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Weg mit der Gesetzlichen Krankenversicherung

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dirkus
Alt 06.06.2004, 23:07   #1
Daumen runter Weg mit der Gesetzlichen Krankenversicherung

Was haltet ihr hiervon?

also ich finde es ist endlich mal ein schritt in die wirklich richtige richtung!




FDP will gesetzliche Krankenversicherung abschaffen

"Das derzeitige Gesundheitssystem ist nicht mehr reformierbar", erklärte FDP-Parteivize zum Auftakt seiner Rede vor den Delegierten im Dresdner Congress Center. An einem radikalen Umbau des Systems führe kein Weg vorbei, so Pinkwart.

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dieter Thomae betonte, dass der Weg zwar nicht einfach sein werde, doch das die Liberalen den Mut dazu hätten. "Der Umstieg kann nur schrittweise erfolgen", so Thomae. Eine zwingende Voraussetzung sei dabei, dass die Bürger mit einer Steuerreform nach dem FDP-Modell auch tatsächlich mehr Geld in den Taschen hätten.

In einem ersten Schritt soll die beitragsfreie Mitversicherung für Kinder durch eine private Pauschalprämie ersetzt werden. Mit einer Pflicht zur Versicherung soll jeder Bürger eine private Krankenversicherung abzuschließen, wobei der Inhalt den individuellen Bedürfnissen angepasst werden könne. Die gesetzlichen Krankenversicherungen werden dabei privatisiert. Nach dem Modell sollen die Versicherungsunternehmen einen einheitlichen Basistarif anbieten, bei dem auch keine Unterschiede bezüglich des Geschlechtes oder bestimmter Krankheiten gemacht werden dürfe.

FDP-Parteivize und NRW-Landeschef Andreas Pinkwart unterstrich die Notwendigkeit eines Systemwechsels. Alles was bisher dazu vorgeschlagen worden sei - ob Bürgerversicherung oder Kopfpauschale - löse nicht das Problem der demographischen Entwicklung in Deutschland, so Pinkwart. Daher sei der FDP-Vorschlag, mit einer privaten Pflichtversicherung künftig die Gesundheit zu garantieren und abzusichern, der einzige demographieunabhängige Vorschlag, der bisher in der öffentlichen Diskussion gemacht worden sei. "Wir setzen auf Eigenverantwortung statt Bevormundung", so Pinkwart.

Deutliche Kritik übte er an der von Rot-Grün favorisierten Bürgerversicherung: "Franz Müntefering und Joschka Fischer wollen alle Bürger in ein marodes System einsperren", so Pinkwart. Ein sinkendes Schiff lasse sich nicht dadurch flott machen, dass man immer mehr Menschen an Bord holt, um Wasser zu schippen." Auf der anderen Seite bleibe die Union zugleich auf der Hälfte des Weges mit dem Modell einer "halbherzigen Kopfpauschale" stehen.

Nur mit einem System, das Wettbewerb beinhalte, seien die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund plädierten die Liberalen für einen echten Systemwechsel.

"Das ist besser als diese Sozialstaatsklempnerei, die dann unter dem Namen `Kopfpauschale´ oder `Bürgerversicherung´ fortgesetzt werden soll", erklärte auch FDP-Parteichef Guido Westerwelle schon vor dem Parteitag. "Wir müssen das Gesundheitssystem unabhängiger machen von der veränderten Altersstruktur in der Bevölkerung. Das ist die wahre Herausforderung bei den sozialen Sicherungssystemen. Bei der Rente wissen wir das, beim Gesundheitssystem ist das längst nicht anders", so Westerwelle.

