorlegen, dass es davon eine ganze Anzahl gibt wirst du wohl kaum bestreiten wollen.

Derzeit ist es so, dass Arbeitslose fürs Nichtstun bezahlt werden, und so kann und darf das nicht laufen.

Als Gegenleistung für das Arbeitslosengeld/Sozialhilfe sollte man eine Gegenleistung erwarten dürfen, auch wenn das nur Tätigkeiten wie Strassenkehren sind. Von mir aus auch Löcher ausgraben und wieder zubuddeln, wieso nicht.



Ich würde meine Heimat auch nicht verlassen für irgendeinen Scheissjob bei dem ich nur ausgebeutet werden soll oder für eine Arbeit, die absolut nicht meinr Qualifikation entspricht.
Tja, so sieht leider die Meinung von vielen aus. Das Wort "Ich lass mich nicht ausbeuten" hört man oft von Arbeitslosen, das grenzt an Ironie...
In meinen Augen spricht auch nichts dagegen einen Job anzunehmen, für den man denkt eigentlich "überqualifiziert" zu sein... Unsere Ausländischen Mitbürger haben uns hier in vielen Punkten etwas vorraus.


Übrigens was sind "falsche Betriebe"? Das pendant zu "echten Betrieben"? *g* Na immerhin wieder was über die Rasse "Ossi" gelernt.
Der Begriff "echte Betriebe" war in keinster Weise auf den Unterschied Osten - Westen bezogen, wenn du meinen Beitrag etwas subjektiver gelesen hättest, hätte dir das klar sein können.

Lass uns darüber reden wenn du in der Realität aufgewacht bist und du mal weg kommst aus deinem Bauerndorf raus in die große weite Welt.
Große weite Welt = Ehemalige DDR ??

 
 
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outfreyn
Alt 02.02.2004, 22:18   #15
Standard

1) gehts um studiengebühren, aber dir brauch ich das ja nich zu sagen cin
2)
Zahlen über schwarzarbeitende Arbeitslose kann ich nicht vorlegen, dass es davon eine ganze Anzahl gibt wirst du wohl kaum bestreiten wollen.
woops, doch genau _das_ hat er bestritten, danke für objektive fakten statt subjektiven "ich glaube was ich will weil's mir gefällt"
3) tut mir leid, zumindest in den bundesländern ausserhalb bayerns wird - soweit ich weiß - gelehrt das wir in einem rechtsstaat leben, mir klingelt da auch was in den ohren von freiheiten wie "man darf leben wo man will", "mann darf arbeiten als was und wo man will" etc.,

löcher buddeln und wieder zu? ah ja, genau und am besten sammeln wir die absolut arbeitsunwilligen in "sammelbecken" für sozialen abschaum... und ziehen einen dicken netten zaun drum, dann dürfen die auch richtig krasse arbeit leisten, wie hiess sowas noch... ah "zwangsarbeit" ¿

mir wird schlecht

was das thema an sich angeht, das bildungssystem ist überholt, die verzweifelten versuche der bundesregierung im sinne von "jahr der innovation" oder abstruse ideen von elite universitäten sollen lediglich hilflosigkeit überspielen

fakt ist, so geht es nicht weiter

fakt ist, deutschlands rechtsstaatlichkeit mit irgendwelchen stammtischparolen zu untergraben sux, nur damit es anderen gut geht sollen wieder andere leiden... yo weit sin mer gekomme

greetz
out
 
 
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Sugar
Alt 02.02.2004, 22:53   #16
Standard

Fazit: Drastische Kürzungen bei den Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern und wir haben keine Studiengebühren nötig.
Wo willst Du da den noch etwas kürzen?Weisst Du eigentlich wieviel Geld, ein Sozialhilfeempfänger Monatlich bekommt?

Als Gegenleistung für das Arbeitslosengeld/Sozialhilfe sollte man eine Gegenleistung erwarten dürfen, auch wenn das nur Tätigkeiten wie Strassenkehren sind. Von mir aus auch Löcher ausgraben und wieder zubuddeln, wieso nicht.


Das diese Leute zu Arbeiten, wie z.B. Toiletten putzen, Müll weg fahren u.s.w. verdammt werden, das gibt es schon seit einiger Zeit.Die meisten bekommen dann ca. 2€ die Stunde, die auf ihre Sozialhilfe angerechnet wird.

