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Wie war die DDR denn "Wirklich" ??

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DerAssie
Alt 04.05.2006, 20:07   #1
Standard Wie war die DDR denn "Wirklich" ??

Die Medien und Politik stellen Sie verständlicherweise als Schlecht da und suggerieren das System als Übel und loben somit unseren eiskalten Neoliberalismus.
Andere wie Frau Sahra Wagenknecht lobben Sie wieder das dort bsp. gewisse Grundbedürfnise besser gesichert wahren für Alle und man nicht so Tief fallen konnte wie hier im Kapitalismus.
Daher währs schön wenn mal jemand hier seine Erfahrungen (eigene, bekanntenkreis ect.) schildern könnte wo die Vor aber auch Nachteile lagen und ob Er oder seine Bekannten sich das ganze zurück wünschen oder nicht.
 
 
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Morris
Alt 04.05.2006, 20:26   #2
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Als Kind aus dem Osten kommender Eltern bin ich in der Hinsicht nicht ganz unvoreingenommen *g*, aber sei's drum:

Sicher war in der DDR nicht alles schlecht, jeder hatte Arbeit, die Kinder kamen in Kindergarten, man konnte sich nachts auf die Straße trauen. Doch der Preis war hoch. Die "Arbeit für alle" wurde zum großen Teil subventioniert, wie das ja bei heute noch in der Landwirtschaft z.T. üblich ist. Dadurch hat sie ich natürlich nicht selbst getragen, was ja dann auch zum Untergang mit beigetragen hat.

Naja, Wirtschaft hin, Wirtschaft her, sie ist letztlich nicht der Grund, warum es gut ist, dass die DDR untergegangen ist. Denn dass viele heute selbstverständliche Dinge nicht da waren und man eine halbe Ewigkeit auf ein Auto warten musste, waren im Gegensatz zur Unfreiheit noch einigermaßen entschuldbar. Die Stasi hat ja bekanntlich die Bevölkerung mit einem dichten Netz von Spitzeln überzogen und wusste somit sehr gut über alle Bescheid. Auf Linie gebracht hat man dann die Leute z.B. mit Einschnitten in der Berufskarriere und Haft (wobei DDR-Haft im Allgemeinen und Stasi-Haft im Besonderen von ganz anderem Kaliber war als heute in westlichen Staaten). Dann sind da unbedingt noch die über 200 Mauertoten zu erwähnen, sowie das Besuchsverbot von Verwandten in Westdeutschland (die ja am 13. August 1961 quasi über Nacht voneinander getrennt wurden) und eine Reihe anderer Repressalien.

Die DDR war, unabhängig vom wirtschaftlichen System, ein brutaler, verblendeter, diktatorischer Unrechtsstaat.
 
 
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Felicitas
Alt 04.05.2006, 22:17   #3
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ich denke ähnlich wie skinni und würde seinem letzten satz noch zustimmen. was ich hinzufügen würde ist, das das schulsystem wohl das "bessere" war. vllt nicht inhaltlich, da wurde recht viel zensiert. aber von der art und weise: vereine, organisationen (heute nennt sich das wohl AG - Arbeitsgemeinschaft). wie gesagt, es wurde alles dafür getan das die kinder beschäftigt sind damit die eltern arbeiten gehen können. und ich denke das da durchaus viele gute ansätze dabei waren, die heute fehlen. ich würde ja sagen das schulsystem von damals mit den inhalten von heute - das könnte was werden.
 
 
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Krashok
Alt 04.05.2006, 23:28   #4
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assi dich hätten sie als ersten in ein politisches umerziehungslager gesteckt da kannste aber einen drauf lassen

misswirtschaft und kontrolle der öffentlichen meinung waren an der tagesordnung..war schlicht und ergreifend eine fehlkonstruktion und politik und wirtschaft die auf dauer nicht funktionieren konnte
 
