Zitat von N24 Schweiz gibt sich hartes Asylrecht
Über zwei Drittel der Schweizer haben sich am Sonntag bei einer Volksabstimmung für eine deutliche Verschärfung des Asyl- und Ausländerrechts ausgesprochen. Hochrechnungen des Schweizer Fernsehens sprechen von 70 Prozent Zustimmung. Die Stimmbeteiligung lag bei 48 Prozent.
Die neuen Asylregeln gehören nach Angaben des Berner Bundesamtes für Migration zu den härtesten Bestimmungen in Europa. Künftig sollen alle Asylsuchenden, die sich vor ihrem Gesuch in einem "sicheren" Drittstaat wie der EU aufgehalten haben, automatisch abgelehnt werden. Außerdem müssen die Asylsuchenden innerhalb von 48 Stunden Dokumente wie Pass- oder Personalausweis vorlegen, sonst wird ihr Gesuch nicht angenommen. Für abgewiesene Asylbeewrber gibt es künftig keine Sozialhilfe mehr, sondern nur noch "Nothilfe": ein Bett, Nahrung und medizinischen Mindestbeistand. Wer abgewiesenen Asylbewerbern hilft, kann dafür außerdem bestraft werden. Das neue Ausländergesetz sieht vor, dass künftig nur noch Führungskräfte, Spezialisten und qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten außerhalb der EU zugelassen werden. Für Schlepper, Beschäftigung von Schwarzarbeitern und unwahre Aussagen gegenüber Behörden gibt es künftig härtere Strafen. Im Gegenzug soll die Integration verbessert werden. Die Änderungen an den beiden Gesetzen waren bereits von der Regierung und den beiden Kammern des Parlaments angenommen worden. Vertreter linker Parteien und Kirchen zeigten sich enttäuscht vom Ergebnis der Abstimmung. Noch vor vier Jahren hatten die Schweizer eine Änderung der Asylgesetze abgelehnt.
komisch, dass in so einem friedlichen land, wie der schweiz, doch nun, wie einige politisch fehlgeleitete sicher denken, solche rechten tendenzen zu sehen sind.
ich persönlich finde es gut, dass die schweiz damit ein zeichen für ganz europa setz. schlepperbanden und asylmissbrauch und personen, die sowas unterstützen, wird damit deutlich der kampf angesagt.
interessant ist auch die rege beteiligung. und die schweiz, die sich immer neutral gehalten hat, wird sicher kein land der neonazis sein. aber sicher werden wieder fehlgeleitete linke gegenteiliges behaupten.
dem letzten satz kann man wohl entnehmen, dass die schweizer es wohl satthaben, dass ihre hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt wird, und sich die gäste unter aller sau benehmen. naja, besser späte einsicht, als keine einsicht, wie manche, die den kopf lieber in den sand stecken, um die realität zu ignorieren.
die nachbarländer der schweiz sollten sich daran ein beispiel nehmen.