Da der Einstieg in ein tragfähiges kapitalgedecktes System mit Kostenerstattung und Wahlfreiheit der Versicherten nicht über Nacht möglich ist, fordern die Liberalen in ihrem Konzept, dass der notwendige Umbau sofort begonnen muss. Jeder Bürger soll dabei unabhänig von seiner finanziellen Situation einen bezahlbaren Versicherungsschutz erhalten. Grundvorraussetzung dafür ist, dass der Staat mit einem neuen Steuersystem dem Bürger auch mehr Geld zur eigen Verfügung lässt wie dies im Solms-Steuermodell mit Stufentarifen von 15, 25 und 35 Prozent der Fall ist.

Das FDP-Modell will den Versicherten möglichst viel Wahlfreiheit gewähren, so dass überbordende Bürokratie im Rahmen von tatsächlichem Wettbewerb abgeschafft wird. Hierfür sollen die gesetzlichen Krankenkassen heutiger Prägung zu Privatversicherern werden, wobei die die Versicherten ihren Versicherungsschutz auf der Grundlage einer Pflicht zur Versicherung frei wählen können.
 
 
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Grandylein
Alt 06.06.2004, 23:23   #2
Standard

Nix, hat der Herr Westerwelle wohl auch nur erfunden, damit die Privaten freie Hand haben. Dreimal dürft ihr raten wo der Herr im Beirat sitzt: Hamburg-Mannheimer Versicherung

Hier offiziell angegeben

Und der Hammburg-Mannheimer Vertreter Guido Westerwelle fordert die Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung zugunsten von Privatversicherungen
 
 
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rattenjunge
Alt 07.06.2004, 09:03   #3
Standard

NIX!

wenn es wirklich einen einheitlichen tarif geben würde, der für alle bezahlbar wäre und bei dem nicht nach geschlecht und verschiedenen krankheiten unterschieden werden dürfte, dann frag ich mich was der ganze scheiss überhaupt soll O_o

die fdp ist dabei in der bedeutungslosigkeit zu versinken, da verwundert es kaum dass sie jetzt mit radikalen vorschlägen versuchen die aufmerksamkeit zu erregen...
 
 
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-=AVD=-
Alt 07.06.2004, 09:14   #4
Standard

halte das alles irgendwie für schwachsinn weil wer kann sich denn ne private KV leisten??? nur die besser verdienenden ...
schaut euch doch ma an was das kostet ... das geht doch auf keine kuhhaut
ma davon ab wer soll das für AZUBIS schüler usw zahlen??? weil so pralle verdienen die net
da sprech ich aus erfahrung ...
 
 
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mephisto
Alt 07.06.2004, 12:12   #5
Standard

Die FDP gehört verboten .. das ist doch absoluter und TOTALER Schwachsinn!!!!!

es kann doch nicht angehen, dass die ganze scheiße hier langsam veramerikanisiert wird ... man stelle sich das doch mal vor ... wenn man keine gesetzliche krankenversicherung mehr hat und es menschen gibt, die sich schlicht und ergreifend keine KV leisten können und diese dann krank, bzw ernsthaft krank werden .. sollen die die ganze scheiße dann aus eigener tasche bezahlen? ... wenn die sich schon die KV nich leisten können, werden sie das wohl auch nich tun ... d.h. es wird mehr ernsthaft kranke und mehr verschleppte krankheiten geben, die u.U. Menschenleben fordern..

es kann nicht angehen, dass hier so ein menschenunwürdiges Verhältnis herrscht wie im Shice Amiland! ... da hinten gibbet so viele kranke menschen, die keine KV haben .. und die sitzen auf schulden ohne ende, sofern sie sich denn überhaupt behandeln lassen! meint ihr ernst, dass das dem staat gut tun würde? .. die sozialhilfeempfänger MÜSSTEN ja dann auch mitversorgt werden, wenn überhaupt, und wenn das dann noch private KVs wären, würde das den staat noch mehr geld kosten ... oder sollen sich die Sozialhilfeempfänger die dann auch noch von ihrem mickrigen Geld leisten? .. wie sollen die das denn bitte schaffen?

lächerlich ... einfach NUR lächerlich!

die ... Guido ... die in dust!
 
