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nun streiten sich die Politiker...

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rippchen
Alt 14.06.2007, 11:49   #1
Ausrufezeichen nun streiten sich die Politiker...

also anfang juni wurde in niedersachsen die abschlussprüfung in mathe geschrieben. da sie so katastrophal ausgefallen idt, streiten sich nun die Politiker.
bei mir in der klasse wurden zwar noch keine noten bekannt gegeben, allerdings hieß es vom direktor, dass um die 70% unter dem stich sind.

In ganz niedersachsen sind es um die 60%!!!

nun wurde das Punktesystem verändert, damit die Noten besser ausshen.
Aber einige meinen dass die prüfung viel zu schwer war.

und wir sind mal wieder das schuljahr, dass alles abbekommt...! aber wir waren ja sowie so immer die angearschten^^

muss mich ein bisschen darüber aus lassen, weil bislang eigentlich noch alles offen steht. viele versauen sich mit dieser prüfung ihr zeugnis wenn nicht mehr.
und was machen die politiker?
 
 
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OrionX
Alt 14.06.2007, 12:07   #2
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joa, bei uns im fachabitur, was zwar nicht das ganze land gleich geschrieben hat aber immerhin alle fachabi klassen zusammen, ists auch so ähnlich gewesen. wir haben auch über die hälfte unterm strich, keiner war da gleich gut. Ich glaub das liegt an der angleichung, schüler von schule x sind oft nicht so gut wie die von schule y, das gibts schon bei realschulen oft genug. Generell ist Zentralabi oder sowas eine gute idee, aber das problem ist: Lehrer sowie schüler sind keine Maschinen. Wenn ein Jahrgang richtig gut in mathe ist, muss es nicht zwingend heissen das der danach auch gut in mathe ist. Und beim Zentralabi ist halt die gefahr da, das man nicht auf die klasse individuell eingehen kann und wirklich den stoff gnadenlos durchpauken muss. Da muss klasse und lehrer wirklich mitspielen. Wenn ein faktor nicht ganz stimmt, gehts nach hinten los.

wer stellt die prüfungen? bildungsministerium? fachlehrerkonferenz? zweiteres wäre sicher gut, weil dann wenigstens alle irgendwie da was mitzumischen hätten.

edit: mir fällt grad auf, es ist immer mathe *g* bei englisch oder deutsch hab ich sowas noch nie erlebt oder gehört.

Geändert von OrionX (14.06.2007 um 12:26 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 14.06.2007, 12:30   #3
Standard

Zitat von OrionX
Und beim Zentralabi ist halt die gefahr da, das man nicht auf die klasse individuell eingehen kann und wirklich den stoff gnadenlos durchpauken muss.
Ist das nicht Sinn und Zweck des Ganzen?

Und inwiefern richtet sich denn bitte irgendwann der behandelte Stoff nach der durchschnittlichen Leistungsfähigkeit von Schülern einer Klasse oder eines Kurses?
Die Lehrer haben doch so oder so den vorgeschriebenen Stoff für eine bestimmte Klasse zu unterrichten, ob das nun zentral oder regional festgelegt wird. Und wenn dies nicht passiert haben die Leute eben Pech gehabt, falls sie dann später etwas anwenden müssen und dies nicht oder nicht richtig gelernt haben. Wo spielt denn da das Niveau der Klasse eine Rolle?
Da wird vielleicht noch ne Stunde lang irgendwas wiederholt, wenn es die Mehrheit nicht wirklich verstanden hat und das den Lehrer zufällig gerade interessiert, aber das sollte es dann auch gewesen sein, zentral oder nicht.
 
 
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OrionX
Alt 14.06.2007, 12:37   #4
Standard

Schon. Aber durch eine Zentrale Prüfung ist die Möglichkeit des Lehrers, die Abschlussprüfung auf die leistungsfähigkeit der klasse noch anzupassen, sodass auch relativ schwache schüler noch eine 4 hinkriegen, weg. Das ist dort wo es noch kein Zentralabi gibt, noch sehr häufig. Ob das so richtig ist ist fraglich.

Die Lehrer haben doch so oder so den vorgeschriebenen Stoff für eine bestimmte Klasse zu unterrichten, ob das nun zentral oder dezentral festgelegt wird.
Das ist richtig, doch wie gesagt ob man mit jeder klasse den stoff durchbekommt ist die Frage, steck mal 10 Zehntklässler die im oberen Drittel ihrer jeweiligen klasse liegen, in eine klasse und lass sie zu jedem Themenbereich des Lehrplans eine einheitliche prüfung schreiben. Die werden sich extrem unterscheiden obwohl sie alle dasselbe gemacht haben müssten. Der eine Lehrer macht eben nur mittelschwere aufgaben zu $Thema, der andere Lehrer paukt einem die schwersten aufgaben rein.
 