 
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DerAssie
Alt 05.05.2006, 01:43   #5
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Aber nur weil 1 Sozialistischer System Ansatz dort gescheitert ist mit dem Untergang der DDR kann man das ganze doch nicht wirklich als gescheitert erklären sondern nur in seiner dortigen Form, schließlich kann man das was wir hier im Neoliberalem Kapitalismus haben auch nicht wirklich als Funktionierend bezeichnen.
Ist natürlich ne Betrachtungsweise aber ein System was nicht dem Allgemeinwohl dient indem es für Alle gleiche Chancen bietet und jeden an Produktivem Fortschritt teilhaben läst sondern nur die Rechte von Eignern über Alles stellt, betracht Ich nicht als funktionierend nur weil es fortführend existiert.
Einwänder erwünscht ^^
 
 
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FrozenSmile
Alt 05.05.2006, 02:09   #6
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Ist natürlich ne Betrachtungsweise aber ein System was nicht dem Allgemeinwohl dient indem es für Alle gleiche Chancen bietet und jeden an Produktivem Fortschritt teilhaben läst sondern nur die Rechte von Eignern über Alles stellt, betracht Ich nicht als funktionierend nur weil es fortführend existiert.
Kommt sehr drauf an, was man als "funktionierend" bezeichnet...für manche Leute "funktioniert" Kapitalismus ja. Leider sind das meist die Leute, deren Horizont in meinen Augen nichtmals Untertassenniveau hat, was sie einem auch laufend in Diskussionen unter Beweis stellen (sie oben). Dieser Typ von Mensch ist es wohl auch, der bisweilen den Weg für fortschrittlichere Systeme versperrt.

Mal abgesehen davon...fänd ichs schön, wenn die Leute aufhören würden, Planwirtschaft mit Sozialismus mit Kommunismus gleichzusetzen. Himmel hilf! Das eine ist ein Wirtschaftssystem, die beiden anderen sind Gesellschaftsysteme - und auch zwischen diesen beiden gibt es weiß Gott noch prägnante Unterschiede.

Planwirtschaft ist unabhängig vom politischen Überbau, das generelle Gleichsetzen der Begriffe Planwirtschaft und Sozialismus is faktisch nicht haltbar und ist immer wieder ein Zeugnis der Ignoranz der Leute, die diese Begriffe synonym verwenden.
 
 
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Krashok
Alt 05.05.2006, 03:19   #7
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nix für ungut assi aber du laberst ganz schön viel scheisse...so'n dummes gequatsche kann auch nur von wem kommen der es nur aus dem geschichtsunterricht oder irgendeiner doku kennt...
 
 
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FrozenSmile
Alt 05.05.2006, 03:23   #8
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kannste kritik auch konstruktiv äußern?
 
 
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Krashok
Alt 05.05.2006, 03:29   #9
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wüsste nicht wieso ich bei so einer ansammlung von geistigem müll konstruktive kritik üben sollte...
 
 
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FrozenSmile
Alt 05.05.2006, 03:38   #10
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es dauert normalerweise lange, bis ich so ausfallend werde...aber bei soviel geballtem asozialem verhalten gepaart mit unumstößlicher ignoranz kann ich einfach nich an mich halten:
du tust mir echt leid...und das mein ich vollkommen ernst.

wie sagte adenauer noch? wir leben alle unter dem selben himmel, aber wir haben nicht alle den selben horizont. wie recht er doch hatte...
 
 
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vase2k
Alt 05.05.2006, 03:44   #11
Standard

Zitat von Krashok
nix für ungut assi aber du laberst ganz schön viel scheisse...so'n dummes gequatsche kann auch nur von wem kommen der es nur aus dem geschichtsunterricht oder irgendeiner doku kennt...
ich will mir ja nich anmaßen über dich zu urteilen, aber frozensmile hat mit seinen äußerungen recht .. planwirtschaft != sozialismus ..
auch wenn das in der ddr einher gegangen ist ..

und vielleicht hättest du im geschichtsunterricht oder beim doku-gucken besser aufpassen sollen, bevor du hier solch unqualifizierten kommentare losläßt ..
 
