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"Ich war militant" oder "Grün,Grün,Grün sind alle meine Kleider !"

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VatterTeresa
Alt 17.01.2001, 20:20   #1
Beitrag "Ich war militant" oder "Grün,Grün,Grün sind alle meine Kleider !"

Pseudo X hat es im Bereich Uran schonmals angesprochen, die Minister und die berechtigte oder vielleicht unberechtigte Kompetenzzuschiebung...

Soll sagen, ist es gerechtfertigt, Politiker für Sünden, die aus einer alten Regierung heraus resultieren, gehen zu lassen ? Oder auch gehen zu lassen, wenn Sie selbst gar nicht die ausführende Hand waren ?

Hier mal ganz konkret das Beispiel des Außenministers Fischer, welches vielleicht nicht ganz die Richtung trifft, jedoch aktuell ist:

Joschka Fischer steht zu seiner Vergangenheit

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat unterbrochen von vielen Zwischenrufen vor dem Bundestag seine gewalttätige Vergangenheit eingestanden.

"Ich war militant", sagte er. "Ich wurde geprügelt, aber ich habe auch Polizeibeamte geschlagen. Dazu stehe ich." Er habe aber früh erkannt, dass das falsch gewesen sei, sagte er im vollbesetzten Plenum. Auf die Frage, ober er mit Steinwürfen Menschen verletzt habe, sagte Fischer: "Mir ist davon nichts bekannt."

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte wegen der Fragestunde einen Termin mit dem albanischen Ministerpräsidenten Ilir Meta abgesagt. Die SPD hatte ihre Abgeordneten aufgerufen, zahlreich im Parlament zu erscheinen, um Fischer optisch zu unterstützen.


Wie wertet Ihr die ganze Sache ? Ich denke mal, seine politische Kompetenz steht unbezweifelt im Raum, jedoch wie soll man sich nun verhalten ? Mir persönlich, trotz aller Achtung zu Fischer, bereitet es einen flauen Geschmack, wenn ich lange, sehr lange drüber nachdenke...

{ Denkt nur einmal dran, ein Faker würde nach jahrelangen AOL-Betrug Vorsitzender des Ladens werden *ggg* Ist vielleicht nicht des Pudels Kern, aber denkbar... }

Ist so jemand der richtige für die Vertretung Deutschlands in der Außenpolitik ?

Ich bitte um rege Teilnahme, denn grün,grün,grün... *ggg*

Vatter Teresa

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[Dieser Beitrag wurde von VatterTeresa am 17. Januar 2001 um 19:24 Uhr editiert.]
 
 
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Morris
Alt 18.01.2001, 15:21   #2
Frage

ich versteh nich, warum die leute immer auf der vergangenheit anderer leute herumhacken. wenn ein politiker gute arbeit leistet, leistet er gute arbeit. ganz gleich ob er spenden entgegengenommen hat oder polizisten verprügelte. sicher war es falsch was der fischer da gemacht hat aber einen deswegen so zu beschimpfen und belabern ist falsch. jeder hat mal fehler gemacht und deswegen kann man jemanden doch nicht gleich versuchen die amtszeit zu verkürzen oder was weiß ich.
und wenn er zu seinen fehlern steht ist das doch wunderbar. er räümt es ein und die sache ist gegessen. was interessiert mich was der typ vor 20, 30 jahren gemacht hat...

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<FONT COLOR="red">Susi, die allerschönste Rose.</FONT c>
<FONT COLOR="yellow">Und ich möchte dafür nur einen Kuss</FONT c>
 
 
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Sivar
Alt 18.01.2001, 15:51   #3
Beitrag

Warum glaubt kaum jemand daran, dass Leute sich ändern können? Ich (als unbedeutendes kleines Wesen auf dieser Erde *g*) hab mich allein in den letzten 3 Monaten so sehr verändert dass es Leuten mit Sicherheit auffallen würde, wenn sie in der Zwischenzeit keinen Kontakt mit mir hatten.

Fischer hat so ne Vergangenheit und er hat daraus gelernt. Ich finde, grade dass er die andere Seite kennt, macht ihn zu einem guten Kandidaten für den Ministerposten.