 
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El Sparko
Alt 15.06.2007, 12:28   #5
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ja gut aber es muss ja nicht immer was geschenkt geben... ich finds z.b. absolut banane dass unsere klausuren im studium immer am besten ausgerichtet werden. wenns ein schweres thema gibt und nicht gerade der supernerd da sitzt der 100% schafft dann kanns sein dass die 1,0 auch bei 80% liegt... da ist also immer das semester gearscht, das gute studenten mit drin hat.
 
 
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Felicitas
Alt 15.06.2007, 12:37   #6
Standard

Zitat von OrionX
Schon. Aber durch eine Zentrale Prüfung ist die Möglichkeit des Lehrers, die Abschlussprüfung auf die leistungsfähigkeit der klasse noch anzupassen, sodass auch relativ schwache schüler noch eine 4 hinkriegen, weg.
irgendwie blick ich nicht ganz durch. du findest es also gut, dass lehrer prüfungen an das (untere) niveau der prüflinge anpassen, damit die statistik verschönert wird?

also dass der schwierigkeitsgrad der prüfungen von jahr zu jahr schwankt gab es auch schon zu meinen zeiten als es kein zentralabi gab. und da waren die physik-leistungskursler vom spezialgymnasium für ihre verhältnisse genauso schlecht wie wir für unsere verhältnisse. im verhältnis zu uns waren sie natürlich besser, aber mei, spezi's halt.

wie das bei uns im studium gehandhabt wird weiß ich nicht, ich hatte bislang erst eine klausur und da gabs eben max punktzahl x und dann wurde prozentual runtergerechnet. und ab 49,9 war man durchgefallen. genauo wie im abi damals. meine anderen prüfungsleistungen werden nicht mit max. punktzahlen berechnet aber wonach genau ist mir auch schleierhaft.

was mir nun nicht ganz klar ist, welche verhältnisse, zwischen wem und in bezug auf was sollen jetzt eurer meinung nach verändert werden damit die statistik schöner aussieht? und warum soll die statistik schöner aussehen?
 
 
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puschkin
Alt 15.06.2007, 12:44   #7
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so mit abi kann ich noch nicht mitreden
jedoch haben wir ende der 10. zentraleklassenarbeit geschrieben
die schwerste die unsere lehrer je gesehen haben
die haben das punktesystem bzw. den fehlerquotienten auch herabsetzen müssen
sonst wären zu viele sitzen geblieben
dieses jahr war die arbeit dann wieder einfacher aber wir hatten mit dem brocken zu kämpfen
das ist irgenwie immer glück
 
 
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El Sparko
Alt 15.06.2007, 13:17   #8
Standard

ja und genau sowas meine ich. wenn der stoff, der erwartet wird, einfach an dem vorbei geht was gelehrt wird dann kann es doch im nachhinein nicht sein, dass man einfach mal die notenschnitte verändert oder kreativ rumrechnet nur damti sich eine ganz große einheitsbrei-masse ergibt. warum sollte es unser ziel sein immer die fleißigen schüler zu bestrafen indem man ihre leistung relativiert während die "so wenig wie möglich selbst tun"-leute dann rumweinen und sich irgendwelche zweifelhaften noten mit + und ++ anrechnen lassen um irgendwas noch zu biegen.

für mich ist das ganz klar. wenn das kultusministerium eine anforderung stellt, die einfach unterirdisch bearbeitet wird, dann war das auf den ersten blick wohl kaum die schuld des ministeriums. dann haben die schulen und lehrer versagt. dann muss man einfach die unterrichtsstruktur verändern und das niveau schon im unterricht soweit erhöhen, dass das große erwachen nicht erst bei der prüfung einsetzt. ansonsten können wir es uns gleich sparen arbeiten zu benoten, wenn am ende immer alles schön einheitlich und unscharf runtergerechnet werden soll.
 
 
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puschkin
Alt 15.06.2007, 15:34   #9
Standard

ja genau

jedoch muss man unbedingt bedenken, dass es nicht die schüler waren, die versagt haben, sondern vielleicht mal den leer sry lehrkörper angehen und bei dem mit reformen, weiterbildung,... ansetzen
natürlich nur wenn der allgemeine schnitt auf ein versagen hinweist
wenn mal 3-4 schüler daneben liegen hat das mit den lehrern auch nichts mehr zu tun
 
 
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OrionX
Alt 15.06.2007, 18:14   #10
Standard

Zitat von felicitas
irgendwie blick ich nicht ganz durch. du findest es also gut, dass lehrer prüfungen an das (untere) niveau der prüflinge anpassen, damit die statistik verschönert wird?
ähm, du hast da was bei dem zitat nicht mitkopiert:

Ob das so richtig ist ist fraglich.
Ich kenne keine studien oder statistiken die aussagen wie sich so eine verfahrensweise auf schüler, berufsleben etc auswirkt, ich fände selber dafür halt nur gegenargumente, da ich nach dem wechsel von Realschule, zu Höherer Berufsfachschule an eigenen leib erfahren musste was eine anpassung bringt, nämlich bei mir leistungsabfall weil mir einiges unbekannt war was da vorrausgesetzt wurde. Nur ich bin ja nicht der einzige Schüler auf dieser welt. Deswegen lass ich das mal offen, ob das gut oder schlecht ist.

