ich glaube ihr versteht nicht ganz.
mir geht es zb. um die nachrichten. 10minuten fußballbericht, 5 minuten politik/weltgeschehen. da stimmt einfach etwas nicht. nicht das ich den sport unterwerten will, aber die wesentlichen sachen, welche in mein leben direkt eingreifen, dürfen nicht zu kurz kommen. trotz WM möchte ich informiert werden was auch sonst noch so los ist in der welt. und damit meine ich nicht wie die italiener feiern. das gehört einfach nicht in nachrichten und wenn dann ans ende, vor dem wetter in den sportteil.
sich mit einem land identifizieren das einem ständig eins reinwürgt? einen nicht fördert und unterstützt? muss man, wenn man sich mit einem land identifiziert, zwangsläufig auch eine fußballmanschaft bejubeln? in dem man sich verschulden muss um sich weiterbilden zu können, weil man sich weiter bilden MUSS wenn man gewisse anforderungen und vorstellung von einem job hat?
nehmt ihr es unter umständen nicht sehr persönlich wenn jmd sagt "mir egal ob sie verloren haben" oder "war gut das die italiener gewonnen haben"?
_ich_ fand mit meinem laienhaften verständnis, daß die italiener im durchschnitt die bessere mannschaft waren. und ja, ich finds auch traurig für unsere 11, weil ich wirklich finde das sie sich in dem turnier gut geschlagen haben, besser als erwartet.
aber ja, in meinem leben gibt es wichtigere sachen als fußball. weil in der politik gerade sachen besprochen werden die mein leben NACH der WM beeinflussen. und da würde ich doch schon gern etwas von mitbekommen.
btw erinnerten mich gestern die bilder von weinenden erwachsenen männern, an kleine 13-jährige mädchen die wegen der trennung von take that am boden zerstört waren