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Sivar

 
 
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Dr.Fredinger
Alt 18.01.2001, 19:47   #4
Beitrag

Ich wills mal so sagen er weis was er früher Falsch gemacht hat, und hat seine Konsequenzen dadraus gezogen und weis mit Sicherheit was falscht ist, also bin ich der Meinung wenn er seinen Job gut macht warum ihn rausschmeissen er gesteht seine Fehler und so weiter wenigstens ein im Gegensatz zu Herrn Kohl und anderen Arschlöchern

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<center>Grüsse an Alle SWAnTler!!</center><center> </center>
 
 
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Krieger
Alt 18.01.2001, 21:46   #5
Ausrufezeichen

Guten Tag !!

Da sich die Diskussion wohl auf denn Herrn Fischer ausgerichtet hat will ich auch mein Kommentar dazu abgeben.

Kleiner Skinhead:wenn ein
"politiker gute arbeit leistet, leistet er gute arbeit. ganz gleich ob er spenden entgegengenommen hat oder polizisten verprügelte. sicher war es falsch was der fischer da gemacht hat aber einen deswegen so zu beschimpfen und belabern ist falsch."

Die deutsche regierung steht für die Führung dieses Landes. Wenn diese Regierung schon aus höchst kriminellen und extremistischen Kreisen besteht, dann hat das Land weder eine Zukunft noch ansehen in der restlichen Welt. Auch die Vergangenheit, wie ein Politiker sich den Weg bahnte ist entscheidend.

|"Ich war militant", sagte er. "Ich wurde geprügelt, aber ich habe auch Polizeibeamte geschlagen. Dazu stehe ich."
Er habe aber früh erkannt, dass das falsch gewesen sei, sagte er im vollbesetzten Plenum. Auf die Frage, ober er mit Steinwürfen Menschen verletzt habe, sagte Fischer: "Mir ist davon nichts bekannt."|

"Ich habe nie bestritten, daß ich fast zehn Jahre lang auch unter Einsatz von Gewalt die verfassungsgemäße Ordnung in der Bundesrepublik umstürzen wollte... Wir haben uns nicht an die Regeln des Strafgesetzbuches gehalten."

Mit diesem Bekenntnis wartete Joseph ("Joschka") Fischer noch kurz vor der Bundestagswahl 1998 auf. Fragt man aber den durchschnittlichen Deutschen, was er über die Herkunft des neuen deutschen Vizekanzler und Außenminister weiß, erntet man Achselzucken.
Zur Aufklärung:

DIE KARRIERE DES JOSCHKA FISCHER (Bündnis 90 / Die Grünen)

1948 in Gerabronn als Sohn eines Metzgers aus budapest geboren. 1965 blieb Joseph Fischer in einem Stuttgarter Gymnasium sitzen und verließ die Schule ohne den angestrebten Abschluß. Er begann eine photographenlehre. Auch sie brach er vorzeitig ab. 1966 wurde er im Hamburger Hauptbahnhof aufgegriffen und in ein geschlossenes Heim gesteckt. Nach der Entlassung: einige Wochen Hilfsarbeiter im Arbeitsamt, dann Spielwarenverkäufer. Vergeblicher Versuch, das Abitur beim Kolpingswerk nachzuholen.

1967 Pflastermaler in Marseille mit Nachtquartier in leeren Waggongs auf dem Güterbahnhof. Heirat einer 18jährigen in Gretna Green (drei weitere Ehen werden folgen). Maler von frommen Bildern, diesmal auf papier und Pappe, in Fellbach. Zwischendurch Aushilfbriefträger.

Erste Kontakte mit der anarcho.kommunistischen Szene. Haftstrafe (7 Wochen ohne Bewährung sowie sechs Tage Ordnungsstrafe in Stuttgart-Stammheim). 1968 Umzug nach Frankfurt am Main in eine SDS-Wohngemeinschaft. Bücherklau. Wiederum Malversuche mit Straßenverkauf. Herstellung pornographischer Schriften. Einpeitscher der Rotfront-Gang "Revolutionärer-Kampf" (RK), enger Kumpan von Daniel Cohn-Bendit.

Comandante der sogenannten "Putzgruppe", einer konspirativen organisierten Bande von vermummten Gewalttätern. Blutige Schlachten mit der Polizei in Frankfurt. Einsatz von Molotowcocktails. guerillaaktionen. Symphatie für R.A.F. Fischer:"Wir Linksradikahlen, wir sind die Wahnsinnigen."