Zitat von El Sparko
für mich ist das ganz klar. wenn das kultusministerium eine anforderung stellt, die einfach unterirdisch bearbeitet wird, dann war das auf den ersten blick wohl kaum die schuld des ministeriums.
da kann ich nicht ganz zustimmen. Zuerstmal kann man keine alleinschuld irgendwem zuschieben, weder den schülern noch den lehrern noch dem kultusministerium. Die frage ist, ob wir nicht im bildungssystem das problem haben, das die stoffmenge mit der zeit immer mehr wird, jedoch die schulzeit gleich bleibt sodass sich ergo die leistungsfähigkeit der schüler erhöhen muss. Der Lehrstoff wird schliesslich nicht weniger.

Ich mach mich jetzt mal unbeliebt mit einer frage: Sollte die allgemeine Schulzeit verlängert - statt 9 Jahre Hauptschule 10, statt 10 jahre realschule 11 und statt 13 Jahre Abi 14 (grundschule mal einfach eingerechnet) - oder die Ferienzeit verkürzt werden? Oder bringts die geforderte und auch durchgeführte einführung von mehr ganztagsschulen?

Zweite möglichkeit wäre Spezialschulen, so ungefähr wie die Technischen Gymnasien, die es bereits gibt. Zb Technische Gesamtschule für schüler mit naturwissenschaftlicher Veranlagung und Geisteswissenschaftliche Gesamtschule für schüler mit genannter Veranlagung. Damit hätte man schonmal ein paar fächer ausgesiebt, da dann noch in leistungskursen unterteilt stelle ich mir den unterricht wesentlich effizienter vor (ob meine aufteilung so logisch ist will ich nicht sagen, gibt sicher noch sinnvollere möglichkeiten).

Alles was ich grad gesagt habe sei mal so dahin gestellt, über sinn und unsinn darf man gerne diskutieren und eine ultimativlösung gibt es sicher nicht. Man könnte (wie manche lehrer auch gerne sagen) zb auch unterstellen das die schüler mit den Jahren auch einfach dümmer und fauler geworden sind.

jedoch muss man unbedingt bedenken, dass es nicht die schüler waren, die versagt haben, sondern vielleicht mal den leer sry lehrkörper angehen und bei dem mit reformen, weiterbildung
bitte sachlich bleiben. btw machts mal besser, aufgrund der eigenen schulzeit möchten ganz viele den Lehrerberuf auch nicht ergreifen, weil sie wissen mit was sie sich da auseinandersetzen müssen.

edit:

aber nunja, wenn man sieht was sich so alles auf deutschlands schulen an lehrern rumtreibt kann man denen auch nicht jede schuld absprechen. Der Lehrer der tiefen ausschnitten schonmal bessere noten verteilt ist wahrscheinlich vielen aus erfahrung bekannt...

Andererseits, wenn man sieht was sich auf Deutschlands schulen teilweise an schülern rumtreibt... Nunja. Schuld kann man gut hin und her schieben.

Was noch auffällt ist, das die meisten schüler als ziel die gute note anpeilen und nicht das schiere erlernen. Das geht auch irgendwie meist unter, weil man eigentlich am liebsten _irgendwie_ eine gute oder annehmbare note haben will, was dabei hängen bleibt ist meistens doch egal.
 
 
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puschkin
Alt 15.06.2007, 18:28   #11
Standard

nein eig müsste es heißen sie wollen es besser machen
weil sie wissen warum sie damals keinen spass in der schule hatten

aber ich greife nicht die lehrerschaft im allg an, sondern finde es nicht in ordnung,wenn ein lehrer für zu große lücken sorgt, er immer noch unkündbar ist und sein nichtwissen in viele weitere generationen trägt
bsp.: unsere franz lehrerin hat sich ein jahr nur 10- 15 mal blicken lassen
ich hab verständnis für kranke
aber sie meldete sich immer von einem tag auf den anderen krank so dass unser rektor bei dem wir uns beschwerten keinen ersatz aus stuttgart bekam
als sie insgesamt 30!!! fehlstunde hatte konnte ein ersatz beantragt werden
super der hat uns dann 2 monate unterrichtet und mit ner 2 oder drei durchkommen lassen
das ist doch schwachsinn
 