 
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Herzele
Alt 07.06.2004, 12:21   #6
Standard

Ich verstehe eure Vorbehalte nicht wirklich. Eine Grundversorgung wird doch gewährleistet:
"Nach dem Modell sollen die Versicherungsunternehmen einen einheitlichen Basistarif anbieten, bei dem auch keine Unterschiede bezüglich des Geschlechtes oder bestimmter Krankheiten gemacht werden dürfe."

Und alles Weitere muss eben zusätzlich versichert werden. Lieber so ein System als die Fortführung des jetzigen.
 
 
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hackvresse
Alt 07.06.2004, 14:29   #7
Standard

Ich seh die Problematik auch nicht.
Ich würde dem sogar zustimmen, da dies meines erachtens nach wesentlich gerechter wäre.

Für Sozialhilfeempfänger etc. müsste natürlich eine Sonderregelung gefunden werden.
 
 
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mephisto
Alt 07.06.2004, 14:36   #8
Standard

Das alles ist doch eh nur wieder Stimmenhascherei .... das sind Wahl-"Versprechen", die eh wieder nicht einghalten werden ..

glaubt ihr wirklich, dass die das alles so durchbekommen? .. das wäre doch für den ganzen staat auch wieder ein "zu großer Einschnitt" blah blah blah!

ich denke nicht, dass sich die FDP mit diesem Vorschlag durchsetzen, bzw behaupten kann! und sonderlich viele stimmen dürften die durch das ganze auch nicht gewinnen!
 
 
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rattenjunge
Alt 07.06.2004, 15:00   #9
Standard

der satz den herzele zitiert hat is aber völliger blödsinn:

wenn es einen EINHEITLICHEN tarif, bei allen privaten krankenkassen gibt. in dem ALLES drin ist (kein unterschied für bestimmte krankheiten)...
was ist dann daran bitte privatisiert? wo is da denn ein bisschen konkurrenz?
das wiederspricht sich wirklich total..

so ein privates unternehmen will nur eins: GEWINN machen. damit es gewinn macht müssen die leute mehr einzahlen, als sie dafür bekommen.

eine staatliche krankenkasse will das nicht: da zahlen die leute insgesamt soviel ein wie sie auch rausbekommen (sicherlich ist das heute nicht so... allerdings sollte man eher die staatliche krankenversicherung so fördern, und effizienter amchen anstatt sie durch ein ungerechtes system zu ersetzen)

eine private krankenkasse sieht so aus: wer gesund ist bezahlt wenig.
wer krank ist hat entweder geld, oder er hat verschissen!

der vorschlag der FDP ist also wirklich nur völlig unsinnig und augenwäscherei.
 
 
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rattenjunge
Alt 07.06.2004, 15:04   #10
Standard

ergänzung:
ich finde es gut, absolut richtig und im grunde eine gigantische soziale errungenschaft, dass wir zumindest theoretisch ein system haben. in dem jeder für den anderen mitsorgt und in dem eben NICHT ein krebskranker verrecken muss weil er kein geld hat.
sondern in dem ein krebskranker von dem rest der gesellschaft mit am leben erhalten wird.

im grunde seit ihr alle die ihr solche privaten krankenversicherungen befürwortet einfach nur asozial... wenn irh mal genau drüber anchdenkt.
im endeffekt sind kranke für den neoliberalen einfach nur schmarotzer, die den gesunden menschen geld kosten. ende aus


schöne neue welt...
 