 
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Krashok
Alt 05.05.2006, 04:06   #12
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es geht hier nicht um planwirtschaft und oder sozialismus sondern um gesamten staat DDR wo dies nunmal untrennbar verknüpft war ...

man sollte schon beim thema bleiben und es sich nicht so auseinander pflücken wie man es gerade braucht

ich muss im gegensatz zu assi und frozensmile keine doku gucken weil ich das live erlebt habe und mir da wohl eher ein urteil erlauben kann

deswegen : lesen > denken >posten ..nur so als tipp
 
 
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FrozenSmile
Alt 05.05.2006, 04:12   #13
Standard

du bist schon ein toller hecht, krashok, muss schon sagen. *g* du hast die weisheit wohl nicht nur mit löffeln gefressen sondern den ganzen topf in die schüssel gesteckt, was?
ich sollte mir garnicht die mühe machen, hierzu noch was zu schreiben, aber offen gesagt amüsiert es mich im moment ungemein.

ich muss im gegensatz zu assi und frozensmile keine doku gucken weil ich das live erlebt habe und mir da wohl eher ein urteil erlauben kann
zu einer kompetenten meinung gehört nicht nur die information bzw die erfahrung sondern auch die geistige fähigkeit, selbige sinnvoll zu verarbeiten. ja, das is ne andeutung auf meine einschätzung deiner geistigen fähigkeiten. richtig interpretiert.

im übrigen warst du beim fall der mauer, wenn deine altersangabe stimmt, etwa 6 Jahre alt. Da wirst Du sicher alles genau mitbekommen haben, wie das in der DDR war. mit dem intellektuellen tiefgang eines kindes, das gerade mal lesen und schreiben lernt. wow, welch basis für eine kompetente diskussion...ich bin begeistert. ich will dir ja garnicht deine kindlichen erinnerungen abstreiten, aber ich finds einfach extrem lustig, dass du uns ernsthaft erzählen willst, dass deine persönlichen kindheitserfahrungen bei einem thema wie dem vorliegenden mehr diskussionswert haben als fachliche beiträge.

es geht hier nicht um planwirtschaft und oder sozialismus sondern um gesamten staat DDR wo dies nunmal untrennbar verknüpft war ...
Oh ja, weil die Diskussion ja seit dem Startposting auch garnicht ihre Thematik gewandelt hat und besonders das Posting, das du niedermachst, sich ja explizit und ausschließlich auf die DDR bezieht...schon klar.

man sollte schon beim thema bleiben und es sich nicht so auseinander pflücken wie man es gerade braucht
Dieses kleine Scheinargument lassen wir in Anbetracht des soeben gesagten einfach mal stehen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

naja, ich grins mir da jetz einfach einen drauf...man kann niemanden zwingen, über seine kleine untertasse (bei manchen reichts eben nichtmals für den teller) hinauszugucken...deswegen schenk ich mir jetzt einfach mal, dass auch ich nich immer in marburg gewohnt hab und zudem diese ganze thematik seit geraumer zeit studiere. deine unfähigkeit zur konstruktiven kritik deutet auf ein sehr einfaches weltbild hin...und gegen menschen, deren horizont nicht über die örtliche kirchturmspitze hinausgeht, kann man nicht anargumentieren. man kann sie nur in ihrer kleinen, primitiven welt sitzen lassen und sich darüber amüsieren. und genau das werd ich jetzt tun.

in diesem sinne...

Geändert von FrozenSmile (05.05.2006 um 04:31 Uhr).
 
 
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weltretter
Alt 05.05.2006, 09:02   #14
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Das Schulsystem war mit Sicherheit besser, ich hab letztens noch mit jemandem darüber geredet. Ich war auch erst 6, als die MAuer fiel, daher weiß ich nicht, was dran ist an den Kontrollen der Lehrer, die angeblich die Noten bschönigen, damit sie besser da standen. Meine Mutter hält es für Quatsch.
Aber ich weiß, dass ich in der ersten Klasse, die ich da verbracht hab, mehr gelernt habe, als in der 2.-4. hier auf der Grundschule. Das ist keine Übertreibung. Weil man auch im Kindergarten schon spielerisch drauf vorbereitet wurde.