Arbeiter bei opel. Fristlose Entlassung. Arbeiter in einer Maschinenfabrik. Von 1976 bin 1981 Taxifahrer. Arbeit in einem kollektiven Buchladen. Nach Zusammenbruch des Apo-Protestes: Beteiligung an der Anti-Kernkraft-Bewegung. 1981 Beitritt zu den Grünen. Unterwanderung der zunächst eher konservativen Partei durch Angehörige militanter K-gruppen. 1983 Einzug in den Bundestag. 1985 erste rot-grüne Koalition in Hessen mit Joseph Fischer als Umweltminister(Vereidigung in Turnschuhen, Jeans und Sportsakko):

1998: Deutscher Vizekanzler und Außenminister

Quellenangabe: Nation und Europa / Januar 1999


Ich denke den text sollte man sich fast ein 2. mal durchlesen !! Und solche "Politiker" sollen nun Entscheidungen für ein Volk treffen?



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Es geht uns nicht um Rechts oder Links, sondern um die Wahrheit oder die Lüge
 
 
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Morris
Alt 18.01.2001, 21:59   #6
Beitrag

hmmmm, jetzt, da ich den text durchgelesen habe, glaube ich tatsächlich der meinung zu sein, dass herr fischer der falsche ist. einen guten abschluss sollte man schon haben. allerdings hat er vielleicht so mehr erfahrung mit menschen gesammelt was einem in der politik ja auch nützen könnte. aber das argument zählt wohl nich so...
da muss ich dann wohl noch ein bissel drüber nachdenken...


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Destroyer
Alt 20.01.2001, 12:41   #7
Beitrag

also wenn das was in dem artikel steht wirklich stimmt finde ich das herr fischer in unserer regierung nichts zu suchen hat(alleine weil er seine einstellung andauernd im laufe seines lebens geändert hat) ...und erst recht nicht als ausenminister!!!!!!

das is ja wohl wirklich der hammer...


ich glaube wenn die bild den artikel drucken würde , oder eine andere weitverbreitete zeitung , wäre die deutsche einstellung gegenüber fischer sehr schnell gans gans anderst
........


 
 
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cinimini
Alt 20.01.2001, 13:17   #8
Beitrag

wenn das stimmen würde, was da steht, dann würde das ja bedeuten, dass herr fischer nichtmal abitur hätte, und das kann eigentlich nicht stimmen, denn sonst könnte er seinen jetzigen Beruf garnicht ausüben...

------------------
Viel Vergnügen beim vermehren der gewonnenen Einsichten

 
 
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daRaider
Alt 20.01.2001, 13:48   #9
Beitrag

@ brainache
Wieso soll man als Aussenminister Abitur brauchen ???

@Skinhead, Destroyer und den Andern da

Ich hätte gerne ne Url zu dem Lebenslauf, den soweit ich über Herrn Fischer weiß, hat er Abitur und ein Studium angefangen. Sollte dies der echte Lebenslauf sein kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass da noch keine Zeitung auf die Idee kam das zu veröffentlichen.
Also ich halte für nen Fake !

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(Suicidal Tendencies)

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baer
Alt 20.01.2001, 14:11   #10
Beitrag

und wenn schon?
er hat eingesehen das seine vergangenheit scheiße war und hat sich dafür entschuldigt. er macht seinen job als aussenminister gut und die anderen staaten halten ihn auch für fähig. warum sollte er nicht weitermachen?
einige leute der opposition tun jetzt so als wenn damals die zeiten nicht anders gewesen wären und sie nicht beteiligt gewesen wären.
die liebe fdp will sich profilieren weil sie wie immer drauf hofft die grünen zu verdrängen.
der einzige grund warum das jetzt so hochgespielt wird ist doch das die opposition den batteln will und das die einzige möglichkeit ist.
ich finde es viel schlimmer wenn politiker scheiße bauen wenn sie im amt sind. siehe Herrn Kohl und noch einige andere helden von der CDU.


ach ja, ich finde joschka fähiger als schröder
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[Dieser Beitrag wurde von Herr Baer am 20. Januar 2001 um 13:15 Uhr editiert.]
 