 
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prof_robotnick
Alt 07.06.2004, 15:32   #11
Standard

so ein schwachsinn, immerhin befinden wir uns hier noch in einem sozialstaat.

deswegen hier mein vorschlag: alle angestellten, beamten und vorallem auch die renter sind bei einer einzigen gesetzlichen krankenkasse versichert. der beitragssatz richtet sich nach dem einkommen und wird zum einen von den arbeitnehmern und zum anderen vom arbeitgeber bezahlt. damit ist eine normale medizinische versorgung für alle bürger gesichert. ich würde damit auch die ersatzkassen abschaffen.
-->krnake leute werden damit nicht zu höheren beiträgen gezwungen.
-->besser-verdiende müssen auch in die gesetzliche einzahlen
-->es entwickelt sich keine zwei-klassen-behandlung

es gibt aber zusätzlich privatkassen, bei denen man sich zusätzlich versichern kann, z.b. krankenhaustagegeld, zwei-bett-zimmer usw.
 
 
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dirkus
Alt 08.06.2004, 01:09   #12
Standard

@rattenjunge
hast du schon mal etwas von marktwirtschaft gehört? wenn es auf dem markt 10 anbieter gibt, und nur einer von ihnen ein etwas bessers angebot liefert als die anderen neun, geraten diese dadurch unter zugzwang, weil ihnen die kunden weglaufen.

das führt unweigerlich zu einer leistungssteigerung zu niedrigst möglichen preisen. das nennt man konkurenz!

was in der freien wirtschaft funktioniert funktioniert auch im gesundheitswesen. das rentensystem wird ja auch schon langsam in die richtung private vorsorge vorwärts getrieben, da man die untragbarkeit einer staatlichen kasse erkannt hat.

die einzige regulierung die staatlich stattfinden muß ist die vorgeschlagene medizinische grundversorgung, die jedem zu einem für ihn finanzierbaren (gerechten) beitrag zu gewährleisten.

die jetzigen krankenkassen dürfen vielleicht keine gewinne machen, aber wenn ich mir so die hütten anschaue, die die aok so überall aus dem boden stampft, frage ich mich schon wo das geld dafür hergekommen ist? es steht z. b. außer frage, daß die bkks wesentlich besser wirtschaften als die großen krankenkassen wie aok und dak. nur durch den risiko-strukturausgleich müssen die gut wirtschaftenden kassen die verschwendungen der großen mittragen!

wenn eine gkv 30% der beiträge für ihre eigene verwaltung aufbraucht, kann ein privates unternehmen locker 10% gewinn machen! da bleiben unterm strich auf jeden fall bessere konditionen für die patienten übrig! wieso können denn die privaten kassen bei niedrigeren beiträgen bessere leistungen bringen?!?

@méphïstø
stimmhascherei ist das mit sicherheit nicht! sondern die meisten konzepte die die fdp ausgearbeitet hat (z. b. einkommenssteuer) sind durchaus durchdacht. wenn sogar die ausländische presse (CNN, NBC) in den nachrichten über deutschland sagt, daß die fdp die partei in deutschland ist, die die besten konzepte vorlege. das problem ist bei der fdp, so denke ich, der führungsstiel, nicht das programm.
 
 
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rattenjunge
Alt 08.06.2004, 07:46   #13
Standard

Off-Topic:
dirkus, ich habe in der tat schon sehr viel von dieser sog. "marktwirtschaft" gehört... dummerweise soviel, dass ich langsam zu der überzeugung gekommen bin, dass sie einfach nicht funktioniert!
das cnn und nbc die fdp loben ist für mich eindeutig KEIN zeichen für qualitätspolitik, sondern dafür dass die fdp weiterhin am stärksten den prinzipien des neoliberalismus nachläuft.


du hast sicher recht, dass das momentane krankenkassensystem ineffizient ist und dringen reformiert werden müsste...

bei einem privaten system, so behaupte ich, kommt es aber langfristig IMMER zu einer zweiklassenmedizin, bei der arme und kranke dann am arsch sind...
 