Ansonsten find ich das System insofern blöd, weil man keine Reichtümer anhäufen konnte. Ich mein, ALLES gehörte dem Staat. nix für mich

Ich glaube und das kann man vielleicht auch an den Menschen sehen, alle, die den größten Teil ihres Lebens dort verbracht haben und ihre persönlichen Ziele erreicht (mittlerweile Rentner zum Beispiel), haben sich dort wohlgefühlt. Man hat den Missstande einiger Dinge nicht unbedingt so wahrgenommen. Es muss ja gehen, wa
Und ich weiß, dass viele ältere Leute daran zerbrochen sind, dass mit dem Fall der Mauer ihr Weltbild zerstört wurde
 
 
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FrozenSmile
Alt 05.05.2006, 11:27   #15
Standard

Ich mein, ALLES gehörte dem Staat. nix für mich
Da sagst du was. Es ist davon auszugehen, dass diese Verstaatlichung die Wurzel allen Übels ist. Jeder sozialistische Denker spricht von Vergesellschaftung. Verstaatlichung hat dazu geführt, dass man heute in China nur noch von autoritärem Kader-Kapitalismus spricht...die Produktionsmittel liegen eben nicht beim Volk sondern einzig und allein bei der "Kaste" der Regierenden. Mit Sozialismus hat das im Grunde schon allein wegen dieser Tatsache nix mehr zu tun.

Ansonsten find ich das System insofern blöd, weil man keine Reichtümer anhäufen konnte.
definierst du dich nur über deine materielle seite oder was? (nich angegriffen fühlen, bitte)

Geändert von FrozenSmile (05.05.2006 um 11:32 Uhr).
 
 
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weltretter
Alt 05.05.2006, 11:54   #16
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Nö, nicht nur natürlich

Aber auch wenn die Aussichten grad nicht soooooooo vielversprechend sind, hätte ich doch zumindest gerne die _Möglichkeit_, en Loft und en Porsche anzusammeln...
Und en eigenes Geschäft zu besitzen ist j auch mein Ziel.
 
 
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DerAssie
Alt 05.05.2006, 13:51   #17
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Find Ich Super wenn Materieles nicht an Oberster Stelle steht auf Kosten der Allgemeinheit, die Trabis fahren einen auch ans Ziel.
Also was ist besser, das jeder mobiel sein kann oder das wenige in ihrer Luxuskarre rum gurken und sich den Sprit leisten können wie hier in Deutschland ??
Das jeder egal von der Herkunft seiner Eltern und Finanzielen Konstitution in der Kapital Hirachie die gleichen Bildungschancen hat und am Kulturelen Leben teil haben kann/darf oder das sich nur eine Elite in ihrem Elitären Umfeld den Goldenen Käfig baut unter ihresgleichen ??
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 05.05.2006, 17:52   #18
Standard

Zitat von FrozenSmile
Zitat von weltretter
(sinngemäß): da kann ich keine Reichtümer anhäufen
definierst du dich nur über deine materielle seite oder was? (nich angegriffen fühlen, bitte)
Das mit dem persönlichen Besitz / Reichtum hat viel damit zu tun daß ich im "westlichen" System die Freiheit habe meinen Besitz nicht nur selbst zu verdienen sondern auch im Wesentlichen selbst zu verwalten und organisieren.

Daß viele dazu tendieren sich über Geld, Besitz, Porsche usw. zu definieren ist eine negative Begleiterscheinung, die auftritt wenn man diese Selbstverwaltung seines Kapitals zu exzessiv betreibt und seine steinzeitlich-raubtierhafte Ader auslebt. Man kann bekanntlich auf allen 5 Seiten vom Pferd fallen .

Die Produktionsmittel beim Volk lassen, wie frozen das gerade anspricht: Irgendwie will das nicht so wirklich klappen. Sowohl bei der DDR als auch in China gab es erst zuerst Enteignungen und dann lagen die Mittel plötzlich bei den Regierenden, die wenig mit dem Volk an sich zu tun hatten, je länger das ging desto weniger.
Und dann haben wir von zwei Systemen genau die negativen Seiten gepaart: Diktatur (Volk kann nix entscheiden) und Kommunismus (in dieser perversen Abart: Volk kann auch nix erwirtschaften, sieht keinen Erfolg).
Ach ja, gibts eigentlich einen Staat oder ein System wo das mal geklappt hat?

Inwieweit dieser zweite Teil, die Arbeit für die Gesellschaft, jetzt positiv oder negativ war müsste man mal Leute befragen, die zu DDR-Zeiten gearbeitet haben.
Wäre mal interessant ob die überwiegend top motiviert und zuversichtlich für die "volkseigenen" Werke geackert haben. Oder ob sich doch wieder diese typische Egalität eingestellt hat.
 
