Zitat von Dreamer Die Idee dieser schule ist eigentlich sehr gut, sie ist darauf ausgerichtet, ein persönliches und gutes verhältniss zwischen lehrer und schülern (und schülern und schülern) zu schaffen und die schüler als einzelne Individuen zu sehen und so auch auf sie einzugehen. Jeder einzelne wird berücksichtigt und so wie er ist genommen.
wurde in meiner realschule, meiner BOS und sogar meiner Berufsschule genauso gemacht. alles staatliche schulen mit dem
herkömmlichen schulsystem. lehrer die die schüler nicht als individuen sehen gibt es meiner meinung nach zwar, daber das ist ein einzelfallproblem. mit dem großteil der herkömmlichen pädagogen kann man auf einer konstruktiven ebene kommunizieren und sie sehen die leute nicht als nummern. egal was man euch erzählt.
Kreativität und selbstständig arbeiten zu lernen stehen ganz weit oben, z.B. machen wir mehrere Projekte und Klassenarbeiten, auch haben wir viele künstlerische Fächer.
es steht bei uns jedem frei auf einen sozialen oder gestalterischen zweig zu wechseln. wieder das böse herkömmliche schulsystem. ausserdem halte ich "selbstständiges arbeiten" nicht als förderungswürdig. heute ist teamwork gefragt. das kommt im normalen schulsystem zu kurz, selbstständiges arbeiten ist die regel. hättest du teamwork betont müsste ich dir zustimmen.
Auch machen wir viele Klassenfahrten und so, was eigentlich immer ziemlich geil ist...*grins*
auf der sozialen komponente sicher eine schöne erfahrung, nur was bringt dir das für dein "späteres leben"? klassenfahrten sind ne schöne tradition, man muss aber auch lernen mal loszulassen. dir wirds im leben noch oft passieren dass du menschen nur für nen wesentlich kleineren zeitraum um dich hast. was ist wenn du es von deiner schule so sehr gewohnt bist dass du nie gelernt hast solche kleineren "trennungen" zu verkraften?
und war auch mal bei ner freundin im Gymnasium in der Klasse, aber dieses "Jeder-für-sich" Verhältniss hat mich abgeschreckt. In meiner klasse fühl ich mich halt am wohlsten...=)
was die egofixierung der heutigen schüler angeht muss ich dir zustimmen. das liegt zum teil zwar am schulsystem, denn der egoistischte und schnellste mit den größten ellbogen wird immer bevorteilt... leider ist das aber ein gesellschaftliches problem. ich denke die lösung liegt nicht darin sich abzuschotten und "heile welt" zu spielen. auch ihr seid ein teil der gesellschaft, da gibts nichts zu flüchten da heists aktiv mitzuwirken dass sich solche verhältnisse bessern.
und dass du dich dort am wohlsten fühls wo du schon über ne dekade drinhängst... klar oder? aber was wenn die schulzeit vorbei ist?
Aber für Leute, die nicht von sich aus arbeiten können und ständige wiederspiegelung ihrer leistungen brauchen, ist die waldorfschule nicht gut.
selbstständigkeit ist schön, aber bei vielen wenig vorhanden. ich finde noten gut... zwar nämlich immer dann wenn man mal locker lässt ohne es zu merken. noten geben mir ständig nen tritt in den arsch und versichern mich dass ich es besser kann. sie schaffen es dass ich mich hinsetze und durchbeisse und am ende auch was erreicht habe.