 
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martin

mal noch zur ergänzung...

Mit diesem Lebenslauf stellte sich Joschka Fischer 1983 den grünen Parteitagsdeligierten vor, um auf die hessische Kandidatenliste für den Bundestag zu kommen:


Lebenslauf


Ich heiße Joschka Fischer und erblickte im Jahre 1948 in Württemberg das Licht der Welt. In der Nähe von Stuttgart bin ich aufgewachsen. Mit siebzehn wurde es mir zu Hause, in der Lehre und im Dorf zu eng und ich stieg aus. Zwei Jahre schlug ich mich durch die weite Welt und kam rechtzeitig zum 2. Juni 1967 zurück. Politisiert habe ich mich durch den Ostermarsch und später dann durch die Studentenrevolte. Wie viele andere auch, wurde ich jedoch erst richtig durch die Schüsse auf Benno Ohnesorg und die darauf folgenden Ereignisse aufgeweckt. Die Opposition gegen den Vietnam-Krieg und gegen den Imperialismus in der III. Welt traten dabei immer mehr in den Vordergrund und dabei handelte ich mir auch mein erstes politisches Strafverfahren mit Verurteilung ein. Sieben Wochen ohne Bewährung wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Verletzung der Bannmeile...
1968 zog ich nach Frankfurt, kam hier in den SDS, und schloß mich nach dessen Auflösung einer undogmatischen Gruppe an, die Betriebsarbeit machen wollte, um aus dem Studentenghetto politisch herauszukommen. Ich arbeitete als Fließbandarbeiter bei Opel in Rüsselsheim, wurde dort aber nach einigen Monaten wegen einer Rede auf der Betriebsversammlung gekündigt. Ich begann dann in Frankfurt bei der VDM und arbeitete dort ein weiteres Jahr. Parallel besetzten wir in Frankfurt die ersten Häuser, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg und in diesem Zusammenhang bildete sich die Sponti-Subkultur heraus, der ich seitdem angehöre und mit der ich so ziemlich alle Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre geteilt habe. Schon während unserer Betriebsarbeit, die sich vor allem um die ausländischen Kollegen bemühte, bekamen wir Kontakt mit Leuten in Südbaden und mit der Anti-AKW-Bewegung.
Brokdorf und Grohnde waren zwei weitere entscheidende Erlebnisse, die mich und viele andere Spontis von fortschrittsgläubigen Marxisten nach und nach zu Grünen machten. 1979 bildeten wir die Sponti-Ökogruppe im Vorfeld der Kommunalwahlen, um damit eine Zusammenarbeit mit den Grünen und eine schrittweise Integration der Szene hier in Frankfurt in die Partei zu erreichen. Meine Hoffnungen wurden enttäuscht, und so trat ich nach der Kommunalwahl individuell in die Partei ein. Meine politische und private Arbeit der letzten Zeit lag einerseits sowohl in der Wählerinitiative, die sich vor allem an die nichtorganisierte Szene richtet und in der Arbeit in einem kollektiven Buchladen in Frankfurt, einem der ältesten Alternativbetriebe hier. Zudem arbeitete ich noch an der Stadtzeitung "Pflasterstrand" mit. Meine politischen Positionen zu den "brennenden Fragen" der Grünen muß ich mündlich darstellen, da hier der Platz fehlt. Hoffentlich habe ich euch nicht schon zu sehr gelangweilt, aber der "Lebenslauf" wird nun mal verlangt.


Joschka Fischer

wo ist eigentlich euer problem mit dem abi ?

ich weiss nix von irgendeinem gesetz, das besagt, dass man für das bundestagsmandat, als aussenminister und vizekanzler, abitur braucht.
im bundestag sitzen einige leute OHNE abi, da is er keine ausnahme.
aber das is ja auch scheissegal, wen interessiert das ?
er kann lesen, schreiben, denken, ganz gut reden und gebildet ist er auch...wo ist das problem ?

meiner meinung nach, is er grade aufgrund seiner persönlichen geschichte, sehr gut für ein amt in dieser position geeignet.
er ist ja das perfekte beispiel, für eine erfolgreiche "resozialisierung", vom marxistischen anarcho strassenkämpfer, zum demokratischen grünen (was auch immer das sein mag...).

