Zitat von felicitas:
..........also im klartext: er lässt zu, dass "die nazis" gegen "du darfst nicht töten" verstoßen, nur um die verirrten schäfchen, beispielsweise die juden einerseits zu bestrafen und anderesseits ihnen auch die augen zu öffnen was für schuld sie auf sich geladen haben und sie wieder auf den rechten weg zu bringen.
Bis hierhin: Ganz genau.
ok, soweit kann ich dir folgen. jetzt laden aber diejenigen, die er benutzt um bereits verirrte schäfchen wieder auf den rechten weg zu bringen auch wieder schuld auf sich, weil sie ja im gleichen atemzug gegen sein wort verstoßen. gegen "du sollst nicht töten". also müssen auch sie irgendwann "bestraft" werden, da sie ja gegen sein wort gehandelt haben (obwohl er es ja als einziges mittel gesehen hat um ander verirrte schafe wieder auf seinen weg zu bringen). alles klar bis hier her *g*?
Zum fettgedruckten: Schuld währt bei Gott nicht zwangsläufig ewig. Wer seinen Weg (sein Leben) tatsächlich als falsch einsieht und ändert, dem wird die Schuld vergeben. Dann wird er/sie aber aber auch nicht mehr so handeln.
Aber worum es Dir sicher geht:
Es stimmt, sie sündigen ebenfalls. Aber vergiss nicht: Sie handeln eigenverantwortlich, denn sie haben einen freien Willen. Wenn Du schreibst "die er benutzt", dann ist das immer so, daß sie
nicht an seinen Fäden hängen.
Ein Beispiel: Judas verriet Jesus, war aber ursprünglich ein Jünger von ihm, sogar einer von den zwölf Jüngern.
Er verriet ihn durch einen Kuss, daraufhin wurde er festgenommen, gegeißelt und gekreuzigt.
Zuvor wird von Judas berichtet, daß er die Kasse verwaltet und daraus Geld stiehlt.
Es war von Anfang an Gottes Absicht, daß sein Sohn -freiwillig- für die Schuld der Menschen stirbt und auf diese Weise ihre Sünden auf sich nimmt. Sie können jetzt Vergebung empfangen.
Und: Es war ebenso schon im Alten Testament schriftlich vorhergesagt, daß einer seiner Anhänger ihn verraten würde. Dieser Anhänger war Judas, auch Jesus kündigte es seinen Jüngern von vornherein an, daß einer der zwölf Anhänger dies tun würde.
Gott gab aber Judas niemals den Auftrag dazu. Er hätte sogar durch die Ankündigung gewarnt sein können. Im Gegenteil, er entschied sich selbst dazu. Es ist deshalb gesagt, daß Judas verlorenging, d.h. er erlangt nicht das ewige Leben.
Da Gott allwissend ist, wußte er, was geschehen würde. Er wusste, wie Judas reagieren würde. In der Bibel steht, daß der Satan in ihn fuhr. Man kann sich das tatsächlich so vorstellen, daß das Böse von ihm Besitz nahm: Er wehrte sich nicht mehr gegen den Gedanken des Verrats, sondern er nahm ihn an und entschied sich dazu, ihn auszuführen. So geschah´s.
Im Endeffekt führte Gott seinen guten Plan der Kreuzigung (dadurch Vergebung) mithilfe solcher üblen Sünden wie der von Judas aus. (andere waren ebenso beteiligt: Soldaten, der Statthalter Pilatus, die anklagenden Schriftgelehrten und Pharisäer etc.)
Möglichkeiten hätte es für Gott aber viele gegeben, man kann sagen unendlich viele.
Er ist niemals von den Boshaftigkeiten der Menschen abhängig, um seine Pläne auszuführen und es wird auch eine Welt geben, in der er sowieso nicht mehr strafen muß.
Aber: Es gab schon viele, die meinten, man könnte Judas ja dankbar sein, weil durch ihn ja erst die Rettung der Menschen ermöglicht wurde. Ich hoffe Du hast verstanden, warum das nicht so ist!?
dann gewinnen die partein die teilweise zu recht an der 5% klausel scheitern zu sehr an macht.
Ich habe mich aber schon mal gefragt, ob nicht auch viele
zu Unrecht daran scheitern. Es ist doch sehr ungerecht, daß die grossen Parteien -die eh jeder kennt- uns auch mit umso mehr Wahlwerbung zupflastern. Ihnen steht deutlich mehr Geld zur Verfügung.
Und die kleinen, die kaum einer kennt, die können kaum werben, weil ihnen das Geld fehlt. Wie sollen sie so ihre Konzepte bekanntmachen? Okay mittlerweile übers Internet, das wäre sowieso besser als die olle Werbung (Du weißt schon), und dann gleiches Recht für alle. Diese Werbung kostet unser Geld. (wie die andere letztlich auch ;-)
...hoffst du das alle sich mächtig erschrecken wenn aufeinmal die npd am rumhantieren ist.
Die Rechten sind schon jetzt am rumhantieren, wenn Du´s genau nimmst. Im Osten in erheblichem Anteil.
Ich will nicht erreichen, daß die die Macht übernehmen, da verstehst Du mich falsch. Ich sagte ja zuvor schon: Alle kleinen aussenstehenden (nichtregierenden) Parteien dürften gestärkt werden, nicht nur die Rechten. Auch die Motivation zur Neugründung von Parteien (wie auch die Grünen einmal) ist immer in solchen Flauten am höchsten.
Die unbedarftetsten sind in der Politik im Grunde die interessantesten Kandidaten, sowohl bei Einzelpersonen als auch bei Parteien (siehe der dunkle US-Präsidentschaftskandidat, Barak. Politiker, die schon lange im Amt sind, breitgerieben durch die Mühlen des Parteigehabes und Geklüngels, sind am wenigsten in der Lage, frischen Wind in ein Land zu tragen. Guck sie Dir alle an: Joschka Fischer, und das grüne Model, wie heißt er noch?... An den Grünen ist mir jedenfall am meisten aufgefallen: Die Menschen verändern sich massiv zum negativen, je länger sie in der Politik sind. Nicht immer, aber meistens.
wenn die mehrheit so denken würde wie du, dass eben die großen partein salopp gesagt "nur mist machen" und andere kleinere partein das besser programm haben, dann wären das keine kleinen parteien. das ergibt sich doch irgendwie automatisch? *grübel* nichts gegen gedankenexperimente, aber das ist für mich nicht wirklich logisch
Wie gesagt: Es treten da klare Effekte auf, die kleine Parteien in Schach halten und grosse (zu sehr) stärken. In meinen Augen müsste da etwas an der Regulierungsschraube gedreht werden.
Übrigens: Habe ich gesagt, daß die kleineren das bessere Programm haben? Vielleicht vorübergehend, bis bei ihnen auch das Regierungs- Konsens- Parteiengeklüngel ausgiebig begonnen hat. Und wenn sie festgestellt haben, wie genüsslich doch das fette Leben als Bundestagsabgeordneter und Prominenter ist. Incl. der ach so freundlich gesinnten Industrie und ihrer Lobbyisten, die nach allem Einfluss schon ganz scharf darauf ist, sie abzuwerben. Das habe ich von den Grünen gelernt, die haben mal ganz anders angefangen.
Ganz ehrlich: Ich halte einen König für die bessere Wahl. Das hängt auch damit zusammen, daß ich davon überzeugt bin, daß Gott es sowieso ist, der die Regierungsgewalt bestimmt. Wir denken nur, daß wir es tun.
Danke übrigens, für das neue alte Benutzerbild. Oder fandest Du das alte wirklich schön?