Es bleibt genug trockene Zeit für Aktivitäten im Freien und darüber hinaus gibt es Schwimmbäder, Sporthallen und Fitnessstudios, wo man sich sportlich betätigen kann.
Schlechte Laune und Kreativlosigkeit kommen nicht vom Regen.
@ Reh:
Soll das heissen du siehst die Ursache für "Winterdepressionen" oder nennen wir sie der Einfachheit halber "Schlechtwetterdepris", die nunmal nachweislich Dinge wie Kreativlosigkeit und Antriebslosigkeit in gewissen Individuen erzeugen, nicht als gegebene Rahmen"bedingungen" einer Persönlichkeit (wie beispielsweise bei den genetisch bedingten Frühaufstehern), sondern als reine gesellschaftliche Konditionierung?
Ich finde das ist wirklich ein starke Behauptung, zu der ich gerne einige Belege oder logische Argumente gehört hätte.
Natürlich habe ich persönlich sehr realitätsnahe Gründe, weshalb ich am liebsten jeden Tag Sonnenschein hätte. Der wichtigste ist wohl, dass mich der Regen vieler sportlicher Optionen beraubt, die ich dadurch entweder gar nicht ausführen kann, oder die ich durch das schlechte Wetter einfach als ungemütlich empfinde.
--------------------------------Beispiele:
Meine derzeitige Lieblingsspotart -das Beachvolleyballspielen- wird völlig unmöglich, wenn es zuvor geregnet hat. Der Sand wird kalt, matschig und kein Mensch wird sich für ein Spiel auftreiben lassen.
Meine 7meilenstiefel kann ich ebenso nicht bei Regen benutzen. Ich habe es aus reinem Trotz dennoch öfter versucht und habe dadurch bereits den ein oder anderen heftigen Sturz provoziert weil die Strasse zu glatt ist.
Fahrradfahren im Matsch und durch Pfützen? Wie soll das denn mein Wohlbefinden ankurbeln?
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-> Meine Hauptmotivation überhaupt Sport zu treiben ist tatsächlich mein persönliches Wohlbefinden, also die Ausschüttung von Glückshormonen. Und genau das funktioniert bei Regen kein Stück oder zumindest um Welten schlechter als bei Sonnenschein, zumal auch der Sonnenschein genauso an der Ausschüttung von Glückshormonen beteiligt ist.
Das klingt zugegeben völlig banal aber der Unterscheid ist absolut sichtbar.
Man könnte ja auch behaupten, dass man bei schlechten Wetter genauso ins Freibad gehen kann und es ist auch so, man erleidet darurch ja praktisch gesehen keine wirklichen Nachteile und trotzdem ist bei permenentem Nieselwetter und bedecktem Himmel keine Menschenseele im Freibad anzutreffen!
Soll das alles also reine gesellschaftliche Konditionierung sein?
Soll der Grund für meine Ablehnende Haltung gegenüber dem Regenwetter etwa der sein, dass meine Mutter es in meiner Kindheit nicht gern gemocht hat, dass ich in Pfützen Springe und meine Sachen dreckig mache, wodurch ich eine Antipathie gegenüber Pfützen, Schlamm und damit auch Regen entwickelt habe? Das ist doch völlig absurd, für mich handelt es sich um eine mehr oder weniger genetisch bedingte Vorliebe, die eben von Mensch zu Mensch variiert, ähnlich dem Unterschied zwischen Früh- und Spätaufstehern.
Ergänzung: Um den Bogen zum Gesamtthema wieder zu bekommen, habe ich eine kleine These zur Frage inwiefern sich das Wetter auf die Nation auswirkt, die da lautet:
Die bekannte "Gemütlichkeit" und Ungehetztheit diverser Nationen in Äquatornähe rund um den Globus resultiert womöglich daraus, dass man es dort nicht eilig haben muss(te), wenn man ausser Haus geht, wärend man bei uns meißt darum gekämpft hat, "schnell wieder ins Trockene" oder "schnell ins Warme" zu kommen. Folglich haben die Nordeuropäer wohl viel mehr Zeit in den eigenen 4 Wänden zugebracht, während beispielsweise im Mittelmeerraum mehr Zeit zur Verfügung stand, um diverse Erledigungen ausser Haus zu machen und es entstanden Bräuche wie die "Siesta", die Teils auf "offener Strasse" stattfinden kann, was in unseren Breiten eigentlich kaum vorstellbar ist.
MfG, Ripper