Die deutsche regierung steht für die Führung dieses Landes. Wenn diese Regierung schon aus höchst kriminellen und extremistischen Kreisen besteht, dann hat das Land weder eine Zukunft noch ansehen in der restlichen Welt. Auch die Vergangenheit, wie ein Politiker sich den Weg bahnte ist entscheidend.
unsere regierung besteht aus höchstkriminellen und extremistischen kreisen ?
über das kriminell kann man ja reden, aber extremistisch ?
das fehlt das wort "ehemalig".
und auch das trifft nur auf einen sehr sehr kleinen teil unserer regierung zu.

die vergangenheit ist sicher auch entscheidend, aber nur im vergleich mit der gegenwart. denn nur dann lässt sich ein vermeintliches "bild" erkennen. und nur dann könnte man behaupten, das unsere regierung aus extremisten besteht. aber es wird ihm wohl heute niemand ernsthaft unterstellen, das er irgendwelche extreme unterstützt oder damit syspathisiert.
und wenn man sich fischer lebenslauf bis heute anguckt, lässt sich sehr gut erkennen, wo, wie und aus welchen gründen, ER und viele andere damals so gehandelt haben.
und es lässt sich auch ein bruch mit der gewalt erkennen und fischer war einer der ersten davon.
fischer und cohn bendit, die putztruppe und die meisten anderen, waren eindeutige RAF gegner, damals wie heute. das lässt sich an aussagen ehemaliger RAF aktivisten, sowie an seinen aussagen, auch damals wie heute, sehr gut erkennen. fischer war in frankfurt einer der führungsköpfe und auch einer der ersten, die sich eindeutig gegen gewalt ausgesprochen haben.

diese ganzen sachen, die heute nach 25 jahren wieder aufgerolt werden, und wo ganz plötzlich bei einigen leute zweifelhafte erinnerungen auftauchen, sind nix weiter, als ein versuch der oposition, einen der fahigsten und kompetentesten männer unserer regierung, als "wahnsinnigen" zu denunzieren.
wobei ich das verstehen kann, das is halt das parteipolitische hickhack, das es immer gibt. das wäre umgekehrt sicherlich genauso.

man kann sich heute, sicherlich über die aktivitäten vor 25 jahren unterhalten wenn man will, aber ich sehe keinen grund, weshalb es ihm heute nicht möglich sein sollte, das amt des aussenministers zu führen.
ich sehe was er damals getan hat und was er heute tut. und dann muss ich dem kleinen skinhead rechtgeben, mit seiner aussage, dass er daran bewertet werden sollte, was er heute, 25 jahre danach leistet und was er in den letzten jahren geleistet hat...

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daRaider
Alt 20.01.2001, 14:43   #12
Beitrag

Achja und ausserdem möchte ich Herr(n) Baer noch zustimmen, dass ich es auch für absolut schwachsinnig halte, einen Politiker fertig machen zu wollen für eine Sache, die er vor über 25 Jahren getan hat und für die er sich entschuldigt. Ausserdme hat seine Vergangenheit, ja wohl auch keine negativen Auswirkungen auf seine Politik. Und übrigens war unser Ex - Kanzler Kiesinger von 1933 - 1945 Mitglied der NSDAP und auch die Vergangenheit einiger anderer Politiker der 60er Jahre ist was das angeht recht zweifelhaft...


Nagut und hier nochmal die WAHRE Wahrheit :

VERRAT AN DEUTSCHLAND.
DIE CHRONIK EINER KARRIERE:
JOSCHKA FISCHER

Vorerst einige Ergaenzungen. Wien hat keinen
Oberbuergermeister, sondern nur einen
"normalen", und in diesem Fall duerfte die
Freimaurer-Kreatur Zilk gemeint sein. Ein
charakterlich mieser linker Typ (genau wie der
gegenwaertige Buergermeister Haeupl oder sein
alkoholische Verbrecher- Vorgaenger Gratz) der
in seinem Suff fast taeglich seine Frau ,Daggi"
Koller pruegelt und beschimpft. Die liebe
Daggi selbst, ebenfalls Alkoholikerin,
"arbeitete" sich bekannterweise ueber die
"Horizontale" aus der Gosse in die Hoehe der
umjubelten Staatskuenstler hoch. Im Grunde
alles sozialistische Parasiten und Abschaum aus
der Gosse, auf deren Anwesenheit die
Menschheit besser verzichten sollte. Und nicht
wenige finden heute, dass die Briefbombe nicht
wirkungsvoll genug gewesen war. Zilk duerfte
jedoch ein Opfer seiner eigenen Logenbrueder
geworden sein.