 
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mephisto
Alt 08.06.2004, 10:13   #14
Standard

Original geschrieben von prof_robotnick
so ein schwachsinn, immerhin befinden wir uns hier noch in einem sozialstaat.

deswegen hier mein vorschlag: alle angestellten, beamten und vorallem auch die renter sind bei einer einzigen gesetzlichen krankenkasse versichert. der beitragssatz richtet sich nach dem einkommen und wird zum einen von den arbeitnehmern und zum anderen vom arbeitgeber bezahlt. damit ist eine normale medizinische versorgung für alle bürger gesichert. ich würde damit auch die ersatzkassen abschaffen.
-->krnake leute werden damit nicht zu höheren beiträgen gezwungen.
-->besser-verdiende müssen auch in die gesetzliche einzahlen
-->es entwickelt sich keine zwei-klassen-behandlung

es gibt aber zusätzlich privatkassen, bei denen man sich zusätzlich versichern kann, z.b. krankenhaustagegeld, zwei-bett-zimmer usw.

ööhm .. findet das nich zum großteil schon heute statt? .. kranke müssen nich mehr bezahlen .. und es gibt bereits privatversicherungen für KH-Tagegeld und einbettzimmer usw ...

@ dirkus ..
wo, bzw WANN haben denn bitte CNN (& co) gesagt, dass die fdp die besten konzepte vorlege?
 
 
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prof_robotnick
Alt 08.06.2004, 15:36   #15
Standard

@mephisto:
doch zum größten teil schon.
außer das beamte einen anderen status haben und es für die grundversorgung ersatzkassen sowie private kassen gibt.

ich würde aber die mitgliedschaft in einer gesetzlichen kasse als muss einführen.

und zusatzleistungen werden NUR von privaten kassen angeboten.

soll heißen, das jetzige system muss nicht groß reformiert werden.



@dirkus:
konkurrenz unter krankenkassen, das findest du gut? dann empfehle ich dir mal den film "der regenmacher". in amerika rennen in den krankenhäuser anwälte rum, die die patienten "unterstützen", weil die kassen nicht zahlen. genau das wird dann deutschland auch passieren.
zweitens: die erstzkassen stehen finaziell so gut da, weil sie eine viel kleine verwaltung haben und sich ihre mitglieder AUSSUCHEN können. alle die dort nicht genommen werden, weil sie wohl zu viel kosten verursachen. die müssen dann von der gesetzlichen aufgenommen werden.
drittens: heißt es, wenn cnn ein konzept für gut befindet, dass es auch in wirklichkeit gut ist? woher wollen das die paar redakteure in deutschland von cnn wissen?
 
 
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asdf
Alt 08.06.2004, 16:13   #16
Standard

Original geschrieben von prof_robotnick

ich würde aber die mitgliedschaft in einer gesetzlichen kasse als muss einführen.

und zusatzleistungen werden NUR von privaten kassen angeboten.
Würde das nicht den Verwaltungsaufwand noch viel mehr in die Höhe treiben, wenn man sich gleichzeitig mit mehreren Krankenkassen rumschlagen muss?
 
 
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rattenjunge
Alt 08.06.2004, 20:14   #17
Standard

auch wenn ich grundsätzlich eine staatliche krankenkasse für alle eine tolle idee finde, kann man sowas nicht einfach umsetzen.

meine mutter zum beispiel ist als selbstständige psychiaterin privatversichert...
die zahlt aber im moment ziemlich hohe beiträge, damit sie, wenn sie älter und eventl krank wird, nur noch sehr niedrige zahlen muss...
würde sie jetzt gezwungen werden in eine staatliche krankenkasse zu wechseln, dann wäre damit quasi eine erhebliche summe ihres geldes einfach verloren, die in dem sinne ja als altersvorsorge diente..
 
 
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prof_robotnick
Alt 08.06.2004, 21:04   #18
Standard

@rattenjunge:
du hast recht, selbstständige müssten dann auch den anteil übernehmen, den normalweise der arbeitgeber zahlt.

deshalb meine frage: wieviel prozent von ihrem einkommen muss sie tatsächlich monatlich an die krankenkasse abführen? (musst natürlich nicht antworten, weil doe frage schon relativ persönlich ist; es würde mich aber trotzdem interessieren)

@asdf:
nein, ich glaube nicht, dass es zu einem insgesamt höheren verwaltungsaufwand kommt. da die bezahlten leistungen klar getrennt sind, müsste die abrechnung relativ einfach sein.
 
