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Tarifreform im "Öffenltichen Dienst"

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schnuckiwutz
Alt 09.02.2005, 20:22   #1
Standard Tarifreform im "Öffenltichen Dienst"

Hi und hallo,

ich bin Angestellter einer großen Stadt in NRW und habe mir deshalb grade einmal durchgelesen was bei den Tarifverhandlungen raus gekommen ist.

Quelle

Ein kleiner Ausschnitt ist dies hier:

Im Westen wird länger gearbeitet
Bei der strittigen Frage der Arbeitszeit einigten sich die Parteien auf einen Kompromiss: So soll im Westen die Arbeitszeit bei den Bundesbediensteten um 30 Minuten auf 39 Stunden steigen, im Osten um eine Stunde auf die gleiche Wochenarbeitszeit sinken. Zudem dürfen die Verdi-Landesverbände mit den Kommunen im Westen die bislang nur im Osten geltende 40-Stunden-Woche vereinbaren. Bisher wird im Osten 40 Stunden und im Westen 38,5 Stunden gearbeitet.
Blicke da nicht 100% durch. Was bedeutet das genau für mich?

1. Es besteht die Möglichkeit das ich demnächst 40 Stunden arbeiten muss? Das ist jedoch verhandlungssache der Kommunen?


Nullrunden im Westen
Die mehr als zwei Millionen Arbeiter und Angestellten des Bundes und der Kommunen erwartet zudem in den nächsten drei Jahren eine Nullrunde. Das verlautete aus Verhandlungskreisen in Potsdam. Im Westen soll es dafür als Ausgleich jährlich nicht tarifwirksame Einmalzahlungen geben, die sich über die 35-monatige Laufzeit des Tarifvertrages auf insgesamt 900 Euro summieren. Im Osten sollen die Löhne in den Kommunen stattdessen von niedrigerem Niveau aus jährlich um 1,5 Prozentpunkte steigen.
2. Ich bekomme 3 Jahre lang keine Gehaltserhöhung?? Dafür Einmahlzahlungen?

Wenn es so ist wie ich es verstanden habe, dann ist es aller spätestens jetzt so weit aus der Gewerkschaft auszureten. Wie kann man so blöd sein und den BAT aufgeben....?
 
 
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mephisto
Alt 10.02.2005, 16:12   #2
Standard

also zu der arbeitszeit ...

Du musst ne halbe stunde länger arbeiten .. ergo: Freitags nicht 6,5, sondern 7 stunden!

zu den Zahlungen ..
so, wie ich das verstanden habe, bekommst du nun einmalig 900 euro (wenn du da 35 Monate beschäftigt bist?), die sonst keinen Einfluss auf deinen Tarif haben! Ansonsten gibts 3 jahre lang nichts!

allerdings ... wie verhält sich das denn mit dem weihnachtsgeld? wurde da auch was besprochen?
 
 
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schnuckiwutz
Alt 10.02.2005, 16:21   #3
Standard

Hehe endlich antwortet mal einer ;-)

Also 39 Stunden kann nicht sein da dies für die Bundesangestellten gilt, da ich aber für die Stadt arbeite, bin ich Kommunalangestellter.

Die Einmalzahlungen belaufen sich auf 3 mal 300 Euro, jedes Jahr also 300 Euro wie ich es verstanden habe.

Mit Weihnachts und Urlaubsgeld habe ich auch schon was gehört das es verhandelt wurde, jedoch nicht weas genau, sondern nur das es verhandelt wurde.
 
 
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moechen
Alt 16.02.2005, 10:19   #4
Standard

Die Verhandlungen waren zum einen total Verwirrend und zum anderen irgenwdie ungerecht verlaufen.
Da wollten einige die Arbeitszeit bei den Kommunen angleichen, an die Arbeitszeit der Beamten (bei uns 41std.) und rausgekommen ist, dass die Arbeitszeit für die Angestellten in einer-nicht-gebenen-Stadt in NRW weiterhin auf 38,5 std. belaufen soll.
hach, das musste ich mal loswerden
 
 
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schnuckiwutz
Alt 16.02.2005, 10:31   #5
Standard

Das mit den 38,5 Stunden ist doch noch garnicht gesagt, das wird doch verhandlungssache mit den Kommunen sein.

Finde aber das die 41 Stunden Regelung für Beamte wirklich quatsch ist. Auch wenn ich nicht von betroffen bin. Mal ganz ehrlich, wird denn auch mehr gearbeitet? Ich denke mal auf keinen Fall, so ist es zumindest bei uns.

Die 10 Stundne mehr im Monat werden abgesessen udn das wars. Dafür müssen aber Strom, Heizung, Internetkosten und und und für mehr als einen ganzen Arbeitstag mehr bezahlt werden! Und wofür? Für nix!
 
 
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moechen
Alt 16.02.2005, 11:15   #6
Standard

Ja, das mit dem 38,5 std. wurd bei uns schon vom personalrat bestätigt, daher
Ähm... 41 std. für beamte ... die angestellten arbeiten teilweise noch weniger. ansonsten sitzen einige die wirklcih nur hab, diese 2,5std. mehr die woche. allerdings nciht alle :/
 
 
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