Bei Joschka hat man offenbar "vergessen", dass
der Metzker JUDE war oder/und zumindest
seine Frau. Eine "koschere" Affaere sozusagen.
šberlieferungen zufolge haben die juedischen
Metzker, BEVOR sie ihr Fleisch an die
verhassten Goi verkauft haben, das Fleisch, die
Wurst und auch den Kaese - angepisst.
Mahlzeit. Und auch heute noch wird dem
deutschen Volk von diesen Soehnen Satans nur
Scheisse serviert.

Schlimmer noch, es werden den Nachkommen
dieser Ratten sogar noch Orden umgehaengt.
Schlimmer noch, sie werden auch noch mit
hoechsten Regierungsaemter betraut. Es ist
nicht zu fassen. Armes, armes Deutschland.

Die Daten einer Politikerkarriere: Joseph Fischer
wurde 1948 als Sohn eines Metzgers aus
Budapest in Gerabronn (Baden Wuerttemberg)
geboren. Ohne Abschluss verliess der
Jugendliche 1965 die Schule. Eine angefangene
Fotografenlehre hat er abgebrochen.

1966 wurde er im Hamburger Hauptbahnhof
aufgegriffen und in ein geschlossenes Heim
gesteckt. Im gleichen Jahr hat er vergeblich
versucht, doch noch das Abitur zu machen.

1967 qualifizierte er sich im Rahmen eines
Learning by Doing - Projektes als Pflastermaler
in Marseille. Seine so erworbenen
Menschenkenntnis ergaenzte er waehrend dieser
Zeit als Penner in ueblen Nachtquartieren auf
dem Gueterbahnhof.

Seinen Ehe-Reigen begann Fischer mit der
Heirat einer 18-jaehrigen vermutlich
Prostituierten, die er wahrscheinlich zum
Anschaffen auf den Strich schickte. Joschka, der
Zuhaelter? Drei weitere Ehen (Pferdchen,
Schicksas) werden diesem ersten Versuch noch
folgen. Wir meinen dazu mit vier guten Pferden
muesste selbst ein drittklassiger Zuhaelter schon
reich werden. Fischer war offenbar auch als
Zuhaelter eine taube Nuss.

Er versuchte sich dann als Bildermaler in
Fellbach. Schon fruehzeitig baute er sich seine
Kontakte - ganz von unten - zur Deutschen Post
(Telekom AG) auf, indem er zwischendurch als
Aushilfsbrieftraeger jobbte. In dieser Zeit
erwarb er erste Kontakte zur anarcho-
kommunistischen Szene. Seine erste Haftstrafe
bereicherte seinen Lebenslauf und die Erfahrung
eines Gefaengnisaufenthaltes: Sieben Wochen
ohne Bewaehrung.

1968 erfolgte der Umzug nach Frankfurt/Main,
wo er sein starkes, intellektuelles Interesse durch
Buecherklau nachwies. In dieser Zeit avancierte
Fischer zum fuehrenden Kopf der
kommunistischen Sekte "Revolutionaerer
Kampf". Dann wurde er "Commandante" der
sog. "Putzgruppe" einer organisierten Bande
vermummter Gewalttaeter. Blutige Schlachten
mit der Polizei in Frankfurt/M. folgten. Seinen
Lebensunterhalt verdiente unser heutiger
Aussenminister und stellvertretende
Bundeskanzler u.a. bei Opel. Diese Taetigkeit
wurde durch eine fristlose Entlassung von
Seiten der Opel AG beendet.

