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Stiertreiben in Pamplona

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nephthys
Alt 07.07.2004, 17:39   #1
Daumen hoch Stiertreiben in Pamplona

45 Verletzte beim ersten Stiertreiben in Pamplona

Pamplona (dpa/WEB.DE) - Bei dem ersten Stiertreiben der Saison im nordspanischen Pamplona sind am Mittwoch 45 Menschen zumeist leicht verletzt worden.

Acht von ihnen mussten jedoch mit Platzwunden, Verrenkungen oder Gehirnerschütterungen in Krankenhäusern behandelt werden. Dies teilte ein Sprecher des Roten Kreuzes mit.

Unter der Verletzten waren drei Amerikaner, ein Franzose und ein Südafrikaner. Die Hatz ("encierro") auf der 825 Meter langen Strecke durch die engen Gassen der Altstadt dauerte nur zweieinhalb Minuten, war aber dennoch gefährlich, weil es in der Nacht geregnet hatte und das Kopfsteinpflaster rutschig war. Mehrere Teilnehmer stürzten oder wurden von den bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen überrannt. Zudem waren es Stiere der südspanischen Züchterei "Torrestrella", die als besonders aggressiv gelten.

Bei dem traditionellen Spektakel werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen je sechs Stiere und sechs Leitochsen bis in die Arena gejagt, wo sie abends von den Toreros getötet werden. Hunderte waghalsige junge Männer, die "mozos", rennen dabei vor den Tieren her. Als einzige "Waffe", um die Bullen von sich fern zu halten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt. Im vergangenen Jahr starb ein 62-jähriger Spanier, 427 Teilnehmer wurden verletzt. Seit 1924 kamen 14 Läufer ums Leben.

Die "Sanfermines", wie die Feierlichkeiten zu Ehren von Pamplonas Schutzpatron San Fermín genannt werden, waren durch Ernest Hemingways Roman "Fiesta" (1926) weltberühmt geworden. Das Spektakel geht auf einen Jahrhunderte alten Brauch zurück: Seinerzeit wurden Rinder von den Feldern durch die Stadt in die Ställe oder den Schlachthof getrieben.
hallo gehts noch? was haltet ihr von diesem "spektakel"? ich mein, weiss ja jeder davon aber muss denn sowas sein? wie kann man sowas zum spaß bzw. wegen einem brauch machen. in welchem jahrhundert leben die, haben sie vielleicht zuwenig verletzte dass die krankenhäuser mal wieder arbeit brauchen? auch wenn da nicht das große sterben durch stiertreiben ausbricht, ich finds überflüssig. irgendwie hab ich da noch nie wirklich großes entsetzen darüber bemerkt in der gesellschaft.(oder hab ich das nie mitbekommen?) jeder nimmt das so hin. ich finds nicht ok sowas
 
 
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rattenjunge
Alt 07.07.2004, 19:52   #2
Standard

ich finds für die tiere assig... wenn jemand lust hat sich von nem 600kg stier überrennen zu lassen, dann soll ers doch machen
dass mit der zusammengerollten zeitung find ich sogar lustig

aber ich weiss nich ob ich das recht habe mich darüber aufzuregen dass die spanier aus spass ein paar stiere niedermetzeln, während ich mich selbst mit döner und mcChicken (mit dem legebatterieAroma, yammi!) vollfresse...

ich glaub nich dass man so ne tradition kaputt kriegt
 
 
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nephthys
Alt 07.07.2004, 20:47   #3
Standard

ich meine ja beide seiten, menschen und tiere.. für die tiere isses wohl alle mal nicht schön durch irgendne gasse gehetzt zu werden, dann noch so "provoziert" zu werden bis man schliesslich abgeschlachtet wird. und ich weiss ja nicht was es da für ne absicherung gibt, rennen die da einfach durch die straße? und wenn da mal zufällig nen touri vorbekommt wird der umgerannt?
ich find diesen brauch eigenartig.. lebende tiere foltern ausserdem noch gefährlich für die ganzen leute umherum aber die sind ja eh selbstschuld
 
 
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rattenjunge
Alt 07.07.2004, 20:53   #4
Standard

da is so ne gasse gebildet, mit zäunen... und jeder der will geht halt darein und lässt sich jagen, "Unbeteiligte" können sich da soweit ich weiss nich verletzen...
aber viele touris kommen halt für diesen "nervenkitzel"...
 
 
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nephthys
Alt 07.07.2004, 21:04   #5
Standard

toll.. was sind denn das für welche. hm na die menschen warn schon immer so nen sadistisches volk. den anderen quälen und dann heulen wenn man mal selbst dran ist. grmpf
achso deshalb gibt es kriege. um zu sehen wie andere leiden?? das sind zwar "nur" tiere, aber kann man wohl trotzdem gut vergleichen, find ich.
 