 
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DerAssie
Alt 05.05.2006, 21:45   #19
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Ihn Bolivien werden zur Zeit wieder Unternehmungen unternohmen Sozialismus zu praktizieren anstelle von Kapitalismus als Alternative die sozial Gerechter sei respektive hoffentlich wird unter Evo Morales.
Die Resourchen Erdgaß und Öl wurden verstaatlicht und sollem dem Volk dienen anstelle der Kapitaleigner die Sie ja eindeutig 0 dran teilhaben ließen im Profitstreben da Bolivien sehr Reich an Gaß und Öl ist aber trozdem Paradoxerweise eines der ärmsten Länder der Welt und weitere Verstaatlichungen sollen folgen.
Ansonsten wird auch enger mit Kuba und Venezuele zusammen gearbeitet also Ich würd Mir wünschen das dort eine Alternative entsteht zum Kapitalismus.
Das funktionieren muß man natürlich anderes bewerten als in einem 1 Welt Land wie Deutschland und unter den dortigen Umständen berücksichtigen wenn man irgendwan ein Resüme zieht.
Last denen ihre Entwicklung ^^

Ansonsten für unsere Verhältnise hat Lady Sahra *fg* mal wieder gutes Vorgeschlagen und die Dame weis auch wofon Sie redet da Sie VWL studiert hat natürlich unter dem Aspekt ihrer Ideologie

[FONT=verdana,geneva]Sarah Wagenknecht fordert radikale Überwachung des Kapitalverkehrs

[/FONT]Finanztransfers: "Ab 100 000 Euro sollte man kontrollieren" - Sarah Wagenknecht
[FONT=verdana,geneva]
http://linkszeitung.de/content/view/27761/51/

[/FONT]
 
 
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weltretter
Alt 06.05.2006, 17:20   #20
Standard

Zitat von DerAssie
Also was ist besser, das jeder mobiel sein kann oder das wenige in ihrer Luxuskarre rum gurken und sich den Sprit leisten können wie hier in Deutschland ??
Ich bin 2x die Woche manchmal öfter von 8h morgens bis 12h nachts arbaeiten und die anderen Tage normaler 8std job, damit ich mir meine wohnung und einen 2er golf leisten kann, also wenn ich was dafür tue, warum sollte ich nicht ein auto haben und jemand, der nur chillt, eben keins?
Ja, jetzt kommt wieder, dass ja nicht jeder n job findet und so, aber es geht ja darum, dass manche eben super hart arbeiten um sich was zu leisten und dann sollte denen auch mehr materieller wert zustehen als jemandem, der mit nem nebenjob zufrieden ist.
 
 
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Mahoney
Alt 06.05.2006, 19:33   #21
Standard

@der assi, tu was für dein Land den Fiskus und der Arbeitslosenrate in deiner Gegend:

http://www.auslandstreff.de/auswande...dern-kuba.html

http://www.auslandstreff.de/auswande...-bolivien.html

http://www.auswandern-heute.de/venezuela.html

P.s.:Reich werden willst du ja nicht also wirdst du in diesen 3 Länder viel Erfolg haben!
 
 
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DerAssie
Alt 07.05.2006, 00:38   #22
Standard

Zitat von Master D
@der assi, tu was für dein Land den Fiskus und der Arbeitslosenrate in deiner Gegend:

http://www.auslandstreff.de/auswande...dern-kuba.html

http://www.auslandstreff.de/auswande...-bolivien.html

http://www.auswandern-heute.de/venezuela.html

P.s.:Reich werden willst du ja nicht also wirdst du in diesen 3 Länder viel Erfolg haben!
Wieso muß sich eigentlich jeder der hier Objektive wie fundamental Begründete Kritik übt an den vorhandenen Mißständen eines Kapitalistischen Systems wo Neoliberalismus regiert und den Willen der Kapitaleigner diktiert anhören nur weil anderswo der Lebensstandart rein Materiel noch geringer ist als hier ??
Letzendlich gehören die Produkte dem Proletariat der Arbeiterklasse den ohne die währen die Bonzen gar nix.
Habt doch nur Alle Angst in eurem kleinen Bürgertum vor wirklichen Veränderungen da beugt ihr euch lieber mit Verweis auf härter unterdrückte Kapitalopfer in der gemachten 3 Welt Länder und lebt mit immer mehr weniger Krümmel aus Angst heraus.
 