Derzeit ist es so, dass Arbeitslose fürs Nichtstun bezahlt werden, und so kann und darf das nicht laufen.
Aber "Arbeitslose" haben schon mal gearbeitet, deshalb erhalten sie ja Arbeitslosengeld/hilfe.Und was machst Du mit den Leuten, die gekündigt wurden, weil ihr Betrieb Insolvenz angemeldet hat?
Warst Du schon mal auf einem Arbeitsamt?Hast Du mal gesehen wieviele Leute da sitzen und auf Arbeit hoffen?Und es sind sicherlich einige darunter, die nehmen würden, was zu bekommen ist.
Um so länger Arbeitslos, um so schwerer wird es einen Job zu finden.
Wenn Du vorher als Architekt gearbeitet hast, dann ein,zwei Jahre als Gärtnerische Hilfskraft z.B. eine ABM, meinst Du wirklich, diesen Mann würde nochmal jemand als Architekt einstellen?
Das ganze einfach ab zu tun, von wegen, die sind sowieso alle nur faul und wollen nicht arbeiten, finde ich echt traurig.


Sorry, wir kommen gerade mächtig vom Thema ab.Vielleicht sollte jemand mal einen Thread zu diesem Thema erstellen.

Meine Meinung zu den Studiengebühren, hab ich schon gesagt.Ich musste nur das hier noch los werden.
 
 
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asdf
Alt 02.02.2004, 23:41   #17
Standard

Original geschrieben von Cinimini


Als Gegenleistung für das Arbeitslosengeld/Sozialhilfe sollte man eine Gegenleistung erwarten dürfen, auch wenn das nur Tätigkeiten wie Strassenkehren sind.
Die Leute haben in eine Versicherung eingezahlt, dann kann man ihnen hinterher schlecht sagen, dass sie das einfach zum Spaß gemacht haben und nix kriegen.
Die Gelder heißen auch nicht zu unrecht SozialHILFE und ARBEITSLOSENgeld, anstatt Lohn oder Besoldung.

Von mir aus auch Löcher ausgraben und wieder zubuddeln, wieso nicht.
Grabt mehr Löcher fürs Vaterland! Dann geht's bergauf!
Braucht das der "Wirtschaftsstandort Deutschland" in Zukunft etwa mehr als jetzt? Leute die "niedere Arbeit" verrichten? Oder fallen einem keine besseren ABM Maßnahmen mehr ein.
Lassen wir einfach mal welche Löcher buddeln und nehmen denen die solche "niederen" Jobs haben eventuell noch den Arbeitsplatz weg oder ein halbwegs angemessenes Gehalt, denn der staatliche Zwangsarbeiter macht das ganze sicherlich billiger..
Und wenn uns garnixmehr einfällt bauen wir einfach ein paar Autobahnen.


Tja, so sieht leider die Meinung von vielen aus. Das Wort "Ich lass mich nicht ausbeuten" hört man oft von Arbeitslosen, das grenzt an Ironie...
In meinen Augen spricht auch nichts dagegen einen Job anzunehmen, für den man denkt eigentlich "überqualifiziert" zu sein...
Würdest du, sagen wir mal irgendwo in den Norden ziehn, obwohl du da eigentlich nicht hinwillst, um einen Job zu machen, den du nicht willst und der keine Perspektive bietet?
Und da geht's für viele nicht nur darum sich zwischenzeitlich mit "Hilfsjobs" über Wasser zu halten um die Staatskasse nicht zu belasten, bis man nen neuen Job hat.


edit:
Soso, der Herr verschleiert seine eh schon nich direkt erwähnte Parteizugehörigkeit und editiert nich nur meine Postings..na dann..antworte mal lieber als hier an Beiträgen rumzufummeln...
 
 
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outfreyn
Alt 02.02.2004, 23:58   #18
Standard

anyway, fallen euch eigentlich noch andere finanzierungsmöglichkeiten ein?

mir klingeln da - wie's überm teich teilweise üblich ist - bemühungen von firmen ins auge die sich beteiligen und sponsorn und dadurch das sie fachkräfte abgreifen können auch was davon haben¿

greetz
out
 
 
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Ziggy Stardust
Alt 03.02.2004, 09:27   #19
Standard

Original geschrieben von Cinimini


Natürlich gibt es viele Sozialhilfeempfänger, die keine Arbeit finden, obwohl sie sich sehr engagieren, gerade bei über 40 jährigen ist eine Vermittlung wohl kaum durchführbar. Zahlen über schwarzarbeitende Arbeitslose kann ich nicht vorlegen, dass es davon eine ganze Anzahl gibt wirst du wohl kaum bestreiten wollen.