 
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Grandylein
Alt 07.07.2004, 21:04   #6
Standard

Brot und Spiele! Nervenkitzel!
Nur die Tiere sind die Dummen, aber so haben die wenigstens ein bissle Auslauf, in der Arena sterben sie früher.

Die unbeteiligten stehen am Strassenrand oder auffa Terrase...
 
 
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outfreyn
Alt 07.07.2004, 23:52   #7
Standard

lol

na sicher doch.. die armen stiere tun dir leid weil sie in den medien sprich nachrichten sind, wie siehts denn mit den tausenden von rindern aus die täglich gekillt werden um im fleischtopf zu landen?

bolzenschussanlagen sind zu teuer, die tiere werden elektrisch betäubt, lass dir gesagt sein das es ziemlich viele gibt die bei bewusstsein gehäutet und in stücke geschnitten werden, so what?

sagt auch keiner was gegen bungeespringen, fallschirmspringen oder klippenspringen, also wat solls

btw ich ess trotzdem fleisch, so isses leben

greetz
out
 
 
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Bodo
Alt 08.07.2004, 00:02   #8
Standard

Immerhin legen da die stiere die Besucher flach und werden nich wie sonst abgeschlachtet.
 
 
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outfreyn
Alt 08.07.2004, 00:30   #9
Standard

yoah, also ich würd das treiben ja aus der ferne bei nem bierchen amüsiert betrachten

irrationales menschliches verhalten... lala

greetz
out
 
 
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F@S
Alt 08.07.2004, 03:55   #10
Standard

Original geschrieben von outfreyn
sagt auch keiner was gegen bungeespringen, fallschirmspringen oder klippenspringen
Nich?

Einen Aufschrei bzw. ne Diskussion sollte es in unserer toleranten Gesellschaft wohl eher wegen Behandlung der Viecher vor und bei diesen Stierkämpfen allgemein geben, wenn die Leute da sich gern zur Abwechslung mal ohne Degen und sonstige ernstzunehmende Waffen selbst in Gefahr bringen, lasst sie doch..
 
 
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RegularJohn
Alt 08.07.2004, 07:32   #11
Standard

die armen tiere... sind se doch selbst schuld, wenn sie die ärgern und die dann ein bissl sauer sind. macht man einfach nicht. selbst schuld... pah!
find auch die stierkämpfe furchtbar. würde ich mir niemals anschauen.
eigentlich total unverschämt wie der mensch sich das recht heraus nimmt über das leben und agieren von tieren zu entscheiden, nur weil er irgendwo stärker ist. tiere haben deshalb trotzdem noch ein recht auf eine eigenständiges leben
 
 
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Schreile
Alt 08.07.2004, 10:49   #12
Standard

ich sag nur die armen Stiere .. das regt mich schon so lange auf schade das es nur 45 verletzte waren und nicht 45 tote. Das wär mir lieber gewesen, selber schuld wer so ein Schwachsinn macht. Tierquälerei.
 
 
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DasGuteP
Alt 08.07.2004, 11:07   #13
Standard

Hätt ich genug Eier würd ich auch mal mitrennen...Is doch echt prickelnd mit n paar Stieren im Nacken.

Zu Stierkämpfen allgemein:

Is ne Prima Sach,logisch Tierquelerei,is nicht prima,aber ansonsten sehr kultig und traditionell und wenn ich mir sowas ansehe springt bei mir der Funke über.

Das sind in Spanien richtige Popstars und diese Torreros ham ein Charisma an sich,das ist wirklich kaum mit einer anderen "Sportart" vergleichbar.

Also ich bin Pro Stierkamf und ich wär froh wenn es hier bei uns auch Tradtion wäre.

Gibt wirklich schlimmers.
 
 
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RegularJohn
Alt 08.07.2004, 11:17   #14
Standard

tolle tradition.. dann hoffe ich doch mal, dass irgendwann eingeführt wird, dass fleischesser (nicht als angriff sondern einfach nur um eine gruppierung zu finden) gesteinigt werden, weil es zur tradition der vegetarier (s.o.) wird oder so
 
 
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DasGuteP
Alt 08.07.2004, 11:25   #15
Standard

Traditionen entwickeln sich über Hunderte von Jahren.
Damals war es halt chic-Mann gegen Stier,70 gegen 700 KG

Sowas ist heutzutage gar nicht mehr möglich.

Deswegen finde ich diesen Vergleich auch Schwachsinnig.
 
 
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sweetgwendoline
Alt 08.07.2004, 21:33   #16
Standard

Ich find das auch ne riesen Schweinerei, wegen der Tierquälerei! Wenn sich da Menschen bei verletzen, bitte, selbst schuld, also mehr als nur verdient!

Sowas gehört echt abgeschafft! Wobei mir natürlich auch bei Tiertransporten, Massentierhaltung,... das kalte Kotzen kommt! Deshalb bin ich ja auch Vegi!
 