Diesem beachtlichen beruflichen Engagement
folgte die Anstellung bei einer Maschinenfabrik.
Von 1976 bis 1981 war Fischer Taxifahrer,
wobei ihm offensichtlich Zeit genug uebrig
blieb, sich regelmaessig an
Antikernkraftkrawallen zu beteiligen. Mit
diesem hoechst kriminellen Lebenslauf war Jud
Fischer als Mitglied bei den Gruenen
hochwillkommen. 1983 begann der Wandel:
Einzug in den Deutschen Bundestag.

1986 die erste Gesinnungspruefung: Fischer
wurde erster gruener Minister und
verantwortlich fuer das Ressort Umwelt. Josef
Fischer ist seit 1998 Bundesaussenminister und
Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland.

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[Dieser Beitrag wurde von Pseudo X Cool am 20. Januar 2001 um 13:47 Uhr editiert.]
 
 
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Morris
Alt 20.01.2001, 17:05   #13
Frage

@pseudo
du hast im prinzip nochmal das selbe gepostet wie krieger. aber auch du hast vergessen, die quelle anzugeben.

naja, zum fall fischer muss man mal wirklich drüber nachdenken, weil wirklich viele politiker glaube ich kriminell sind oder waren und dennoch gute arbeit geleistet haben(auch der herr kohl).

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<FONT COLOR="white">KOMME WIEDER, UND REGIERE</FONT c>
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baer
Alt 20.01.2001, 18:15   #14
Beitrag

wenn du aufwiegst was kohl gutes und schlechtes gemacht hat, überwiegt das schlechte

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VatterTeresa
Alt 20.01.2001, 19:51   #15
Beitrag

Nungut,

also den Standpunkt Abitur oder nicht empfinde ich als weniger wichtig, denn, obwohl Abitur heutzutage sich zum Standart durchsetzt - vom Stand der Bildung her - , so ist es doch nicht entscheidend, wie die Qualität dessen ist. Soll sagen, die Persönlichkeit und die Kompetenz eines z.B. Politikers ist nicht nur einzig durch die Bildung geprägt.

Da sind für mich ganz andere Faktoren wichtig, und die verkörpert Fischer einzigartig. Politisch, mal abgesehen von der grünen Partei ( wähle selbst keine Grünen ), traue ich Ihm noch mitunter am meisten zu. Selbst mehr als Schröder, der nur reagiert, anstatt dass er agiert, was schon oft der Fall hätte sein müssen, Thema BSE usw...

Ich bin auch dafür, dass Fischer seine Kompetenzen soweit behält und auch weiterhin Außenminister bleibt. Jedoch kommt schon, und das muß zugegebenermaßen gesagt werden, bei mir ein flauhes Gefühl hoch, dass so jemand angesichts seiner politischen Vergangenheit ein solch wichtiges Amt besetzt. Damit spreche ich nur auf die Vergangenheit an,...

Jedoch, und das besiegt das flauhe Gefühl wieder, ist es doch ein zum Ende hin ein gelungener Werdegang unseres Außenministers,
der sich durch seine Politik, ich meine damit heute, Anerkennung verdient hat und verdienen wird. Und das ist das entscheidene.

Mißbrauch im Amt lag nicht vor, Fehler machen wir alle, und Hut ab, er steht dazu auch !

Daher spreche ich mich klar für Fischer aus, wohlwissend, das jeder Fehler macht.

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cinimini
Alt 20.01.2001, 20:00   #16
Beitrag

sorry martin, aber du willst mir doch nicht erzählen, als Politiker brauche man kein Abitur! Jeder Lehrer braucht ein Abitur, aber die führenden Mächte sollen dann keines haben oder wie? Soweit kommt es vielleicht in 20 Jahren, wenn das so weitergeht, aber momentan ist das zum Glück noch anders...


Bitte versteht mein posting nicht falsch, ich will niemanden kränken, oder schlechtmachen, der Hauptschüler ist/war, aber für manche Berufe reicht das eben nicht aus.


Und nebenbei hat joschka 100% Abitur, denn sonst wäre in seinem Lebenslauf wohl kaum von Studentenaufständen die rede...

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[Dieser Beitrag wurde von brainache am 20. Januar 2001 um 19:02 Uhr editiert.]
 