 
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Kutscher
Alt 08.06.2004, 22:56   #19
Standard

Wenn ich dieses liberale dummgeschwätz nur höre geht mir die galle über!!!!
Zum Anfangs thread:

In einem ersten Schritt soll die beitragsfreie Mitversicherung für Kinder durch eine private Pauschalprämie ersetzt werden.

Das ist doch total wiedersprüchlich, ich kann doch nicht die menschen strafen die den mut haben in diesem kinderfeindlichen staat die solchen groß zu ziehen.
Kann ich das so verstehen das die FDP sagt: 1 Verdiener drei mitversicherte ( Frau+Kinder) das macht pro kopft 200 € monat = 900 € Monat, der Mann mit eingerechnet. Ich bitte um mehr details.
Wenn dies so sein sollte beweißt uns die FDP das sie keinen sinn für familie hat.Denn eine zusatzprämie für kinder wird wohl oder übel die schon sehr schwache kaufkraft des mittelstndes senken. Die Folgen kennen wohl die hier anwesenden Dipl. Witschaftsexperten.
Soviel dazu...

Dann mach ich mal weiter mit den liberalen.
Unser System ist Krank? stimmt!
Warum?
Wir haben in unseren kleinen land soviel Krakenkassen das man sie an 2 händen nicht mehr abzählen kann.
Was hat dies zur folge?
Es gibt 20 Vorstände 20 abteilungsleiter angestellte gruppenleiter usw. usw.
Ein Riesiger verwaltungsaperat der unmengen an gelder verschlingt und von jeder kasse krampfhaft am leben gehalten wird.
Medikamte: Es gibt in der BRD 75000 Medikamte auf dem Markt das eine teuer das andere billig in schweden gibt es nur ein Zehntel dieser menge, die menschen sind weitaus zufrieener mit ihrer Kranken versorgung.
Krankes gesundheitssystem????
Was ist Krank?
Wir haben in deutschland 4,5mio arbeitslose wenn wir nur 2 mio in arbeit vermitteln könnten müßten wir uns keine gedanken mehr über unserer versorgung machen. Aber leider bekommne dieses problem wohl keiner der großen parteien in den griff. Traurig aber war.
Stattdessen wird den kleinen immer mehr geld aus den taschen gesogen sei es mit neuen einfällen steuerlicher seits oder das man ihnen über hintertürchen auf längere zeit die beiträge erhöht.

Wenn es nach den Liberalen gehen würde hätten wir ein system das ganz und gar durch den markt reguliert wird. So geht es aber nicht. Wir leben in einer gemeinschaft, wir die gesunden sollten für unsere kranken aufkommen und die Reichen für die Armen.
Das system das vor einem jahrundert von Bismark u.a. eingeführt worden und sozial sehr durchdacht, dies soll jetzt von einem Guido Westerwelle anführer einer Spasspartei durch deutschland tourend in einem Guido mobil reformiert werden? Mann Mann wer hat nochmal gesagt das nur die FDP uns aus dem schlammassel rausholen kann CNN oder sowas?!?!?

Mein Vorschlag ist nicht immer das Rad neu erfinden und nicht soweit über den teisch schauen. Ích möchte nicht ein sozialfall werden nur weil ich eine schwere krankheit habe.Schaut euch mal in eurer verwandschft um wer dort alles schwere krankeiten wie Diabetes oder Krebs hat. So jemand wird von keiner kasse aufgenommen der bleibt für immer mesch zweiter klasse, wenn es nach der FDP ginge.