 
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rattenjunge
Alt 09.07.2004, 11:54   #17
Standard

also, wie ich oben schon geschrieben hab:
natürlich ists im grunde abartig!
nur (wie auch einige andere schon bemerkt haben) sind massentierhaltung etc. deutlich schlimmer...
wenn man was für tiere tun will, dann sollte man da ansetzen, und nich bei den stierkämpfen, wo vielleicht ein paar hundert stiere im jahr weltweit erledigt werden...

ich bin trotzdem fleischfresser
 
 
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EWE
Alt 09.08.2006, 01:01   #18
Standard

Das treiben durch die Gassen find ich nicht so schlimm, eher das foltern und quälen in der Arena mit anschließenden töten. Schaut mal auf die Seite, da sieht man was die noch so mit den Stieren machen, ich hab da ne richtige Wut bekommen. Klingt zwar doof aber ich hätte fast angefangen zu heulen. (Ich hoff mal das ich den Link hier rein setzen darf).

http://www.tehace.ag.vu/stierkampf_ist_mord.html
 
 
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vase2k
Alt 09.08.2006, 08:10   #19
Standard

also die von dir verlinkte seite schäumt ja nur vor propaganda .. *hilfe*

eine etwas objektivere berichterstattung würde der ganzen sache, die hinter der seite steht, mit sicherheit gut tun ...

als beispiel einfach mal die überschriften von einigen abschnitten:

- 25.01.2005: Eine traurige Nachricht aus der Barbarischen Türkei
- Barbarische Türkei II: Land der extrem perverser Tierquälerei
- Wolfshinrichtung in der Türkei (Land der Barbaren)


Wenn ich solche Bilder sehe kommt eine grauenhafte Wut in mir hoch, mit solchen bestialischen Hundemörder sollte man auch kurzen Prozess machen, Schlinge um den Hals und zuziehen,aber schön langsam! Auge um Auge - Zahn um Zahn!
Jüdisches und Muslimisches Schächten erinnern sehr stark an den religiös-fundamentalistischen Terror eines Taliban-Regimes in Afghanistan oder von Israel gegenüber Palästina.

Winzig kleiner Unterschied ist nur, dass hier Tiere, dort Menschen Terrorisiert werden, weil das angeblich Gott so befehle.
selten so einen bullshit gelesen ..

tiere sind tiere und menschen sind menschen .. vielleicht sollte man bei aller verurteilung von massentierhaltung, massentransporten und ähnlichem auch einfach mal gewisse rahmenbedingungen in seine gedanken einfließen lassen ..
 
 
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Boha
Alt 09.08.2006, 10:02   #20
Standard

sich an alten traditionen festzubeissen ist doch schwachsinn. bloß weil es vor hunderten von jahren schon üblich war, stiere in der arena umzubringen, muß dieser blödsinn unbedingt fortgesetzt werden...*kopfschüttel*
ham traditionen schon mal was gebracht? mir fällt grad nix ein :-)
 
 
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Morris
Alt 09.08.2006, 10:06   #21
Standard

Traditionen schaffen Identität und sind schonmal in dieser Hinsicht sehr wichtig. Man muss ja nicht alles aufgrund des Zeitgeistes aufgeben, auch wenn ich jetzt diese Tradition sehr schlimm finde und man sich wohl lieber auf andere Sachen berufen sollte.
 
 
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EWE
Alt 09.08.2006, 12:56   #22
Standard

Ich wollte in erster Linie die Bilder zeigen.
Zum Glück bin ich kein Spanier weil ich will nicht mit Tierquälerei indentifiziert werden, oder würdest du das wollen?
 
 
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HHai
Alt 09.08.2006, 13:24   #23
Standard

das Leben eines Stieres der zum Stierkampf bestimmt ist,
ist wohl um einiges angenehmer als das eines Mastschweines ...
 
 
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German Psycho
Alt 09.08.2006, 16:07   #24
Standard

Meine Güte, was regen sich alle über diese PAAR stiere auf, die da halt krepieren, is wohl nich schön für die, aber jeden tag geschieht schlimmeres (auch mit menschen).
Außerdem dürfen die noch ein Paar Leute killen, bevor se verrecken...
 
 
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EWE
Alt 09.08.2006, 16:17   #25
Standard

Zum Stierkampf bestimmt? Ich würde eher sagen zum Stierkampf gezwungen oder haben die ne Wahl. Die Stiere müssen nur nicht so lange leiden wie ein Mastschwein und die Schweine kriegen keine Speere in den Rücken gebort o.a.. Außerdem ist der Stierkampf ein öffentliches Abschlachten wo Kinder zu schauen, für mich ist das keine Tradition mehr sondern spass an Gewalt. Die wollen doch nur ihre Machtgefühle ausleben, nehmt mal den Typen sein Speer weg und dann soll ers mit einen Stier nochmal aufnehmen da steht schon fest wer da lebend aus der Arena geht. Man sollte sich nicht mit jemanden anlegen den man nicht mit seinen blosen Händen töten kann.
 
 
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