eine regierung muss zum "wohl" des ganzen volkes regieren und nicht nur für das ihrer wähler.
naja das ist aber nicht die antwort auf das problem. schliesslich ist die partei ja der meinung, dass ihr wahlprogramm das beste für das ganze volk ist.
fakt ist wohl eher, dass es durch die unterschiedlichen mehrheitsverhältnisse im bundesrat und bundestag fast unmöglich ist gesetzesänderungen durchzubringen.
mittlerweile gehts da ja auch weniger um den inhalt sondern einfach nur noch darum, dass man dem anderen aus prinzip nicht zustimmt (siehe zuwanderungsgesetz) oder sich aus feigheit einfach der meinung seines grossen bruders anschliesst (siehe FDP beim zuwanderungsgesetz).
aber, wie schon gesagt, ich finde nicht, dass die grünen so sehr von dem abgewichen sind was sie früher waren.
sie sind einfach reifer geworden und haben mitbekommen, dass politik nicht nur aus "meckern" besteht...
die zustimmung zum kriegseinsatz in afghanistan war sicherlich für die glaubhaftigkeit der grünen nicht positiv. leider blieb ihnen da nichts anderes übrig.
da ein bruch der koalition das ende der grünen bedeutet hätte. und das hätte bedeutet, dass die "alternative" seite in deutschland garnicht mehr vertreten wäre.
da muss es dir dann doch lieber sein, dass sie doch noch zugestimmt haben...