Ich bin für eine große kasse mit vielen angeboten und möglichkeiten zu wählen von einzelbett bis chefarzt bei meiner gesundheit brauche ich keinen wettbewerb sondern hilfe und medizin und die steht mir in dem selben mase zu wie einem Geschäftführer.

Nicht immer auf den minderheiten Rumhacken wie arbeitslose, kranke behinderte, sozialhilfeempfänger es gibt solche und solche aber würde die schlaue FDP mal was gegen die arbeitslosigkeit tun und 2 mio menschen neue jobs vermitteln dann hätten wir diese kleinen probs nicht.
Das alter und die Zeit gehen zum glück an keinem vorbei.
 
 
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rattenjunge
Alt 08.06.2004, 23:19   #20
Standard

sie sagte mir ungefähr ein sechstel bis ein achtel des einkommens... also so 12-16%...
muss allerdings sagen dass ich als schüler noch keine ahnung hab ob das sonderlich viel ist oder nicht...

*edit:
kumpel von mir aht mir heut erzählt, dass sein kiefernorthopäde schon zwei wartezimemr hat, eins für kasse eins für privat... ob die unterschiedlich sauber/möbliert sind weiss ich aber nicht...
mir als doppelt privat versichertem (mudder selbstständig, vadda lehrer) kanns ja im grunde wurscht sein... aber das ist doch schon echt bescheuert oder?
 
 
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asdf
Alt 08.06.2004, 23:49   #21
Standard

Original geschrieben von Kutscher
Medikamte: Es gibt in der BRD 75000 Medikamte auf dem Markt das eine teuer das andere billig in schweden gibt es nur ein Zehntel dieser menge, die menschen sind weitaus zufrieener mit ihrer Kranken versorgung.
Bist du sicher, dass du da nich ne Null zuviel hast?
Meines Wissens gibt es hier (Stand Januar 2004) ca. 2400 verschiedene zugelassene Medikamentenwirkstoffe, 1000 'Hilfsstoffe' und letztendlich ca. 9000 verschiedene zugelassene Präparate. Aber keine 75000, so isses dann doch nich.
 
 
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prof_robotnick
Alt 09.06.2004, 00:34   #22
Standard

@rattenjunge:
12-16% ist ja noch relativ wenig. als angesteller zahlt man 19,5% krankenversicherung.
da frag ich mich doch, warum deine mutter die gleiche oder bessere medizinische versorgung bekommt, als jemand, der einen höheren beitragszatz zahlt.
 
 
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rattenjunge
Alt 09.06.2004, 08:48   #23
Standard

tja, das is im grunde echt ungerecht.
aber wahrscheinlich verdient sie halt mehr, und bezahlt somit auch mehr, als der durchschnittliche angestellt/arbeiter.
und sie muss halt keine krebskranken (jendefalls ncih in dem maße) mit durchfüttern, das ist ja das ungerechte an der sache...
 
 
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Herzele
Alt 09.06.2004, 10:11   #24
Standard

Als Angestellter bezahlt man den Krankenkassenbeitrag/2, weil der Arbeitgeber die Hälfte bezahlt. Außerdem liegt der Satz eher zwischen 12% und 15% und nicht bei 19,5%.
Der Rentenversicherungsbeitrag liegt bei 19,5%. Aber das ist ein anderes Thema. Die Rente gehört sowieso abgeschafft und eine Grundsicherung eingeführt.
Eigenverantwortung und Selbstvorsorge ist die Devise!
 
 
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dirkus
Alt 10.06.2004, 01:51   #25
Standard

^ und das nicht nur bei der rente, sonder eben auch bei der gesundheit. wer viel einbezahlt, bekommt mehr raus. wer wenig oder nichts einzahl bekommt das notwendige.

nicht zweiklassenmedizin ist gemeint, sondern heilpraktikerkosten, einzelbetten, gold- / keramikkronen, hochwertige brillengestelle, geschliffene gläser und sonstige nicht wiklich medizinisch notwendigen leistungen.
 
 
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