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Die Strafgesellschaft

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DerAssie
Alt 22.06.2006, 05:47   #1
Standard Die Strafgesellschaft

http://www.wsws.org/de/2000/mai2000/gefa-m24.shtml

http://www.wsws.org/de/2001/jul2001/sex-j20.shtml

Denke es ist intresant zu lesen wie der Trend ist und diese Extrembeispiele die gar nicht angestiegen sind in Relation zur Bevölkerung nur Mißbraucht werden zum Abbau des Rechtsstaates und Resozialisierungsgrundsatz.
 
 
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Sivar
Alt 22.06.2006, 12:54   #2
Standard

Sind interessante Texte, leider ohne Quellenangaben zu den Statistiken, die erwähnt werden. Ich will damit nicht sagen dass die deswegen falsch sind, aber es ist doch unmöglich, damit gegen Befürworter der ganzen Entwicklung zu argumentieren.

Es ist sowieso schwierig, Argumenten wie "Schutz der Bevölkerung vor Verbrechern" etwas entgegenzusetzen. Klar ist nur, dass Gefängnisse und harter Strafvollzug keine Verbrechen verhindern im präventiven Sinne. Aber eine gute Alternative fällt mir auch nicht ein, für eine wirklich sinnvolle Umstrukturierung (die sich Jahre/Jahrzehnte hinziehen würde) fehlen heutzutage schlichtweg die Mittel.

Eine allgemeine Verbesserung der sozialen Umstände würde aber bestimmt weitaus mehr bringen als der ein oder andere Sozialbetreuer, Bewährungshelfer oder Gefängnispsychologe mehr.
 
 
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Keyser Soze
Alt 24.08.2006, 19:48   #3
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Das beste Beispiel ist doch der vereitelte Kofferbombenanschlag.
Selbst wenn die Dinger hochgegangen wären, wären vielleicht maximal ein paar hundert Menschen dabei draufgegangen. Trotzdem wird in den Medien Panik geschoben ohne Ende... die Politiker überbieten sich gegenseitig mit absurden Vorschlägen wie "bewaffnete Zugbegleiter" und der Forderung nach mehr Überwachung und härteren Strafen.
Klar ist jeder einzelne Tote einer zuviel. ABER:
An Terroranschlägen und Gewaltverbrechen sterben letztlich deutlich weniger Menschen als an Unfällen oder Krankheiten. (An Krebs sterben im Jahr über hunderttausend Menschen.)
Würden die verantwortlichen Politiker dagegen mit der selben Konsequenz vorgehen wie gegen Terroristen und Straftäter, müssten sie längst alle Autos und Kohlekraftwerke verboten haben und die Tabakhersteller als "Verbrecherorganisationen" weltweit verfolgen und ächten. Tun sie aber nicht. Und warum nicht?
Weil es ihnen gar nicht darum geht, den Menschen ein glückliches und sicheres Leben zu ermöglichen. Das ist nur das, was die Wähler glauben sollen. Und die Wähler fallen tatsächlich drauf rein... ängstigen sich vor den paar Pädophilen und dem bisschen medial-gepushten Terrorismus mehr als vor Problemen wie wirtschaftliche Ausbeutung und Umweltzerstörung, die ihre Existenz deutlich realer bedrohen.
 
 
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