 
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daRaider
Alt 20.01.2001, 20:31   #17
Beitrag

@kleiner Skinhead
ich wollte damit nur zeigen aus was für einer "seriösen" Quelle diese Lebensläufe des Herrn Fischer stammen. Also der Text den ich da gepastet hab ist ja wohl absolut lächerlich, da musst du mir auch zustimmen. Die Quelle kann ich dir raussuchen und per private message schicken, ich gebe nur ungern solche Urls an, weil ich sie nicht unbedingt populär machen möchte und ich auch nicht weiss ob das so ganz legal ist, was da steht... (so Volksverhetzung, etc.)

@brainache : Man braucht in Deutschland keinen Schulabschluss um ein politisches Amt auszuüben. Und das ist auch richtig so. Sonst hätten wir eine noch schlimmere Herrschafft von Eliten. Es hat ja auch garnix mit der Kompetenz zu tun, ob man nen Hauptschulabschluss hat oder Abitur un des gibt bestimmt genug MdB's die kein Abi haben.
Und zu Studentenaufständen kann auch jeder gehn, da braucht man kein Abi...

@Vatter T.
*zustimm* &lt;gg&gt;

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martin
Alt 20.01.2001, 20:34   #18
Beitrag

genau brain, das will ich erzählen. überall in der politik, sitzen leute, die gute arbeit verrichten, auch OHNE abitur.

wenn du in die politik gehst, führst du normalerweise kein bewerbungsgespräch, sondern wirst danach bewertet, was du tust und sagst, nicht danach, welchen schulabschluss du hast.

und ob "führende mächte" abitur haben, ist völlig belanglos, weil uninteresant. es geht dort um wissen und kompetenz, nicht darum , was man in seiner jugend mal so in der schule geleistet hat oder nicht.
abitur is nur ein blatt papier und mehr isses in der politik auch nicht wert, da zählen andere dinge.


wenn in seiner offiziellen biografie steht, dass er kein abi hat, wirds auch so sein, und es ist auch völlig egal.
ich glaube nicht, dass irgendjemand hier groß drüber nachgedacht hat, ob der nun abi hat oder nicht, bevor das hier stand.
weils eben auch garkeine rolle spielt...

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Morris
Alt 23.01.2001, 16:32   #19
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die geposteten lebensläufe muten auf den ersten blick ganz schön radikal an aber woanders findet man auch nix anderes. bei der spd z.b. wird der lebenslauf fischers erst ab 1983 oder mit dem beitritt zu den grünen wiedergegeben. bei den rep's wollt ich dann auch nich nachgucken weil's bestimmt dasselbe wieder is.
dann gabs noch einen sehr kleinen lebenslauf der allerdings mängel gegenüber den anderen aufweist. der is vom GQ-Magazin(???)

JOSCHKA FISCHER wurde 1948 in Gerabronn als Sohn eines Metzgers geboren. Nach der zehnten Gymnasialklasse begann er eine Fotografenlehre, brach die jedoch bald ab und wandte sich der 68er Bewegung zu. An einer Universität war er nie eingeschrieben, betrieb jedoch eingehende gesellschaftliche Studien. 1968-1975 engagierte er sich als Mitglied der Gruppe "Revolutionärer Kampf" bei Demonstrationen und Straßenschlachten. Ende der 70er Jahre verabschiedete er sich von der extremen Linken und fand eine neue politische Heimat bei den Grünen. 1983 wurde er in den Bundestag gewählt, schied dort nach zwei Jahren durch Rotation aus. Er wurde neben Otto Schily zum bedeutendsten Vertreter des realpolitischen Flügels. 1985 wurde er in Hessen erster grüner Umweltminister. 1994 kehrte er in den Bundestag zurück, als Fraktionssprecher der Grünen. Seit der Ablösung der schwarz-gelben Koalition bei den Bundestagswahlen 1998 ist er Außenminister im Kabinett Schröder. Fischer lebt in dritter Ehe mit Claudia Bohm und hat zwei Kinder.
ich denke mal dass diese kurzbiographie eigentlich aus einer recht seriösen quelle stammt und in ansätzen(wegen der kürze des textes) auch tatsächlich den anderen beiträgen entspricht.

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<FONT COLOR="black">Susi, ich schieß dir eine Rose,</FONT c>
<FONT COLOR="red">Susi, die allerschönste Rose</FONT c>
<FONT COLOR="yellow">und ich möchte dafür nur einen Kuss</FONT c>
 
 
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