Man Ripper, früher oder später muss einer von uns wohl aus diesem Thema aussteigen, sonst kauf ich mir irgendwann 2 Pistolen und fordere Dich offiziell zum Duel...
Zitat von ripper Einfach nur zu sagen der Staat ist scheiße und dann selbst nicht mehr bieten zu können als eine 'hier ist jeder gleich' Ideologie ohne Hand und Fuss is für mich halt n bisschen wenig um irgendwen ernsthaft zu überzeugen.
Ich für meinen Teil befinde es garnicht für nötig, irgendwen zu überzeugen. Wer nen offenen Blick für die Welt hat, sieht die Probleme selbst. Ich habe nur das Ziel, Gedankenanstöße zu geben, auch wenn ich, zugegeben, über dieses Ziel oftmals hinausschieße.
Zitat von ripper Was mich an sozialistischem Gedankengut meißt ärgert ist die Sache, dass es irgendwie immer und immer wieder nach dem aggressiven Schema läuft: Wir trampeln erstmal den bösen Kapitalistenstaat nieder und machen wieder ne DDR mit paar Verbesserungen und die Welt wird genesen.
Also wenn etwas aggressiv ist, dann der "Kapitalistenstaat". Und da du ja ein cleveres Bürschchen bist, muss ich dir wohl nicht sagen, dass die Französische Revolution kein Kaffeekränzchen auf ner bunten Blumenwiese war, ebensowenig wie der amerikanische Unabhängigkeitskrieg (was wohl der Name schon sagt) und all die anderen, tollen Ereignisse, die heute als "Zünder" unseres jetzigen Systems gewertet werden. Allgemein find ich deine gesamte Ausdrucksweise sehr naiv und unreflektiert. "nieder machen"...ist Kritik an etwas äußern nicht zwangsläufig damit verbunden, etwas oder jemanden "nieder zu machen"? Is doch unhaltbarer Schwachsinn, den Du da von Dir gibst. Und ich denke, wenn Du Dir die Zeit nimmst, mal ernsthaft über das nachzudenken, was ich hier sage, kommst du zu einem sehr, sehr ähnlichen Ergebnis.
Zitat von ripper Zerschlagen wir den Staat, scheißmer nen Dicken Haufen drauf und schauen was dann wächst.
a) warum ist jeder, der hier das system kritisiert und eher in richtung sozialismus tendiert, in deinen augen direkt absoluter MARXIST? ich habe dir schon vor ein paar tagen gesagt, dass es da himmelweite unterschiede gibt und dass, wenn jeder lumpi, der hier mitdisktuiert, die bereitschaft hätte, sich rudimentäres grundwissen über die diskussionsmaterie anzueignen, ich mit sicherheit in meinen posts mehr tiefgang an den tag legen würde als dies im moment der fall ist. aber was soll ich dir von gedankengängen erzählen, wie auf saint-simons theorien basieren, wenn du nichtmals weißt, worin diese theorien denn nun bestehen.
b) es gibt weiß gott genug theorien, die zukunftstauglich sind - es ist nur eine frage des mutes, sie anzugehen. als vor ein paar hundert jahren ein haufen halbaffen die bastille gestürmt haben, wusste auch noch keiner, was dabei rumkam...das weiß man immer erst im nachhinein, es lässt sich nunmal nicht prognostizieren, wie die etablierung eines neuen gesellschaftssystems wirken würde.
"der mut zur veränderung" - kennste den?