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Westerwelle verlangt die Abschaffung der Argentur für Arbeit

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Tyler
Alt 12.12.2004, 18:02   #1
Standard Westerwelle verlangt die Abschaffung der Argentur für Arbeit

Auf die Frage ob er bei einer Regierungsbeteiligung 2006 dies umsätzen wolle, antwortete der FDP-Chef:
Definitiv wird die Arbeitsverwaltung neu organisiert.
Es könne nicht sein, dass nur 10% der Beamten in der Argentur damit beschäftigt sind Arbeit zu vermitteln.

Mal abgesehen davon, dass die Idee völlig absurd ist..
Natürlich brauchen wir Umstrukturierungen und das überall. Aber gleich das ganze Arbteisvermittlungssystem über den Haufen werfen ? Ich würde das für einen Fehlen halten. Man könnte den Beamten mit Kürzungen drohen, ihnen realistische Anforderungen stellen wie z.B. in einem Monat an x% der Arbeitslosen Arbeit vermittelt haben.
 
 
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asdf
Alt 13.12.2004, 02:29   #2
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Irgendwie erschließt sich mir jetzt nicht ganz der Zusammenhang zwischen dem Westerwelle Zitat und deinem Threadtitel.
 
 
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mephisto
Alt 13.12.2004, 07:41   #3
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ich schätze er fragt uns, wie unsere meinung zu der aktion steht, die schwuppe westerwelle da plant ... ergo -> die umstrukturierung der bundesagentur für arbeit, aka Arbeitsamt.

ich denke, dass da wirklich was getan werden muss! die machen doch auch den ganzen tag nichts anderes, als da mit einer akte den ganzen tag nur rumzulaufen.

Abschaffung fänd ich dann doch nich so toll ... weil das ist ein organ, das dir bestätigt, dass du auf der suche nach arbeit bist! Ansonsten kann es wahrscheinlich schnell passieren, dass du wie ein bekloppter nach arbeit suchst, das aber nicht angerechnet bekommst! Wenn ihr versteht, was ich meine!

Westerwelles Idee ist von daher nur zu einem Teil für mich verwendbar ...
 
 
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hackvresse
Alt 13.12.2004, 14:10   #4
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Die Beamten können wohl kaum dafür wenn keine Jobs angeboten werden. Wir müssen uns halt damit abfinden, dass es nicht für jeden Arbeit gibt (zumindest wenn es so weiter läuft wie bisher). Da kann man nicht die Schuld dafür beim Arbeitsvermittlungssystem suchen. Sicher kann das etwas ausmachen, jedoch nur einen verschwindend geringen Teil.
 
 
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El Sparko
Alt 13.12.2004, 14:49   #5
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hackvresse hat definitiv recht. es gibt wenige jobs und viele leute die diese wollen. da ändert auch das arbeitsamt nicht viel dran. klar wollen die seit jeher mehr arbeitslose verwalten als wirklich vermitteln aber jeder normaldenkende mensch sucht sich seine anstellung wohl selbst und nicht über ein amt. die können schon rumstrukturieren so viel sie wollen aber mir ist angst davor wenn man bald nur noch irgendwohin vermittelt wird um nicht in der statistik aufzutauchen.
 
 
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Tyler
Alt 13.12.2004, 18:01   #6
Standard

Original geschrieben von asdf
Irgendwie erschließt sich mir jetzt nicht ganz der Zusammenhang zwischen dem Westerwelle Zitat und deinem Threadtitel.
Das hab ich auch gesagt als ich das so bei n24 gelesen hab.
Ich habe einfach die Überschrift übernommen..

@topic
ich gebe mein beiden vorrednern recht.
Man kann aber auch sagen, dass einige Beamte nicht wirkich alles daran setzen Dir einen anständigen Job. In erster Linie sollten die Leute froh sein überhaupt was zu bekommen aber jemand mit Abitur und/oder Studium lässt sich wohl kaum als Kassierer oder sonstige Arbeitskraft, die nicht den Kenntnissen und Fertigkeit der jeweiligen Person entspricht einstellen.
Es ist ein Teufelskreis:
Die Leute konsumieren nicht genug aus Angst später nichts mehr aus der Rentenkasse zu bekommen ergo sezten die Unternehmen nicht genug um um sich weitere Angestelle leisten zu können.
Ob die Schuld nun zu 100% bei der Regierung Rot/Grün liegt wge ich zu bezweifeln.
Allerdings muss es die Aufgabe der SPD sein den Mut in der Bevölkerung wieder zu wecken und zu beweisen, dass in der Zukunft auch Geld für Rentner da sein wird.
 
 
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hackvresse
Alt 13.12.2004, 21:44   #7
Standard

Allerdings muss es die Aufgabe der SPD sein den Mut in der Bevölkerung wieder zu wecken und zu beweisen, dass in der Zukunft auch Geld für Rentner da sein wird.
Wenn es beim derzeitigen Stand bleibt wird es wohl kaum noch Geld für Rentner geben in einigen Jahren.
Es müssen allgemein Veränderungen stattfinden. Nur hätte man diese Reformen in konjunkturellen Hochzeiten durchsetzen müssen. Jetzt wo wir unter MASSIVER Konsumzurückhaltung leiden kann und darf man so etwas nicht tun. Man müsste erstmal alles dafür tun um den Verbraucher in seiner Kaufkraft zu stärken und sein Vertrauen zurück gewinnen.
Reformen ala H.IV werden auf dieser Grundlage nicht zum gewünschten Ziel führen. Aber das wird sich ja im Laufe des nächsten Jahres zeigen
 
 
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Tyler
Alt 13.12.2004, 22:45   #8
Standard

Veränderungen, tjoa nur durch wen ?
Imo haben wir zurzeit keine regierungsfähige Partei im Land. die SPD schafft es offensichtlich nicht zu regieren ohne das Milliionen Menschen leiden und die CDU ist nicht mal in der Lage im Wahlkampf zwischen Innenpolitik und Außenpolitik zu unterscheiden. Wirft außerdem groß mit Sprüchen um sich wie verantwortungslos die Regierung handle, kann aber selbst nichts Überzeugendes vorbringen.
 
 
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