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Original geschrieben von Sugar Ich bin absolut nicht stolz darauf eine Deutsche zu sein
Schaut euch doch nur mal das Familiensystem hier an.Die Leute sind besser dran wenn sie keine Kinder haben und alleinerziehende Mütter stehen hier ganz unten in der Gesellschaft.Und auch die alten Leute werden einfach nur abgeschoben weil keiner sie mehr braucht, siehe die Rentenreform!
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Die Deutschen sind Arbeitstiere aber keine Familienmenschen, klar es gibt Ausnahmen, aber ich rede hier von der Allgemeinheit.
Man sieht es doch schon daran wie die Kinder hier gefördert werden, nichts, nada. Jeder Sportler bekommt hier mehr Aufmerksamkeit als ein Kind.Klar, bringt ja auch mehr ein, auf lange Sicht gesehen.
Vorsicht, hier werden sicher Einwände kommen, daß dies alles eigentlich nicht bezeichnend deutsch ist, sondern durch ausländische Einflüsse zustandekam (profitorientierterte "Plutokraten" aus dem Westen, auf Unterhaltung ausgerichteter amerikanischer Lebensstil usw.).
Was ich selbst zu dem Thema der Diskussion zu sagen habe, ist folgendes:
Nach Meinung rechtsgerichteter Gruppen kann man zwar stolz auf Deutschland sein, auch auf längst Vergangenes, muß sich aber nicht veantwortlich fühlen, wenn es schlecht war (man könnte danach also stolz sein, vor 100 Jahren einen Krieg gewonnen zu haben, aber müßte sich nicht für Verfolgung von Zigeunern verantwortlich fühlen).
Nach Meinung linksorientierter Gruppen dagegen muß man sich für alles Schlechte, was das eigene Volk verursachte, verantwortlich fühlen, aber auf gute Dinge darf man nicht stolz sein - genau der umgekehrte Fall.
Zwar bin ich durchaus irgendwie stolz, Deutscher zu sein, aber ich habe keine begründende Erklärung dafür. Das muß ich auch nicht, denn ich habe mir dies nicht ausgesucht und kann es nicht ändern.
Ich versuche auch, in meinem Sprachgebrauch möglichst Begriffe zu vermeiden, die nicht germanischen Ursprungs sind. Meiner Meinung nach ist es besser, in der deutschen Sprache nur solche Wörter zu verwenden, obwohl die Verwendung lateinischer Ausdrücke sicher niemandem schadet. Ich erwarte ja auch nicht von anderen, es auch so zu machen.
Mit dem Stolz auf ein Land oder eine Volkszugehörigkeit könnte es sich auch so verhalten, daß der, der alles nur naturwissenschaftlich- nüchtern betrachtet, keine Rechtfertigung dafür sehen kann, während dieselben, die religiöse oder philosophische Aspekte mit in ihr Weltbild einbeziehen, schon eher vernünftige Gründe dafür finden.
Ich will an dieser Stelle keine der beiden Seiten unterstützen oder bekämpfen.