 
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FrozenSmile
Alt 07.05.2006, 01:24   #23
Standard

Wieso muß sich eigentlich jeder der hier Objektive wie fundamental Begründete Kritik übt an den vorhandenen Mißständen eines Kapitalistischen Systems wo Neoliberalismus regiert und den Willen der Kapitaleigner diktiert anhören nur weil anderswo der Lebensstandart rein Materiel noch geringer ist als hier ??
ich glaube ich weiß, was du sagen willst. satzzeichen wären aber dennoch ne nette neuerung in deinen posts. und das nachträgliche ergänzen fehlender wörter.

Weil die meisten Leute nicht in der Lage sind, vorgegebene Denkstrukturen zu verlassen.

Aber es gibt Menschen hier, die Dich verstehen.
 
 
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Ripper08
Alt 07.05.2006, 10:56   #24
Standard

Habt doch nur Alle Angst in eurem kleinen Bürgertum vor wirklichen Veränderungen
Ich für meinen Teil hab Bedenken ob irgendwelcher unüberlegten Veränderungen, was hast hast du mir denn konkret besseres anzubieten?

Weil die meisten Leute nicht in der Lage sind, vorgegebene Denkstrukturen zu verlassen.
Bei so viel Arroganz könnte ich manchmal kübeln, wieso glaubt eigentlich jeder ach so Alternative, das Denken ganz für sich gepachtet zu haben? Du tust genau das, was du im eigenen Zitat verurteilt hast: Du gibst Denkmuster vor, bei dir scheint wirklich überall durch, dass nur derjenige "erfolgreich nachgedacht" hat, der auch auf das gleiche Ergebnis wie du kommt. Wer also über unseren Staat nachdenkt und zu dem Schluss kommt: "Naja also ich bin hiermit und damit nicht SO zufrieden aber an sich ist unser Staatssystem sehr gut durchorganisiert und die Alternativen dazu sehen alles andere als rosig aus, also ist das jetzige Staatssystem eigentlich so verkehrt nicht und was besseres hab ich mir selbst noch nicht ausgedacht" ist dumme Einheitsmasse der sich von "vorgegebenen Denkstrukturen" nicht lösen kann.

Das ist auch das, was mich an den heutigen Möchtegernrevoluzzern stört: Meißt wettern sie nur gegen das System aber was besseres ham sie auch nicht wirklich anzubieten. Ihr alternatives Staatsystem ist irgendein windiges Denkkonstrukt, das sie bestenfalls irgendwie vage Kopf haben aber die wenigsten haben überhaupt mal rauskristallisiert, was sie denn eigentlich stattdessen wollen. Ich höre...
 
 
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El Sparko
Alt 07.05.2006, 15:07   #25
Standard

warum glaubst du das "bestehende system" so vehement in schutz nehmen zu müssen? ist es nicht viel mehr besser bestehende strukturen zu kritisieren und den weg frei zu machen für neue ansätze? im grunde ist das die selbe diskussion wie z.b. bei musikern. da wird auch gern angeführt man habe musiker xy nicht zu kritisieren, solange man nicht selbst ein musiker von mindestens gleichem grade sei.

bezüglich neuerer denkansätze, dazu haben wir in nem anderen thread ja wohl schon einige ideen geliefert. ich sehe halt immer ein problem darin, dass vieles, welches siche eventuell bewähren würde im echteinsatz, dann rigoros als unwahrscheinlich dargestellt wird, wenn man es nicht bis auf die letzte eventualität durchexerzieren kann. ich bin der meinung uns allen würde mehr mut gut tun. mut seine meinung zu sagen, mut seine meinung zu ändern und mut dafür einzustehen. kein mensch hat die vollkommene wahrheit, und langsam gleicht der "streit" hier doch sehr einer religionsdebatte. dort ist nälich auch immer jede partei von der alleinigen wahrheit und überlegenheit der eigenen auffassung überzeugt.
 
 
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