 
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El Sparko
Alt 15.06.2007, 19:38   #12
Standard

naja ori du bringst schon interessante gedanken ber da muss man erstmal von vorne anfangen. ist die behauptung, dass der stoff immer mehr würde wohingegen die schulzeit gleich bleibt denn richtig?

ich kann das aus meinem blickwinkel nicht definitiv beantworten aber ich weiß, dass speziell auf der oberstufe ziemlich oft lehrinhalte einfach gestrichen werden oder ersetzt. ich kenne auch das negativbeispiel, bei dem immer noch ein thema draufgesattelt wurde, bis man nur noch zuhause lernen konnte weils nicht genügend unterrichtsstunden gab um überhaupt alles anzusprechen, aber das war BOS und das war Bayern... im allgemeinen glaube ich nicht dass stoff groß mehr wird. dazu gäbs auch keinen grund.

die schulzeit kann auch nicht unbedingt gleich geblieben sein. sie wird ja auch verkürzt. man führt neue ferien ein oder schafft die samstagsbeschulung ab. noch dazu gelten für schüler zahlreiche ehemalige feiertage, die so eigentlich garnicht mehr existieren. das ginge also locker noch wesentlich effektiver. ein gottes segen ist es aber, dass auf der schule noch nicht 100%tige effektivität zählt... eine ausgewogene kindheit hat sicher mehr vorteile als eine arbeitssame.

die schulzeit an sich darfst du auch nicht verlängern. genauso wie beim studium ist auch bei der schule einfach der anspruch der wirtschaft entscheidend. deswegen werden studiengänge wie phillosophie gestrichen und deswegen gibt es einen um 2 semester kürzeren bachelor anstatt dem diplom... die firmen wollen einfach möglichst junge, möglichst unabhängige und möglichst flexible, vorallem aber formbare, arbeitskräfte - das geht nur in ganz jungen jahren.

die idee der schulspezialisierung finde ich auch nicht so prickelnd. nimm einfach mal heute an du würdest statt realschule die wirtschaftsschule besuchen und dementsprechend dein fachabi auf dem wirtschaftszweig der fos machen müssen. allein in der fos rödelst du schon rum wie wild weil dir einfach mathe fehlt. jetzt kommst aber später drauf elektrotechnisch begabt zu sein. tja leider ist jetzt aber alles schon gelaufen. pech gehabt. im nächsten leben vielleicht wieder, oder wie?
 
 
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OrionX
Alt 15.06.2007, 19:59   #13
Standard

Zitat von El Sparko
die idee der schulspezialisierung finde ich auch nicht so prickelnd. nimm einfach mal heute an du würdest statt realschule die wirtschaftsschule besuchen und dementsprechend dein fachabi auf dem wirtschaftszweig der fos machen müssen. allein in der fos rödelst du schon rum wie wild weil dir einfach mathe fehlt. jetzt kommst aber später drauf elektrotechnisch begabt zu sein. tja leider ist jetzt aber alles schon gelaufen. pech gehabt. im nächsten leben vielleicht wieder, oder wie?
so meine ich das nicht unbedingt. Wenn das so gemacht werden würde, wäre es aus meiner sicht sinnvoll, das man auf einer wirtschaftsschule wirklich alles macht was man dafür braucht.

Naja, irgendwie sinnvoll aufdröseln könnte ich das jetzt wirklich auch nicht (hab ich ja auch nie behauptet). Würde man es nämlich so machen, das man sich von anfang an spezialisiert, müsste man die entscheidung, was man den rest des lebens machen möchte ja noch früher treffen. Für meinen geschmack ist das ja heute schon zu früh, das zb ein hauptschüler im 8. schuljahr (da ist man afaik 14) schon wissen muss was man machen will. Neigungen können sich auch ändern, besonders wenn man jung ist.

Bla, auf jeden fall bin ich wahrscheinlich nicht ausgebildet oder erfahren genug, zu sagen "ok, so oder so muss das bildungssystem reformiert werden", das es reformiert werden muss, ist denk ich garkeine frage, aber wie das am sinnvollsten ist kann ich nicht benennen. Aber ich sehe auch nicht ein, das ein dubioser PISA test alleiniger maßstab für uns sein soll, vor allem weil dieser auch unter völlig schwachsinnigen bedingungen durchgeführt wird ("Es gibt keine Noten" <- für viele schon einfach keine motivation einen 4 stunden langen test zu schreiben).

Nebenbei, warum will man denn in Ausland die schlecht ausgebildeten deutschen studenten? Realität steht da im gegenteil zum Test, da wenn die schüler schlecht sind, ja nicht die wundersame wandlung kommen kann das man im studium plötzlich total gut ist.
 
 
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