Gib mir Zahlen! Und lern den Unterschied zwischen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern!

Derzeit ist es so, dass Arbeitslose fürs Nichtstun bezahlt werden, und so kann und darf das nicht laufen.
lol. Wenn sie was zu tun hätten, wären sie nicht arbeitlos. Du bist mir ein Logiker.

Der Begriff "echte Betriebe" war in keinster Weise auf den Unterschied Osten - Westen bezogen, wenn du meinen Beitrag etwas subjektiver gelesen hättest, hätte dir das klar sein können.
Wie kann ich einen Beitrag denn subjektiver lesen? Ich bezog das übrigens nicht auf Ost-West. Sondern auf "echte Betriebe". Find das einfach lustig wichtigtuerisch. Das kleine Bübchen kennt "echte Betriebe". Mein Gott... Ich will dir garnicht sagen, mit
Nicht jeder, der Sozialhilfeempfäner objektiv beurteilt und nicht vorverurteilt, muss gleich selbst einer sein. Irgendwann lernt man einfach mal zu gönnen.

Große weite Welt = Ehemalige DDR ??
Für dich vielleicht schon mal der Auszug bei Mami und Papi. Dann versuchst es mal mit der nächstgrösseren Stadt und später vielleicht mal die großen Brocken. Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Mach erstmal in Ruhe dein Abi und dann siehst du weiter.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 03.02.2004, 18:55   #20
Standard

@out:
Die Idee ist gut.

Wäre manchmal net schlecht, wenn du dich vor dem Studium bei ner Firma bewerben könntest, dann studierst du auf Kosten der Firma an ner staatlichen Uni, schaffst meinetwegen ein paar Stunden die Woche oder in der vorlesungsfreien Zeit und bist am Schluss fertig und hast deinen Job.
Einzelfälle gibts ja schon.
Das fände ich auch von der Industrie her ausbaufähig. Ich denke mir sowas a la Firma und Uni arbeiten beim Lehrangebot zusammen, betreute Projekte mit und Diplomarbeit in der Firma, da kann man sich richtig praktische Sachen vorstellen.

Ist halt stark vom Studienfach und vom Standort abhängig.
Was meint ihr?
 
 
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timehunter
Alt 04.02.2004, 14:10   #21
Standard

@Lupus SIlvano

Das wäre dann doch BA oder?
Daimler Chrysler hat da ein super Angebot: mit Auslandsaufenthalt, Schulungen usw. Das Gute ist, dass du Geld verdienst bei deinem Studium und man wird nicht so zum Theoretiker, weil man ja auch in der Firma ist.Aber die nehmen nur sehr gute Leute.
 
 
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Ziggy Stardust
Alt 04.02.2004, 14:26   #22
Standard

Außerdem ist ein Studium an einer Universität mehr als nur reine Ausbildung für einen Beruf.
Da lernt man fürs Leben. Das macht man an einer BA leider nicht. Aber da muss jeder selbst seine Prioritäten setzen und natürlich kann man auch an einer Universität nur so studieren, dass es nichts weiter als eine Berufsausbildung ist.
Ich würde das nur als sehr schade empfinden, da einem das Universitätsleben soviele Möglichkeiten für anderweitiges Engagement bietet.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 05.02.2004, 01:09   #23
Standard

Ich kenne BAs net so gut, aber die sind doch meistens stark auf den Betrieb ausgerichtet?
Mir schwebt ganz allgemein eine breitbandige Ausbildung mit ausgewogenem Theorie-Praxis-Verhältnis. Das ganze von Betrieben mitfinanziert, die sich so schon früh ihre Leute abgreifen können.
Damit hast du deine Ausbildung und die Industrie ihre Fachkräfte.

Freilich sind da die guten Leute im Vorteil, aber an der Uni wird ja auch jetzt schon ziemlich brachial gesiebt.
 
 
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